I don’t mind if that’s the way things have to be

kristin · 09.01.2012 · Keine Kommentare
13. Januar 2012
21:00 Uhr
Veränderbar, Dresden
5 €

Mit ihren frischen, eingängigen Folksongs verbreiten Paula und Karol fast schon so unverschämt gute Laune, dass man aufpassen muss, sich nicht selbst zu nerven, wenn man »sweet sweet sweet lonliness« durch grauschwarze Sonntagnachmittage trällert oder an einem fiesen Montagmorgen versucht, mit den beiden um die Wette zu grinsen (verliert man eh):

Karol aus Polen träumte davon, für seinen Bob Dylan eine Emmylou Harris zu treffen oder eine Laura Marling für seinen Noah and the Whale. Er traf jedoch Paula, die mit kanadischen Küchenpartys und Musikerkollektiven in Ontario aufwuchs und zum Studieren nach Warschau gezogen war. Die beiden begannen am Küchentisch mit Gitarre und Violine Folk-Songs zu schreiben, die weder nach Dylan noch nach Noah klingen. Seitdem gehen sie – scheinbar sehr vergnügt – gemeinsamen Interessen nach: Essen, in Parkhäusern proben und ihre CDs für zukünftige Bandmitglieder an Tankstellen liegen lassen.

 
Supportet werden Paula i Karol am Freitag, den 13. vom Dresdner Singer-/Songwriter Lestat Vermon, der gerade ganz frisch ins Kumpels & Friends-Roster aufgenommen wurde.

Homesick by Lestat Vermon

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Maria Taylor + Unbunny + Flare Acoustic Arts League

andrea · 09.01.2012 · Keine Kommentare
20. Januar 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Multiinstrumentalistin Maria Taylor, in der Vergangenheit gemeinsam mit Orenda Fink als Azure Ray unterwegs, erfindet Indie-Pop mit Countryeinflüssen nicht neu, geht aber dank sanfter Stimme und melancholischen Melodien gut ins Ohr. Leider lullt (mich) ihre Musik auch ein bisschen ein, läuft damit Gefahr in den Hintergrund zu rücken und zur perfekten Untermalung von Cafészenen und Filmküssen zu werden. Nette Feel-good-Musik für halbwegs erwachsene Hörer – die Liveversion kann natürlich durchaus mitreißend sein, das dürft Ihr gern überprüfen.

Scheuen Akustik-Folk spielt Unbunny aka Jarid del Deo seit mehr als 15 Jahren und ist noch immer Geheimtipp und Herzensangelegenheit. Unter Kopfhörern funktioniert Unbunnys Musik ganz hervorragend – und live vermutlich auch.

Über die dritte Band des Abends informiert Ihr Euch am besten auf der Seite des Beatpols

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Mirel Wagner

konzertagenda · 09.01.2012 · Keine Kommentare
12. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Mirel Wagner wurde in Äthiopien geboren und wuchs in Finnland auf; Ihr Nachname lässt sich angeblich auf einen deutschen Urgroßvater zurückführen. Mit 7 bekam Mirel Geigenuntericht, mit 13 begann sie das Gitarrespiel, mit 16 schrieb sie erste eigene Songs. Sie erzählt von wirklich düsteren Dingen – Nekromantik, Liebe, Tod und Teufel – vermeidet aber jeden Ansatz von Theatralik. Von ihrem Vortrag, ihrer Stimme geht eine selten zu findende Wirkung aus. Wahrhaftigkeit strahlt aus ihren akustischen Fantasien. Ihre Reife ist erstaunlich, auch bei ihren Texten, die in ihrer Einfachheit, Tiefe und schwarzem Humor profund die Kraft und Schönheit wirklich guter Bluestexte beschwören. 



»Mit ihrem Debüt hat die 23-jährige ein kleines Monstrum der Finsternis geschaffen. Wie stoisch sie das Unausweichliche in jeder einzelnen Silbe mitschwingen lässt, das kommt Beth Gibbons gleich.«
Rolling Stone

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