Ab die Post…für ein Kreativkaufhaus an der Königsbrücker

· 20.10.2009 · Keine Kommentare

Bereits vor ner ganzen Weile hab ich mich ja in unserem Stadtteilblog dieneustadt unter meinem alten Nickname „troll“ begeistert über das sportliche Design der Sportresterampe auf dem Gelände der „Neustadt-Post“ an der Königsbrücker ausgelassen und sogar einen Preis verliehen: Den Designpreis für „räudiges, rockiges, renitentes Leben“ in der Neustadt.

ABDIEPOST

Nun wird es mal wieder Zeit, sich ein wenig mit dieser Immobilie zu beschäftigen, die nicht nur Dresdens Kantine mit dem größten Stylepotential (Betonung auf Potential) beherbergt sondern eben auch jene Ladenfläche, in der noch (!) Restposten aus der Welt des Sports verscherbelt werden.

Noch deshalb, weil die Betreiber wohl aktuell eine neue Ladenfläche suchen und somit tendenziell Platz schaffen könnte für ein Hingespinnst, welches sich schon länger in meinem Hirnwindungen schlaflos wälzt:

Ein Kreativkaufhaus für e-commerce und offline-shopping (kurz keo).

Es gibt ja mittlerweile (im Gegensatz zum ähnlichen Projekt vor ca. 15 Jahren in den Räumen der heutigen Groove Station – remember?) dermaßen viele Akteure der Dresdner Kreativwirtschaft (vom bildenden Künstler über das Plattenlabel bis zum Aufklebergestalter), die Ihre Waren und Werke auch und sogar vor allem über das Internet verkaufen (oder es zumindest vesuchen)!

Jeder für sich arbeitet da nicht nur oft ebenso lang wie vergeblich an Optimierungen im Bereich Suchmaschinenmarketing, jeder für sich plagt sich auch mit betriebswirtschaftlichen Kenngrößen zum Thema Lagerhaltung, Vertrieb und Abschreibungen, mit digitalen Zahlungsarten, internationalen Verkäufen, Aushilfskräften, Mieten usw.

Wo bitte könnte man das besser bündeln als in oben genannter Lage?!?!?

Man könnte sich für die Internetverkäufe ein gemeinsames Lager samt geteilter Lagerarbeit, einheitlicher Fakturierung und vielleicht sogar Mitarbeitern teilen und das direkt Wand an Wand mit der Post!
Man könnte Verkaufsflächen nutzen als Kreativkaufhaus!
Man könnte die unsäglich verschandelte Gestaltung durch gemeinsam kreative Arbeit wieder zu neuem Glanze verhelfen.

Ein wunderbares Projekt, vielleicht sogar im Sinne der Künstler UND der Stadt UND der Post als Immobilienbesitzer? Nun ja, „wollen wir mal nicht gleich in Europhie verfallen“ (aus „Wir können auch anders“), aber am Ende wäre es ja mal den Versuch wert, oder wie seht ihr das?

Liebe Openspacecreativekunstgeldirgendwas Antreiber: Übernehmen Sie

twitter share buttonFacebook Share