Chinawoman zwischen Russian Ballerina und Party Girl

· 06.10.2011 · Keine Kommentare
10. Oktober 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden

Ein bisschen irritierend kann es schon sein, wenn man Chinawoman das erste Mal singen hört. Rauchig tief schleppt sich ihre Stimme durch manchen Song, dunkel theatralisch angetrieben, mit schüchternem Glamour, der Wodka kreist, die Köpfe stecken zusammen, gemeinsam schweigsam, um anschließend torkelnd auf den Tischen zu tanzen. Lalalalalalalala. Wer sich darunter nicht vorstellen kann, hört bitteschön Party Girl, ein Lied, das unweigerlich an Tanita Tikaram denken lässt, ein bisschen auch an Nico oder moderner: Soap&Skin.

Als Kind russischer Eltern wuchs Michelle Gurevich in Toronto auf, lebt aber mittlerweile in Berlin. Am Montag lässt sie uns an kosmopolitischer Schwermut teilhaben.

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