Farbenprächtig: Jan Jelinek

andrea · 22.01.2012 · Keine Kommentare
26. Januar 2012
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 8 Euro / AK: 12 Euro
Verlosung

Unten eingebettetes Video hing an diversen Facebookwalls und verbreitete sich in Blogs – beeindruckend nicht nur durch die Bilder, sondern auch dank deren Untermalung von Jan Jelinek Sounds, wie geschaffen für eine Reise in Zeit und Raum. „Untermalung“ ist ein gutes Stichwort, denn Jan Jelinek kommt am Donnerstag als Farben in die scheune. So richtig ist mir zwar immer noch nicht klar, was einen erwartet, intellektuell changierender Knispeltechno mit Seele vielleicht, modulierend gemorphte Klangexperimente, elektronischer Schichtsalat.

Stöbert man auf der Seite von faitiche, Jelineks Label, finden sich immer neue Bilder, Töne, Texte. Oder man klickt sich hier durch sein Schaffen. Verpflichtend jedoch ist das Reinhören in den schon etwas älteren Mitschnitt vom Mutek Festival in Montreal.Characterized by deep basslines and using cuts from early jazz and rock recordings, Farben expertly combines a funky style with clicky, glitchy beats.

Dresden, da ist jemand im Anmarsch, der die sowieso schon verwöhnte elektronische Szene noch bunter macht: Farben! Schickt bis zum 25.01.2012, 16 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Jan Jelinek an redaktion[at]mittelstern[.]de und nehmt damit an der Verlosung von 2×1 Freikarte teil.
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Josh Bazell: Schneller als der Tod / Einmal durch die Hölle und zurück

sebastian · 22.01.2012 · 1 Kommentar

Dass ich bisher noch keinen einzigen Beitrag für die Literatur-Kategorie verfasst habe, liegt nicht daran, dass ich keine Bücher lese. Ich lese sogar recht viel! Es fällt mir nur unglaublich schwer, über Bücher zu schreiben. Unterstreichungen mit Bleistift, Post-its oder Eselsohren, um die besten Sätze zu notieren, werdet ihr in meinen Büchern nicht finden (nur Kaffee-, Rotwein- und Leberwurstflecken). In der Regel weiß ich drei Tage nach Beenden eines Buches nicht mal mehr den Autoren oder den Titel. Jedenfalls bei den etwa zweihundertsiebenundachtzig Krimis, die ich in meinem Leben in deutschen Bahnhofsbuchhandlungen erstanden habe. Ab und zu passiert es aber, dass ich mir den Autoren merke, weil ich nämlich unbedingt am nächsten Tag los muss, um mir „alles“ von ihm zu kaufen. Zuletzt passiert bei Don Winslow und brandaktuell bei Josh Bazell.

Schneller als der Tod

Schneller als der Tod habe ich mir in Bremen gekauft (Danke, Motte, für den Tipp!) und während der Zugfahrt nach Dresden habe ich das Buch nur weggelegt, um zu Pinkeln. Noch am selben Abend war ich durch und Gott war ich happy, als ich recherchiert hatte, dass die im Anhang angekündigte Fortsetzung Einmal durch die Hölle und zurück gerade erschienen war.

Josh Bazell ist Arzt und Schriftsteller, was jetzt nicht so außergewöhnlich ist. Beide Berufsgruppen, so schrieb Marcel Reich-Ranicki einmal, seien „Fachleute für menschliche Leiden“. Prominente Beispiele sind Friedrich Schiller, John Keats, Georg Büchner, Anton Tschechow, Alfred Döblin und auch Schachtelsatzpresse Uwe Tellkamp.

Seine Hauptfigur Peter Brown aka Pietro Brnwa allerdings ist Mafiakiller und Arzt. Mafiakiller zwar nur noch im Ruhestand aka Zeugenschutzprogrammteilnehmer, aber das weiß nun jedes Kind: Mobster bleibt man bis zum Tod und nichts wünscht dir die „Familie“ sehnlicher, wenn du ihr den Rücken kehrst. Erst recht, wenn du den Sohn eines angesehenen Führungsmitgliedes umgenietet hast (oder das zumindest glaubst).

Scheiße also, dass die (versehentlich falsch) tätowierte Hartkante Dr. Brown unter seinen Patienten in dem ziemlich abgefuckten New Yorker Krankenhaus, in dem er arbeitet, plötzlich ein „Familien-Mitglied“ entdeckt. Logische Reaktion: Polnischer Abgang schnörkellos! Wenn da nur nicht der verdammte Eid des Hippokrates wäre…
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WochenAusklang: The National

andrea · 22.01.2012 · 1 Kommentar

The National, tolle Gigposter, großartige Lieder:

Oh Land – Bloodbuzz Ohio (The National Cover) by morrisday

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