Heartbeats slowing down

· 28.11.2011 · Keine Kommentare
2. Dezember 2011
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden
AK: 7 €

Für alle, die kein Ticket mehr für Metronomy bekommen haben, hier eine Alternative für die Freitagabendgestaltung.

Zu viel gehört, zu oft gesehen, zu sehr ans eigene Herz gewachsen. So sind mir Immanu El mit ihrer Musik in den letzten Jahren zu so etwas wie lieben Bekannten geworden und es fällt mir sehr schwer, für das neue Album In Passage eine Einschätzung zu treffen, die frei wäre von aller Sympathie und den Erinnerungen, die für mich immer zum Sound von Immanu El mitschwingen werden.

Ohne Befangenheit würde ich vielleicht schreiben, dass es auf In Passage nichts Neueres und Spannenderes zu hören gibt, als den für Immanu El typischen Indie-/Post-Rock/Pop, der sich um die Stimmen der Zwillinge Claes und Per schmiegt. Keine großen Überraschungen, nichts, was nicht zu erwarten gewesen wäre und schon gar nicht mehr so aufwühlend wie noch auf dem Debüt They’ll come, they come. Bekannt(e), eben … und dann plätschert In Passage schon im dritten Anlauf aus den Kopfhörern – hach diese Stimmen – und mit einem Mal richtet sich der Blick ganz nach innen, die Hektik des Alltags verschwimmt und die eigene Welt dreht sich ein bisschen langsamer als die der anderen.

Immanu El „In Passage“ (2011) by Immanu El

Mag sein, dass Immanu El mit ihrem dritten Konzert dieses Jahr (wenn man Leipzig einbezieht) zu oft in der Gegend sind und sich vielleicht besser etwas rarer machen sollten. Aber mit aller Befangenheit – man freut sich doch immer, lieb gewonnene Bekannte zu treffen.

Support: Racquets
Aftershow: The Real Nitty Gritty: Wackelpop & Wavepudding – Die auditive Götterspeise

Zum Nachlesen auf mittelstern* Immanu El – Claes Strängberg im Interview, April 2011

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