Artist-Matching: Input und umsetzende Agentur für Website Flying Circus gesucht

sebastian · 10.11.2011 · Keine Kommentare

Am vergangenen Samstag (05.11.2011) fand in Leipzig die Auftaktberatung zum NonProfit-Musikprojekt FLYING CIRCUS statt. Das Projekt wird vom Kreatives Leipzig eV gemeinsam mit Popoolär! Die Leipziger Musikinitiative, der Scheune-Akademie Dresden und dem Bandbüro Chemnitz durchführt und wird – so bescheuert das klingt – eine Art „Spitzenförderung der Subkultur“. Das Projekt will sich nicht vorrangig um Nachwuchskünstler kümmern sondern da ansetzen, wo der klassische Bandwettbewerb aufhört.

Im Mittelpunkt des Projekts steht eine Website, die Musiker aller Genres mit anderen Musikern, Kreativen, Unternehmen, Förderern und Publikum zusammen bringen soll. Um nicht den nächsten Band-Datenbank-Friedhof aufzubauen, sollen bestehende Profile (Facebook, Soundcloud, Bandcamp etc.) integriert werden. Außerdem wird es einen neuen Ansatz der Selbstkatalogisierung geben. Neben klassischen Genres stehen Parameter im Mittelpunkt, die das Lebensgefühl einer Band vermitteln (Sommer, Winter, Fußball, Cabrio, Bier, Wein, Champagner, Technik, Natur, Politik, Professionalität, Kunst etc) und nach denen potentielle Partner (aber auch das Publikum) suchen können. Veranstalter, die eine Band für ein Extremsport-Event suchen, sollen dort genauso die optimale Band finden, wie Filmer, die eine Doku über Eisbären drehen. Aber auch beim Matching der Bands untereinander oder mit Produzenten gilt doch, dass zwei Bands aus dem Genre „Punk“ sich viel mehr unterscheiden können (A: Politik, B Party) als eine Punkrockband und eine HipHop-Crew (Beide politisch oder beide Party). Und auch als reiner Konsument: Wer sucht schon gerne nach Genres, wenn er neue Musik entdecken will?

Offene Ausschreibung weiterlesen…

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Von Stefan Klix: Crowdfunding oder Wie Musik finanzierbar bleiben könnte

special guest · 04.11.2011 · 2 Kommentare

Mal ehrlich: Wer hat seine Lieblingsmusik nicht als mp3-Dateien auf dem Rechner oder hört sie über YouTube, last.fm, MySpace und Soundcloud? Habe ich einen Dienst vergessen? Bestimmt. Downloadportale und Filesharing bieten Musik gratis in Hülle und Fülle. Was sagt uns das? Musik ist überall und jederzeit verfügbar. Das ist doch toll, oder? Naja. Den Künstlern würde es vermutlich oft lieber sein, wenn sie von ihrer Musik auch leben könnten. weiterlesen…

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Living Room Songs

kristin · 29.09.2011 · Keine Kommentare

Rechtzeitig vorm Iceland Airwaves machen wir ab Montag schon mal einen virtuellen Probeausflug nach Island und sind zu Gast im Wohnzimmer von Ólafur Arnalds!

Eine ganze Woche lang wird Óli, angelehnt an sein Found Songs-Projekt 2009, jeden Tag einen Song veröffentlichen. Die Aufnahmen finden in Ólis Wohnzimmer in Reykjavík statt und werden gefilmt. Zu sehen, hören und zum (kostenlosen) Download gibt’s das Ganze auf livingroomsongs.olafurarnalds.com. Start ist Montag, 03.10.2011, 13 Uhr.

Ólis persönliche Einladung macht die Freude nur noch größer

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WochenAusklang: Warpaint

kristin · 07.08.2011 · Keine Kommentare

Schöne bunte Unterwasserwelt; Tausche farbenleere Sonntagsstimmung gegen Vorfreude aufs Haldern Pop Festival. Abtauchen!

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Soundrop – Spielerei nach meinem Geschmack

sebastian · 20.12.2010 · Keine Kommentare

„So ein Kiki“ dürften die Worte meiner Mutter sein. Aber ich steht drauf! :-)

http://www.youtube.com/watch?v=5kcChv2qVE0&feature=player_embedded

Gefunden in einer Übersicht auf Mashable, in der noch weitere musikalische Kikis und kraokis vorgestellt werden…

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Terminhinweis: Christmas Commons in der Scheune Akademie – Thementag Urheberrecht und Musik am 11.12.2010

sebastian · 03.12.2010 · Keine Kommentare

Am Samstag, den 11.12.2010 widmet sich die Scheune Akademie von 11:00 Uhr – 16:00 Uhr in der Scheune Akademie den Themen Urheber- und Leistungsschutz, GEMA, Creative Commons und angrenzenden Bereichen.

Alle Infos gibt es hier.

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Video der Woche: Gorillaz – „Crystalised“ (The xx Cover)

sebastian · 23.11.2010 · Keine Kommentare

Wirklich richtig, richtig genial!
httpv://www.youtube.com/watch?v=7CrahuW5fsc

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Nachbericht zum zweiten Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden

sebastian · 08.11.2010 · 12 Kommentare

Heute fand der zweite Workshop zur Kreativwirtschaft in Dresden statt.

Wie schon nach dem ersten Workshop möchte ich Euch gerne einen -natürlich sehr subjektiven – Eindruck des Treffens sowie einige Gedanken dazu schildern. Ich hoffe sehr, dass sich die anderen Teilnehmer zu Anmerkungen, Kommentaren und Ergänzungen bewegen lassen. Wer mag, kann sehr gerne seine Gedanken hier als Gastkommentar direkt im Blog veröffentlichen!

Im Mittelpunkt stand heute die Frage nach räumlichen Standortfaktoren. Es sollte also erfasst werden, welche Kreativ-Areale bereits bestehen, welche Standorte in Dresden besonders viel Potential aufweisen und welche konkreten Stadtentwicklungsansätze nötig oder wünschenswert sind.

Ich gebe zu, im Vorfeld der Veranstaltung war ich sehr skeptisch, ob (mir) die Veranstaltung wirklich viel bringen kann. Als Vertreter der Agenturlandschaft und der Musikwirtschaft sah ich das Thema „Kreativ-Areale“ immer als „eher weniger wichtig“ (für die Agenturlandschaft) beziehungsweise als Luxusproblem (für die Musikwirtschaft).

Dezentrale Produktion – zentrale Präsentation

Agenturen brauchen eine gute Verkehrsanbindung, eine inspirierende Umgebung (je nach Vorliebe) und Lokale mit gutem Mittagsangebot in der Nähe. Und natürlich funktionierendes Hochgeschwindigkeitsinternet (Grüße nach Striesen). Wirklich wichtig ist es dabei nicht, ob jetzt drei oder dreißig weitere Kreative in der Umgebung ihre Arbeitsplätze haben. So groß ist Dresden dann auch wieder nicht. Vor allem: Die Kunden sitzen sowieso weiter weg als jeder Partner vor Ort. Mobilität gehört also zum Standard.

Für die Musikwirtschaft ist das ähnlich, allerdings aus ganz anderen Gründen. Es gibt hier außer den Veranstaltungsunternehmen so wenige gesunde, wirtschaftliche Betriebe im Bereich Pop/Rock (Labels, Verlage oder Künstleragenturen), dass Synergieeffekte durch ein Kreativ-Areal sicherlich ein nettes Gedankenspiel darstellen, die Branche aber eindeutig ganz andere Sorgen hat (finanzielle Ausstattung, Kreditwürdigkeit). Proberäume sind über die ganze Stadt verteilt durchaus vorhanden und bilden mehr oder weniger bereits jetzt eigene Kreativzentren. In Dresden fehlen eher Auftrittsmöglichkeiten für lokale Bands und professionelle Vermarkter (Labels, Künstlermanagement, Verlage) als Proberäume, Büros oder Kreativzentren.

Wie ich heute aber lernen durfte, ist das durchaus ein spartenübergreifendes Spiegelbild für die Dresdner Kulturwirtschaft. Das Problem sind nicht die Bedingungen der Produktion sondern die der Präsentation.

Der Workshop heute war so aufgebaut, dass an vier Tischen jeweils etwa 8-10 Personen (bunt gemischt) zusammen eine Art Soll/Ist-Präsentation erarbeiten sollten. Auf Stadtplänen wurde dabei gezeigt, wo Branchen jetzt zu Hause sind, welche Areale das größte Potential aufweisen und welche Verknüpfungen sich zu Baubestand und Infrastruktur darstellen lassen.

Über aktuelle Leerstände, nutzbare Brachflächen oder andere Sorgenkinder der Stadt wurden wir dabei im Vorfeld nicht informiert. Dabei wäre das sicherlich ein sehr guter Ansatz gewesen, nicht nur zu fragen, was die Stadt für die Kreativen tun kann, sondern den Spieß auch umzukehren. Wenn ihr mich fragt: Die Stadt hat wahrscheinlich mehr Probleme als die Kreativen! Imageprobleme, Gentrifizierung, Leerstände oder Vergreisung diverser Genossenschaftssiedlungen mal als Beispiele genannt.

Das ist nämlich auch das, was wir Kreative vor allem wollen: Gefragt werden! Gehört werden! Uns einbringen!

Vielleicht entwickelt sich aus den Workshops ja eine Art Forum für diesen Austausch.

An meinem Tisch saßen unter anderen VertreterInnen des Literaturbüros, vom Geh8, von Sputnik-Dresden, vom Filmverband Sachsen sowie Multimediavertreter aus dem engen und erweiteren Kreis der IG Kraftwerk Mitte sowie Rene Schulze, der seit einiger Zeit im Auftrag einer Dresdner Stadtentwicklungsgesellschaft an Konzepten arbeitet.

Für ein Aha-Erlebnis hat bei mir Paul Elsner vom Geh8 gesorgt, der die Notwendigkeit aufzeigte, Produktion und Präsentation der künstlerischen und kulturwirtschaftlichen Arbeit getrennt voneinander zu betrachten. Wahrscheinlich ist das Stoff im 1. Semester Stadtentwicklung, aber ich als Laie habe das so noch nie betrachtet. Durch diese Trennung konnte ich alle anderen Ausführungen aus einem ganz neuen Blickwinkel sehen.
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Mixtape #1 sent by NOVASLAP

sebastian · 05.11.2010 · 1 Kommentar

Vor Kurzem habe ich Euch angeboten, mir Eure alten Mixtapes gegen ein wenig Werbung in diesem Blog zu überlassen, damit ich im Auto neue Musik hören kann.

Und siehe bumm: Volltreffer! Sowohl das erste Tape als auch der Absender.

Denn NOVASLAP – also den „lautesten Einkaufswagen der Welt“ – hätte ich hier wahrscheinlich über kurz oder lang auch ohne Tape vorgestellt. Und wenn sie mir jetzt auch noch einen legendären Mitschnitt einer Radiosendung von Marius No.1 senden, als der noch beim NDR über Hip-Hop, Trip-Hop, Rap, Funk and Soul sprechen durfte, dann bin ich ja fast zu einkaufswagengroßen Tränen gerührt.

Apropos groß: Einkaufswagen sind so groß, damit sie beim Einkaufen immer so leer aussehen und zum Kaufen animieren, denkst Du? Quatsch, sie sind so groß, damit man daraus (darauf) ein knüppelcooles Drumset bauen kann. Das hat bloß bisher keiner gemerkt. Also außer Nova Slap!

Ich sitze ja gerade parallel an einem Beitrag über das neue Facebook-Tool „Deals“ und Location-Sales-Services allgemein und kann eines vorwegnehmen: Am Point-of-Sale (POS) selbst wird meiner Meinung nach keine mobile Anwendung der Welt jemals die Aufmerksamkeit erzielen, die man mit Design, Musik und Service erreichen kann. Denn wenn ich erstmal am POS bin, dann zählt nur noch Emotion, Emotion, Emotion. Informieren tu ich mich vorher oder im persönlichen Gespräch und für Rabatte brauche ich am POS wahrlich keine mobile App. Aber das nur am Rande!

Hier geht es um NOVASLAP, hier geht es um über 100 verschiedene Geräusche konzentriert auf 1 Quadratmeter, hier geht es um Herzschlag, Trommelfeuer, Tanzattacke.

Wer also das Gefühl hat, sein Laden in der Fußgängerzone werde aufgrund einer etwas unglücklichen Lage oder anderen Gründen auch an gut frequentierten Tagen gerne übersehen, der sollte sich überlegen, ob er nicht die Werbetrommel rühren (lassen) sollte.

Hier sieht man NOVASLAP in Aktion in der Fußgängerzone

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scheune.tv

sebastian · 02.11.2010 · 1 Kommentar

Nachdem ich oft genug bemängelt habe, wie wenig Partyveranstalter kurze, aussagekräftige Video-Trailer zur Verbreitung im Netz produzieren (Ausnahme z.B. LA PAMPA FESTIVAL), startet die scheune jetzt gleich mit der ganz großen Nummer: Ein scheune.tv

Naja, ok, sie geben selbst zu, dass sie sich hier noch um Experimentierstatus befinden. Aber grundsätzlich ist ein Club.-TV schon eine ziemlich geile Idee. Ich vermisse aber Verlinkungen zu den Künstlern im Video, Einblendung von Musik, Nennung der Eintrittspreise usw. also genug, um jeden monat Dinge zu verbessern

Ich glaube, das könnte echt was werden.

Würdet Ihr euch sowas angucken? Was müsste da drin vorkommen? Darf das ruhig „albern“ sein oder muss das eher ernst sein? Sollte das professionel rüber kommen oder eher spontan?

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