Ghostpoet auf Peanut Butter Blues & Melancholy Jam Tour

andrea · 28.11.2011 · Keine Kommentare
29. November 2011
21:00 Uhr
scheune, Dresden
Vorverkauf: 8 Euro
Abendkasse: 12 Euro

Kurz vor knapp, wenn die lässige Vorfreude langsam in Hibbeligkeit übergeht, noch der Hinweis für das morgige Ghostpoet Konzert in der scheune. Das Debütalbum Peanut Butter Blues & Melancholy Jam des Mitzwanzigers bedient sich urbritischer Genre-Schubladen wie Trip Hop, Garage und Dub. Bedrückend ist dann auch der Sound, die Lyrics ein bisschen lallig, die Bilder, die beim Hören entstehen, sind von flackernder Neonreklame, regennassen Londoner Strassen und Clubs, deren Treppen in Keller führen, geprägt. Durchzechte Nächte, Kumpelei mit der Barkraft, die Unbekümmertheit vor dem nächsten Morgen, der dann doch wieder schlimmer wird, als geplant. Gonjasufi, The Streets, Roots Manuva, Goldie, Tricky und Konsorten lümmeln in den Clubsesseln und beobachten mit Wodka in der Hand arrogante Frauen, die ihre Haare zurückwerfen und am Martini nippen. So ungefähr, nur dreckiger. Electronic beats treffen auf Rap und Soul. Dabei entsteht ein Sound, der sich ganz fies ins Ohr schleicht. Hypnotische Bässe für die innere Unruhe getriebener Großstädter in den immergleichen Abzügen durchfeierter Wochenenden und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – auch ein Album für die heimischen vier Wände. Drückt dich tiefer unter die Decke, umarmt dich auf der Tanzfläche. Empfehlung! Nutzt am besten heute noch fix den Vorverkauf.


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WochenAusklang: Fences

andrea · 27.11.2011 · Keine Kommentare

sing along: „i’m fucking up, i’m fucking up, i’m fucking up everything“ (Fences)

Albumstream: Bandcamp
Bürgerlicher Name: Christopher Mansfield. Herkunft: Seattle
Selbstbeschreibung: highwater jeans, graveyards, french women, cigarette burns, watch caps and witch puke.

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Entdeckung und VÖ des Tages: King the Fu

sebastian · 25.11.2011 · Keine Kommentare

Kurz vor Augen zu bin ich gerade beim Musikgraph auf dem Video von „King the Fu“ hängen geblieben, die heute ihr Debut-Album auf Schaf-Records rausgebracht haben, dem Label zum Augsburger Club Schwarzes Schaf.

Dass hier elektronisch Tanzbares und Indie-Gitarren gemischt werden bedeutet bei „King The Fu“ noch lange nicht billigen Einheitsbrei aus dem Karottenhosenfeld„, heißt es im eigenen Pressetext und endlich stimmt das auch mal. Ein Kompliment-Schreiben an den Booker ist bereits raus, denn die einzige Frage lautet jetzt noch: Können die auch live? Wenn ja, dann haben sie große Chancen, den Weg der Hundreds zu gehen und 2012 zu heimlichen Lieblingen der Indie-Szene zu werden. Die Stimme ist zu gut, das Songwriting zu smooth, die Bassläufe zu Tanzflurkompatibel und die Produktion zu catchy, als dass die uns durch rutschen. Oder?

Weitere Songs finden sich auch bei Facebook.

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WochenendEinklang: Robot Koch

kristin · 25.11.2011 · 2 Kommentare

Mehr von Robot Koch auf Soundcloud, Facebook und seinem Blog.

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l’equip petit – Die traurigsten, glücklichsten Fußballzwerge

sebastian · 25.11.2011 · Keine Kommentare

Line hat recht: was juckt mich der DFB und Dynamo und all das… Danke fürs Zusenden!

Herzerweichender geht nicht. Regisseur Giannie Tognarelli begleitet ein kleines Fußballteam, das noch nie ein Tor geschossen hat, aber dafür in jedem Spiel mindestens 11 kassiert. Die nehmen das aber mit Humor und Fassung und träumen weiter. Nicht von der Profikarriere sondern vom ersten Tor!

Wenn ich mein erstens Tor schieße, werde ich so glücklich sein, dass ich fliege!

http://vimeo.com/25397042
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In der Zwischenzeit

andrea · 16.11.2011 · Keine Kommentare
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to play techno is not a crime

andrea · 15.11.2011 · Keine Kommentare
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Zwischen Gänsehaut und Tanzimpuls

andrea · 14.11.2011 · Keine Kommentare
17. November 2011
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 7,- // AK: 10,- Euro

Solander waren schon mehrfach in Dresden und haben sich bei diesen Gigs eine kleine Fangemeinde erarbeitet, die wie ich auf diese Mischung aus spooky Indierock und lieblichen Glockenspiel-Folk stehen. Irgendwie schwer greifbar und trotzdem ganz nah. Wie stürmischer Winter, in dem der Schnee glitzert. Raschelndes Laub und Spaziergänge Hand in Hand. Bitte einfach selbst ein Bild machen: zunächst alle Alben hören und am Donnerstag in die scheune gehen. Begleitet wird Solander auf der Tour von Mohna, die mit ihren Pianoklängen und entrückt fragiler Stimme auch schon für sich einzunehmen wusste.

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Hear the Noise That Moves So Soft and Low

andrea · 13.11.2011 · Keine Kommentare

New York wird geliebt oder gehasst, meistens aber geliebt. Dieses Video streut sich gerade im Netz und wird ordnungsgemäß abgefeiert. Ich mag New York auch. Sehr! Aber ich hoffe, dass James Vincent McMorrow mit diesem Video endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient – und genauso geliebt wird wie die Stadt, der hier die Stimme geliehen wird.

Ich weiß nicht, was ich noch über den Iren schreiben soll, hört und guckt einfach selber und dann werdet Fan.

Early in the Morning by jamesvmcmorrow
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WochenAusklang: Madjo

andrea · 13.11.2011 · Keine Kommentare
http://www.youtube.com/watch?v=vZeCh6qMTSk
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