Tausche Blogartikel gegen Mixtape

sebastian · 16.10.2010 · 2 Kommentare

Liebe BloggerkollegInnen, liebe UnternehmerInnen,

in meinem neuen alten Daimler fährt ein Kassettenradio alter Schule mit. Leider befinden sich von den ca. 5.000 Mixtapes, die ich in meinem Leben zusammengestellt habe, gerade mal noch 5-10 in meinem Besitz (mit dem Rest habe ich versucht, Kumpels, Frauen und Recyclinghöfe glücklich zu machen).

flickr/draggin (cc)
(Das Bild von flickr User draggin steht unter cc Lizenz und verfügt über eine wunderbare Imagemap)

Da ich vermute, dass viele von Euch durchaus noch diverse Tapes in Kartons, Kisten und Kellerregalen aufbewahren, aber weder alten Daimler noch Kassettenradio besitzen, möchte ich Euch gerne einen Tausch anbieten!
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KLUB!HELLERAU@TONLAGEN

sebastian · 14.10.2010 · Keine Kommentare

Der Melt!-Klub zum Abschluss des Tonlagen-Festivals 2009 war eine der besten Partys des Jahres! Übermorgen (Samstag, den 16.10.2010) ist es wieder soweit. Der KLUB!Hellerau geht in die zweite Runde und ick freu mir schon ne rote Kirmes auf die Wange!

Barbara Panther, Planning To Rock und Byetone live sowie die berüchtigten Berliner Gören „Sick Girls“ und der Dresdner Bronco Teddy an den Turntables und das in Hellerau! Pflichttermin!

k!helle_20X from meisterwerke on Vimeo.

Aber dass „diese Künstler“ immer noch so Kunstmarketing machen mit Schriftgröße 0,1 auf der Website…. Und dass sie außerdem einen ziemlich geilen Partytrailer produzieren (wieso ist das noch nicht längst Standard bzw. standArt?), dieses Video aber auf der Website nicht zum „Sharing“ anbieten und bei Vimeo mit dem Titel „k!helle_20X“ möglichst gut verstecken, das ist einfach nur……….
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Apropos Kreativwirtschaft Dresden: Thomas Böcker

sebastian · 29.09.2010 · Keine Kommentare

Nachdem ich letzte Nacht vom Workshop der Stadt Dresden berichtet habe, bei dem es um Förderpotentiale im Bereich der Kreativwirtschaft ging, möchte ich Euch heute mal auf einen hiesigen Akteur aufmerksam machen, der vielen bisher vielleicht gar nichts sagen wird. Dabei hat er sich als Produktionsleiter von ganz besonderen Musikprojekten ein internationales Renomme geschaffen!

Die Rede ist von Thomas Böcker, geboren 1977 in Lauenstein, zu Hause in Dresden und der Welt! Ich denke, das darf man in diesem Fall ausnahmsweise so pathetisch sagen, denn Thomas ist Berater und Produzent für Fantasy-Game-Soundtracks (Pathos darf dort, oder?) und steckt hinter super spannenden Konzertprojekten! So wie vor wenigen Tagen, als das WDR Rundfunkorchester „Nintendo’s greatest hits“ zum Besten gab, aus der auch diese wunderbare Interpretation stammt:

Mein erstes und leider bisher einziges persönliches „Games-Konzert“ war das von ihm organisierte Eröffnungskonzert zur Games Convention 2003 oder 2004. Das war ein sensationelles Erlebnis, nicht nur musikalisch sondern auch kultursoziologisch: Ein Gewandhaus voller andächtig lauschender Nerds aus Japan, Indien, USA und Schweden, das hatte was!

In Dresden selbst hat – so weit ich weiß – leider bisher noch kein Konzert statt gefunden. Vielleicht wäre das ja im Hinblick auf die gestrige Diskussion zu den Zwingerfestspielen mal ein interessanter Gedanke: Könnte man „Sachsens Glanz“ auch als semi-multimediale Animation aus Thetaer und Computerspiel aufführen mit einer Musikinszenierung aus der Welt der Fantasy-Games?
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Nachbericht zum ersten Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden

sebastian · 28.09.2010 · 26 Kommentare

Unter dem etwas sperrigen Titel „Herausforderungen und Förderbedarfe der Kultur- und Kreativwirtschaft in Dresden“ fand am gestrigen Montag (27.9.2010) der erste von drei Workshops statt, die Vertreter der Stadt Dresden mit Aktivisten der Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaft angesetzt haben. Ziel ist das Erlangen eines Überblicks über den Soll/Ist – Zustand im Hinblick auf Wirtschaftsförderungspotentiale.

Vorangegangen war eine Feldforschung der Prognos AG (, von deren sieben Standorten übrigens nur der Berliner zum Osten gezählt werden darf), um statistische Ist-Daten und gefühlte Bedarfe Dresdens festzuhalten.

Zu den Geladenen gehörten Vertreter aus Bildender Kunst und Musik ebenso wie Werbeagenturen, Softwareschmieden oder Medienhäuser.
Durch meinen Job (Agentur) und mein eher privates Engagement im Bereich der Lobbyarbeit für die Musikwirtschaft war ich sozusagen gleich als Vertreter von zwei Sparten anwesend. Als solcher weiß ich aber auch bereits seit Jahren, was im Workshop noch mehrfach diskutiert werden musste: Die Bedarfe einzelner Akteure innerhalb der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft sind so unterschiedlich, dass ein Förderprogramm für einzelne Unternehmen nahezu unmöglich (und am Ende auch überflüssig) ist.

Kunstvertreter erwarten bessere Chancen zur Förderung oder Vorfinanzierung ihrer Kataloge, während Agenturen schwer damit zu kämpfen haben, dass Dresden nur eine Standortregion ist. Die Zentralen und Marketingverantwortlichen der großen Konzerne sitzen aber im Westen und vergeben auch ihre Aufträge logischerweise dort. Werbeagenturen brauchen (ähnlich wie Architekten) keine finanzielle Förderung, sondern finanziell gut ausgestattete Kundenpotentiale.

Musiker brauchen dringend Unterstützung im Bereich Reisekosten, Vermarktung und Produktion, während Softwareschmieden vor allem auf einen entscheidenden Imagewandel vom Museumsdorf Dresden zum Kreativzentrum hoffen, um einem Fachkräftemangel vorzubeugen. Dafür war sicher kein Workshop und keine Erhebung nötig.

Was ist nun also speziell an Dresden?

Zum einen ist natürlich die Aufteilung der einzelnen Sparten in den Städten immer unterschiedlich. Es gibt Verlagshochburgen, Musikhochburgen und Filmhochburgen. Auffällig – aber vorhersehbar – ist zum Beispiel, wie schlecht die Stadt in Sachen Popmusik und Film dasteht. Überraschend dagegen war für mich, wie gut es offenbar den Architekten geht! Ich habe da gerade Horrorgeschichten einer befreundete Architektin aus Hamburg gehört, die deutschlandweit Häuser baut. Sie erzählte, dass das Dresdner Bauamt das erste sei, welches sie fast zum Aufgeben gezwungen habe – aus purem Frust und purer Schikane.

Wie auch immer. Das alles sind ja eher Kleinigkeiten.

Wirklich speziell an Dresden sind – so denke ich – zwei Dinge:
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Apropos Island

sebastian · 24.08.2010 · 1 Kommentar

Apropos Island: Hannes Smith, seit kurzem in Berlin lebender Producer aus Weixdorf Köblitz – und Bruder einer lieben Freundin – hat dort die letzten anderthalb Jahre verbracht! Ich hatte gleich das Gefühl, das Land und seine Musik wirklich wunderbar zusammen passen, als ich begann, seine Arbeit „dort oben“ über Facebook und myspace zu verfolgen.

Zum Abschied seines Aufenthalts entstand ein spontanes aber ebenso eindrucksvolles Projekt! Er selbst sagt:

Ich habe das Lied 3 Tage vor meinem Rückflug nach Deutschland geschrieben. Der Titel bezieht sich auf mein Rückflugdatum (05.08.2010) und es ist meinem Leben in island gewidmet. Entstanden ist es an einem kalten isländischen Sommerabend in kürzester Zeit. Ich liebe es, kurze Momentaufnahmen meiner Gefühle einzufangen und muss deshalb solche Werken sehr schnell aufnehmen.“

Filmer Gunnar Konrádsson, den Hannes bereits eine Weile kennt, hört dieses Lied und macht ihm ein – auch für uns außenstehende – wirklich gelungenes Abschiedsgeschenk und zwar dieses hier:

Hannes Smith – 5810 ICELAND from Gunnar Konradsson on Vimeo.

Ja„, schwärmt Hannes, „Island ist einfach atemberaubend!!! ;)

Nichts weiter hinzuzufügen dem von meiner Seite!

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Während in VillaDresda die Menschen noch mit Streetview kämpfen, wird in VillaIsland schon im Internet getanzt

sebastian · 24.08.2010 · 1 Kommentar

Hier im Blog geht´s ja ab und zu auch um Tourismuswerbung und Stadtmarketing (für Dresden). Vor Kurzem hat mich ein Firstclass Guerilla auf das unten stehende Video aus der eh sensationellen Kampagne Inspired by Iceland hingewiesen und ich bin einfach nur hin und weg und hin will ich da. Sofort.

Inspired by Iceland Video from Inspired By Iceland on Vimeo.

Über die Kampagne

Am 04. Juni waren Einwohner, Außenwirtschaftsrat, Tourismusverband und verschiedene Reiseunternehmen wie Icelandair eine Stunde lang online gegangen, um die neue Kampagne „Inspired By Iceland“ zu unterstützen. Während dieser Veranstaltung, die von der isländischen Regierung initiiert wurde, verschickten die Isländer Nachrichten an Freunde in der ganzen Welt, um zu erzählen, was sie an ihrem Land lieben, warum man Island besuchen sollte, wie die aktuelle Lage vor Ort wirklich aussieht und wie auch andere „Von Island inspiriert“ werden können.
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Glückwunsch an Ping und Pong für ein tolles Logo zum Kirchentag!

sebastian · 23.08.2010 · 5 Kommentare

Der Deutsche Evangelische Kirchentag stellte heute in Dresden der Öffentlichkeit das Plakat vor, das künftig Menschen in ganz Deutschland für den 1. bis 5. Juni 2011 an die Elbe einladen wird. Es zeigt die Silhouette zweier Hände, die ein Herz formen. Eine wirklich schöne Idee und gelungene Umsetzung der Dresdner Agentur Ping und Pong.

Die Hände, in deren Mitte ein Herz entsteht, überzeugten die Jury in ihrer Klarheit und multimedialen Verwendbarkeit. Drei Berliner Agenturen hat Ping und Pong damit im Pitch hinter sich gelassen, darunter auch Scholz & Friends, denen ja fast sowas wie ein Kirchentagsbetreuungs-Abo andichten konnte.

Was mit persönlich gut gefällt ist die Tatsache, dass man mit dem Key Visual wirklich schön weiter spielen kann. Da denke ich nicht ganz uneigennützig dran. Für das von mir betreute medienpädagische Projekt „Kirchentags CD“ könnte das eventuell die Basis für ein wunderbares CD Cover sein? Hände, die eine Note formen? Ist das möglich? Einen Bass-Schlüssel? Wir werden sehen. Ich bin gespant, was die Pingundponger von unserem geplanten Überfall halten :-)

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IG Kraftwerk Mitte träumt von kreativem Zentrum im Zentrum

sebastian · 06.08.2010 · 4 Kommentare

Gut, dass es Blogger gibt!

Denn ohne funktionierenden Flurfunk imhttp://konzeptspeicher.de/wp-admin/post.php?action=edit&post=710&message=1 Netz würden wir wahrscheinlich nur in der Kneipe übertragende Gerüchte über Hintergründe zur IG Kraftwerk Mitte kennen und wüste Geschichten machten ihre Runde durch die Dresdner Thekenlandschaft.

„Die wollen da kostenlose Galerien“, „Da soll sowas mit Medien und Kultur hin“ und solche Sätze flögen durch die Luft. Und beleidigte Leberwürste würden sich ausgeschlossen fühlen, da sie nicht von Beginn an eingeladen waren und …. ach war das manchmal ätzend früher… Wirklich , alles war bestimmt nicht besser!

So aber beliefert uns Peter mit Fakten und sogar einem Videointerview und überhaupt kann jetzt jeder seine Gedanken zu der Idee öffentlich beitragen.

Das will ich auch tun, auch wenn ich (aus Zeitgründen) hier an dieser Stelle mal nur ein, zwei kleine Dinge loswerden kann.

Kurze Statements

Ich stehe zu 100% hinter der Idee, das Kraftwerk Mitte auch als Zentrum für mittelständische Unternehmen aus der Kreativwirtschaft zu nutzen und sehe darin die einmalige Chance, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Nämlich zum einen eine räumliche Vernetzung der Kreativbranche (durch Ansiedlung und Konferenzräume) und (vor allem) die Aufwertung der Innenstadt!

Ich ware gerade auf meiner Dänemarkreise auch in Odense und habe dort ein Beispiel für eine sehr gelungene Umsetzung gesehen! Die „Brandts Kunsthallen“ sind aus einer ehemaligen Textilfabrik (Brandts) im Zentrum entstanden und beherbergen Museen, Galerien, Büros, Kino, Shops, Gastronomie usw. und haben die Innenstadt laut Aussagen Beteiligter enorm aufgewertet. Mir hat die Athmosphäre dort unheimich gut gefallen. Man konnte eine lebendige, kreative Bewegung in der Luft spüren.

brandts_by_Simon Popma

brandts_by_Simon Popma

Vor ca. zwei Jahren habe ich ja selber mal im Zusammenhang mit den Plänen für das Kraftwerk Mitte (und auch dem Rundkino) viel Ärger, aber auch viel Zustimmung erfahren für das Antasten heiliger Kühe.. Mein Gedanke damals: Holt den Beatpol (Starclub) ins Zentrum. Der aktuelle Standort am Rande der Stadt wertet das umliegende Wohnviertel in meinen Augen nicht auf sondern eher ab (es handelt sich ja um einen Rockclub, kein Kultur- oder Stadtteilzentrum) und von der Lage profitieren ausschließlich Bautzner und Chemnitzer, die auf der A4 zum Konzert kommen und in der Regel direkt im Anschluss auch wieder fahren (Gegenwert für die Stadt Dresden also Null).

Ich dagegen – wahrlich kein Verächter guter Livekost – habe dagegen bestimmt bereits 25 Konzerte nur deshalb nicht gesehen, weil ich gerade kein Auto hatte und keine Lust, mit der Bahn ans Ende der Stadt zu fahren (Ich bin mit dem Regionalexpress ab Neustadt genauso schnell in Bautzen wir mit der DVB am Beatpol)

Auch hier würde die Stadt unwahrscheinlich progitieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Club mehr Zulauf hätte und somit noch (!) bessere Acts nach Dresden holen könnte. Auswärtige würden vor dem Konzert noch in die Stadt fahren zum Flanieren, Essen, Shoppen. Junge Dresdner würden nach dem Konzert noch auf ein Bierchen in der ansonsten ziemlich toten Innenstadt bleiben. Die Innenstadt würde noch interessanter für (Szene)Touristen und die Neustadt so auch weniger überlaufen an Wochenenden.

Ich bin jedenfalls mal sehr gespannt, wie es weitergeht und werde das Projekt sehr interessiert und wohlwollend verfolgen!

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Hier ist was los – noch ein neuer Freddy Fischer Clip

sebastian · 29.07.2010 · Keine Kommentare

Coole Sache, Parker

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Wer ist eigentlich dieser Freddy Fischer?

sebastian · 29.07.2010 · Keine Kommentare

Na der hier

Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band EPK from Gregor Samsa on Vimeo.

Gebt ihm Eure Liebe!

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