Manchmal stolpert man ja völlig unvorbereitet über Musik, die einem augenblicklich Gänsehaut über den Rücken jagt. So geschehen mit Sarah Jaffe, deren unglaubliche Stimme mich Ton für Ton mehr überzeugt. Leider sind weit und breit keine Streams aufzutreiben (oder ich bin zu doof faul), aber ein paar Videos und eine Daytrotter-Session. Unbedingt A Sucker for Your Marketing anhören!
Soundcheck Sarah Jaffe
Nomen est omen
WochenAusklang: El Perro Del Mar
Living Room Songs
Rechtzeitig vorm Iceland Airwaves machen wir ab Montag schon mal einen virtuellen Probeausflug nach Island und sind zu Gast im Wohnzimmer von Ólafur Arnalds!
Eine ganze Woche lang wird Óli, angelehnt an sein Found Songs-Projekt 2009, jeden Tag einen Song veröffentlichen. Die Aufnahmen finden in Ólis Wohnzimmer in Reykjavík statt und werden gefilmt. Zu sehen, hören und zum (kostenlosen) Download gibt’s das Ganze auf livingroomsongs.olafurarnalds.com. Start ist Montag, 03.10.2011, 13 Uhr.
WochenAusklang: Fitz and The Tantrums
Neues Video: Apparat – Song of Los
Apparat haben heute das Video zur neuen Single Song of Los veröffentlicht. Das heiß erwartete Album The Devil’s Walk erscheint am Freitag (23.09).
Freundlicher Reminder: Am 12.11. spielen Apparat live im Beatpol. Hingehen!
WochenAusklang: Röyksopp
Clever Girls Like Clever Boys Much More Than Clever Boys Like Clever Girls
| 17. September 2011 21:00 Uhr Ostpol, Dresden |
Pelle Carlberg kommt aus Uppsala, ist ein wirklich sympathischer Kerl, Vater von vier Kindern und bewaffnet mit Schelm und Gitarre. Er singt einfach das in die Welt hinaus, was viele denken (zum Beispiel über den Ryanair Service), auch bezaubernde Liebeslieder (I Love You, You Imbecile) und alles, was die Erde noch so in Drehung hält. Am Samstag ist er im Ostpol zugange und ich empfehle jeden, den Indierhythmen in Wallung bringen, dieses sicher wieder ausgesprochen nette Konzert zu besuchen. Und nett ist hier keine kleine Schwester!
Pelle Carlberg by Labrador Records
Traumtänzer, driftend
Morgen sollten alle Bewunderer von isländischer Musik in die scheune pilgern. Sin Fang und Sóley werden aufspielen und das kann eigentlich nur zauberhaft werden, haben sich um Lichtblicke und Herzerwärmung doch schon Seabear gekümmert, die Combo, bei der beide Interpreten mitwirk(t)en. Ich hoffe, Sin Fang hält sich ans Vermummungsverbot, ansonsten darf er sich natürlich gern künstlerisch verausgaben.
Creepy but nice:
Creepy but nice #2:
Soundcheck Gotye
Noch so jemand, der sich via triple j in meine Gehörgänge gespült hat: Gotye. Der Australier mit Wurzeln in Belgien macht groovy Elektro-Pop mit Soul. Sein neues Album Making Mirrors erinnert hier und da an Peter Gabriel, Paul Simon und ja, auch Jamie Lidell. Die 80er werden so bewusst zitiert, dass es fast schon wieder cool ist, selbst die Musicalanleihen verzeihe ich ihm, obwohl ich darauf auch allergisch reagieren könnte. Gotye schreit gern mal, aber manchmal ist das Leben ja auch zum Schreien. Wenn jemand nach dem Hören der Platte I Feel Better summt, ist doch alles gut. Drama, Baby! Hübsche Videos hat er auch zur Verfügung, beinahe einen eigenen Beitrag wert. Heute zunächst nur zwei: der Hit Somebody That I Used To Know und das lässige The State Of Art.
Gotye – Making Mirrors by Gotye











