Dakota Suite – an almost silent life

andrea · 28.01.2013 · Keine Kommentare
31. Januar 2013
20:30 Uhr
Thalia, Dresden

When skies are grey schreibt Chris Hooson aka Dakota Suite die dafür passende Musik. Gehäutet, schwer melancholisch, unendlich langsam… seit Jahren therapiert sich der Brite mit zahlreichen hochgradig depressiven Songs selbst. Mit Slowcore, Minimal-Ambient, SchwarzWeißGrau getaggt, veröffentlichte er im November 2012 sein neuestes Album „an almost silent life“, mit dem er nun auf Mini-Tour geht.

However this new record, while not exactly ‚disco,‘ does, I hope, contain a more positive outlook in general. I do feel everyday is a painful struggle, but people bring me kindness and I wanted to reflect that also. The songs are once again a small window into specific cinematic moments I have lived through, but I also tried to think more about the different atmospheres I have been creating in isolation and to fuse them more sympathetically into one record.

Bei Dakota Suite stürmt nichts nach vorn, es kriecht einem langsam den Rücken hoch – vielleicht bleibt man am besten gleich liegen, eingehüllt, bei gedämpfte Wahrnehmung. Wen will man dann bei sich haben? Wessen Hand soll einen halten? Ist eigentlich wirklich alles so schlimm? Schimmern da nicht auch Lachen und Zuversicht? Folgt auf frostig-trübe Winter nicht der Frühling? Am Donnerstag kann man im Plüschsessel des Thalias entweder versinken & mitleiden oder aber einen guten Rotwein trinken, ganz tief durchatmen, Tempo rausnehmen und dann vielleicht etwas dankbarer das Leben miteinander teilen.

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Snorri Helgason im Thalia

andrea · 30.11.2012 · Keine Kommentare
6. Dezember 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10 € / AK: 12 €

Vor etwa anderthalb Jahren stellte ich Snorri Helgason ausführlich mit Videos und Streams verlinkt in einem Beitrag vor. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer, dass Snorri samt All-Star-Band (mit Musikern von Múm, Sin Fang, Hjaltalin) nun auch in Dresden vorbeischaut, passenderweise mit seinem Album „Winter Sun“ am Nikolaustag. Ein Glühwein vorher und vielleicht ja auch erste Stapfen im Schnee.. dann rein in plüschige Kinosessel und zur Ruhe kommen.

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Sóley morgen wieder in Dresden

andrea · 19.07.2012 · Keine Kommentare

Hier nun endlich das neue Video von Sóley, morgen ist die Dame im Rahmen des Thalia Gardens Festivals zum dritten Mal innerhalb von zehn Monaten in Dresden. Bei ihrem Konzert im September in der scheune wusste sie definitiv, wie man cool charmant und gleichzeitig verwunschen und ungestüm Herzen erobert. Ich hoffe, der immense Tourplan der letzten und zukünftigen Monate beraubt sie nicht ihrer naiven (im positiven Sinne!) Lässigkeit.

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Thalia Gardens Festival

konzertagenda · 26.06.2012 · Keine Kommentare
19. Juli 2012 bis 21. Juli 2012
Thalia, Dresden

Donnerstag, 19.07.
20:30 Uhr • 20:45 Uhr
Film: Grandma Lo-Fi (Info)
+ Follow The White Rabbit (Facebook)
VVK 8 € zzgl. Gebühren

Freitag, 20.07.
20:30 Uhr • Mighty Oaks (Info)
21:30 Uhr • Sóley (Info | Sóley @Mittelstern)
22:30 Uhr • Joasihno (Info | Joashino @Mittelstern)
+ Follow The White Rabbit
VVK 24,20 € zzgl. Gebühren

Samstag, 21.07.
21:00 Uhr • Kira Kira (Info | Kira Kira @Mittelstern)
21:30 Uhr • Baby Dee (Info | Baby Dee @Mittelstern)
22:00 Uhr • Bersarin Quartett (Info)
23:00 Uhr • Hannes Smith (Info | Hannes Smith @Mittelstern)
+ Follow The White Rabbit
VVK 24,20 € zzgl. Gebühren

VVK für Freitag und Samstag: 37,40 € zzgl. Gebühren
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Peasant

konzertagenda · 03.05.2012 · Keine Kommentare
8. Mai 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Mit 18 hatte Damien DeRose aka Peasant keine bessere Idee, als die Schule zu schmeißen und sich mit einem Freund, die Gitarre im Gepäck, ein Segelboot zuzulegen. Die beiden wollten die kalifornische Küste entlang segeln und unbekümmert leben. Doch, wie das Leben so spielt, kam es zum unverhofften Spurwechseln und DeRoses Reise endete auf Musiker-Tour durch die USA und Europa. Vielleicht verließ das Boot aber auch nie den Hafen.

Leichtfüßig, doch nie belanglos, verbindet Peasant in seinen Songs folkigen DIY-Pop, provokante Texte und eine Engelsstimme zu einem farben- und melodieverliebten »On the road«-Mixtape aus 60ies-Gitarren, überlagernden Harmonien und elektronischen Loopsounds. Und an der schönsten Stelle wünscht man sich, das Tape hätte einen Hänger, und man würde immer nur diesen einen Moment hören!

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Giana Factory

konzertagenda · 01.05.2012 · Keine Kommentare
3. Mai 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Diese drei dänischen Damen bringen eine psychedelische Mischung aus verträumten Synthesizer-Flächen und groovenden Beats zu Gehör, gepaart mit der Falsett-Stimme von Loui Foo. Das Album ist in mühevoller Fleißarbeit in Eigenregie entstanden. Dass die drei Skandinavierinnen Hit-Qualitäten besitzen, beweisen sie mit ihrem Video zu „Rainbow Girl“.

Es gibt schlechtere Wege, seine Musikerkarriere zu starten, als von Glasvegas auf Skandinavien- und Deutschland-Tour mitgenommen zu werden. Und das, obwohl Giana Factory erst im Winter 2009 ihre Debüt-EP „Bloody Game“ auf dem Markt brachten. Da kam es nicht von ungefähr, dass das führende, dänische Musikmagazin – Soundvenue – die Drei prompt als den kommenden Act titulierte, nachdem sie einen hervorragenden Auftritt beim Roskilde Festival vor drei Jahren spielten. Der Erstling des Dänen-Trios erscheint übrigens mit einer Bonus-CD, auf der sich Remixe von befreundeten Künstlern wie Trentemöller, Autolux und VETO befinden.

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Chelsea Wolfe

konzertagenda · 23.04.2012 · Keine Kommentare
24. April 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10 € zzgl. Gebühren
AK: 12 €

Die aus Kalifornien stammende Chelsea Wolfe verkörperte stets Licht und Dunkelheit. Ihre Musik beschreibt sich am besten als klagend rauer Doom-Folk mit Anleihen aus Black Metal, Deep Blues und minimalen Synthesizer Klängen; dabei immer im Gleichgewicht zwischen Triumph und Verzweiflung. Ihre Stimme klingt gleichermaßen heimsuchend und heimgesucht werdend, ob durch Engel oder Dämonen ist dabei unklar. Die Songtexte spiegeln die Leidenschaft zu den dunkleren Momenten des Lebens, aber auch die unwahrscheinlichen Wahrheiten und die Schönheit, die selbige so oft ans Tageslicht bringen.

Chelsea Wolfes verzerrter Hang zur Romantik entwickelte sich schon in jungen Jahren. Bereits im Alter von 9 schlich sie sich heimlich ins Tonstudio ihres Vaters um verzogene Coverversionen und Goth-R&B Songs einzuspielen, wehrte sich jedoch jahrelang, ihre Musik mit anderen zu teilen. Erst seit kurzem dürfen sich Gleichgesinnte am eindringlichen Sound und der Mystik um die Künstlerin Chelsea Wolfe erfreuen.

Nach dem 2010er Debüt »The Grime and The Glow« erscheint Anfang 2012 mit »Apokalypsis« ein weiteres tiefschürfendes Zeugnis aus ihrer Feder, in dessen Rahmen auch die allerersten Shows für Deutschland bestätigt werden konnten.

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There’s A Crack In The Face Of The World

kristin · 19.04.2012 · Keine Kommentare
25. April 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
Verlosung

Dem zuweilen eintönigen Trott all dieser Indie/Folk-Formationen, die sich einen Moment der Aufmerksamkeit erspielen, es dann aber doch nicht ganz schaffen, sich dauerhaft ins Herz zu schleichen, setzen Next Stop: Horizon mit ihrem Debüt We Know Exactly Where We Are Going vielfältig instrumentierten Zirkus-/Varietécharme entgegen und markieren damit einen ungewöhnlich schillernden Farbklecks in meiner Playlist. Auch wenn sich Pär Hagström und Jenny Roos aus dem schwedischen Göteborg in ihren Videos vornehmlich in schwarz-weiß zeigen:

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Matt Elliott: The Broken Man

konzertagenda · 02.03.2012 · Keine Kommentare
8. März 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Zwischen osteuropäischem Folk, Seemannsliedern und Trauermärschen übt die Musik von Matt Elliott eine merkwürdige morbide Anziehungskraft aus.

Die Kompositionen des in Frankreich lebenden Briten halten die Akzeptanz des Scheiterns und des Leidens mit äußerst intensiver Erhabenheit fest. In ihnen verschmelzen die Klänge der Welt und unendliche Traurigkeit mit der Sehnsucht nach menschlichem Glück, während die Fröhlichkeit woanders weilt.

Auch sein gerade erschienenes neuestes Werk »The Broken Man« ist voller grandioser Trauerballaden, deren Melancholie von schier unerträglicher Intensität ist. Und mit denen Elliott im Stile eines bravourös gescheiterten Helden verlorener Herzen sein eigenes heilt. Um den Hoffnungsschimmer zu entdecken, der sich ganz tief in diesen von den Geistern europäischer Folk-Musik inspirierten Stücken verbirgt, hört man »The Broken Man« am besten im Dunkeln.

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Francis: This Must Be Blood

konzertagenda · 01.03.2012 · Keine Kommentare
6. März 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Francis kombinieren Folk und Blues mit rhythmischer, experimenteller Pop-Musik und klingen dabei so melancholisch wie facettenreich und tanzbar. Die Band von Petra, Jerker, Petter und Tim aus Dalama in Schweden, die schon seit ihrer Kindheit miteinander befreundet sind, gibt es schon seit 2006. Ihr Debüt »Lekomberg, We Were Kin« haben Francis jedoch erst 2011 veröffentlicht und so kann man in den nur 30 Minuten mehrere Jahre Bandgeschichte hören.

Als Support-Act auf der großen Tallest Man On Earth Deutschland-Tour im vergangenen Mai kamen die vier Schweden nicht nur fantastisch an, die vielen Eindrücke inspirierten sie dazu, sofort neue Songs zu schreiben. Auf einer Insel nahe ihrer Heimat verwandelten Francis eine großen Lagerhalle für Boote vorrübergehend in ein Studio und nahmen dort die Songs für ihre neue EP »This Must Be Blood« auf, die Anfang 2012 veröffentlicht wird.

Mit »This Must Be Blood« kommen Francis 2012 auf Deutschland-Tour und werden auch im Thalia eine kleine, feine Show spielen.

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