Soundcheck: Bottled In England – Architect EP

kristin · 11.03.2013 · Keine Kommentare
18. April 2013
23:00 Uhr
MS DOCKVILLE Kunstcamp, Hamburg
Roskilde Road Trip @Facebook
20. April 2013
22:00 Uhr
Postkantine, Dresden

Bottled In EnglandDem mehr oder minder aufmerksamen Mittelstern-Leser wird vermutlich nicht leicht entgangen sein, dass ich mich vor gut einem Jahr heftig in Bottled In England verliebt habe. Na und?! Mit Gefühlen ist das nun mal so eine Sache, kann man sich nicht aussuchen. Und manche müssen eben auch raus. Raus sollte an dieser Stelle wohl auch der Hinweis, dass ich seit Januar für Believe Digital in Hamburg arbeite und damit für den digitalen Vertrieb, der die erste EP, die Bottled In England außerhalb ihrer Heimat Dänemark veröffentlichen, am kommenden Freitag in die digitalen Plattenshops liefert.

Wenn nun auf einmal so etwas Unromantisches wie Downloadzahlen in die unschuldige Fan-Band-Beziehung funken, wird es ein wenig kompliziert: Ist das hier schon Promo oder noch werbefreies Freizeitvergnügen? Will ich vielleicht irgendwann gar keine Pandatotenköpfchen mehr sehen, weil mir das beworbene Produkt so richtig auf die Nerven geht?

Nein! Pandas raus und Believe the Hype!

Das Konzept der Architect EP ist massiv und bündelt die Energie von Bottled In England auf engstem Raum, das jedoch in ganz anderes als es Daniel Vognstrup (Bass, Vocals, Entertainment) und August Dyrborg (Schlagzeug) schaffen, wenn sie live auf Publikum losgelassen werden. Auf Architect EP werden vier Songs, deren Sound verglichen mit den energiegeladenen Live-Shows des Duos eher zahm ist, von drei sehr unterschiedlichen Sängern und einem Rapper interpretiert.

Da spinnt Lydmor mit ihrer großartigen Stimme in „The Fire“ verwobene Lyrics:
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Connected / Disconnected / Something old / Something new

andrea · 06.02.2013 · Keine Kommentare

Erinnert Ihr Euch an Funkstörungs Disconnected? Und damit an Enik? Das war 2004.

Lang, lang ist’s her. So richtig groß ist er nie geworden, aber – und das muss man ihm lassen – er ist immer noch da. Mit der neuen Single kündigt er gleichzeitig ein neues Album an, das im März erscheinen soll.

In Eniks Schublade packte ich damals auch Mocky, der funky-kratzig mit Jamie Lidell und Feist kooperierte.


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EELS – Wonderful, Glorious! Das neue Album im Stream

andrea · 28.01.2013 · Keine Kommentare

Kurz & bündig: Am 5.2.2013 erscheint das X-te Album der EELS und wir können es uns schon mal gemeinsam anhören:
You know what? I’m in a good mood today.

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Songs about death and love, and the death of love! Soundcheck: The Long Wives

sebastian · 22.01.2013 · Keine Kommentare

Hinter The Long Wives (was für ein seltsamer Name) verbirgt sich die Solokünstlerin Brandy St. John. Nach einigen Soundcloud-only Veröffentlichungen, haben jetzt keine geringeren als Nick Zinner und Karen O (Yeah Yeah Yeahs) ihre Debut-Single „Dark Horse/ La Vengenista“ produziert. Verzweifelter Darkfolk voller „Songs about death and love, and the death of love“ wie sie auf ihrer eigenen Facebookseite schreibt. Die EP inkl. Yeah Yeah Yeahs Remix gibt es bei Bandcamp zum Download. Das Titelstück ist wirklich ergreifend. „Was sich hier an Abgründen der leisen Melancholie auftut, mutet an wie der Soundrack einer verkorksten, entrückten Liebe. Man kann nicht zuhören, ohne Schmerzen in der Brust.“ schreibt PassionParty.

„Ältere“ Sachen erinnern mich stark an PJ Harvey, ohne auch nur annähernd als Kopie bezeichnet zu werden.

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Soundcheck: Sir Sly (whoever)

sebastian · 10.01.2013 · Keine Kommentare

Irgendwann im Herbst 2012 lief mit Sir Sly das erste Mal über den Weg. Gerüchte, es handele sich bei diesem „Geheimprojekt“, über das so gut wie nix im Netz zu finden ist, um einen Spaß aus dem Umfeld von Ko Ko oder Foster the People entpuppten sich als nicht haltbar… Laut anderer Blogs sind Sir Sly, einfach „3 unbekannte Typen aus L.A.“, die eine geile Single aus dem Ärmel geschüttelt haben. Mysteriös, mysteriös! Aber die Single, auf der die zwei unten zu hörenden Starksongs zu hören sind, heißt ja nicht umsonst „Ghost“. Mit viel „Neighbourhood“ im Gepäck, kann man A- und B-Seite rauf und runter hören.

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Soundcheck: Battlekat

andrea · 29.11.2012 · Keine Kommentare

Fans von The Knife sollten hier mal reinhören: Battlekat aus Dänemark sorgen ganz schön für Tanzflächenalarm, nicht ohne den Kopf hängen zu lassen und sich mit dunkler Schwere zu umhüllen. Heftiger 80er Einschlag trifft knatschige Stimme und was erstmal eher abschreckend klingt, schiebt dann doch gewaltig nach vorn. Wer schnarchiges Gesäusel also gerade über hat, ist hiermit bestens bedient.


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Mikky Ekko – the next big thing?

andrea · 22.11.2012 · Keine Kommentare

Bis vor ein paar Minuten hatte ich von Mikky Ekko noch nie was gehört, dann kroch Pull Me Down in meine Gehörgänge. Dass der junge Mann aus den Staaten auf Rihannas neuem Album vertreten ist, kann sicherlich nicht schaden. Ich sehe hier zumindest den nächsten großen Hype. Nicht ganz unverdient, denn Singen kann er ja in schönster Jeff Buckley Manier.


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The Neighbourhood – Let It Go

sebastian · 22.11.2012 · Keine Kommentare

Endlich ein neuer Song meiner Jahreslieblinge. Auf Youtube leider wieder nur außerhalb der Bananenrepublik Deutschland zu sehen. Hier ein wahrscheinlich nicht unbedingt offizieller Soundcloud-Snippet. Sobald was offizielles kommt, wird das ersetzt. Let it go knüpft nahtlos an die Debut-EP an, hat die selbe Dichte und Energie und gefällt!

The Neighbourhood – Let It Go by detailsofmylife.net

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Soundcheck: Psychic Friend (And The New Californian Pop)

sebastian · 20.11.2012 · Keine Kommentare

Will Schwartz kennen viele vielleicht noch aus seiner Zeit als Sänger der Band Imperial Teen, die mit „You´re One„, einem Song über Kurt Cobain, in den 90ern haufenweise Airplay hatte und deren Debut-Album „Seasick“ jede Menge Kritikerlob und Jahrespoll-Platzierungen einfuhr.

Sein neues Projekt Psychic Friend wird als „new Californian pop“ gefeiert und mit „Once a Servant“ hat Dangerbird Records jetzt einen vielversprechenden Appetithappen auf das Im Februar erscheindende Album rausgerückt. Musikalisch irgendwo zwischen Porno for Pyros, Weezer und den späten Beach Boys, passt das Stück hervorragend in eine Deiner Snowboard-Playlists.

Psychic Friend – Once a Servant by Dangerbird Records

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Lydmor – Get out while you still can

kristin · 18.10.2012 · Keine Kommentare

LydmorAls Bottled In England vor knapp zwei Wochen durch Dresden donnerten, hatten sie nicht wie angekündigt die Sängerin Katrine Brocks dabei, sondern ein ganz neues Gesicht: Jenny Rossander. Den kurzen Augenblick der Enttäuschung hätte ich mir sparen können! Jenny ergänzte mit ihrer Stimme und ihrer Art der Performance die Show von Bottled In England um wieder eine neue, spannende Facette.

Aber wer ist eigentlich dieses Mädchen und wo kommt sie auf einmal her? Dazu hatte Jenny einiges zu erzählen. Unter dem Namen Lydmor macht sie großartige elektronische Pop-Musik und das, zumindest in Dänemark, ziemlich erfolgreich.

»Meine ersten beiden Singles, Electric Mistress und Young, liefen auf dem dänischen Radiosender P3 und die dritte, Lamppost Light, war im Frühjahr für einige Wochen einer der meistgespielten Songs auf dem alternativen Sender P6. Das war ziemlich cool.
2012 war bisher ein großartiges Jahr für mich. Ich habe mein Album über eine der größten dänischen Plattenfirmen veröffentlicht und war viel in Dänemark unterwegs. Ich habe ein paar tolle Konzerte gespielt – mit meinem ganz neuen Solo-Set, bei dem ich ganz alleine auf der Bühne stehe, mit meiner Band und mit einigen anderen Acts.«

Ihr Debütalbum A Pile Of Empty Tapes hat Lydmor im Mai dieses Jahres in Dänemark auf Copenhagen Records veröffenlicht. Jonas Tranberg, der u.a. auch einen großen Einfluss auf Asbjørns Debüt Sunken Ships hatte, hat auch das Album von Lydmor produziert.

»Wir haben ungefähr ein halbes Jahr im Studio daran gearbeitet und Jonas hat mir sehr geholfen, meinen Sound zu entwickeln. Er hat sich hauptsächlich um das nerdige Zeug gekümmert, wie das Mixing – was ich ungefähr so spannend finde, wie nach einer Party abzuwaschen – und alles was Spaß macht, hat er mir überlassen.« weiterlesen…

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