Diskussion „Rockmusik und Älterwerden“

andrea · 14.12.2011 · Keine Kommentare
15. Dezember 2011
18:00 Uhr
scheune, Dresden
Eintritt frei

Man gehört selbst nicht mehr zu den Jüngsten, kurz nach Mitternacht ist Schicht im Schacht. Alkohol und Kopf vertragen sich auch nicht mehr so gut und manchmal, ja manchmal ist sogar die Musik zu laut. So ein Wochenende auf der Couch kann auch ganz hübsch sein, aber zum alten Eisen gehören? Ich doch nicht! Okay, mit den Partys hat man es nicht mehr so. Ein gepflegtes Konzert im überschaubaren Zeitrahmen – ach wunderbar! Aber liegt das nun wirklich nur am Älterwerden? Dem damit verbundenen Zuwachs an Verpflichtung und Verantwortung?

Am Donnerstag wird im Rahmen des 60-jährigen scheune Jubiläums das Thema Rockmusik und Älterwerden diskutiert. „Rockmusik“ sollte man dabei aber nicht allzu engstirnig definieren. Das Podiumsgespräch widmet sich unter Moderation des Radiomachers Jens Quandt den Fragen nach Clubkultur für Ältere, barrierefreiem Ausgehen, Voraussetzungen für den lebenslangen Besuch von Live-Konzerten, Generationenkonflikte, Habitus und Jugendkulturen im Alter. Endet die Identifikation mit einer Jugendbewegung, ihren Idealen und künstlerischem Output zwangsläufig ab einem bestimmten Alter? Es gibt sie doch: die Techno-DJs, die seit 20 Jahren international erfolgreich sind, es gibt aber auch: 15-jährige Instantstars, an deren Namen man sich nach zwei Jahren nicht einmal mehr erinnert.

Auf dem Podium sitzen Bernd Aust (Veranstalter), Sebastian Baur (Buzz Dee, Knorkator), Uwe Stuhrberg (Slow Death / SAX Stadtmagazin) und Tom Wittig (Kaltfront).

Nach dem Gespräch folgt ein praktisches Beispiel. Die Dresdner Punkrockband Kaltfront spielt ihr erstes Record Release Konzert nach der Wende. Die neue Platten „Zwischen allen Fronten“ erscheint am 15.12.2011.

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Videopremiere: Andreas Dorau – Gehen (Baby, Baby)

sebastian · 14.12.2011 · Keine Kommentare

Sönke Held führte Regie bei Doraus „Gehen (Baby, Baby)“ aus dem Album „Todesmelodien“ und lichtet den eher für positive (Farb)Töne bekannten Dorau in britischer 80er Ästhetik ab. Ziemlich skurril. Einen ganz anderen Kontrapunkt setzt der für die Musik verantwortlich zeichnende Erobique mit einem smarten Supremes-Tribute. Verrückt. Könnte man jetzt viel drüber palavern. Aber dazu sollte man Bier trinken. Und destewegen mach ich jetzt die Fliege! Hahaha. Voll witzig!

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Anleitung: Gänsepickel selbstgemacht

sebastian · 14.12.2011 · Keine Kommentare

Also, Gänsepickel macht man so: Erst drückt man beim Video auf Play und dann hier und wenn die kurze Werbung zu Ende ist, dann macht man die Augen zu

Author’s hint: Dieser Mash-Up entstand zufällig beim Lesen von „We love St Pauli“ und der Nutzung von musicplayr.

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Whatever it takes – Ich bete Sie machen es zu Hause an Weihnachten

sebastian · 14.12.2011 · Keine Kommentare

Mit „Aerocalexico“ zeigte sich Calexico kurz nach der eher mainstreamigen Nummer „Crystal Frontier“ von der raueren, spröderen, puristischeren Seite. Das Album gab es nur auf der 2001er Tour und über die eigene Website. Cityslang hat aber passenderweise gestern den Titel Gift X-change auf Soundcloud gepackt. Gift X-change ist ein trauriger aber tröstlicher Titel über Einsamkeit am Weihnachtstag und die Aufforderung, sich selbst ein Geschenk zu machen. Und sei es nur, trotz allem zu lieben. Wenigstens sich selbst! Burns flüstert es fast:

Whatever it takes I pray you’ll make it home on christmas day
In case you don’t find what you need when you finally arrive
And your heart is snowed in there’s no warmth or light
Take this candle with you and this book of matches as well
As you’re climbing the walls there’s no answer at all
Except the gift you give yourself
I trust that you’ll find some in a peace through times that are rough
What would it take to hear you say the gift you give is love

Calexico – Gift X-Change by cityslang
Dass die angebotene deutsche Übersetzung nicht will, dass er es nach Hause schafft sondern es dort macht (Siehe Titel), hat nichts mit „typisch deutsch“ zu tun sondern mit typisch Übersetzungsmodus :D

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