Soundcheck: Roger – 4S Punks! Linke Spiesser revisited…

sebastian · 24.05.2012 · Keine Kommentare

Ich fühl mich erinnert (an eine ganz große Nummer von Slime*) und ehrlich gesagt auch erwischt:

Das Roger Solo-Album „4S Punks“ erscheint am 18.05. und dürfte so manchen Blumentopf (und Blumentopffan) gewinnen…

Sind wir nicht alle linke Spiesser?

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Fenster + Haight Ashbury im Ost-Pol

andrea · 24.05.2012 · 1 Kommentar
25. Mai 2012
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden

Manchmal steht die Welt Kopf. Auf der Seite des Ost-Pols sind Haight Ashbury ausführlich beschrieben, lediglich ein Link am unteren Ende des Textes führt zum Support: Fenster. Dabei würde mich in erster Linie gerade diese Combo mit ihren selbstgetaggten Genres bedroom pop chamber dream lofi interessieren. Meine Befürchtung: die zwischen schrammelig und verspielt schwankend-schwelgenden Sounds werden im verräucherten Ambiente des Ost-Pols im Gemurmel des Publikums völlig untergehen. Keine herausragenden Stimmen sind hier am Werk, sondern vielschichtiger Minimalismus, jaja, vielschichtig und trotzdem klingt alles so simpel. Windowspookdreamcore nennen es die New Yorker Berliner bei Soundcloud. Mazzy Star vs. Fleet Foxes kommt mir in den Sinn. Der Blick aus diesem Fenster weist auf hustende Schornsteine im Industriegebiet, verwunschene Wälder mit Vogelgesang und ein antikes Synthie-Sammelsurium hinter der Garagentür. Schrullig schön.

Fenster – Bones by Fenster Bones


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Asbjørn: The New Sound of Pop

kristin · 24.05.2012 · Keine Kommentare

Asbjørn Toftdahl aus Århus, Dänemark vereint auf den ersten Blick alles in sich, was einen Pop-Star ausmacht: Er hat Ausstrahlung, kann singen und weiß sich zu bewegen. Dabei sieht er so gut aus, dass er sogar Glitzer tragen kann. Das sollte aber niemanden davon abhalten, einen zweiten oder dritten Blick zu riskieren oder – noch viel besser – den jungen Mann im Auge zu behalten.

Mit seinem Debütalbum Sunken Ships beweist der gerade mal 19-jährige, dass Mainstream-kompatible Pop-Musik nicht nur Herz, sondern auch Seele und vor allem Verstand haben kann. Der Fokus ist auf Details gerichtet, die Arrangements sind vielschichtig. Sunken Ships besitzt eine Tiefe, die man in der Kategorie Pop nicht unbedingt erwartet.

Asbjørn selbst finde den Zugang zur Musik oft über das Tanzen, heißt es in der Presseinfo. Es liegt also nahe, dass man sich auch Sunken Ships ertanzen könnte. Tendenziell melancholischen, sehr persönlichen Texten und ergreifenden Streicher-Passagen setzt Asbjørn unbeschwerte Melodien und lockere Beats entgegen. Mit seiner hellen Stimme schafft er es, auch die dunkleren Facetten seiner Gedankenwelt auszufüllen. Asbjørns Stücken haftet eine verwirrende Fragilität an, die sein zartes Alter glaubwürdig reflektiert.

»Ich bin immer noch ein Junge und vieles von dem, was in meiner Musik passiert, sind Fragmente des gelegentlichen Chaos im Kopf eines ehrgeizigen Teenagers« wird er in der Presseinfo zitiert.

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