small hours mit Marbert Rocel

· 28.04.2012 · Keine Kommentare

Marbert Rocel aus Erfurt Leipzig haben seit einer Woche ein neues Album auf Compost Records draußen, betitelt mit „small hours“ – den Stunden also nach Alltagshektik und Abfeiern, zwischen Diskokugel und Sonnenschein, in denen man ein bisschen zur Ruhe kommt, torkelt oder nachdenkt. Snippets aller Tracks gibt es bei Soundcloud.

Das Album dreht sich um die allzumenschlichen Dauerthemen wie Liebe, Einsamkeit, Halsschmerzen oder Enttäuschung und beschäftigt sich mit den letzten Stunden des Tages — der Zeit, in der man reflektiert, tanzt, jammert oder einfach nur raucht und aus dem Fenster schaut.

Die meiste Zeit schauen Marbert Rocel aus dem Fenster und rauchen. Dann machen sie Musik, dann malt einer ein bisschen, dann schaut wieder einer aus dem Fenster und die anderen machen Musik. Marbert Rocel sind leichtfüßig und doch schwer greifbar, sobald man versucht sie zu fassen. Sie kombinieren Tanzmusik mit Songs, Songs mit Keksen und Kekse wieder mit Tanzmusik.

Irgendwo zwischen Klickerklacker und Jazz, Festivalmorgen und Tanzsohle, mit I don’t know musikalisch in der Nähe von Bodi Bill und Mittekill, bei Feindrehstar mit Lax Sax, bei den frühen Moloko mit Whether the night, sind Marbert Rocel immer reichlich relaxed und dennoch vielfältig. Wait For My Raccoon ist in meinen Augen sogar die bessere Version des Hundreds Songs. ZDF.Kultur haben sie ein Videointerview gegeben und ich ba ba bounce jetzt mal mit Marbert Rocel im Ohr motiviert Richtung Abwasch und Staubsauger.. bissel Wirbel machen.

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