Olive – Ein Handyfilm will ins Kino

sebastian · 03.12.2011 · Keine Kommentare

Olive” ist der erste Kinofilm, der vollständig mit einem Smartphone (Nokia N8) gedreht wurde. So steht es zumindest in der Pressemitteilung. Besser wäre es wohl zu sagen: „Olive“ ist der erste Film, der vollständig auf einem Smartphone gedreht wurde, bei dem die Macher ernsthaft versuchen, ihn ins Kino zu bringen. Denn erstens gab es bereits andere Filme, die nur auf Mobiltelefonen gedreht wurden und zweitens müssen die Produzenten noch eine Menge Geld auftreiben. 300.000 Dollar versuchen sie derzeit auf der Plattform Kickstarter aufzutreiben, um den Vertrieb in die Kinos zu realisieren. Auch sollte darauf hingewiesen werden, dass das Nokia mit einer speziell angefertigten 35-Millimeter-Linse bestückt wurde, um bessere Tiefenschärfe-Eigenschaften zu erreichen.

Bei Youtube bemängelt das „Int3rnout“ und hinterfragt auch die Intention:

„The theory behind the technology is cool, how you did it, isn’t–the lens kit totally defeats the purpose. I am not trying to knock someones creative endevour but how the fuck did this cost so much? Indie film making isn’t about the money, it’s about heart, and I think you missed the boat.“

Man darf gespannt sein. Projekte wie diese zeigen, welche Bedeutung Crowdfunding mittlerweile hat und welche Fantasien es freisetzt. Schon jetzt sind 198 Leute bereit, über 26.000 Dollar zur Verfügung zu stellen.

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Jein zum Verein: Gründungstreffen der Dresdner Kreativlobby am 06.12.

sebastian · 03.12.2011 · 1 Kommentar
6. Dezember 2011
20:00 Uhr bis 22:30 Uhr
friedrichstadtZentral , Dresden

In einer spontanen Aufbruchs-Stimmung wurde bei einem von den Sächsischen Grünen veranstalteten Netzwerktreffen der Dresdner Kreativwirtschaft am 29.10. der Plan geboren, einen Lobby-Verband zu gründen. Da ein Verein die realistischste und logischste Rechtsform für ein solches Vorhaben ist, war davon die Rede, bereits am Nikolaustag einen Verein zu gründen, in dem Vertreter bestehender Strukturen und EinzelkämpferInnen sich zusammenschließen. Die Vereinsgründung wird zwar am 06.12. nicht erfolgen, aber zu den Punkten gehören, die im Friedrichstadt Zentral diskutiert werden. Ein Verein sei zum derzeitigen Zeitpunkt zu verbindlich und auch wenn der Aufwand für die Gründung sehr gering sei, so mache doch die kontinuierliche Betreuung sehr viel (ehrenamtliche) Arbeit, daher wolle man erst einmal mit potentiellen Mitstreitern in die konkrete Diskussion eingehen und Versuch machen, als eine Art Überbau ohne eigene Rechtsform zu agieren.

Einladen tun unter anderem Liane Hoder (Projektschmiede), Kristine Schmidt-Köpf (Künstlerbund Dresden), Jana Betscher (Kulturmagazin Dresdner), Claudia Muntschick (Selbstständige Stadtentwicklerin und Architektin), Magnus Hecht (scheune), Maik Roßmann (weissgrau), Martin Fiedler (neonworx), Andreas Schanzenbach (Cromatics) und Felix Liebig (Metropole Pieschen). Sie definieren die Ziele für den Abend wie folgt:

Eine Stimme bilden: Kreative Potenziale sichtbar machen, Bedürfnisse und Interessen aufnehmen, kommunizieren, gegenüber Politik vertreten, Strukturen bedarfsgerecht praktisch mitgestalten, Agenda medial beeinflussen.

Medial gibt es immerhin einen ersten Anfang.

Das Programm:
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Dubstep Is The New Metal

kristin · 03.12.2011 · 1 Kommentar

Mit ihrem zehnten Studioalbum in fast 20 Jahren Bandgeschichte versuchen Korn auf den derzeit allgegenwärtigen Dubstep-Trend aufzuspringen. Na, warum auch nicht?! Nachdem meine persönliche On-/Off-Beziehung zu Korn seit einigen Jahren, abgesehen von gelegentlichen Sentimentalitäts-Rückfällen desinteressiert vor sich hin dümpelt, hörte ich in meiner Vorstellung auf einmal düstere Beats, die schwere, tiefe Bässe und Gitarren vor sich hinschleppen und dem Jonathan Davis aus meiner Erinnerung ganz gut stehen könnten.

Mit diesem Geniestreich im Genre-mixen haben sich die Kalifornier laut Presseinfo nicht nur selbst komplett neu erfunden (mal wieder?!), sondern auch das Genre „Hard Rock“ revolutioniert (schon wieder?!) und viel besser noch, eigentlich haben Korn schon Dubstep gemacht, als es Dubstep noch gar nicht gab!
Dem Billboard erzählte Jonathan Davis in einem Interview »We were dubstep before there was dubstep. Tempos at 140 with half-time drums, huge bassed-out riffs. We used to bring out 120 subwoofers and line them across the whole front of the stage, 60 subs per side. We were all about the bass.«

Aus der Idee entstand in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Skrillex zunächst die Single Get up!, die man mit großem Erfolg an den Facebook-Fans testete: »the kids are more than ready for it«. Ihr auch?

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