Lambchop – The Saturday Option

· 10.02.2012 · 2 Kommentare
25. Februar 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
Verlosung

Lambchop bzw. Kurt Wagner & Cortney Tidwell (KORT) waren schon einige Male in Dresden. Das für Ende Februar angekündigte neue (elfte) Album „Mr. M“ ist ein willkommener Anlass, uns wieder zu beehren. Gewidmet wurde es dem verstorbenen Freund, Musiker und Weggefährten Vic Chesnutt. Dessen Freitod 2009 warf Lambchops Mastermind etwas aus der Bahn, Kurt Wagner überdachte einiges neu und besann sich u.a. auf sein zeichnerisches Talent. So stammt das Artwork vom neuen Album aus seiner Hand. Traut man den bis dato vorgestellten Tracks von Mr. M, wird auch dieses Werk elegant, souverän und authentisch – getragen von Wagners Stimme, der diesmal sogar das Wort Liebe benutzt, ein Wort, das sich bislang vermeiden ließ und dennoch Lambchops Musik charakterisiert.

Yet no Lambchop record has ever been lacking in love, and MR. M is no exception. “This is a record of, and about, love and the healing, binding force that it represents. It’s the thing that becomes, more and more, the only thing worth living for as we move on through these years together, not alone”, says Wagner. (Cityslang)

Beispieltrack aus Mr. M:
Lambchop – Gone Tomorrow by cityslang

Tourtrailer:

Wir verlosen 1×2 Freikarten an die-/denjenigen, der bis zum 21.2., 12 Uhr eine Mail mit dem Betreff Lambchop an redaktion[at]mittelstern[.]de schickt und uns sein Lieblingsrezept für Lammkotelett mitteilt. Google hilft bestimmt, Vegetarier dürfen einen anderen leckeren Vorschlag einreichen.

yet the essential spirit of country music — the sound of someone just trying to make sense of life’s little ups and downs — remains present in its music (Jonathan Marx auf der Lambchop Webseite)

Zum Konzert im Jahr 2008 im Alten Schlachthof schrieb ich an anderer Stelle, d.h., ich zitiere mich nun selbst:

Während die Vorband spielte, lümmelte Kurt Wagner (Mastermind von Lambchop) zwei Reihen vor mir lässig im Stuhl, bemützt mit der bekannten Kappe, optisch dem Klischee des amerikanischen Truckers entsprechend.

Lambchop erschienen mit sechsköpfiger Besetzung, der Fokus aber lag wie immer auf Sänger und Songwriter Kurt Wagner. Seine Stimme ist tief und schmeichelnd, die Musik eher zurückhaltend – genau richtig für schummrig beleuchtete Lokalitäten. Dort sitzt man dann aber bitte nicht in einer unentdeckten Ecke, sondern fläzt an der Bar, zwischen kurzen Gesprächen und stillem Sinnieren wechselnd. Kurt Wagner spricht und scherzt immer wieder mit Pianist Tony und lässt trockenen Humor aufblitzen, was auch ein eher ruhiges Konzert sehr unterhaltsam machen kann. Im letzten Teil der Veranstaltung wird’s ein bisschen flotter, „these songs were tested for danceability“, was sich auch im Mitwippen und Kopfnicken unsererseits widerspiegelt.

Alltime Favorite:

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