Orka: DIY auf färöisch

· 03.05.2011 · Keine Kommentare
6. Mai 2011
22:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK ab 14,40 €

Orka kommen von den Färöer-Inseln. Als wäre das nicht schon speziell genug, basteln sie sich ihre „Instrumente“ (Flaschenorgel, Zaunpfahl-Bass, Tonnen-Drums,…) selbst und verwenden dafür alles an Materialien, was man sich (nicht) vorstellen kann. Damit produzieren sie mystische, düstere Musik – nordischen Experimental-Industrial, der immer wieder mit den frühen Einstürzenden Neubauten und Aphex Twin verglichen wird.

Wie das? Für Bastelfreunde und Interessierte hier eine Einweisung in den kreativen Instrumentenbau auf färöisch (oder dänisch?):

Was für Orka 2005 als Experiment auf einer Farm begann, führte zu gemeinsamen Projekten mit namhaften Künstlern wie z.B. Teitur und Yann Tiersen und 2008 zur Veröffentlichung des Debütalbums Livandi oyða.

Am 12. Mai erscheint nun das neue Album Óró, das in einem Lagerhaus im Hafengebiet von Tórshavn entstand und in das, so liest man, „… diesmal viel mehr Zeit und Überlegungen geflossen sind“. Einen Monat lang wurden im gesamten Gebäude Mikrofone und Geophone installiert, Instrumente gebaut, musiziert und alles in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Hip-Hop Produzenten Alap Momin (Oktopus, Dälek, Ipecac) aufgenommen.

Das Ergebnis in Worten (Presseinfo): „Traumhafte nordische Melodiebögen, archaische Gesänge, zarte Traumlandschaften und dröhnende Schwerindustrieszenarien – ein überraschend eingängiges Kuriositätenkabinett.“, Tönen und Bildern:

Begleitet werden Orka auf ihren Konzerten in Deutschland dann auch von Produzent Alap Momin aka Oktopus, der die Jungs als Gastmusiker auf der Bühne unterstützen und mit seinem Hip-Hop Projekt MRC Riddims als Support zu sehen sein wird.

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