Soundcheck Audiophil

kristin · 27.07.2011 · Keine Kommentare
5. November 2011
20:00 Uhr
Toskana Therme, Bad Schandau, Bad Schandau

Mit Call Myself von Audiophil erschien auf dem Netlabel Phonocake zum ersten Mal ein Album mit Vocals.

»Mit dem Album von Nico Steckhan und der Vokalistin Pollyx begeht Phonocake Neuland. Audiophil’s Arbeit trifft sich an einer Kreuzung von kickender Elektronik a la Apparat, Pop, Indie, Gesang und IDM. Für uns kein großes Genre-Problem, geht es uns doch vor allem auch um die Vorstellung eines neuen Musikers. Lasst es uns intelligente Pop-Musik nennen… IPM.«

Klingt wie: Ein Soundtrack für laue Sommerabende auf dem Balkon, zu dem man aber auch gut unter dem Schreibtisch mit den Füßen wippen kann; Mit einer Stimme, die mich zuweilen an Beth Gibbons oder Kosheen denken lässt. „Let the others run and we watch the sun“

Das gesamte Album (mit tollen Artworks von Ursula Breinl zu jedem einzelnen Song) gibt es auf der Phonocake Website zum kostenlosen Download.

Nicht Genre-Problem, aber Grund zur Aufregung, mindestens jedoch willkommener Anlass, dem Mann hinter Audiophil – Nico Steckhan – einfach mal ein kleines Loch in den Bauch zu fragen: weiterlesen…

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Efterklang vs. Trentemøller

kristin · 26.07.2011 · Keine Kommentare

Es gibt ein neues Projekt aus dem Hause Efterklang: Die Lieblingsdänen haben mit Tide einen Song ihres dänischen Kollegen Trentemøller remixed, während Trentemøller Efterklangs Raincoats ein neues Klanggewand verlieh.
Mit der Veröffentlichung beider Remixe wurde ein Wettbewerb zur Gestaltung des offiziellen Artworks ausgerufen. Wer sich zutraut die kreativen Welten beider Künstler in einem Entwurf zusammenzufassen, findet hier die Vorgaben für den Contest.

1. Bedingung
Listen to the two remixes!

Trentemøller – Tide (Efterklang Remix)

Efterklang – Raincoats (Trentemøller Remix)

*** UPDATE
Hier kann man sich die bereits eingereichten Arbeiten ansehen.

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I’m happier than I thought

kristin · 20.07.2011 · Keine Kommentare
25. Juli 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
AK: 11,- | VVK: 9,- zzgl. Geb.
Verlosung

Iceland beyond Sigur Rós. Nachdem die fantastischen Bloodgroup letzte Woche die Scheune gerockt haben, kann sich Dresden auch schon auf ein weiteres Highlight von der kleinen Insel freuen: Lára Rúnars. (Übrigens eine gute Gelegenheit, sich die Musik-Dokumentation Iceland: Beyond Sigur Rós noch einmal anzuschauen. Welcher der darin vorgestellten Künstler wohl als nächstes Dresden beehren wird?)

Mädels, Lára ist eine von uns: immer auf der Suche, quengelig, lebensfroh, latent unzufrieden, ein wenig ungeduldig und überaus bezaubernd:
»… ein Mädchen in Großbuchstaben – junge Frau genug, um etwas spöttisch und garstig zu sein. Divenhafte Souveränität, alberne Verspieltheit, Flirts mit Walzer, Reggae und Softcountry – Sinnsuche zwischen maulig und munter, mit einem schiefen Lächeln und guten Ratschlägen für den schwulen besten Freund. Und Panikattacken.« (Sunset Mission)

http://www.youtube.com/watch?v=r49jtsMSgYs weiterlesen…

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Antifolk’s not dead

kristin · 18.07.2011 · Keine Kommentare
27. Juli 2011
21:00 Uhr
Blaue Fabrik, Dresden
VVK 6 €, AK 8 €
FB-Event

Tragisch-komische, schräge Geschichten zwischen Folkgeklimper und Garagen-Rock: Mit Jeffrey Lewis haben Misch Masch Sounds einen prominenten Vertreter der New Yorker Antifolk-Szene nach Dresden eingeladen.

»Spätestens seit dem Bühnenclown Adam Green ist bekannt, was Antifolk bedeutet: experimentelle Klangspiele zur Gitarre mit bizarren Texten. Dafür steht auch der New Yorker Jeffrey Lewis mit seiner Band. Der Comicfreak erzählt autobiografische und surreale Geschichten zu Art-Punk-Musik aus den Sixties. Gemeinsam mit seinem Bruder zeichnet er Cartoons, die live seine Songs illustrieren.« (Berliner Zeitung)

Sein aktuellstes, fünftes Album ‚Em Are I (Rough Trade, Soundcheck) hat Jeffrey Lewis vor zwei Jahren veröffentlicht und wurde bei den Aufnahmen dazu u.a. auch von J Mascis unterstützt:

http://www.youtube.com/watch?v=eKO5KRtPymQ weiterlesen…

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WochenAusklang: Darkstar

andrea · 17.07.2011 · Keine Kommentare

Gefällt jemandem das Original von Human League besser?

http://www.youtube.com/watch?v=cL_lgdoiL7I
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Portugal. The Man veröffentlichen neues Album

andrea · 15.07.2011 · Keine Kommentare

Am 19.7. veröffentlichen Portugal. The Man ihr neues Werk namens In The Mountain In The Cloud und hier bei 3VOOR12 kann man es sich anhören. Bin gespannt, wann sie das nächste Mal in Dresden sind – bei Facebook haben sie in letzter Zeit mehrere Fotos von ihren Tourstopps hier gepostet, ich werte das als gutes Zeichen ;-) Wer die alten Platten nochmal komplett hören will, kann sich bei Soundcloud durchklicken.

http://vimeo.com/15227556
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Tiere essen

andrea · 11.07.2011 · Keine Kommentare

„Jede Woche ein Buch“ war erklärtes Ziel für 2011. Schnell wurden aus einer Woche 14 Tage. Doch nun bleibt zu wenig Zeit zum Schreiben der Rückblicke. Hier ist #11.

Jonathan Safran Foer hat mit „Tiere essen“ ein persönliches Sachbuch geschrieben, das aufarbeitet, warum er und seine Familie zu Vegetariern wurden. Der Amerikaner recherchierte etwa drei Jahre, stieg in Tierfarmen ein, unterhielt sich mit Farmern und Tierschützern.
Man kann die Augen länger verschließen, man kann sie aber angesichts der Fakten auch erschrocken aufreißen:
Der Deutsche verspeist im Schnitt 88kg Fleisch im Jahr – 54kg davon sind Schweinefleisch – fettig und ungesund. Hühnchen ist gesünder? Das Huhn selbst ist es sicher nicht, wenn es auf der Fläche eines A4 Blattes sein Leben fristet. 98% der Tiere, die in Deutschland zum Fleischverzehr gezüchtet werden, stammen aus Massentierhaltung. Etwa 80-90% Meeresgetier landet beim Fischen als Beifang tot oder verletzt wieder im Meer oder im Schredder. Für ein Pfund Garnelen gehen 12kg totes Meeresgetier völlig sinnlos wieder über Bord. Auch Tiere haben eine Lebenserwartung – nicht aber in der Nahrungsmittelindustrie: ein Huhn kann etwa 20 Jahre alt werden, es sei denn, es wird nach fünf bis sechs Wochen geschlachtet – weil die Wachstumsrate pro Tag um 400% gesteigert wurde. Rinder, Schweine und Geflügel werden fast ausschließlich mittels künstlicher Befruchtung gezüchtet. Tiere werden produziert. Sie sehen nie Tageslicht, werden mit Medikamenten vollgepumpt. Die industrielle Herstellung von Fleisch führt zu absurd billigen Preisen – auf Kosten unserer Gesundheit und der Umwelt. weiterlesen…

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WochenAusklang: Breakbot

andrea · 10.07.2011 · Keine Kommentare
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Salvador und der Club der unerhörten Wünsche

andrea · 10.07.2011 · Keine Kommentare

„Jede Woche ein Buch“ war mal erklärtes Ziel für 2011. Schnell wurden aus einer Woche 14 Tage. Leider bleibt zu wenig Zeit zum Schreiben der Rückblicke. Hier ist #10.

Salvador, etwa 60 Jahre alt, arbeitet als Reinigungskraft auf dem Flughafen und beobachtet dabei Menschen. Er schäkert mit der Kioskverkäuferin, erzählt Passagieren im Wartebereich Geschichten, die nicht so recht auf den Punkt kommen wollen, wird zum Ruhepol im TimeLapseZustand der Abflughalle, zur kurzen Atempause beim schnellen Lauf zum letzten Aufruf. Vieles bleibt fragmentarisch; unverbindlich inmitten steter Bewegung. Im Plauderton führt Salvador einen Monolog, andere Charaktere erschließen sich nur durch die Antworten des Ich-Erzählers. In der austauschbaren Aufteilung eines Flughafens, der immergleichen Weite, Leere und Hektik zwischen Business und Urlaub, Begegnung und Verlassen erzählt Autor Alberto Torres Blandina in Salvador und der Club der unerhörten Wünsche leichtfüßig von Glücksverheißungen und Identitätsfindung. Wie viele philosophische Erkenntnisse darin verborgen sind, überliest man beinahe.
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Mitternachtskonzerte beim Schaubudensommer

andrea · 07.07.2011 · 2 Kommentare
7. Juli 2011, 23:59 Uhr bis 17. Juli 2011, 23:59 Uhr
scheune, Dresden
Eintritt frei

Der Scheune Schaubuden Sommer lädt seit heute wieder zum Verweilen, Flanieren, Amüsieren, Verlieben und Staunen ein. Bis 17. Juli ist das Gelände hinter der Scheune täglich ab 19 Uhr für kurzweilige Erkundungstouren geöffnet und zu entdecken gibt es einiges!

Nicht verpassen sollten Schlafwandler, Ruhelose, Nachtgestalten und Ausgeschlafene den Festivalclub, in dem es immer zur Mitternacht Konzerte für umme zu beklatschen gilt. Das Programm der einzelnen Tage versteckt sich im Link, meine persönlichen Empfehlungen sind Electric Suicide Club am 8.7., welche die Straßbourg-Dresden-Freundschaft gern auch mal halbnackt, in jedem Fall nie langweilig, zelebrieren, Tu Fawning am 12.7. – ein verhuscht retroinstrumentiertes Quartett, das gerade deshalb sehr modern klingt und schaurig-schönes Wandeln im Notenblätterwald verspricht. Die Geister, die City Slang da gerufen hat, lassen das Grammophon leise im Kerzenschein knistern.


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