Soundcheck Julia Stone

andrea · 19.04.2012 · Keine Kommentare

Einen Soundcheck hat Julia Stone überhaupt nicht mehr nötig. Seit 2007 hat sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder und “A Book Like This” ganz tief ins Herz gegraben und viele meiner Wege begleitet. The Beast bringt immer auch den Geruch des Meeres mit sich, viele Erinnerungen und tanzende Sonnenstrahlen. Nun traumwandelt Julia Stone schon einige Zeit auf Solopfaden und natürlich umgarnt einen auch dabei ihre zarte Stimme auf Katzenpfötchen, unschuldig und zuckersüß. Das kann ich mir nicht jeden Tag antun, wirklich nicht, aber es gibt eben immer wieder Kopfhörermomente, das abgeschottet sein und (ach lasst mich doch alle in) Ruhe-Phasen, in denen das sehr wohl die exakt richtige Musik ist. Ende Mai erscheint ein neues Album und das hier ist das erste Video dazu:


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Neue Road Trip Songs von Kristofer Åström

kristin · 22.03.2012 · 1 Kommentar
28. März 2012
21:00 Uhr
Beatpol
VVK ab 14,40 €
Verlosung

Mit Kristofer Åströms letzen Album Sinkadus (2009, Startracks) verbinden mich Erinnerungen an einen altersschwachen, rostroten Toyota, Linksverkehr auf schmalen Straßen und Landschaftsszenen, die mir so manches Mal die Sprache verschlagen haben. Was vielleicht einigermaßen anschaulich klingt, aber eigentlich Quatsch ist, denn ich war meistens allein unterwegs und spreche nur in Ausnahmefällen laut mit mir selbst.
Der Rest stimmt aber und Kristofer Åström hat mich mit Sinkadus auf einigen der 9956 km begleitet, die ich mit meinem klapprigen Van in Neuseeland zurückgelegt habe.

»driving an old man’s car, going not fast but far
no matter where we are, sky’s like an open bar«

Und so kann ich kaum einen seiner Songs hören, ohne nicht wenigstens einen kurzen Sehnsuchtsgedanken auf die andere Seite der Erdkugel zu schicken. Trotz seiner schwedischen Herkunft klingt Åströms Musik nach amerikanischer Weite, nach staubigen Straßen und abendlichem Lagerfeuer am Strand.

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Peter Katz

konzertagenda · 16.01.2012 · Keine Kommentare
19. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Der kanadische Wind hat uns einen fantastischen Singer-/Songwriter herbeigeweht. Peter Katz heißt der Mann, der in einem riesigen Segelschiff auf uns zusteuert und dabei von zerreißend schönen Melodien umweht wird. An Bord befindet sich nicht nur sein aktuelles Album First of the last to know sondern auch eine prominente Besatzung. Zwischen den Solostücken befindet sich ein Duett mit Glen Hansard (Swell Season) und ein gemeinsamer Song mit Melissa McClelland. Obwohl er beim besten Willen nicht auf musikalische Unterstützung angewiesen wäre. Denn Peter Katz schreibt beeindruckende Texte, in denen er nicht nur die Tragik sondern auch die Schönheit des Lebens auf den Punkt bringt. Eingebettet in die harmonischsten Kompositionen dieser Zeit, singt er diese dann so hingebungsvoll, wie es nur die Wenigsten können.

»Peter Katz ist unabhängig von irgendwelchen Musikvorlieben einfach jedem zu empfehlen – zweifellos.«
burnyourears.de

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Maria Taylor + Unbunny + Flare Acoustic Arts League

andrea · 09.01.2012 · Keine Kommentare
20. Januar 2012
21:00 Uhr
Beatpol

Multiinstrumentalistin Maria Taylor, in der Vergangenheit gemeinsam mit Orenda Fink als Azure Ray unterwegs, erfindet Indie-Pop mit Countryeinflüssen nicht neu, geht aber dank sanfter Stimme und melancholischen Melodien gut ins Ohr. Leider lullt (mich) ihre Musik auch ein bisschen ein, läuft damit Gefahr in den Hintergrund zu rücken und zur perfekten Untermalung von Cafészenen und Filmküssen zu werden. Nette Feel-good-Musik für halbwegs erwachsene Hörer – die Liveversion kann natürlich durchaus mitreißend sein, das dürft Ihr gern überprüfen.

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Scheuen Akustik-Folk spielt Unbunny aka Jarid del Deo seit mehr als 15 Jahren und ist noch immer Geheimtipp und Herzensangelegenheit. Unter Kopfhörern funktioniert Unbunnys Musik ganz hervorragend – und live vermutlich auch.

Über die dritte Band des Abends informiert Ihr Euch am besten auf der Seite des Beatpols

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Soundcheck The Boy Who Trapped The Sun

andrea · 07.01.2012 · Keine Kommentare

Feines Fundstück mit dem Potential demnächst auch bei MDR Figaro oder anderen Kulturradios zu laufen: The Boy Who Trapped The Sun aus London, der mit bürgerlichem Namen Colin MacLeod heißt. Fireplace als Albumtitel und Versprechen, genau diese Kaminzimmerstimmung auch heraufzubeschwören. Musik, die sich auch wunderbar beim Füße-im-Wasser-baumeln-lassen hören lässt oder mit runtergekurbelten Autofenstern und gemütlichen 80 km/h auf der Alleenstraße, Sonnenstrahlenflimmern im Haar. Simpel ohne langweilig zu sein, leise – aber laut genug, um gehört zu werden. Das ist keine Musik zum Mitsingen, hier wird verträumt gesummt. Katy ist das Lied fürs Fingerschnippen. Schöne Stimme, unaufgeregte Melodien, ein bisschen Travis (was machen die eigentlich?), ein bisschen Elliott Smith – The Boy Who Trapped The Sun ist derjenige, der im Video einer Großstadt immer an einem Punkt stehen bleiben würde, während um ihn herum alles in Bewegung ist. Hit: Home, Hörproben hier.

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I’m sure there is an outside world / I’m sure it can’t be as warm

andrea · 11.12.2011 · Keine Kommentare
13. Dezember 2011
20:00 Uhr
Lukaskirche
VVK: 19,85 Euro

Folgendes Szenario: Ein bärtiger Mann mit Hundeblick auf verrauschten Schwarz-Weiß-Promofotos singt Lieder, die “Sinking”, “The Wonder Of Falling In Love” oder “Buried Alive” heißen. In einigen seiner Videos spielt Wasser eine Rolle, tief, unergründlich, in Bewegung, manchmal auch in Form verwässerter Augen.

Frage: In welcher Musikrichtung hat es sich der Sänger behaglich eingerichtet? a) Bluegrass b) Funk c) Vocal House d) Sonstiges?

Antwort: Der in NYC lebende Australier Scott Matthew beherzigt jedwedes Klischee des Kammerfolk-Sängers, erhebt klagend seine Stimme, erinnert an Antony Hegarty, Finn. und manchmal auch David Bowie. Erstes Aufhorchen erreichte er durch seine Beiträge zum ohnehin großartigen Soundtrack von Shortbus.

Drei Alben später gastiert Scott Matthew am Dienstag in der Lukaskirche (!) mit Liedern über Liebe und Leid. Taschentücher mitnehmen!

with every sweet hello there’s a bitter good bye with every happy song there’s the one to make you cry

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Hello, we’re The Paper Kites, we play songs

sebastian · 04.12.2011 · Keine Kommentare

Die einfachen Sätze sind immer die richtigen. Die Singer-/songwriter-Formation Paper Kites aus Melbourne begrüßen die Welt auf ihrer Facebook-Seite mit einem einfach wunderbaren wie wunderbar einfachen:

Hello, we’re The Paper Kites, we play songs.

Und das sind wirklich tolle Songs. Umso seltsamer, dass ich gerade bei einer spontanen Suche so gut wie nichts über ihre aktuelle EP Woodland in der deutschen Bloglandschaft finden konnte. Immerhin erreichen die beiden offiziellen Videos sechsstellige Aufrufe. Die Fanbase der Band, deren Songwriting mich an M. Ward, Bon Iver und Simon & Garfunkel erinnert, scheint – zumindest in Australien – groß und treu! Und ich dachte, mittlerweile leben mehr deutsche Neofolks in Down Under als hier und so ein Schmuckstück entert schneller meine Social Media Walls als die meisten deutschen Interpreten. Wie auch immer: Einfach die beiden Videos reinziehen und gern haben. Empfohlene Zutat: Rooibos Vanille mit zwei Stück Kandiszucker:

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Dann Danke für die Musik!

kristin · 15.09.2011 · Keine Kommentare
19. September 2011
21:00 Uhr
Veränderbar
Eintritt: 5 €

EffiDie Songs von Thomas Petritsch alias Effi laufen in Österreich im Radio (im Stream auch hier). Ich hab’s ausprobiert, es stimmt! FM4 bewirbt den 24jährigen als bekannte lokale Szenegröße in Graz, einige seiner Songs wurden für einen Film-Soundtrack verwendet und Effis im Januar erschienenes Debüt Astronaut wird in diversen Rezensionen als ein kurzweiliges, charmantes Album gelobt, das durch einen Genremix aus Pop, Folk, Electronic und Hip-Hop für gute Laune sorgt.

Aber was bitte bewegt denn einen so jungen Herrn wie Thomas Petritsch dazu, sein Projekt nach einer weiblichen Romanfigur von Theodor Fontane zu benennen? Interesse an Literatur? Hm.
Vielleicht klärt sich das ja am kommenden Montag auf?! Könnte ein netter Start in die neue Woche werden!
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Weniger Gute-Laune-, dafür berührend nachdenkliche Songs wird Sebastian Hackel als Support spielen.

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Free show: Frère de Song im Ostpol

kristin · 13.06.2011 · Keine Kommentare
13. Juni 2011
21:00 Uhr
Ostpol

Zum Abschluss des langen Wochenendes gibt’s heute Abend im Ostpol ein paar traurige Gitarrenlieder zu erleben. Mit Frère de Song aus Stuttgart verabschieden sich K&F / Sound of Bronkow in die Sommerpause. Der Eintritt ist frei.

 

Frère De Song, das ist Matthias Breckle, der laut Facebook-Selbstauskunft die Gitarre in die Hand genommen hat, gespielt, aufgenommen. Fertig.

»Seine Lieder handeln von Trennung, Suche, Umkehr und menschlichen Abgründen, jedoch immer mit einem Funken Hoffnung. Die von einer tiefen Symbolik geprägten Texte erzeugen mit der ruhigen Musik eine nachdenkliche, entspannte Stimmung. Seine Mischung aus klassischem amerikanischem und englischem Folk, dem eigenständigen Spiel der Gitarre und seine ruhige Stimme erinnern bisweilen an eine Mischung aus Iron & Wine, Mount Eerie, Will Oldham und Damien Jurado, verdienen jedoch eine eigenständige Betrachtung.«

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And sunday is a sunday is a sunday

kristin · 20.05.2011 · 1 Kommentar
22. Mai 2011
21:00 Uhr
Sprungschanze
Eintritt FREI
FB-Event

Fast einen ganzen Monat lang waren My Sister Grenadine nun auf Tour. Auf ihrem Heimweg nach Berlin machen sie am Sonntag noch in Dresden Halt und nehmen euch auf ihren musikalischen Papierflugzeugen mit auf eine zauberhafte Reise zum Wochenendausklang. Keine Sorge, dafür muss keiner in den Keller – das Konzert findet im oberen Teil der Sprungschanze statt und anhören kostet nix!

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