Come out tonight, let’s go dancing

· 28.10.2011 · Keine Kommentare
3. November 2011
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK 15,50
Verlosung

Today Is Not The Day To F#@k With Gus Black gehört in meinem CD-Regal in die Ecke mit den All Time Favourites. Diese zarten Songs, die in dem ganzen Irrsinn aus Leben und Liebe so wunderbar in sich ruhen, passen mir einfach immer und überall hin: Unter die Decke, die man sich manchmal über den Kopf ziehen muss, um den Rest der Welt auszublenden. Ins Auto, um nachts durch die Stadt zu fahren. Oder ans Meer.

Schön, oder?

Leider hat Gus Black daraufhin die Beziehung zu seiner Muse, einer der beiden Sängerinnen, die auf Today Is Not The Day… zu hören sind, vergeigt – in einem Interview mit der Vogue (?!) sagte er dazu: »Ich kehrte der Liebe den Rücken und traf falsche Entscheidungen. An dem Tag, an dem ich das erkannte, begann ich mit der Arbeit an dem neuen Album. Es dokumentiert meine Rückkehr aus der Dunkelheit.«

Hätte er sich mal lieber richtig entschieden! Für The Day I Realized… kann ich mich leider nicht begeistern. »This is an open love letter.« steht da, auf der Rückseite des Digipacks. Nungut. Was raus muss… Aber so? Ok, das sind immer noch schöne Singer-/Songwriter-Stücke, mit durchaus eingängigen Melodien. Aber spätestens beim dritten »My love for you, my love will never die« möchte ich Herrn Black am liebsten schütteln und ihn zu dem Mädchen schicken, damit er alles in Ordnung bringt und wieder vernünftig Musik machen kann. Auf The Day I Realized… fehlen mir (und Gus Black) nicht nur mindestens eine Sängerin – dem Album würde ein Augenzwinkern gut tun, ein bisschen Humor, irgendein Bruch, meinetwegen Ausbruch, von mir aus auch ein »fuck« zwischen all dem Liebesgesäusel, damit man dieses ganze Pathos aushält, das da aus den Liedern tropft.

»Aber ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Von nun an steht die Liebe für mich an erster Stelle. Ganz egal, was dabei herauskommt.«
Hm.

Neben der Musik betätigt sich Anthony Penaloza, wie Gus Black mit bürgerlichen Namen heißt, übrigens als Art Director und Regisseur von Werbespots und Videoclips. So entstanden unter seiner Regie dann wohl auch die Filmchen zu vielen seiner Songs. Mir sind die … ähm … too much, deswegen binde ich hier lieber nichts ein. Wer’s dennoch nicht lassen kann, findet sich schon. Ich schau mir den herzverschmerzten Kalifornier lieber mal in echt an, denn seine Live-Auftritte, so ließ ich mir versichern und so liest man es auch überall, gelten als sehr mitreißend und stimmig. Da verzeiht man Gus Black dann vielleicht auch das bisschen Kitsch hin und wieder …

Ticketverlosung
Unter allen, die sich ein eigenes Bild machen wollen, verlosen wir 2 x 2 Freikarten für das Konzert im Beatpol: Schickt bis zum 02.11. eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de, Betreff Gus Black, euren vollständigen Namen schreibt bitte in den Text.

Nagut, eins geht.

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