The National, tolle Gigposter, großartige Lieder:
The National, tolle Gigposter, großartige Lieder:
Kinder gehen im Internet fast so gut wie Katzen. Und Heavy Metal Kinder gehen sowieso immer! Heute hochgeladen und schon 61.165 Aufrufe. This is headbanging viral, baby! Oh, sorry. Did I say baby?
“The Australian Hardcore scene will never be the same!!” heißt es unter dem Video der 8jährigen Juliet und ihrem Produzenten Rob Sharpe (Alter unbekannt). Kann was dran sein!
Besten Dank an Bob the Rockmeister fürs Finden!
PS: Und nicht vergessen: Wir verlosen Tickets für Das Pack!
»Hyperaktive Bassmodulationen, die meist klingen wie Todesstrahlen aus dem Weltall« meint die intro zur Musik des mindestens ebenso aufgekratzt wirkenden 24jährigen Kaliforniers Sonny Moore. Außerdem, so heißt es im Artikel weiter, kann James Blake der Musik seiner amerikanischen Kollegen gar nichts abgewinnen, weil ihr jegliche Subtilität abgeht und sie emotional wie klanglich eine reine Macho-Attitüde bedient, was vor allem dem weiblichen Publikum nicht gefällt. Soso.
Ich überlege gerade, ob ich mir davon ein eigenes Bild machen möchte.
Massenkompatibilität hin oder her – nach dem mehrmaligen Konsum dieses Videos, gruselt es mich etwas rauszu habe ich keine Lust mehr, den Abend alleine zu Hause zu verbringen.
Na Ihr, wie seid ihr ins neue Jahr gekommen? Und wie viele Rumpfbeugen (“Sit-ups”) habt ihr schon gemacht, um den Weihnachtsspeck los zu werden? Ich hätte da einen wunderbaren Titel für Euer Sportprogramm (“Work-out”). Pickwick heißt nicht nur (seit über 30 Jahren!) mein Lieblingsteebeutelproduzent sondern auch die Band mit dem Songfund der Woche.

Mein Lieblings-Tumblr der Woche nennt sich Good Old Valves und lässt das Herz jedes Youngtimer-Fans höher schlagen.

Sehr gelacht habe ich über dieses Fundstück von Andre aus der Facebook-Gruppe “Da kotzt das Texterherz”. Provokation oder Megafail? Entscheidet selbst:
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An anderer Stelle in diesem Blog bereits ausführlicher besprochen und heute als Video zum verregneten Sonntag: The Dø
Feines Fundstück mit dem Potential demnächst auch bei MDR Figaro oder anderen Kulturradios zu laufen: The Boy Who Trapped The Sun aus London, der mit bürgerlichem Namen Colin MacLeod heißt. Fireplace als Albumtitel und Versprechen, genau diese Kaminzimmerstimmung auch heraufzubeschwören. Musik, die sich auch wunderbar beim Füße-im-Wasser-baumeln-lassen hören lässt oder mit runtergekurbelten Autofenstern und gemütlichen 80 km/h auf der Alleenstraße, Sonnenstrahlenflimmern im Haar. Simpel ohne langweilig zu sein, leise – aber laut genug, um gehört zu werden. Das ist keine Musik zum Mitsingen, hier wird verträumt gesummt. Katy ist das Lied fürs Fingerschnippen. Schöne Stimme, unaufgeregte Melodien, ein bisschen Travis (was machen die eigentlich?), ein bisschen Elliott Smith – The Boy Who Trapped The Sun ist derjenige, der im Video einer Großstadt immer an einem Punkt stehen bleiben würde, während um ihn herum alles in Bewegung ist. Hit: Home, Hörproben hier.
Irwin Barbe is gerade mal 18 Jahre alt und macht Fotos und Videos von Kids and Teens, als wäre er ein sehnsüchtig in die Vergangenheit blickender Enddreißiger, der sich an seine erste Liebe oder sein erstes Fußballspiel erinnert. Wer aus den 80ern stammt und beim Video zu “Shyness” keine Gänsepickel bekommt, muss eine traurige Jugend ohne erste Liebe gehabt haben oder außerhalb von Mitteleuropa zu Hause sein.
“I like beaches in winter, indie pop from the nineties, ginger kids, rooftops, and plastic bags“, beschreibt er sich und seine Arbeit und: Das sieht man! Irwin kann die Zeit stehen lassen, ohne dass einem langweilig wird. Kennt ihr das, dass ihr ein Buch lest und vor Euren Augen die Geschichte wie ein Film abläuft? Seine Aufnahmen sind das Negativ dazu. Hier schreibt man das Buch zu seinen Bildern und gibt den Figuren Namen und Geschichten.
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Ohne Zweifel: Auch 2011 gab es jede Menge neue, großartige Musik auf dem Markt – ein paar der persönlichen Lieblinge finden sich natürlich hier im Blog #Musik. Einfach mal stöbern. Nur mit den #Videos will es noch immer nicht bei allen klappen. Uninspirierte Plattencover und verwackelte Filmsequenzen braucht auch auf Youtube und Co. kein Mensch. Und im Übrigen ist es wirklich schwer, für Künstler ohne gescheites Video Werbung im Web zu machen. Zu viel Text vs. kurze Aufmerksamkeitsspanne.. wisster Bescheid, nich? Dabei muss nun wirklich niemand mit einem so ambitionierten und cineastischen Highlight wie Woodkid Anfang des Jahres debütieren. Bill Callahan schafft mit ganz simplen Mitteln Stimmung und Sinead O Connor weint einfach vor der Kamera. Da geht also noch was, vielleicht sollten auch Grafiker oder Menschen mit Geschick hinter der Kamera auf ihre lokale Lieblingsband zugehen – letztlich profitieren beide Seiten davon. Auf ein Neues!
Wirklich viel zu entdecken gab es letzte Woche nicht (so viel Heimlichkeit you know) Aber trotzdem sind mir ein paar nette Dinger über den Weg gelaufen.
Bei Daniel Fiene zum Beispiel dieser Mash-up der 25 größten US-Hits des Jahres. Das hier ist schon schlimm genug (“Das ist kein Mash-up, das ist ein Einheitsbrei” sagt die Katze) , aber alleine der Gedanke an eine deutsche Version davon bringt mich um:
Dieses einladende Gourmegschäft hat Stephan “Böhler” Böhlig in Zwickau beim Weihnachtsbummel entdeckt und ich bei ihm auffe Facebook-Wand. Wohl bekommt´s.
Wie kriegt man einen mittelmäßigen Track in die Köpfe der Masse? Man lässt die Hose runter und pflanzt Köpfe hin, wo sonst Geschlechtsorgane gewaschen werden müssen. Ich kriege wahrscheinlich rechts und links eine gewatscht dafür, dass ich das hier poste, und hab mich deswegen schon seit gut vier Wochen zurückgehalten. Aber heute hat Clubsenior Armand Van Helden es damit sogar in die Top 5 der Videos des Jahres geschafft, die 40 Musikblogger für tape.tv ausgewählt haben. Inmitten von Boy, Adele und Casper…. Und wenigstens kriege ich die Backpfeiffen ja oberhalb des Halses. Halleluja, was für eine kranke Scheisse hat sich Van Helden da bloß für sein Projekt Duck Sauce ausgedacht? Klar, der hatte auch schon bei den ganz frühen Releases auf Strictly Rythm gerne mal einen “Bunny Mix” auf der 12″ im Repertoire. Aber das hier geht schon ziemlich weit. Wie man das toppen soll? Mein Ansatz: Man platziere zwischen den Schenkeln den Papst und gebe so dem Begriff Gurkenpapst ein ganz neues Gesicht. Man man man….