Peasant

konzertagenda · 03.05.2012 · Keine Kommentare
8. Mai 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Mit 18 hatte Damien DeRose aka Peasant keine bessere Idee, als die Schule zu schmeißen und sich mit einem Freund, die Gitarre im Gepäck, ein Segelboot zuzulegen. Die beiden wollten die kalifornische Küste entlang segeln und unbekümmert leben. Doch, wie das Leben so spielt, kam es zum unverhofften Spurwechseln und DeRoses Reise endete auf Musiker-Tour durch die USA und Europa. Vielleicht verließ das Boot aber auch nie den Hafen.

YouTube Preview Image

Leichtfüßig, doch nie belanglos, verbindet Peasant in seinen Songs folkigen DIY-Pop, provokante Texte und eine Engelsstimme zu einem farben- und melodieverliebten »On the road«-Mixtape aus 60ies-Gitarren, überlagernden Harmonien und elektronischen Loopsounds. Und an der schönsten Stelle wünscht man sich, das Tape hätte einen Hänger, und man würde immer nur diesen einen Moment hören!

twitter share buttonFacebook Share

Giana Factory

konzertagenda · 01.05.2012 · Keine Kommentare
3. Mai 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Diese drei dänischen Damen bringen eine psychedelische Mischung aus verträumten Synthesizer-Flächen und groovenden Beats zu Gehör, gepaart mit der Falsett-Stimme von Loui Foo. Das Album ist in mühevoller Fleißarbeit in Eigenregie entstanden. Dass die drei Skandinavierinnen Hit-Qualitäten besitzen, beweisen sie mit ihrem Video zu “Rainbow Girl”.

YouTube Preview Image

Es gibt schlechtere Wege, seine Musikerkarriere zu starten, als von Glasvegas auf Skandinavien- und Deutschland-Tour mitgenommen zu werden. Und das, obwohl Giana Factory erst im Winter 2009 ihre Debüt-EP “Bloody Game” auf dem Markt brachten. Da kam es nicht von ungefähr, dass das führende, dänische Musikmagazin – Soundvenue – die Drei prompt als den kommenden Act titulierte, nachdem sie einen hervorragenden Auftritt beim Roskilde Festival vor drei Jahren spielten. Der Erstling des Dänen-Trios erscheint übrigens mit einer Bonus-CD, auf der sich Remixe von befreundeten Künstlern wie Trentemöller, Autolux und VETO befinden.

twitter share buttonFacebook Share

Chelsea Wolfe

konzertagenda · 23.04.2012 · Keine Kommentare
24. April 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10 € zzgl. Gebühren
AK: 12 €

Die aus Kalifornien stammende Chelsea Wolfe verkörperte stets Licht und Dunkelheit. Ihre Musik beschreibt sich am besten als klagend rauer Doom-Folk mit Anleihen aus Black Metal, Deep Blues und minimalen Synthesizer Klängen; dabei immer im Gleichgewicht zwischen Triumph und Verzweiflung. Ihre Stimme klingt gleichermaßen heimsuchend und heimgesucht werdend, ob durch Engel oder Dämonen ist dabei unklar. Die Songtexte spiegeln die Leidenschaft zu den dunkleren Momenten des Lebens, aber auch die unwahrscheinlichen Wahrheiten und die Schönheit, die selbige so oft ans Tageslicht bringen.

Chelsea Wolfes verzerrter Hang zur Romantik entwickelte sich schon in jungen Jahren. Bereits im Alter von 9 schlich sie sich heimlich ins Tonstudio ihres Vaters um verzogene Coverversionen und Goth-R&B Songs einzuspielen, wehrte sich jedoch jahrelang, ihre Musik mit anderen zu teilen. Erst seit kurzem dürfen sich Gleichgesinnte am eindringlichen Sound und der Mystik um die Künstlerin Chelsea Wolfe erfreuen.

Nach dem 2010er Debüt »The Grime and The Glow« erscheint Anfang 2012 mit »Apokalypsis« ein weiteres tiefschürfendes Zeugnis aus ihrer Feder, in dessen Rahmen auch die allerersten Shows für Deutschland bestätigt werden konnten.

YouTube Preview Image
twitter share buttonFacebook Share

There’s A Crack In The Face Of The World

kristin · 19.04.2012 · Keine Kommentare
25. April 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
Verlosung

Dem zuweilen eintönigen Trott all dieser Indie/Folk-Formationen, die sich einen Moment der Aufmerksamkeit erspielen, es dann aber doch nicht ganz schaffen, sich dauerhaft ins Herz zu schleichen, setzen Next Stop: Horizon mit ihrem Debüt We Know Exactly Where We Are Going vielfältig instrumentierten Zirkus-/Varietécharme entgegen und markieren damit einen ungewöhnlich schillernden Farbklecks in meiner Playlist. Auch wenn sich Pär Hagström und Jenny Roos aus dem schwedischen Göteborg in ihren Videos vornehmlich in schwarz-weiß zeigen:

YouTube Preview Image weiterlesen…

twitter share buttonFacebook Share

Matt Elliott: The Broken Man

konzertagenda · 02.03.2012 · Keine Kommentare
8. März 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Zwischen osteuropäischem Folk, Seemannsliedern und Trauermärschen übt die Musik von Matt Elliott eine merkwürdige morbide Anziehungskraft aus.

Die Kompositionen des in Frankreich lebenden Briten halten die Akzeptanz des Scheiterns und des Leidens mit äußerst intensiver Erhabenheit fest. In ihnen verschmelzen die Klänge der Welt und unendliche Traurigkeit mit der Sehnsucht nach menschlichem Glück, während die Fröhlichkeit woanders weilt.

YouTube Preview Image

Auch sein gerade erschienenes neuestes Werk »The Broken Man« ist voller grandioser Trauerballaden, deren Melancholie von schier unerträglicher Intensität ist. Und mit denen Elliott im Stile eines bravourös gescheiterten Helden verlorener Herzen sein eigenes heilt. Um den Hoffnungsschimmer zu entdecken, der sich ganz tief in diesen von den Geistern europäischer Folk-Musik inspirierten Stücken verbirgt, hört man »The Broken Man« am besten im Dunkeln.

twitter share buttonFacebook Share

Francis: This Must Be Blood

konzertagenda · 01.03.2012 · Keine Kommentare
6. März 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Francis kombinieren Folk und Blues mit rhythmischer, experimenteller Pop-Musik und klingen dabei so melancholisch wie facettenreich und tanzbar. Die Band von Petra, Jerker, Petter und Tim aus Dalama in Schweden, die schon seit ihrer Kindheit miteinander befreundet sind, gibt es schon seit 2006. Ihr Debüt »Lekomberg, We Were Kin« haben Francis jedoch erst 2011 veröffentlicht und so kann man in den nur 30 Minuten mehrere Jahre Bandgeschichte hören.

Als Support-Act auf der großen Tallest Man On Earth Deutschland-Tour im vergangenen Mai kamen die vier Schweden nicht nur fantastisch an, die vielen Eindrücke inspirierten sie dazu, sofort neue Songs zu schreiben. Auf einer Insel nahe ihrer Heimat verwandelten Francis eine großen Lagerhalle für Boote vorrübergehend in ein Studio und nahmen dort die Songs für ihre neue EP »This Must Be Blood« auf, die Anfang 2012 veröffentlicht wird.

YouTube Preview Image

Mit »This Must Be Blood« kommen Francis 2012 auf Deutschland-Tour und werden auch im Thalia eine kleine, feine Show spielen.

twitter share buttonFacebook Share

I Am Oak

konzertagenda · 24.01.2012 · Keine Kommentare
30. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-
Verlosung

Nach dem Erfolg des 2010 erschienen Debütalbums On Claws (Bestes Album des Jahres, 3voor12award, NL) legt der aus Utrecht stammende Thijs Kuijken sogleich sein neuestes Werk Oasem nach und zeigt darauf, dass sich I Am Oak vom beschaulichen Schlafzimmerprojekt zum Bandgefüge entwickelt hat.

Auf Oasem wandeln Banjo, Bass und sogar ein Balafon auf breiten Orgel- und Synthesizer-Flächen und verschwimmen mit harmonischen Vocals und minimalistischen Beats zu intimen Folk-Songs, die in warmen, beruhigenden Ambient-Charme leuchten.

YouTube Preview Image

»Die Songs sind wie Reisen. Sie beginnen an einem Horizont und bewegen sich durch Landschaften, in denen ich Dinge sehe, höre und sie reflektiere, um dann an einem neuen Horizont anzukommen und doch zu merken, dass es eine endlose Suche ist.« Thijs Kuijken im Interview mit motor.de

Verlosung
Schickt bis zum 28.01.2012, 15 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff I Am Oak an redaktion[at]mittelstern[.]de und nehmt damit an der Verlosung von 1×2 Tickets für das Konzert im Thalia teil.

twitter share buttonFacebook Share

Peter Katz

konzertagenda · 16.01.2012 · Keine Kommentare
19. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Der kanadische Wind hat uns einen fantastischen Singer-/Songwriter herbeigeweht. Peter Katz heißt der Mann, der in einem riesigen Segelschiff auf uns zusteuert und dabei von zerreißend schönen Melodien umweht wird. An Bord befindet sich nicht nur sein aktuelles Album First of the last to know sondern auch eine prominente Besatzung. Zwischen den Solostücken befindet sich ein Duett mit Glen Hansard (Swell Season) und ein gemeinsamer Song mit Melissa McClelland. Obwohl er beim besten Willen nicht auf musikalische Unterstützung angewiesen wäre. Denn Peter Katz schreibt beeindruckende Texte, in denen er nicht nur die Tragik sondern auch die Schönheit des Lebens auf den Punkt bringt. Eingebettet in die harmonischsten Kompositionen dieser Zeit, singt er diese dann so hingebungsvoll, wie es nur die Wenigsten können.

»Peter Katz ist unabhängig von irgendwelchen Musikvorlieben einfach jedem zu empfehlen – zweifellos.«
burnyourears.de

twitter share buttonFacebook Share

Voland & Quist Literatursalon: Harald Martenstein

konzertagenda · 11.01.2012 · Keine Kommentare
18. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 13,-

Wenn am Donnerstag die Zeit erscheint oder am Sonntag der Berliner Tagesspiegel, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein! Seine Texte zum deutschen Alltag sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Martensteins Roman Heimweg wurde 2007 mit der Corine ausgezeichnet. Nach zwei Kolumnensammlungen und dem Roman Gefühlte Nähe liest er aus seinem im Okotber erscheinendem Glossenband Ansichten eines Hausschweins: Neue Geschichten über alte Probleme.

YouTube Preview Image

»Kolumnen, die zurecht noch einmal in Buchform erscheinen – pointiert, intelligent und witzig. Die Texte sind eine Klasse für sich.« dpa, Andreas Heimann

twitter share buttonFacebook Share

Mirel Wagner

konzertagenda · 09.01.2012 · Keine Kommentare
12. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Mirel Wagner wurde in Äthiopien geboren und wuchs in Finnland auf; Ihr Nachname lässt sich angeblich auf einen deutschen Urgroßvater zurückführen. Mit 7 bekam Mirel Geigenuntericht, mit 13 begann sie das Gitarrespiel, mit 16 schrieb sie erste eigene Songs. Sie erzählt von wirklich düsteren Dingen – Nekromantik, Liebe, Tod und Teufel – vermeidet aber jeden Ansatz von Theatralik. Von ihrem Vortrag, ihrer Stimme geht eine selten zu findende Wirkung aus. Wahrhaftigkeit strahlt aus ihren akustischen Fantasien. Ihre Reife ist erstaunlich, auch bei ihren Texten, die in ihrer Einfachheit, Tiefe und schwarzem Humor profund die Kraft und Schönheit wirklich guter Bluestexte beschwören. 



YouTube Preview Image

»Mit ihrem Debüt hat die 23-jährige ein kleines Monstrum der Finsternis geschaffen. Wie stoisch sie das Unausweichliche in jeder einzelnen Silbe mitschwingen lässt, das kommt Beth Gibbons gleich.«
Rolling Stone

twitter share buttonFacebook Share
1 | 2 | 3 | 4 |