Wer wäre der optimale Namensgeber für das Rudolf Harbig Stadion

· 25.11.2010 · 3 Kommentare

Da musste ich erstmal ganz schön schlücken, als ich heute las, Sportfive habe als potentiellen Stadion-Vermarkter das von zwei Schornsteinfegern gegründete bayrische Energie-Unternehmen Glücksgas ins Spiel gebracht. Ok, die können es offenbar brauchen, denn ich habe noch nie zuvor von denen gehört. Andererseits frage ich mich wirklich, wie ein Unternehmen mit so einem unterirdisch schlechten (auch wenn Schonsteinfeger als Vertrieber her halten sollen) Namen überhaupt irgendwelche Kunden haben kann? Meine ersten Assoziationen? Glücksbärchis und Konzentrationslager. Sorry, ehrlich! Aber so war es nun mal! Der Kollege Barrio hat wenigstens noch Glückskeksarena gelesen.

Wie dem auch sein, einem geschenkten Gaul schaut man nicht auf den Markennamen und am Ende muss man nehmen, was kommt, wenn sich sonst niemand findet. Oder?

Nachdem ich vor einiger Zeit ja das waghalsige – und realitätsfremde – Konzept vorgestellt hatte, wie Dyanmo mit einem eigenen Energy-Getränk Red Bull angreifen könnte, würde ich heute gerne mal mit Euch ein paar potentiell geeignete Sponsoren sammeln. Ob Spinnereien erlaubt sind? Na logisch, was sonst?

Meine Top 3 waren

1. RYANAIRena (Bad PR = good PR)
2. KONSUM-Tempel
3. Kaiser´s Tengelmann Park (Roland Kaiser wird StadionSprecher)

Vorschläge

4. Sternburger Kampfbahn! (Patson)
5. Elbeparkpark (Jan E.) (Anmerkung: ROFL)
6. Putziplatz (Erich S. Teichler)
7. Veolia Halde (anonym)

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Schön auch dem erich sein Vorschlag, Putzi einzubeziehen! ich wäre für PUTZI-Platz

Ich bin für »Dynamo-Stadion«. IMHO sollen die Fans als Namensgeber auch dafür bezahlen, dass das Stadion nicht irgendeinen beliebigen Namen bekommt. Ein Euro pro Karte sollte dafür nicht zu viel verlangt sein.

Ich verstehe nicht, warum Unternehmen immer noch meinen, es sei eine gute Strategie bzw. gute Werbung, einem Stadion seinen Stempel aufzudrücken.

Mir fallen jetzt gerade keine konkreten Beispiele ein, aber ich erinnere mich an mindestens zwei Fälle, wo berühmte Stadien gegen den Widerstand der Fans von einem Sponsor einen neuen Namen übergestülpt bekamen. Dann geht der Sponsor pleite, oder der Vertrag läuft aus, und zurück bleibt ein Kapitel in der Vereinsgeschichte, das sich weder für den Sponsor noch für den Verband rühmlich lesen dürfte. Hat man eigentlich mal untersucht, wie der Negativeffekt gegenüber dem positiven Werbeeffekt am Ende zu Buche schlägt?