Mal so zwischendurch: The Temper Trap

andrea · 30.04.2012 · Keine Kommentare

Mit The Temper Trap tue ich mich echt schwer. Sweet Disposition halte ich für nen Hit. Love Lost gefällt mir auch gut. Mit dem Rest kann ich leider so gar nichts anfangen.

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The Fuck Hornisschen Orchestra

andrea · 30.04.2012 · Keine Kommentare
6. Mai 2012
17:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 8€ // AK: 11€

The Fuck Hornisschen Orchestra sind Julius Fischer und Christian Meyer aus Leipzig. Als Konzertkabarettisten sind sie Stammgäste bei Nightwash, Quatsch Comedy Club und Prix Pantheon und auch in Dresden haben sie sich in den letzten Jahren einen Fankreis erspielt, wovon nicht nur die ausverkaufte Schauburg im Frühjahr 2011 zeugte. Thematisch dreht sich bei den zwei Jungs (Germanisten!) alles um Pferde und Zivilisationskritik, Naturlyrik und Eisenbahnromantik, Pathos, Pompösität und Peinlichkeiten, verarbeitet in Hits wie „Aileen“, „W-A-L-D“, „Bahndammbrandmann“ oder „Costa Cospuda“. Fortschritt pfui, Natur hui!

http://www.youtube.com/watch?v=AcJHA7XlOEc

Man ist oft nah am Fremdschämen, wenn Rassel und Ausdruckstanz als Stilmittel betüchtigt werden, aber eigentlich sollte man dem Rumgehüpfe im Polyesterkostüm, den schaurigen Rap-Einlagen und dilettantisch bedienten, quietschbunten Plasteinstrumenten Respekt zollen, mit derartigen Quatsch und öffentlich zur Schau gestelltem Scheitern im ganzen deutschsprachigen Raum Erfolge einzufahren, macht ihnen so schnell und so professionell nämlich niemand nach. Das aktuelle Programm »nach glanz trachten« wird am Sonntagnachmittag (17:00 Uhr!) letztmalig aufgeführt, denn ab Herbst soll mit neuem Schabernack und Wortakrobatik getourt werden. Sicher, das ist alles sehr… nun, speziell, aber auch sehr lustig, wenn sich Meyer & Fischer selbst nicht mehr folgen können und dennoch immer irgendwie die Kurve kriegen. Wenn man nun noch weiß, dass Christian Meyer eben erst aus Japan zurückgekehrt ist, darf sich wohl nicht nur auf reflektierende Eindrücke, sondern sicher auch auf neue blinkende Gerätschaften gefreut werden. Viel Spaß!

»Großartig!« (taz)
»Müll!« (Karl Dall)
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Hanni und Nanni meets Alice im Wunderland: Lisa Hannigan spielt im Beatpol

sebastian · 29.04.2012 · Keine Kommentare
4. Mai 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
Verlosung

Eins ist sicher: Die Irin Lisa Hannigan wird Dresden verzaubern. Sie hat die Stimme dazu, sie hat die Lieder dazu und vor allem: Sie hat die Lust dazu. Wie selten sind Künstler wie sie, die ein so unglaublich großes Talent haben und doch so schelmisch und verträumt lächelnd durchs Leben streifen wie das Mädchen auf der Schaukel im Nachbarsgarten.

Sie ist die Art Mädchen, in die sich die Jungs in guten Jugendromanen verlieben. In ihren Songs spielen Hanni und Nanni mit Alice im Wunderland. Zumindest fühlt es sich so an und es passt gut zu dem, was sie selbst sagt:

Ich kann mich nicht an einen einzigen Augenblick erinnern, in dem ich keine Sängerin sein wollte. Schon als Kind habe ich immer Songs über das Haus erfunden, in dem ich lebte. Und auch heute noch sind eigentlich alle meine Songs autobiografisch. Manche sind allerdings mehr von meiner Fantasie und Fiktion durchzogen als andere.“

Ein Glück ist sie nicht mehr nur „die Mädchenstimme von Damien Rice“ sondern eine der umwerfendsten Persönchen (das soll ein Kompliment sein) im Musikzirkus. Ein Zirkus voller Attraktionen, seltenen Tieren, traurigen Clowns, alten Drehorgelmännern und atemberaubend schönen Artistinnen.

 

„Ach,“ sagt sie „ich hätte so gerne in der Ära von The Band, Janis Joplin und Patti Smith gelebt, das wäre unglaublich gewesen. Oh, wir hätten zusammen Fernseher aus Fenstern geschmissen!

Das glaub ich Dir nicht, Lisa. Janis und Patti hätten geworfen und Du hättest in der Zwischenzeit dem Concierge ein Märchen erzählt, um dann trotzdem hinterher mit den beiden barfuss auf der Strasse zu tanzen.

Wir verlosen 2×2 Tickets für das Konzert! Schickt uns bis zum 03.05., 12 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Lisa Hannigan an redaktion[at]mittelstern[.]de und teilt uns mit, in welchem Lieblingskinderbuch Ihr Euch so richtig verlieren konntet.

Support: I AM THE COSMOS (UK)

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WochenAusklang: Schultz And Forever

andrea · 29.04.2012 · Keine Kommentare

SCHULTZ & FOREVER is the ‚bedroom‘ project of the seventeen-year-old Jonathan Schultz. He wrote and recorded two songs on his laptop at night, released them, and started playing venues around Copenhagen in 2011.
Nächste Woche ist er auch beim SPOT Festival.

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Dresden begrüßt den FC St. Pauli: Torn Between Two Lovers

sebastian · 29.04.2012 · 4 Kommentare

Selbst die heftigste Meniskus-Blockade tat heute dem wohlig aufgeregten Gefühl beim Aufwachen keinen Abbruch. Mein Verein, der FC St. Pauli kommt in die Stadt und trifft auf meine heiße Affäre,die SG Dynamo Dresden. Wie immer ein Gipfel einer Zerrissenheit, die ich zum Glück nur beim Fußball erleben muss. Wie finster muss es sein, sich zwischen zwei Menschen zu entscheiden wie Mary MacGregor: im tragisch schönen Klassiker „Torn between two Lovers“.

Torn between two lovers, feelin‘ like a fool // Lovin‘ both of you is breakin‘ all the rules //  Torn between two lovers, feelin‘ like a fool  // Lovin‘ you both is breakin‘ all the rules

Ich weiß, es breakt auch mein Fußball alle rules. Aber es fühlt sich eben keineswegs foolish an :-)

Heute geht um viel: Der Relegationsplatz schimmert am Ende des Tunnelblicks. Würde es heute auch um Dynamos Abstieg gehen, meine Zerrissenheit wäre wahrlich schlimmer als jetzt. So aber kann ich mit 100%iger Freude und dem besten Gewissen mit dem magischen FC fiebern. Ich habe Karten für mich und meine zwei Rabauken im (Dresdner) Familienblock. Die Sonne scheint und irgendwie komme ich auch trotz der verfluchten Knieschmerzen aus dem Bett (Hat jemand die Nummer von einem Umzugs-Service mit Kran?).

Die schlimmen Spiele werden schon noch kommen; Zu nah rückt Dynamo an die Gruppe der Fahrstuhlteams zwischen erster und zweiter Liga. Auch wenn es natürlich immer noch einige gefährliche Selbstdarsteller imVerein (und den DFB) gibt, die das verhindern könnten. Aber das ist ein anderes Thema…

PS:

Hier, könnt ihr mal in den Kommentaren laut brüllen, dass Ihr Euch mehr Fußball im Blog wünscht? Ich brauche da noch Futter für die nächste Redaktionssitzung :-)

 

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Videopremiere: Perfume Genius – Dark Parts

sebastian · 28.04.2012 · Keine Kommentare

Perfume Genius aka Mike Hadreas ist einer der Indie Shootingstars des Jahres. Die Zeit sucht Referenzen für seine musikalische „Schmerzenselegie“ bei keinen geringeren als Neil Young zu Harvest-Zeiten und dem frühen Rufus Wainwright. Große Vergleiche, die Hadreas nicht scheuen muss. Der in Seattle lebende New Yorker hat das Talent und den Mut zur wahrhaften Inszenierung von Einsamkeit.

Nach dem in der Szene viel gefeierten Clip zu „Hold“ gibt es seit vorgestern auch ein Video zum superschönen „Dark Parts“. Gieß Dir schon mal den Whiskey ein…

„Put Your Back N 2 It is easily the best album I’ve heard so far this year!“ ist nicht ganz umsonst der beliebteste Kommentar bei Youtube…

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small hours mit Marbert Rocel

andrea · 28.04.2012 · Keine Kommentare

Marbert Rocel aus Erfurt Leipzig haben seit einer Woche ein neues Album auf Compost Records draußen, betitelt mit „small hours“ – den Stunden also nach Alltagshektik und Abfeiern, zwischen Diskokugel und Sonnenschein, in denen man ein bisschen zur Ruhe kommt, torkelt oder nachdenkt. Snippets aller Tracks gibt es bei Soundcloud.

Das Album dreht sich um die allzumenschlichen Dauerthemen wie Liebe, Einsamkeit, Halsschmerzen oder Enttäuschung und beschäftigt sich mit den letzten Stunden des Tages — der Zeit, in der man reflektiert, tanzt, jammert oder einfach nur raucht und aus dem Fenster schaut.

Die meiste Zeit schauen Marbert Rocel aus dem Fenster und rauchen. Dann machen sie Musik, dann malt einer ein bisschen, dann schaut wieder einer aus dem Fenster und die anderen machen Musik. Marbert Rocel sind leichtfüßig und doch schwer greifbar, sobald man versucht sie zu fassen. Sie kombinieren Tanzmusik mit Songs, Songs mit Keksen und Kekse wieder mit Tanzmusik.

Irgendwo zwischen Klickerklacker und Jazz, Festivalmorgen und Tanzsohle, mit I don’t know musikalisch in der Nähe von Bodi Bill und Mittekill, bei Feindrehstar mit Lax Sax, bei den frühen Moloko mit Whether the night, sind Marbert Rocel immer reichlich relaxed und dennoch vielfältig. Wait For My Raccoon ist in meinen Augen sogar die bessere Version des Hundreds Songs. ZDF.Kultur haben sie ein Videointerview gegeben und ich ba ba bounce jetzt mal mit Marbert Rocel im Ohr motiviert Richtung Abwasch und Staubsauger.. bissel Wirbel machen.

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Soundcheck The Majority Says

andrea · 28.04.2012 · Keine Kommentare

The Majority Says is a boyband with a female frontfigure aus Schweden, macht lupenreinen radiotauglichen Pop, bastelt am ersten Album, orientiert sich optisch vorbildlich am Indie-Kid-Style und hebelt meine ganz persönlichen Vorurteile samt 80s Überdruss dennoch aus, denn ich mag die Stimme von Sängerin Hannah Antonsson und konnte mir bei keinem der folgenden Lieder ein Mitsummen verkneifen. Verschroben-düster-sanft war im Winter. Jetzt ist Frühling.

The Majority Says (Foto: Martin Hultgren)


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Vernissage – Daniel Scholz – Portraits

andrea · 28.04.2012 · Keine Kommentare
3. Mai 2012
19:00 Uhr
Location siehe Text, auswärts

Seit vier Jahren gibt es mittlerweile The Spot auf der Alaunstrasse 29 mit dem liebreizend gestalteten Schaufenster voller Hyazinthenfelder, Fahrräder, Luftballons oder Ringelsocken, hinter dem sich ein Laden voller Klamotten und Fußbekleidung verbirgt – alles sehr stylisch und hip, aber mit Understatement. Im dazugehörigen, beinahe angrenzenden, Streifen tragenden OFFSPOT fand mittlerweile der ein oder andere Ausverkauf, aber auch Feierei und Happening statt, die nächste Chance darauf gibt es am 3. Mai ab 19:00 Uhr, dann lädt Daniel Scholz zur Vernissage einer Portraitausstellung und zeigt 44 Arbeiten aus den letzten 15 Jahren. Gucken kostet nüscht, man wird sich kennen, zuprosten und mit dem Kopf im Takt wippen, den DJ Elemiz vorgibt.

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WochenendEinklang: Ólafur Arnalds & Nils Frahm – Stare

kristin · 27.04.2012 · Keine Kommentare

Zum Record Store Day, am 21. April, veröffentlichten Ólafur Arnalds und Nils Frahm ihre erste gemeinsame EP Stare. Nachdem die beiden schon im Juli 2011 im Roten Salon in Berlin auf Ólis Solotour erstmals gemeinsam live improvisierten, trafen sie sich einige Zeit später in Nils‘ Studio in Berlin zum Jammen. In vier Tagen entstand dort das Stück b1 (Cello by Anne Müller). Das Ganze wiederholten sie in Ólafurs Studio in Island, wo sie die Stücke a1 und a2 aufnahmen.

Ich weiß noch immer nicht, was ich von Stare halten soll – die Musik hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich und ist mir übers immer wieder Hören ans Herz gewachsen, ohne dass sie mich so richtig begeistert.

Hört selbst und habt einen entspannten Start ins Wochenende!


via Drowned In Sound

Stare gibt’s ausschließlich auf Vinyl und als digitalen Download im Store von Erased Tapes Records. Nils begründete diese Entscheidung kürzlich in einer Statusmeldung auf seiner Facebookseite, die zu lebhafter Diskussion führte:

hello friends,

people keep asking me if there are some ’stare‘ cds out there. well, we decided against the cd in this case, knowing that most of you (including me) usually just import the cd on a computer and never look at the cd again. cd sales went down 25% the last year and i visited the cd’s grave in budapest. so yes, the cd will die. it is sad really, but just how it is.

i am doing mastering and really care about sound when it comes to music production, so please consider:

playing music out of your computer speakers from sound cloud is not really ideal. there are many things missing due, bad speakers, mp3 compression and all. the musicians worked hard to make a nice mix of their music, just so that people never hear all the details hidden in the music.

30 years ago, our daddys bought expensive stereo systems in order to impress your mamas with their great sounding records. those days are over. a lot of people don’t even have a stereo system anymore. bummer!

my advise:

buy a vinyl player, some old amplifier and some speakers and start collecting vinyl. the best way listening to music since many decades. vinyl records are wonderful and will be your new best friend. they sound, feel and look incredible.

please don’t let sonic joy disappear. spinning a great sounding vinyl at home and really listening to it is the most amazing thing and will make your day(s) on planet earth even more rewarding.

the cd might die, mp3s are very sad little bastards :)
vinyl will always be there.

love to you and your ears,
nils

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