Sóley: We sink

konzertagenda · 04.12.2011 · Keine Kommentare
8. Dezember 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 9,- zzgl. Geb.
AK: 11,-

Sóley war erst im September als Support von Sin Fang in der Stadt, versprach etwas, und hielt es: Eine wundersame Überraschung, die so gut gefiel, dass die Isländerin noch einmal wiederkommen muss, um mit ihren charmanten Songs ein Lächeln in graue Dezembergesichter zu zaubern.

Freihändig angedachte Beats galoppieren zaghaft, sepiafarbene Klavierwolken ziehen auf und schließlich erhebt die Sóley Stefánsdóttir ihre Stimme. Ihre Songs leuchten wie eine Laterna Magica auf, verschwimmen und flammen wieder auf. Das Resultat ist mal catchy, gelegentlich wunderbar verschroben, schön Lee vor Luv. Ohne Attitüden und einfach frei heraus, mit Vocals und Loops, die wie Holzspielzeugzüge durch die Landschaft gleiten.

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Voland & Quist Literatursalon: Jaromir Konecny

konzertagenda · 04.12.2011 · Keine Kommentare
7. Dezember 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 6,- zzgl. Geb.

„Tatar mit Veilchen“ beginnt auf einer tschechischen Dorftoilette. Hier sitzt Pepa, der Alltagsphilosoph, die intellektuelle Sonnenblume im Rammstein-T-Shirt. Als später „Der Große Kanaldeckelraub“ scheitert, flieht er aus seinem wunderbar verantwortungslosen Leben: Er fährt nach München.

Jaromir Konecny hält mit treffsicheren Formulierungen drei Generationen den verdreckten Spiegel vor, nie ganz ernst gemeint, aber immer übertrieben wahr und auf jeden Fall komischer als Chuck-Norris-Witze nach dem fünften Bier, auch wenn einem das Lachen manchmal im Halse stecken bleibt. Hier nimmt einer kein Blatt vor den Narrenmund. „Der genialische Jaromir Konecny … wunderbar feinsinnige Gedanken zur Ost-West-Verständigung.“ Süddeutsche Zeitung

Jaromir Konencny wurde 1956 in Prag geboren. Er arbeitete u.a. als Techniker in Libyen, in der Metallindustrie und als Schiffsmeister. 1982 Emigration in die Bundesrepublik. Ein Jahr in einem Sammellager in Niederbayern. Diverse Jobs. Studium der Chemie an der Technischen Universität München und Promotion über die Entstehung des genetischen Codes. Er veröffentlichte u. a. in Die Zeit, Titanic und der Süddeutschen Zeitung, außerdem erschienen mehrere Erzählbände und Romane. Er gilt als einer der bekanntesten Autoren der Bühnenliteraturszene.

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Hello, we’re The Paper Kites, we play songs

sebastian · 04.12.2011 · Keine Kommentare

Die einfachen Sätze sind immer die richtigen. Die Singer-/songwriter-Formation Paper Kites aus Melbourne begrüßen die Welt auf ihrer Facebook-Seite mit einem einfach wunderbaren wie wunderbar einfachen:

Hello, we’re The Paper Kites, we play songs.

Und das sind wirklich tolle Songs. Umso seltsamer, dass ich gerade bei einer spontanen Suche so gut wie nichts über ihre aktuelle EP Woodland in der deutschen Bloglandschaft finden konnte. Immerhin erreichen die beiden offiziellen Videos sechsstellige Aufrufe. Die Fanbase der Band, deren Songwriting mich an M. Ward, Bon Iver und Simon & Garfunkel erinnert, scheint – zumindest in Australien – groß und treu! Und ich dachte, mittlerweile leben mehr deutsche Neofolks in Down Under als hier und so ein Schmuckstück entert schneller meine Social Media Walls als die meisten deutschen Interpreten. Wie auch immer: Einfach die beiden Videos reinziehen und gern haben. Empfohlene Zutat: Rooibos Vanille mit zwei Stück Kandiszucker:


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WochenAusklang: Emily Jane White

andrea · 04.12.2011 · Keine Kommentare


Emily Jane White
, großartige Stimme aus Kalifornien. Schubladennachbarin von Cat Power und der sanften PJ Harvey. Man möchte sich damit zudecken, aber auch, dass ganz viele Menschen ihre Musik hören.

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