Gewaltige Weihnachten: Die Funkelstadt im Zeitraffer

· 07.11.2011 · Keine Kommentare

Ob ich das Projekt „1.000 Funkel – Die Funkelstadt“ gut finden soll oder nicht, da bin ich noch unentschieden. Einerseits halte ich die Idee, Dresden als Weihnachtsstadt zu vermarkten, für plausibel und absolut sinnvoll. Andererseits will bei solch Gigantismus im Zeltformat irgendwie keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen. Die Horrorvision sieht so aus: Mindestens eine halbe Stunde In der Schlange stehen, 14,- Euro Eintritt bezahlen plus Glühwein und Kinderpunsch zu Eventpreisen und je Menge heulende Kids, die lieber Schlitten fahren wollen. Aber natürlich kann das auch wunderschön werden! Warten wir es ab! Das Video von Marco, welches den Aufbau im Zeitraffer festhält, ist jedenfalls allemal sehenswert.

Was ich mich frage: Was sagen eigentlich die Dynamo-Fans dazu, dass den Brüdern Friedhelm und Wolfgang Funkel solch ein Denkmal direkt neben dem Stadion gesetzt wird. Die waren immerhin beide beim „Wunder von der Grotenburg“ dabei, also einem der schwärzesten Tage in der schwarz-gelben Geschichte. Wolfgang sogar als dreimaliger Torschütze. Ob irgendein Schelm die beiden einlädt?

Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass das Ding finanziell besser läuft als die Zwingerfestspiele und dass auswärtige Gäste nicht versuchen, von der Autobahn aus über die Albertbrücke zu fahren. Sonst geht das böse Funkeln schon los, bevor man da ist..

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