Lydmor mit neuer Single Money Towers und einem Statement

kristin · 24.02.2018 · Keine Kommentare

Mit ihrer neuen Single Money Towers veröffentlicht die dänische Musikerin und Sängerin Lydmor einen ersten Eindruck von der Anmutung ihres, für später dieses Jahr angekündigten, neuen Albums I Told You I’d Tell Them Our Story.
Auf pulsierendem Elektropop-Sound zerstreuen sich rastlose Gedanken zu verschwommenen Bildern, locken zwischen Glastürmen und Verkehrschaos unerschöpflich urbane Verheißungen bis zum Zusammenbruch.

„so lost in the city / I hear a car crash with every step we take / I can’t find you / I couldn’t reach you“

Money Towers erscheint mit einem Video, das in seinen Bildern die im Text thematisierte Zerrissenheit aufgreift. Gefilmt wurde teils in Shanghai, wo Lydmor 2016 für mehrere Monate lebte. Die Idee zum Video entwickelte sie gemeinsam mit ihrem Manager, den Schnitt und die Nachbearbeitung übernahm sie selbst.

 

Ein couragiertes Statement auf den GAFFA Awards 2018

Am Tag vor der Veröffentlichung von Money Towers veranstaltete das dänische Musikmagazin GAFFA in Odense eine Live-Show anlässlich der Verleihung seiner GAFFA Awards 2018. Für das musikalische Programm war auch Lydmor angekündigt, die den Moment nutzte, um ein starkes Statement zu setzen, das einmal mehr ihre Courage bewundern lässt und auf vielen Ebenen zum Nachdenken anregt. weiterlesen…

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How to fall in love again: Odessa

kristin · 02.07.2016 · Keine Kommentare

Das hier ist mir schon so lange nicht mehr passiert, dass ich fast kaum noch Hoffnung hatte. Eines faulen Serienabends, zwischen Abschalten und Wegdösen, hatte mich ein Songschnipsel augenblicklich so dermaßen, dass ich noch vorm Einschlafen wissen musste: Wer, wann und was noch? Zunächst einigermaßen davon überzeugt, Poliça rausgehört zu haben, ergab die Recherche, dass der Song „I will be there“ aus der Feder einer kalifornischen Sängerin und Songschreiberin namens Odessa Jorgensen stammt.

Inspiriert durch einen beinahe tödlichen Fahrradunfall veröffentlicht die Background-Violinistin, die u.a. bereits mit Mumford and Sons auf der Bühne stand, seit 2014 als Odessa ihre eigenen Songs. Anfang 2015 erschien ihr selbstbetiteltes Solo-Album, das neben der Single „I will be there“ noch einige andere hübsche Songs enthält, mir aber über die gesamte Länge dann doch etwas zu folkig klingt. Aber warum hat das blonde Teilzeit-Model nur 5841 Facebook-Fans?

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Videopremiere: Pup – Reservoir

sebastian · 21.09.2013 · Keine Kommentare

Wenn das Konzert zum Splatterfilm (FSK 16) wird… Torontos Band PUP beweisen in Video und Bandbio viel Humor und die Bereitschaft, bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus zu gehen. Ihr beeindruckender Masterplan:

By summer 2012, we were trying to balance playing 5 shows a week, while hiding our hangovers from our bosses. Apparently, going to work half-shittered is unacceptable in the corporate world. So we came to an agreement: NO MORE BACKUP PLAN HORSESHIT. The next day we all quit our day jobs and came up with some new rules for better living:
1) Play music every day.
2) Play music every night.
3) Get wasted once-in-a-while with your friends.
4) Stay broke and be happy.

Nicht mehr ganz mein Sound, aber vor 20 Jahren wäre ich da krachen gegangen. Das Debutalbum hat mit Dave Schiffman (Weezer, The Bronx, The Mars Volta) ein Voll-Auf-Die-12-Profi produziert und das Video ist schon irgendwie großartig, oder?

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Mehr in Kürze auf Soundcloud.

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WochenAusklang: The National

andrea · 22.01.2012 · 1 Kommentar

The National, tolle Gigposter, großartige Lieder:

Oh Land – Bloodbuzz Ohio (The National Cover) by morrisday

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Social Music Best Practise: My first Hardcore Song

sebastian · 19.01.2012 · Keine Kommentare

Kinder gehen im Internet fast so gut wie Katzen. Und Heavy Metal Kinder gehen sowieso immer! Heute hochgeladen und schon 61.165 Aufrufe. This is headbanging viral, baby! Oh, sorry. Did I say baby?

„The Australian Hardcore scene will never be the same!!“ heißt es unter dem Video der 8jährigen Juliet und ihrem Produzenten Rob Sharpe (Alter unbekannt). Kann was dran sein!

Besten Dank an Bob the Rockmeister fürs Finden!

PS: Und nicht vergessen: Wir verlosen Tickets für Das Pack!

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WochenendEinklang: Skrillex

kristin · 13.01.2012 · Keine Kommentare

»Hyperaktive Bassmodulationen, die meist klingen wie Todesstrahlen aus dem Weltall« meint die intro zur Musik des mindestens ebenso aufgekratzt wirkenden 24jährigen Kaliforniers Sonny Moore. Außerdem, so heißt es im Artikel weiter, kann James Blake der Musik seiner amerikanischen Kollegen gar nichts abgewinnen, weil ihr jegliche Subtilität abgeht und sie emotional wie klanglich eine reine Macho-Attitüde bedient, was vor allem dem weiblichen Publikum nicht gefällt. Soso.

Ich überlege gerade, ob ich mir davon ein eigenes Bild machen möchte.

Massenkompatibilität hin oder her – nach dem mehrmaligen Konsum dieses Videos, gruselt es mich etwas rauszu habe ich keine Lust mehr, den Abend alleine zu Hause zu verbringen.

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Der Endtagger: Die Bookmarks der 1. KW 2012

sebastian · 08.01.2012 · Keine Kommentare

Na Ihr, wie seid ihr ins neue Jahr gekommen? Und wie viele Rumpfbeugen („Sit-ups“) habt ihr schon gemacht, um den Weihnachtsspeck los zu werden? Ich hätte da einen wunderbaren Titel für Euer Sportprogramm („Work-out“). Pickwick heißt nicht nur (seit über 30 Jahren!) mein Lieblingsteebeutelproduzent sondern auch die Band mit dem Songfund der Woche.
http://www.youtube.com/watch?v=VE0ThTQ5Wlk&feature=related
Mein Lieblings-Tumblr der Woche nennt sich Good Old Valves und lässt das Herz jedes Youngtimer-Fans höher schlagen.

Sehr gelacht habe ich über dieses Fundstück von Andre aus der Facebook-Gruppe „Da kotzt das Texterherz“. Provokation oder Megafail? Entscheidet selbst:
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WochenAusklang: The Dø

andrea · 08.01.2012 · Keine Kommentare

An anderer Stelle in diesem Blog bereits ausführlicher besprochen und heute als Video zum verregneten Sonntag: The Dø

http://www.youtube.com/watch?v=OYXUVSC–Fs
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Soundcheck The Boy Who Trapped The Sun

andrea · 07.01.2012 · Keine Kommentare

Feines Fundstück mit dem Potential demnächst auch bei MDR Figaro oder anderen Kulturradios zu laufen: The Boy Who Trapped The Sun aus London, der mit bürgerlichem Namen Colin MacLeod heißt. Fireplace als Albumtitel und Versprechen, genau diese Kaminzimmerstimmung auch heraufzubeschwören. Musik, die sich auch wunderbar beim Füße-im-Wasser-baumeln-lassen hören lässt oder mit runtergekurbelten Autofenstern und gemütlichen 80 km/h auf der Alleenstraße, Sonnenstrahlenflimmern im Haar. Simpel ohne langweilig zu sein, leise – aber laut genug, um gehört zu werden. Das ist keine Musik zum Mitsingen, hier wird verträumt gesummt. Katy ist das Lied fürs Fingerschnippen. Schöne Stimme, unaufgeregte Melodien, ein bisschen Travis (was machen die eigentlich?), ein bisschen Elliott Smith – The Boy Who Trapped The Sun ist derjenige, der im Video einer Großstadt immer an einem Punkt stehen bleiben würde, während um ihn herum alles in Bewegung ist. Hit: Home, Hörproben hier.

http://www.youtube.com/watch?v=3kgxpDkOQj0
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Beaches in Winter – Die Bilderwelten des jungen Irwin Barbe

sebastian · 03.01.2012 · Keine Kommentare

Irwin Barbe is gerade mal 18 Jahre alt und macht Fotos und Videos von Kids and Teens, als wäre er ein sehnsüchtig in die Vergangenheit blickender Enddreißiger, der sich an seine erste Liebe oder sein erstes Fußballspiel erinnert. Wer aus den 80ern stammt und beim Video zu „Shyness“ keine Gänsepickel bekommt, muss eine traurige Jugend ohne erste Liebe gehabt haben oder außerhalb von Mitteleuropa zu Hause sein.

I like beaches in winter, indie pop from the nineties, ginger kids, rooftops, and plastic bags„, beschreibt er sich und seine Arbeit und: Das sieht man! Irwin kann die Zeit stehen lassen, ohne dass einem langweilig wird. Kennt ihr das, dass ihr ein Buch lest und vor Euren Augen die Geschichte wie ein Film abläuft? Seine Aufnahmen sind das Negativ dazu. Hier schreibt man das Buch zu seinen Bildern und gibt den Figuren Namen und Geschichten.
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