Soundcheck J.Viewz

andrea · 30.11.2011 · 2 Kommentare

Jonathan Dagan, Künstlername J.Viewz, ist seit Mitte der Nuller Jahre (äh, bäh) aktiv und bisher überhaupt nicht auf meinem Radar, bis ich durch Zufall dieses Video mit Herzchenblick betrachtete und unauffällig mitgroovte:

Wenige Rechercheminuten später höre ich mich durch vermeintliche Café Del Mare Compilations und fand deutliche Referenzen zu Zero 7 oder Moloko. Aber nur bei den alten Sachen (BandcampStream). Ein bisschen weniger loungig geht’s da schon beim aktuellen Album Rivers and Homes (BandcampStream) zu, allerdings verleitet das auch mächtig zum Wegdriften. Die bösen Wortschöpfungen Dreampop & Chillwave linsen um die Ecke und werden im Video mit den richtigen Farben und Motiven noch untermalt. Unaufgeregte, leichte Platte, die ich gern mal live umgesetzt sehen würde und vielleicht besser im Frühling nochmal intensiv gehört werden sollte.

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Mount Washington sucht Vorbands für Europa-Tournee

sebastian · 30.11.2011 · 2 Kommentare

Im Rahmen ihrer 23 Städte umfassenden Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, suchen die Norweger Mount Washington (Bis zu einer Namensklage nur Washington) für jede Stadt einen passenden Support Act. Bewerben kann man sich auf Restorm.com. Das norwegische Indie-Pop-Trio veröffentlicht Anfang Februar 2012 ihr viertes, selbst betiteltes Album „Mount Washington“ auf Glitterhouse und tourt vom 22.02. bis 31.03.2012. Der erste mir bekannte Track (Lisboa) unter neuem Namen gefällt mir übrigens außerordentlich…Trotzdem stehste da und fragst Dich: Poste ich jetzt ein Bild von Lissabon oder vom Fjord? Ich hab gelost :D!  In Dresden spiele sie übrigens im Thalia!

Mount Washington – Lisboa by Mount Washingto

Bildquelle: Flickr-User bdearth 

 

 

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Gaz Coombes: Nur noch wenige Tickets für Zusatz-Showcase in Oxford

sebastian · 29.11.2011 · Keine Kommentare

Supergrass sind nach wie vor ganz weit oben in meinen Alltime-TopTen-Lists „Best Band“ und „Best Album“ und das liegt zu ganz großen Teilen an Sänger und Songwriter Gaz Coombes. 2012 kommt sein Debut-Album und das ist unte allen bisher angekündigten 12er-Alben das, auf das ich am meisten gespannt bin.

Gaz spielt am 9. & 10. Dezember ( @ „Rotunda“ / Oxford) und für den zweiten Tag gibt es noch Tickets. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin. Da fahr ich hin. Da fahr ich nicht hin…..

Übrigens ist heute „Pay a Blogger Day

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The Indie Queens Are Waiting

andrea · 29.11.2011 · Keine Kommentare
4. Dezember 2011
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK: 12,20 Euro

Are we cool now? Tja, das fragt man sich doch hin und wieder, dabei bringt es so rein gar nichts. Von den einen, noch viel cooleren, wird man so oder so belächelt, von anderen ignoriert und wer definiert eigentlich „cool“? Oder „Indie“? Wirklich coole Indiemusik macht Dan Mangan aus Kanada. Dem Genre gerecht mit Bart ausgestattet und Gitarre wahlweise gezupft oder geschrammelt, kommt er am Sonntag in den Beatpol und beinahe gerate ich in Versuchung, den Tatort auf DVD aufnehmen zu lassen. Noch nicht mal 30 ist der Kerl und stimmlich irgendwo zwischen Damien Rice, Glen Hansard (Once) und Mumford & Sons. Mit dem Gütesiegel City Slang versehen, schörkellos, geradeaus, nicht so zittrig in der Stimme wie mancher Kollege und trotzdem herzerweichender Folk & Rock & Country (aber cool). Nice, nice, very nice! Jede Menge gute Videos drüben bei Youtube, Streams siehe unten, live dann am Sonntag im Beatpol.

Dan Mangan – Oh Fortune by Arts & Crafts

Dan Mangan – Nice, Nice, Very Nice by Arts & Crafts

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Ghostpoet auf Peanut Butter Blues & Melancholy Jam Tour

andrea · 28.11.2011 · Keine Kommentare
29. November 2011
21:00 Uhr
scheune, Dresden
Vorverkauf: 8 Euro
Abendkasse: 12 Euro

Kurz vor knapp, wenn die lässige Vorfreude langsam in Hibbeligkeit übergeht, noch der Hinweis für das morgige Ghostpoet Konzert in der scheune. Das Debütalbum Peanut Butter Blues & Melancholy Jam des Mitzwanzigers bedient sich urbritischer Genre-Schubladen wie Trip Hop, Garage und Dub. Bedrückend ist dann auch der Sound, die Lyrics ein bisschen lallig, die Bilder, die beim Hören entstehen, sind von flackernder Neonreklame, regennassen Londoner Strassen und Clubs, deren Treppen in Keller führen, geprägt. Durchzechte Nächte, Kumpelei mit der Barkraft, die Unbekümmertheit vor dem nächsten Morgen, der dann doch wieder schlimmer wird, als geplant. Gonjasufi, The Streets, Roots Manuva, Goldie, Tricky und Konsorten lümmeln in den Clubsesseln und beobachten mit Wodka in der Hand arrogante Frauen, die ihre Haare zurückwerfen und am Martini nippen. So ungefähr, nur dreckiger. Electronic beats treffen auf Rap und Soul. Dabei entsteht ein Sound, der sich ganz fies ins Ohr schleicht. Hypnotische Bässe für die innere Unruhe getriebener Großstädter in den immergleichen Abzügen durchfeierter Wochenenden und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – auch ein Album für die heimischen vier Wände. Drückt dich tiefer unter die Decke, umarmt dich auf der Tanzfläche. Empfehlung! Nutzt am besten heute noch fix den Vorverkauf.


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Heartbeats slowing down

kristin · 28.11.2011 · Keine Kommentare
2. Dezember 2011
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden
AK: 7 €

Für alle, die kein Ticket mehr für Metronomy bekommen haben, hier eine Alternative für die Freitagabendgestaltung.

Zu viel gehört, zu oft gesehen, zu sehr ans eigene Herz gewachsen. So sind mir Immanu El mit ihrer Musik in den letzten Jahren zu so etwas wie lieben Bekannten geworden und es fällt mir sehr schwer, für das neue Album In Passage eine Einschätzung zu treffen, die frei wäre von aller Sympathie und den Erinnerungen, die für mich immer zum Sound von Immanu El mitschwingen werden.

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WochenAusklang: Fences

andrea · 27.11.2011 · Keine Kommentare

sing along: „i’m fucking up, i’m fucking up, i’m fucking up everything“ (Fences)

Albumstream: Bandcamp
Bürgerlicher Name: Christopher Mansfield. Herkunft: Seattle
Selbstbeschreibung: highwater jeans, graveyards, french women, cigarette burns, watch caps and witch puke.

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Sehr geehrter Fußballfan… Dynamo braucht mehr Fanbeauftragte, der DFB nicht nur Medienberater!

sebastian · 26.11.2011 · Keine Kommentare

Jetzt bin ich ziemlich genau seit 25 Jahren von ganzem Herzen Fan des FC St Pauli, auch wenn ich (die letzten) 17 Jahre davon in Dresden verbracht habe. Weil nämlich ein Fußballfan ohne Fußball nicht leben kann, habe ich hier eine mittlerweile ziemlich ernstzunehmende Affäre mit Dynamo begonnen, als diese 2000 – 2002 in der Oberliga spielten und man auf den Stehrängen im „Musikerzirkel“ (Roboters, C4Spaces, Egyptian Gay Lovers, Neustadt Gitarreros, Kumpels & Friends) noch lecker Mettbrötchen, Bier und diverse Tabakprodukte genoss. Nur selten traf man seitdem zu Hause auf den magischen FC und wenn, dann habe ich mir einen Sitzplatz gegönnt und drückte von dort St Pauli die Daumen. In den Gästeblock bin ich auch in Chemnitz und Cottbus damals selten gegangen, denn da sprangen größtenteils irgendwelche Punks aus der Gegend rum, die absolut keine Ahnung vom Verein oder vom Fußball hatten. Meine Leuten aus der Gegengerade (Sanchez (RIP), Bernhard, Mark, Ulf, Macken, Jan) war der Weg in den Osten meistens zu weit.

Dass ich nun ausgerechnet in der Woche vor meinem inneren Derby zwei Mal Über Dynamo blogge, hat aber weniger mit meiner Affäre zu Dyanamo (Es ist mehr als Sex) zu tun als mit der Unfähigkeit und Hilflosigkeit des DFB.

WTF – What the Fußballbund – dachte ich nämlich gerade! What the F, der DFB antwortet mir wirklich auf meine Mail! Dachte ich in den zwei Sekunden, in denen ich mich blenden ließ von der Betreffzeile „AW: Ihre Zuschrift!“. In Wirklichkeit war das natürlich nur eine Sammelmail an alle, unabhängig vom Inhalt der eingegangen Nachricht, wie bereits an der Begrüßung deutlich wird.

Sehr geehrter Fußballfan,

Und weil wahrscheinlich ziemlich viele hornochsige Mails eingegangen sind (ich will die garantiert auch nicht lesen), geht man erstmal davon aus, dass die meisten nur aus dem Bauch heraus agieren, was aber offenbar – wie sich später zeigt – eher auf der anderen Seite der Fall zu sein scheint.

, haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben, die Sie uns nach dem Sportgerichts-Urteil vom 24. November gegen Dynamo Dresden zugeschickt haben. Damit Sie auch wirklich den aktuellen Stand mit allen Informationen haben, würden wir Sie zunächst bitten, unsere News zu diesem Thema vollständig zu lesen.

Damit ich auch wirklich den neusten Stand habe? Hallo? Erstens geht es ja wohl hier um Grundsatzfragen und nicht um Aktualitäten und zweitens steht in dem verlinkten Beitrag absolut nichts Neues! Außer dass „von diesem Urteil eine Signalwirkung ausgeht“. Und das schlimme ist: Das stimmt ja sogar. Nur eben nicht unbedingt in die gewünschten Richtung. Signalwirkung kann auch heißen, dass unzählige junge Fußballfans den DFB zukünftig nur noch als lebensfremden Feind wahrnehmen.

Weiter heißt es:

Wir haben Verständnis dafür, dass dieses Urteil die Dresdner Anhänger nicht erfreut und dass sie nun ihren Unmut darüber äußern. Gerade den vielen friedlichen Dresdner Fans, die sich im Stadion bisher stets korrekt verhalten haben, gilt unsere Sympathie.

Wir haben aber auch Verständnis für die vielen Zuschriften friedlicher Fußballfans, die uns schreiben, dass sie sich mit ihren Frauen und Kindern nicht mehr ins Stadion trauen, wenn ein Spiel gegen Dynamo Dresden ansteht. Auch diese Zuschriften müssen wir ernst nehmen. Leider haben hier viele Krawallmacher dem Ruf des Fußballs und des Vereins geschadet.

Genau! Dem RUF!!! Aber ich hoffe doch sehr, dass der DFB nicht vom RUF des Vereins geblendet war? Es ging doch hoffentlich ausschließlich um Tatsachen? Hm, am Ende nicht:
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This Could Be Beautiful (It Is)

kristin · 26.11.2011 · Keine Kommentare
2. Dezember 2011
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
ausverkauft

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wann ich zum ersten Mal was von Metronomy gehört habe. Ist ja auch noch gar nicht lange her; Es war an einem frühen, müden Augustmorgen, im Auto, an der Einfahrt zum Haldern Pop. Mir gefiel The English Riviera sofort und sie werden mir wohl für immer mindestens ein bisschen nach verregnetem Sommer und Festival(ein)stimmung klingen, diese chilligen Electro-Pop Songs, die schnell eingehen, gut hängen bleiben und mich nach einer Weile oft auch ein bisschen nerven.

http://vimeo.com/30140987

Ich überlege übrigens immer wieder, ob da nicht vielleicht doch die Stimme von Raz Ohara incognito zu hören ist. Das werde ich nächsten Freitag überprüfen, wenn Metronomy im Beatpol auf der Bühne stehen. weiterlesen…

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Entdeckung und VÖ des Tages: King the Fu

sebastian · 25.11.2011 · Keine Kommentare

Kurz vor Augen zu bin ich gerade beim Musikgraph auf dem Video von „King the Fu“ hängen geblieben, die heute ihr Debut-Album auf Schaf-Records rausgebracht haben, dem Label zum Augsburger Club Schwarzes Schaf.

Dass hier elektronisch Tanzbares und Indie-Gitarren gemischt werden bedeutet bei „King The Fu“ noch lange nicht billigen Einheitsbrei aus dem Karottenhosenfeld„, heißt es im eigenen Pressetext und endlich stimmt das auch mal. Ein Kompliment-Schreiben an den Booker ist bereits raus, denn die einzige Frage lautet jetzt noch: Können die auch live? Wenn ja, dann haben sie große Chancen, den Weg der Hundreds zu gehen und 2012 zu heimlichen Lieblingen der Indie-Szene zu werden. Die Stimme ist zu gut, das Songwriting zu smooth, die Bassläufe zu Tanzflurkompatibel und die Produktion zu catchy, als dass die uns durch rutschen. Oder?

Weitere Songs finden sich auch bei Facebook.

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