Die Startelf des FC NoGo Twitter

· 26.06.2010 · 3 Kommentare

1. Öffentlich twittern, wer Dich gerade entfolgt hat! Das ist für alle Beteiligten peinlich außer für den, der Dich entfolgt hat! Keiner will das wissen und erst recht hält Dich hinterher keiner für cooler!

2. Texte auf zwei Tweets ausdehnen und dann ein „Please RT“ anhängen. Warum soll man Deine sprachlichen Unzulänglichkeiten auch noch

3. nachmachen? Überhaupt Texte auf zwei oder mehr Tweets ausdehnen. Wenn der Platz für 140 Zeichen nicht reicht: Richte einen Ticker ein!

4. Jeden Pups einer Veranstaltung kommentieren, auf der Du Dich gerade befindest! Konzentrier Dich lieber auf die Veranstaltung und schreibe hinterher einen guten Blogbeitrag dazu. Wenn das Event eine TwitWall bereit hält, dann fetzt das natürlich voll ein, seinen Namen und seine bissigen Botschaften dort minütlich zu lesen. Aber alle anderen Follower haben diese Tweets trotzdem in der Timeline. Und ein „Komm zur Sache, Schnarchnase #EventXY #VortragZ“ ist für mich ungefähr so wertvoll wie Hundekacke im Teich!

5. Twittern, daß man gerade bei einer Frau / einem Mann abgeblitzt ist.

6. Objektiv über ein Fußballspiel twittern, was Du gerade im TV siehst! Wozu denkst Du gibt es Fußballportale mit Twitter-Accounts? Beschränke Dich auf ein, zwei humorvoll subjektive Kracher pro Halbzeit. Aber nur weil Du twitterst, wer ein Tor geschossen hat, entfollowe ich doch 90elf nicht.

7. Jede Woche einmal twittern, daß man gerade bei einer Frau / einem Mann abgeblitzt ist.

8. Wenn Du schon so SadoMaso veranlagt bist, Dir Dinge anzuschauen, die Du selber scheiße findest (vorzugsweise im TV): Warum denkst Du, ich will davon lesen? Mach doch einfach aus! Ausnahme: Der Eurovision Song Contest!

9. Jeden Tag einmal twittern, daß man gerade bei einer Frau / einem Mann abgeblitzt ist.

10. Andeutungs-Tweets wie „Wenn Ihr wüsstet“ oder „Gleich passiert bei mir was ganz tolles“ oder „weiß genau, was sie sich gerade wünscht„. Bitte beschränkt diesen Schmus auf Facebook! Dort können dann diejenigen darauf eingehen, die das wirklich interessiert und der Rest hat nicht im schlimmsten Falle noch drei „@Andeutungsspezialist Echt, was denn?“ oder „@Andeutungsspezialist Ich ahne es…“ in seiner timeline.

11. von sich selbst behaupten, daß man cool genug sei, andere Leuten erzählen zu können, was man bei Twitter zu tun und zu lassen hat!

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