Der Endtagger: Die Bookmarks der 51. Kalenderwoche

sebastian · 27.12.2011 · Keine Kommentare

Wirklich viel zu entdecken gab es letzte Woche nicht (so viel Heimlichkeit you know) Aber trotzdem sind mir ein paar nette Dinger über den Weg gelaufen.

Bei Daniel Fiene zum Beispiel dieser Mash-up der 25 größten US-Hits des Jahres. Das hier ist schon schlimm genug („Das ist kein Mash-up, das ist ein Einheitsbrei“ sagt die Katze) , aber alleine der Gedanke an eine deutsche Version davon bringt mich um:

Dieses einladende Gourmegschäft hat Stephan „Böhler“ Böhlig in Zwickau beim Weihnachtsbummel entdeckt und ich bei ihm auffe Facebook-Wand. Wohl bekommt´s.

 

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Social Music Big Bad Practice: Pimmelgesichter

sebastian · 22.12.2011 · Keine Kommentare

Wie kriegt man einen mittelmäßigen Track in die Köpfe der Masse? Man lässt die Hose runter und pflanzt Köpfe hin, wo sonst Geschlechtsorgane gewaschen werden müssen. Ich kriege wahrscheinlich rechts und links eine gewatscht dafür, dass ich das hier poste, und hab mich deswegen schon seit gut vier Wochen zurückgehalten. Aber heute hat Clubsenior Armand Van Helden es damit sogar in die Top 5 der Videos des Jahres geschafft, die 40 Musikblogger für tape.tv ausgewählt haben. Inmitten von Boy, Adele und Casper…. Und wenigstens kriege ich die Backpfeiffen ja oberhalb des Halses. Halleluja, was für eine kranke Scheisse hat sich Van Helden da bloß für sein Projekt Duck Sauce ausgedacht? Klar, der hatte auch schon bei den ganz frühen Releases auf Strictly Rythm gerne mal einen „Bunny Mix“ auf der 12″ im Repertoire. Aber das hier geht schon ziemlich weit. Wie man das toppen soll? Mein Ansatz: Man platziere zwischen den Schenkeln den Papst und gebe so dem Begriff Gurkenpapst ein ganz neues Gesicht. Man man man….

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WochenAusklang: Arcade Fire

andrea · 18.12.2011 · Keine Kommentare

Arcade Fire. Lieblinge sind das! Schon mehrfach auch in diesem Blog erwähnt. Hier mit neuem Video. Großartige Platte! Vergleicht mal „Aufrufe“ und „Gefällt mirs“ :-) Never stop singing!

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WochenAusklang: The Cinematic Orchestra

andrea · 11.12.2011 · Keine Kommentare

Unfassbar gut. Immer wieder.  Oh, that song is singin‘. Singin‘ in to me. Hier als Kurzfilm verarbeitet: To Build A Home & Breathe.

The Cinematic Orchestra Web // Facebook

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Cindy Crawford und Skigymnastik waren gestern. Hier kommen Bon Iver

sebastian · 09.12.2011 · Keine Kommentare

Ok, Folks. Ab 2012 wird nicht mehr zum VHS-Tape von Cindy Crawford oder der Skigymnastik auf Bayern 3 trainiert. Ab Januar oder Februar heißen deine Trainingsbegleiter Justin Vernon (Bon Iver) und sein persönlicher Coach Jeff Rogers. Weg mit dem Weihnachtspeck. Und zwar for emma forever…. Preiswerter als Pulsierende Magnetfeldtherapien und Quanten-Biofeedback-Anwendungen und zehn Mal bessere Mucke als in Neustädter Fitnessbuden (Grüße an Ronny).

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GEMA vs Youtube: A view to a kill! Fragen zur Thematik

sebastian · 09.12.2011 · 2 Kommentare

BITET UPDATE BEACHTEN:

Das Thema Youtube vs GEMA ist extrem komplex und voller Gerüchte, schmutziger PR-Tricks und undurchdachter Anschuldigungen.

Einen der besten Beiträge zum Thema hat Johnny auf Spreeblick geschrieben. So gut, dass ihn sogar die GEMA heute in ihrer Mitgliederzeitung „virtuos“ zitiert.

Aber auch in seinem sehr klugen Beitrag finde ich keine Antwort auf die Frage nach der territorialen Zuordnungen der diskutierten Auszahlung je View, aber vielleicht überlese ich das auch nur oder ihr wisst es? Das wäre prima.

Was ich mich frage:

In Frankreich und England haben die Verwertungsgesellschaften ja bereits Einigungen mit Youtube erzielt. Youtube zahlt einen pauschalen Betrag X je View an die Urheber. Nun ist die Frage: Geht es dabei um alle Views oder nur die aus den jeweiligen Ländern? Spielen wir das mal durch:

1. Jeder View zählt

Wenn es um alle Views weltweit geht, dann kann jeder Song urheberrechtlich nur einmal bei Youtube lizenziert und vergütet werden. Jede Verwendung des Titels „You´ll never walk alone“ (Musik Richard Rodgers und Text Oscar Hammerstein II) – von der Coverversion bis zur Untermalung im Hobbyfilmchen – würde das Konto des Songs um einen Betrag X (besser 0,0000X) erhöhen. Das Geld eintreiben würde die Verwertungsgesellschaft, die der Urheber des Titels damit beauftragt hätte, die Rechte gegenüber Youtube wahrzunehmen. „You´ll never walk alone“ z.B. ist bei WILLIAMSON-MUSIC INC verlegt. Sehr unwahrscheinlich, dass dieser Verlag die GEMA mit der Vertretung auf Youtube betraut hat.
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WochenAusklang: Emily Jane White

andrea · 04.12.2011 · Keine Kommentare


Emily Jane White
, großartige Stimme aus Kalifornien. Schubladennachbarin von Cat Power und der sanften PJ Harvey. Man möchte sich damit zudecken, aber auch, dass ganz viele Menschen ihre Musik hören.

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Soundcheck J.Viewz

andrea · 30.11.2011 · 2 Kommentare

Jonathan Dagan, Künstlername J.Viewz, ist seit Mitte der Nuller Jahre (äh, bäh) aktiv und bisher überhaupt nicht auf meinem Radar, bis ich durch Zufall dieses Video mit Herzchenblick betrachtete und unauffällig mitgroovte:

Wenige Rechercheminuten später höre ich mich durch vermeintliche Café Del Mare Compilations und fand deutliche Referenzen zu Zero 7 oder Moloko. Aber nur bei den alten Sachen (BandcampStream). Ein bisschen weniger loungig geht’s da schon beim aktuellen Album Rivers and Homes (BandcampStream) zu, allerdings verleitet das auch mächtig zum Wegdriften. Die bösen Wortschöpfungen Dreampop & Chillwave linsen um die Ecke und werden im Video mit den richtigen Farben und Motiven noch untermalt. Unaufgeregte, leichte Platte, die ich gern mal live umgesetzt sehen würde und vielleicht besser im Frühling nochmal intensiv gehört werden sollte.

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Ghostpoet auf Peanut Butter Blues & Melancholy Jam Tour

andrea · 28.11.2011 · Keine Kommentare
29. November 2011
21:00 Uhr
scheune, Dresden
Vorverkauf: 8 Euro
Abendkasse: 12 Euro

Kurz vor knapp, wenn die lässige Vorfreude langsam in Hibbeligkeit übergeht, noch der Hinweis für das morgige Ghostpoet Konzert in der scheune. Das Debütalbum Peanut Butter Blues & Melancholy Jam des Mitzwanzigers bedient sich urbritischer Genre-Schubladen wie Trip Hop, Garage und Dub. Bedrückend ist dann auch der Sound, die Lyrics ein bisschen lallig, die Bilder, die beim Hören entstehen, sind von flackernder Neonreklame, regennassen Londoner Strassen und Clubs, deren Treppen in Keller führen, geprägt. Durchzechte Nächte, Kumpelei mit der Barkraft, die Unbekümmertheit vor dem nächsten Morgen, der dann doch wieder schlimmer wird, als geplant. Gonjasufi, The Streets, Roots Manuva, Goldie, Tricky und Konsorten lümmeln in den Clubsesseln und beobachten mit Wodka in der Hand arrogante Frauen, die ihre Haare zurückwerfen und am Martini nippen. So ungefähr, nur dreckiger. Electronic beats treffen auf Rap und Soul. Dabei entsteht ein Sound, der sich ganz fies ins Ohr schleicht. Hypnotische Bässe für die innere Unruhe getriebener Großstädter in den immergleichen Abzügen durchfeierter Wochenenden und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – auch ein Album für die heimischen vier Wände. Drückt dich tiefer unter die Decke, umarmt dich auf der Tanzfläche. Empfehlung! Nutzt am besten heute noch fix den Vorverkauf.


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WochenAusklang: Fences

andrea · 27.11.2011 · Keine Kommentare

sing along: „i’m fucking up, i’m fucking up, i’m fucking up everything“ (Fences)

Albumstream: Bandcamp
Bürgerlicher Name: Christopher Mansfield. Herkunft: Seattle
Selbstbeschreibung: highwater jeans, graveyards, french women, cigarette burns, watch caps and witch puke.

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