Josiah & Liz Wolf: Under Lovers Covers

konzertagenda · 10.11.2011 · Keine Kommentare
14. November 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 9,- zzgl. Geb.

Bereits 2010 gelang es Josiah Wolf mit seinem Solo-Debüt Jet Lag aus dem Schatten seiner Band WHY? zu treten und zu zeigen, wie innovativ warmer Folk und psychedelische Popsongs klingen können. Der musikalische Spieltrieb dieses Multi-Instrumentalisten macht weder vor der Marimba noch vor sanften Gitarrenakkorden halt. Um auch auf Konzerten ohne vorgefertigte Samples auszukommen, unterstützt Liz Hodson ihn bei der Interpretation seiner Songs. Mit ihrer lieblichen Stimme, welche nicht selten an Mazzy Star’s Hope Sandoval erinnert, bildete sie eine perfekte Ergänzung zu Josiahs Rhythmen und wurde zum essentiellen Teil der Band. Und Josiahs Ehefrau.

Nach der gemeinsamen EP Under Lovers Covers, welche Größen wie Nirvana, Bill Withers und Nick Drake Tribut zollt, ist bereits ihre erste gemeinsame LP in Planung.

twitter share buttonFacebook Share

Kirsten Fuchs: Eine Frau spürt sowas nicht – fällt aus!

konzertagenda · 03.11.2011 · Keine Kommentare
8. November 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 6,- zzgl. Geb.
AK: 9,-

Update, 7.11.
Kirsten Fuchs ist krank geworden, deswegen fällt der Voland & Quist Literatursalon am 8.11. leider aus. Die Lesung wird im neuen Jahr nachgeholt. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können auf Wunsch an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Gute Besserung, Kirsten!

Voland & Quist und Sunset Mission präsentieren den Voland & Quist Literatursalon.

Eine Frau spürt so was nicht sind Geschichten wie ein Großstadtleben: Da ist das Mädchen, das sich über die Welt wundert, denn ihre Eltern behaupten zwar, sie lieben sie, schicken sie aber dennoch in die Schule. Da ist die Frau, die auf eindrückliche Weise lernt, warum es Beziehung heißt und nicht »Beliebung« oder die, die sich wünscht, der Ex solle sich fortpflanzen – ganz weit fort. Und dann die »Pärchenpest« mit ihrem Liebesgesäusel, das sogar Spinnen dazu bringen kann, sich im eigenen Netz zu erhängen. Schließlich die Mutter, die Zwillinge bekommt, die zu echten »Flegelfällen« werden – Kirsten Fuchs’ Alter Ego bleibt nichts erspart.

Kirsten Fuchs wurde in Karl-Marx-Stadt geboren und ist in Berlin aufgewachsen. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb »Open Mike«. Kirsten Fuchs war Mitglied verschiedener Berliner Lesebühnen, seit 2008 liest sie bei der Chaussee der Enthusiasten. Von 2003 bis 2005 war sie Kolumnistin für die taz. Seit 2007 schreibt sie für Das Magazin. Zuletzt erschienen: Die Titanic und Herr Berg, Zieh dir das mal an!, Heile, heile und Nicht der Süden (zusammen mit Volker Strübing).

twitter share buttonFacebook Share

Butcher The Bar: For Each A Future Tethered

konzertagenda · 23.10.2011 · Keine Kommentare
25. Oktober 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
AK: 11,-
VVK: 9,- zzgl. Geb.

Vor drei Jahren bot uns Joel Nicholson das erste Mal einen Einblick in sein Innerstes: Sleep At Your Own Speed, sein Debüt als Butcher The Bar, handelte von den leichtfüßigen Unsicherheiten des Erwachsenwerdens und erblickte in der Intimität seines Schlafzimmers das Licht der Welt.

Mittlerweile bewohnt Joel ein ganzes Haus in Manchester, dessen Räume sehr sonnig und lichtdurchflossen sein müssen: die neuen Songs erinnern mit ihren feingliedrigen Melodien an funkelnde Staubpartikel, die im Sonnenlicht tanzen. Versammelt sind diese Songs auf „For Each A Future Tethered“, einem Album, mit dem Joel nicht nur seine persönliche Erzählung fortschreibt. Auch die Geschichte des verdichteten Songwritings in der Tradition großer Musiker wie Nick Drake, Paul Simon und Elliott Smith erhält ein neues Kapitel.

weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share

Sir Simon: Good Night, Dear Mind …

konzertagenda · 19.10.2011 · Keine Kommentare
20. Oktober 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 9,- zzgl. Gebühren

Mit den wunderbaren Songs seines Albums Good Night, Dear Mind … lässt der Keyboarder von Tomte, Sir Simon, morgen Abend im Thalia den Alltag ausklingen.

‚Cause „everybody needs a place to hide sometimes“.

Stilistisch geht Sir Simons Nachtfahrt erst mal Richtung Süden. Kurz vor Weilheim biegt sein Kombi aber ab, fährt durch Kentucky, Oklahoma, Nebraska und steuert auf Portland zu. Es sind die eigenbrötlerischen, nerdigen Außenseiter-Pop-Entwürfe, die ihn anziehen.

Das, was heimischen Studio funktioniert, wuppt bei Sir Simon auch auf der Bühne. Als Band, zu fünft mit den Freunden aus allen Ecken des Landes. Gentlemen Agreement zwischen Simon und Band: Simon fährt vor, macht die Wagentüren auf, die Band steigt ein und zieht alle mit, die Teil einer Sache werden wollen, die wie von selbst zueinander findet.

twitter share buttonFacebook Share

Chinawoman zwischen Russian Ballerina und Party Girl

andrea · 06.10.2011 · Keine Kommentare
10. Oktober 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden

Ein bisschen irritierend kann es schon sein, wenn man Chinawoman das erste Mal singen hört. Rauchig tief schleppt sich ihre Stimme durch manchen Song, dunkel theatralisch angetrieben, mit schüchternem Glamour, der Wodka kreist, die Köpfe stecken zusammen, gemeinsam schweigsam, um anschließend torkelnd auf den Tischen zu tanzen. Lalalalalalalala. Wer sich darunter nicht vorstellen kann, hört bitteschön Party Girl, ein Lied, das unweigerlich an Tanita Tikaram denken lässt, ein bisschen auch an Nico oder moderner: Soap&Skin.

Als Kind russischer Eltern wuchs Michelle Gurevich in Toronto auf, lebt aber mittlerweile in Berlin. Am Montag lässt sie uns an kosmopolitischer Schwermut teilhaben.

twitter share buttonFacebook Share

I hear whales sing, at least in my mind

andrea · 03.10.2011 · Keine Kommentare
5. Oktober 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden

Takt für Takt folgen im Herbst Konzerte aufeinander, die einen Besuch wert sind. Am Mittwoch zum Beispiel werden die finnischen Delay Trees die letzten Spätsommerstunden in den Herbst hinüber begleiten. Rami, Lauri, Sami und Onni heißen die Bandmitglieder, das klingt niedlich, wird musikalisch aber eher behutsamer Indiegitarrenpop.

Before I Go Go EP by Delay Trees

„Sie bauen hypnotische Soundlandschaften auf, lassen ihre Akkorde dahinschweben, ihre Instrumente weinen, und wenn Sänger Rami Vierula die langen skandinavischen Winter beklagt, zieht man die Mütze tiefer ins Gesicht.“ (Sunset Mission)

Echo und Hall, Nebel und Weite, nasse Farben und verschwommene Konturen… das Pressebild passt hervorragend:

Sometimes I just hate myself for not seeing the colors
Surrounding me everywhere making all things look nicer

 

 

 

 

twitter share buttonFacebook Share

Sing me to sleep

kristin · 20.09.2011 · Keine Kommentare
22. September 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
AK: 11,- | VVK: 9,- zzgl. Geb.

Ausgehempfehlung #3 für diesen Donnerstag (falls verrückt zu bunt ist und es mit der Glücksfee nicht geklappt hat) richtet sich an gemütliche Seelen, die es vorziehen, den Abend in einem weichen Kinosessel zu bezaubernder Mädchenmusik ausklingen zu lassen.

Bei My Bubba & Mi, den gut klingenden Mädchen mit den gutaussehenden Songs, kommt nicht nur geografisch alles zusammen, was gute Musik verspricht – Bubba aus Island, My aus Schweden und der gemeinsame Lebensmittelpunkt in Kopenhagen. Bubba spielt Gitarre und Banjo, My besitzt eine alte Tischharfe. Kuchen backen können sie auch. Und gemeinsam singen. Ihre Songs tun so gut wie Bananencremetorte, klingen nach Wald und erinnern an Omas Parfum, finden sie selbst. Ganz zauberhaft klingen My Bubba & Mi jedenfalls und an manchen Stellen ein bisschen nach dem Schwestern-Duo Piroth aus Schweden.

http://www.youtube.com/watch?v=yvIGLL6yPB4 weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share

Rue Royale: Guide to an Escape

konzertagenda · 15.08.2011 · Keine Kommentare
12. September 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
AK: 11,- | VVK: 9,- zzgl. Geb.

Sunset Mission Konzerte präsentiert: Rue Royale

Sie sind Musiker mit Leib und Seele. Ohne einen Plattenvertrag in der Tasche entschieden sich Ruth und Brookln Dekker 2008 für ein Leben als Vollzeitmusiker. Sie verließen ihr Haus und verkauften ihre Habseligkeiten bis auf eine Kick Drum, einige Shaker, eine Gitarre und ein Navi mit dem Namen Shelley.

http://www.youtube.com/watch?v=PLinQFLCeSQ

Ihr Sprung ins kalte Wasser, eine Europatour mit 20 Konzerten, brachte sie ins Programm von XFM und BBC Six Music, und führte zu ausverkauften Konzerten in Deutschland, den Niederlanden und im Vereinten Königreich.
Seitdem sind sie fast ununterbrochen unterwegs und verzaubern die Zuhörer mit ihrem zauberhaften Folk-Pop zwischen Elbow, den Doves und Fleetwood Mac.

twitter share buttonFacebook Share

I’m happier than I thought

kristin · 20.07.2011 · Keine Kommentare
25. Juli 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
AK: 11,- | VVK: 9,- zzgl. Geb.
Verlosung

Iceland beyond Sigur Rós. Nachdem die fantastischen Bloodgroup letzte Woche die Scheune gerockt haben, kann sich Dresden auch schon auf ein weiteres Highlight von der kleinen Insel freuen: Lára Rúnars. (Übrigens eine gute Gelegenheit, sich die Musik-Dokumentation Iceland: Beyond Sigur Rós noch einmal anzuschauen. Welcher der darin vorgestellten Künstler wohl als nächstes Dresden beehren wird?)

Mädels, Lára ist eine von uns: immer auf der Suche, quengelig, lebensfroh, latent unzufrieden, ein wenig ungeduldig und überaus bezaubernd:
»… ein Mädchen in Großbuchstaben – junge Frau genug, um etwas spöttisch und garstig zu sein. Divenhafte Souveränität, alberne Verspieltheit, Flirts mit Walzer, Reggae und Softcountry – Sinnsuche zwischen maulig und munter, mit einem schiefen Lächeln und guten Ratschlägen für den schwulen besten Freund. Und Panikattacken.« (Sunset Mission)

http://www.youtube.com/watch?v=r49jtsMSgYs weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share

Jack Beauregard (sprich: Dschäg.Burr.Gahr.)

andrea · 14.06.2011 · Keine Kommentare
16. Juni 2011
20:30 Uhr
Thalia, Dresden

So schwierig wie ihr Name zunächst anmutet, ist die Musik von Jack Beauregard wahrlich nicht. Im Gegenteil. Mit eingängigen Popharmonien, Elektroverweisen, angenehmer Singstimme und trotz geradezu schüchternem Verhalten haben es die Berliner durchaus schon zu einiger Berühmtheit gebracht. Als Support von Mika und Hurts wussten sie auch Skeptiker zu überzeugen, nach ihrem letzteren Auftritt in Dresden gab es jede Menge begeisterte und dankbare Meldungen auf der Facebookseite von Jack Beauregard.

Seit Ende April ist die Band nun mit neuem Album „Magazines You Read“ (großartiges Artwork!) auf dem Markt, um die Herzen zu erobern. Auch Deins. Pass nur auf! Denn, so schreibt der Veranstalter:

Einer der Gründe, weshalb man diese Musik lieben muss, ist ihre Mühelosigkeit: alles ist so elegant und gleitet wie selbstverständlich von Einem ins Andere, dass man wirklich denkt, das Leben wäre einfach. Dabei ist nichts einfach. Das wissen auch Jack Beauregard. … Es ist ein Album über den Moment kurz vorm Einschlafen, in dem es sich anfühlt, als wäre alles klar.

Daniel und Pär haben dieses Album selbst produziert. Sie haben dafür gesorgt, dass es mit dir all das macht, was dich lebendig werden lässt. Zu „Hollywood“ willst du tanzen, bis dir egal ist, ob jemand kuckt, bei „You Or My Guitar“ startest du mit gebrochenem Herzen am Boden, aber am Ende fliegst du davon, und zur ersten Single „You Drew A Line“ wünschst du dir nichts sehnlicher als unglücklich verliebt zu sein, weil sich selbst das mit Jack Beauregard so schön anfühlt.

Besagtes „You Drew A Line“ erinnert ein wenig an den fantastischen James Yuill, die Stimmung immer wieder an Monta und diese Bezugsgrößen sind wohl Grund genug, am Donnerstag, den 16.6.2011 ins Thalia zu gehen.

twitter share buttonFacebook Share
 | 1 | 2 | 3 | 4 |