Donnerwetter, da hab ich mich umsonst besoffen

· 06.11.2011 · 1 Kommentar

Etwas spät, aber besser als gar nicht. Für Kurzentschlossene, die schon immer mal nach Bautzen, die vielleicht schönste Stadt Sachsens, wollten, ein kurzer Hinweis. Heute ist der letzte Tag, an dem man die wunderbare Ausstellung „Herr Ober, ein Helles bitte! – Braukunst und Bierschank in Bautzen einst und heute“ besuchen kann.

Um 15 Uhr gibt es eine Führung durch die Ausstellung mit Hagen Schulz vom Museum Bautzen (keine eigene Website – das es sowas noch gibt) und ab 17 Uhr eine Lesung mit Musik: „Donnerwetter! Da hab’ ich mich umsonst besoffen – Heitere und ernste Dichtungen um Trunk, Rausch und den Kater am Tag danach“ mit dem in Bautzen unvermeidlichen und ebenso unverzichtbaren Michael Linke. Musik: Claudia Schreiter.

Dass die Bautzner was von Bier verstehen, mag man einerseits nicht glauben, wenn man schon mal Bautzner Pils getrunken hat. Andererseits gibt es im Brauhaus auch ein gar famoses Kupfer! Und außerdem eine der letzten wahren Kneipen dieser Welt: Die Radeberger Bierstuben! Hier picheln Theaterleute, Juristen und Arbeitslose noch an einem Tisch und der Skat wird so zünftig gedroschen wie zu Zeiten der Weimarer Republik.

Aus Gründen wird darum gebeten, im Video auftauchende Personen ausdrücklich NICHT zu benennen. Weder hier, noch auf Youtube noch auf der Straße! Prost

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