WochenendEinklang: Ólafur Arnalds & Nils Frahm – Stare

kristin · 27.04.2012 · Keine Kommentare

Zum Record Store Day, am 21. April, veröffentlichten Ólafur Arnalds und Nils Frahm ihre erste gemeinsame EP Stare. Nachdem die beiden schon im Juli 2011 im Roten Salon in Berlin auf Ólis Solotour erstmals gemeinsam live improvisierten, trafen sie sich einige Zeit später in Nils‘ Studio in Berlin zum Jammen. In vier Tagen entstand dort das Stück b1 (Cello by Anne Müller). Das Ganze wiederholten sie in Ólafurs Studio in Island, wo sie die Stücke a1 und a2 aufnahmen.

Ich weiß noch immer nicht, was ich von Stare halten soll – die Musik hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich und ist mir übers immer wieder Hören ans Herz gewachsen, ohne dass sie mich so richtig begeistert.

Hört selbst und habt einen entspannten Start ins Wochenende!


via Drowned In Sound

Stare gibt’s ausschließlich auf Vinyl und als digitalen Download im Store von Erased Tapes Records. Nils begründete diese Entscheidung kürzlich in einer Statusmeldung auf seiner Facebookseite, die zu lebhafter Diskussion führte:

hello friends,

people keep asking me if there are some ’stare‘ cds out there. well, we decided against the cd in this case, knowing that most of you (including me) usually just import the cd on a computer and never look at the cd again. cd sales went down 25% the last year and i visited the cd’s grave in budapest. so yes, the cd will die. it is sad really, but just how it is.

i am doing mastering and really care about sound when it comes to music production, so please consider:

playing music out of your computer speakers from sound cloud is not really ideal. there are many things missing due, bad speakers, mp3 compression and all. the musicians worked hard to make a nice mix of their music, just so that people never hear all the details hidden in the music.

30 years ago, our daddys bought expensive stereo systems in order to impress your mamas with their great sounding records. those days are over. a lot of people don’t even have a stereo system anymore. bummer!

my advise:

buy a vinyl player, some old amplifier and some speakers and start collecting vinyl. the best way listening to music since many decades. vinyl records are wonderful and will be your new best friend. they sound, feel and look incredible.

please don’t let sonic joy disappear. spinning a great sounding vinyl at home and really listening to it is the most amazing thing and will make your day(s) on planet earth even more rewarding.

the cd might die, mp3s are very sad little bastards :)
vinyl will always be there.

love to you and your ears,
nils

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Peng! Kein Interview mit dem Käptn.

kristin · 27.04.2012 · Keine Kommentare

Ich möchte mich hiermit bei allen, die ich damit genervt habe, entschuldigen. Ich hab’s versucht. Aber Käptn Peng lässt sich absolut nicht zu einem Interview überreden. Nachdem auch alle Alternativideen – Ausflug zum Reiterhof, Wetten auf der Pferderennbahn, Freizeitstunde im Panama,… (wieso hatte das eigentlich alles was mit Pferden zu tun????) – wegen Nichtdurchführbarkeit und/oder Unsinnigkeit verworfen werden mussten, freue ich mich, dass das »junge Label Kreismusik um die Berliner Musiker Shaban & Käptn Peng« enttäuschte, traurige Blogger wenigstens mit diesem »Und sonst?« im Postfach bedacht hat:

Käptn, was soll das eigentlich alles, mit dem Universum, dem Sein und diesem ganzen verwirrenden Rest? Und warum rappst Du zu allem Überfluss ständig drüber? Da kommt doch keiner mehr mit!
Was das Universum damit meint, dass es existiert, ist eine Frage, die man ihm ab und an mal stellen muss. Mein Plan ist, das so lange und ausdauernd zu tun, bis es antwortet (wenn es das tut, möchte ich gerne einen Kollaborations-Track mit ihm aufnehmen).

Dann immer wieder thematische Motive wie Grenzerfahrung, sabbernder Wahnsinn oder geöffneten Irrenanstalten. Ihr nehmt doch Drogen, oder?
Nein, wir nehmen keine Drogen. Zumindest keine, die man den Texten unterstellt. Abgesehen von vereinzelten Experimenten mit pflanzlichen Mitbürgern entspringt die Grenzerfahrung einer täglich gepflegten Meditation und Versenkung in das omnipräsente, alles verschlingende, unsterbliche Unsichtbare.

Menschen als Füchse, hier ne Identität, dort ne andere – sollen wir Hörer das wirklich alles für bare Münze nehmen? Du flunkerst doch auch ganz gehörig! weiterlesen…

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