5 Gründe, warum #SocialMedia Hype den um #MobileMarketing übersteigt (to be continued)

sebastian · 06.03.2010 · 1 Kommentar

Gründe, warum #SocialMedia Hype den um #MobileMarketing übersteigt: I. Jeder hält sich nach 2 Tagen für einen Experten

Gründe, warum #SocialMedia Hype den um #MobileMarketing übersteigt II: 1.000 Tweets kosten nur die Nerven der Follower, 1.000 SMS 70,- Euro

Gründe, warum #SocialMedia Hype den um #MobileMarketing übersteigt III: Keine Provider, die internationale Kampagnen verhindern!

Gründe, warum #SocialMedia Hype den um #MobileMarketing übersteigt IV: User reagieren auf plumpe Werbung nich mit Anzeige sondern Entfolgen

Gründe, warum #SocialMedia Hype den um #MobileMarketing übersteigt V: Mobile Marketing ist Bestandteil von Social Media! Und nicht umgekehrt!

Mobile-Marketing ist tasächlich keine eigene Sparte (mehr)! „Mobile“ meint vielmehr die mobile Kommunikationstechnologie für Dialogmarketing, Social Media oder zum Beispiel auch Ambient Media!

Was glaubt ihr, was realsitischer ist? Das sich eine autarke „Mobile Couponing“ Lösung durchsetzt oder das die eh bei Payback & Co agemeldeten User deren App nutzen werden? Ich finde es immer erstaunlich, wie viele Projekte denken, daß sie sich als „Mobile Stand alone“ durchsetzen können.

Dermaßen viele junge Start Ups bewegen sich im Bereich „Location based Comunity“, aber am Ende wird es doch nur deren Technologie sein, die einen Wert darstellt, denn klar wird es ein paar Firstmover geben, die alles nutzen, aber die Mehrheit wird warten, bis Facebook & Co diesen Service anbieten…… :-)

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statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 7- Entscheidungsspiel in Dresden

sebastian · 15.02.2010 · 6 Kommentare

Manchmal berichte ich in meinem Blog über Fußball! Außerdem veröffentliche ich die Kolumnen zum Thema Stadtmarketing in Dresden, die für das Subkulturportal banq.de entstehen. Heute widmet sich eine solche mit Fußball. Toll, oder?

Genauer gesagt geht es um das Dresdner Stadion; Und Dresden und sein Stadion, das ist eine unendliche Geschichte, bei der man eigentlich mal darauf wetten sollte, dass das Ding zusammen bricht oder abfackelt, bevor es abbezahlt ist. In England soll so was möglich sein.

Alleine die Eigentumsfrage! Wem das Stadion nun wirklich gehört, wer an wen wie viel Miete bezahlt, wer welche Vermarktungsrechte besitzt: So richtig blicken da ja offenbar nicht mal die Stadträte und Vereinsverantwortlichen durch, die an der ganzen Chose entscheidend beteiligt waren. Aber am Ende geht es ja auch nur um ein Bauwerk mit dezenten 40 Mio. Euro Baukosten, da kann man schon mal abwinken, was „Profis“ und der „Mob“ für notwendig halten.

Das vorneweg: Ich bezeichne mich nicht nur tatsächlich als Fan, ich fühle mich auch als einer!
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statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 6 „sonntags zu – aber weltoffen“

sebastian · 15.02.2010 · Keine Kommentare

Dresden buhlt um Ausländer, schrieb neulich die Sächsische Zeitung. Mir kommt es weiter so vor, als würde Dresden eher um Ausländer bowlen. Finger in die Kugel, Augen zu und voll auf die Zehn! Wumms! Aber zur Sache: Mit einem neuen Marketingkonzept und dem Leitmotiv „Weltoffenheit“ will das Marketingteam der Stadt seit diesem Jahr ein Signal gegen Fremdenfeindlichkeit setzen, was natürlich – aus Sicht des Marketeers – schon in sich ein riesiger Fehler ist! Denn erstens gesteht man somit öffentlich ein, dass man dieses Problem überhaupt hat UND will gleichzeitig auch noch vorgeben, dass man es aber eigentlich wieder nicht hat! Na aua!
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Wollen wir Spielen? Idee für Browser und iPhone Game zur WM

sebastian · 04.02.2010 · 3 Kommentare

Seit Langem träume ich von einer Mastermind-Version zur Fußball WM! Leider hab ich noch keinen gefunden, der mir eine ordentliche Demo oder sogar das ganze Spiel gestaltet und baut und mit mir zusammen vermarket. Also geht´s jetzt in den öffentlichen Bereich!

Hat jemand von Euch bock darauf?

Arbeitstitel des Spiels ist „Viererkette“! Vierkette ist Browsergame und iPhone App und funktioniert wie folgt:

Ich wähle aus 16 vorgegebenen Abwehspielern zunächst einmal 6 aus, die später mein/e Bekannte/r zu sehen bekommt. Aus diesen 6 baue ich dann meine Wunschviererkette.

Das kann dann genauso viermal Franz Beckenbauer sein, aber auch eine Kette mit Nesta, Lucio, Beckenbauer und Brehme…

Ich verschicke dann eine Einladung an einen Freund (per SMS oder E-Mail), der dann nach dem gleichen Prinzip wie beim klassischen Mastermind versuchen muss, meine Abwehrreihe zu knacken!

Mastermind-Apps fürs iPhone gibt es schon, aber wie die aussehen beschreibe ich lieber nicht…

Wer sich berufen fühlt, die Idee mit mir umzusetzen oder weiter zu verfolgen, der melde sich gerne! Let´s do it!

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Ich trink (auf) DYNAMO

sebastian · 30.01.2010 · 15 Kommentare

Ich machs mal ausnahmsweise kurz und veröffentliche diesen „Artikel“ nahezu in der Form, in der die Gedanken auf dem Schmierzettel vom November 2009 stehen, denn ich komm doch eh nie dazu, daraus mal einen richtigen Artikel zu machen….

Ausgangslage:

1. Die Energydrinkmarke RED BULL kauft sich in einen Verein (Markkleeberg) in Sachsen ein, der zuvor keine Sau interessiert hatte und plant, dort ein zweites Hoffenheim aufzubauen. Extrem viel Geld wird in einen Oberligaverin gepumpt, den man auch noch unbenannt hat in „Rasenball Leipzig“, weil die Bezeichnung „Red Bull Leipzig“ laut DFB Statuten nicht zulässig ist.

Dieser Vorgang natürlich auch als Angriff an die bestehenden Traditionsvereine in Sachsen gewertet, um die es durch die Bank finanziell und sportlich gerade nicht zum Besten gestellt ist.

2. Dynamo Dresden spielt noch immer im „Rudolf Harbig Stadion„, denn ein zahlungskräftiger Käufer für die Namensrechte wurde bisher nicht gefunden. Bei Fans heißt das Stadion gerne auch einfach nur DYNAMO-STADION

3. Sollte zum Beispiel der VW Konzern die Namensrechte für die Marke SKODA erwerben (oder irgendein anderes Unternehmen), dann dürfte das Stadion zur Frauen Fußball WM 2011 nicht SKODA PARK heißen, da SKODA kein Sponsor der Frauen WM ist.

4. Diese Tatsache ist offenbar für viele potentielle Käufer der Namensrechte ein Negativgrund.

DIE LÖSUNG – DYNAMO, DER ENERGYDRINK
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statt Marketing Ideen für Dresden Teil 5: Stadtschreiber

sebastian · 28.01.2010 · 2 Kommentare

Jedes Jahr im Sommer katapultiert sich Dresden auf die Titelseiten keines einzigen Literaturmagazins, wenn wieder ein deutschsprachiger Autor die Auszeichnung „Dresdner Stadtschreiber“ erhalten hat! Als Belohnung winken sechs Monate lang ein monatliches Salär von 900,- Euro sowie eine kostenfreie Wohnung, spendiert von der Stiftung für Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse. Ob der Titel den Autoren letzten Endes wirklich etwas bringt, weiß ich nicht zu sagen, ob er der Stadt etwas bringt, ist mir ebenso wenig klar. Ehrlich gesagt, ich habe noch nicht einen einzigen Text der bisherigen Stadtschreiber in die Hände bekommen. Dr. Google hilft mir zwar, die Ausschreibung als solche zu finden und Wikipedia hält sogar eine Liste aller bisherigen Ausgezeichneten bereit, aber einen Text, der in dieser Phase entstanden ist, finde ich nicht auf die Schnelle. Vielleicht muss ich dazu mal ins Stadtarchiv? Oder treibe ich mich vielleicht einfach zu oft im Internet rum statt bei literarischen Treffen?

In jedem Fall frage ich mich, ob diese Art der Auszeichnung nicht vielleicht auch ein wenig zeitgemäßer in Szene gesetzt werden könnte.

Wäre es nicht heutzutage irgendwie logisch, an diese Auszeichnung die Pflege eines Blogs zu knüpfen, bei dem sich Dresdner und Dresdnerinnen (und Sparkassenkunden und –kundinnen) sowie Auswärtige ein Bild davon machen können, wie es sich für die berufenen Autoren in Dresden anfühlt? Ich meine, davon hätte man auch mehr, oder? Klar, der Titel „Stadtschreiber“ ist eher Kunstpreis als Marketinginstrument, aber warum das nicht koppeln?

Oder aber, man führt besser gleich ein ganz neues Projekt ein: Die Stadtschreiber-WG!

Hier kommen nicht unbedingt deutschsprachige Autoren zu Ehren, sondern 4 Blogger/Innen aus der ganzen Welt, die für ein „Semester“ nach Dresden kommen, um hier auf Kosten der Stadt oder einer Stiftung kostenlos in eine große Wohnung in der Innenstadt (Platte of course) ziehen und neben einer finanziellen Unterstützung (sagen wir mal 500,- Euro / Monat) auch Praktika bei Dresdner Unternehmen machen können, Seminare an der Uni besuchen oder anderweitig Hilfe bekommen, Kontakte zu denen zu erhalten, die ihre Interessen teilen.

Verpflichtet sind sie im Gegenzug nur, in ihrer Landessprache (und eventuell in Englisch) Blogbeiträge über ihre Erfahrungen in und mit Dresden zu verfassen, welche von Nachwuchsübersetzern (als praktische Übung „Vermeidung von Peinlichkeiten„) auch ins Deutsche übertragen werden. Bewerben kann man sich für eine der vier Kategorien „Kunst und Fotografie“, „Literatur“, „Multimedia“ und „Musik“, also Dinge, für die Dresden weltweit bekannt ist und die man in einem Blog auch hervorragend widerspiegeln kann.

Eine solche Stadtschreiber-WG wäre ein idealer Aufhänger für Social Media Maßnahmen (Facebook, Twitter & Co), die bereits beim „Casting“ der neuen Kandidaten beginnen und im ständigen Fluss sind mit den Ergebnissen der aktuellen Stadtschreiber-WG.

Die Auflagen an die Bewerber könnten so aussehen:

• Englisch oder Deutsch in Schrift und Wort
• Know-how in einer der vier genannten Kategorien
• Erfahrungen mit einem eigenen Internetblog
• Lust auf Dresden!

Das Ziel: Eindrücke vom Leben in unserer Stadt für die Welt zugänglich machen und Dresdnern ein Gefühl dafür geben, wie auswärtige Besucher, die nicht Touristen sind, auf unsere Stadt reagieren. Ich denke, wir würden sehr viel Input bekommen…..

Die jährlichen Kosten dafür?

Miete im Jahr: ca. 12.000 Euro
Kosten für Stipendien: ca. 24.000 Euro
Budget für die betreuende Social Media Agentur: ca. 12.000 Euro
Gesamtsumme: ca. 48.000 Euro!

Zum Vergleich:

Jährliche Ausgaben der Stadt Dresden für 28 öffentliche Hundetoiletten im Jahr: 35.200 Euro

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statt Marketing Ideen für Dresden Teil 3: Das größte Wimmelbild der Welt

sebastian · 18.12.2009 · 2 Kommentare

Aus meiner Serie „statt Marketing: Ideen für Dresden“ für das superduperportal BANQ

Heute Teil 3: „Social Media“ – Das größte Wimmelbild der Welt1!

Das größte Wimmelbild der Welt

Ich versprach ja (oder drohte an) , in meiner Serie auch ein wenig auf das Thema Social Media einzugehen (webzweinull – aber gegen wen?) und hatte da so ein, zweinull Ideen, aber die beste kam gerade noch mal kurz frei Haus geliefert, denn die ganze Welt redet ja gerade über das größte Foto der Welt!

Und auch ich bin absolut begeistert: Eine wirklich sensationelle Leistung von Holger Schulze und dazu kostenloses Marketing für die Stadt Dresden, wie es besser nicht sein könnte. Ich hoffe, es hagelt Urkunden, Orden und Einladungen zum Opernball.
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statt Marketing Ideen für Dresden Teil 2: Immer FESTE druff

sebastian · 25.11.2009 · 3 Kommentare

Teil 2 meiner kleinen „Ich liebe mein Dresden so sehr, ich könnt dran kaputt gehen“-Serie für das sub-erste Sub-kulturportal der Stadt www.BANQ.de.

Sollte eigentlich erst im nächsten Jahr geschrieben werden, ein aktueller Termin im Presseclub hat mich genötigt, mich dieses Jahr doch noch mal an den PC zu setzen (Danke auch).

And here we are:

Dresdens Stadtfest wurde in der Vergangenheit von einem Verein organisiert. Dieser vergaß zuweilen nicht nur, dass in Dresden auch Menschen wohnen, die ein Feuerwerk nach einem zünftigen Bierrausch zwischen Schlagermusik und Ramschbuden nicht für den kulturellen Zenit halten, sondern offenbar auch die Auseinandersetzung mit dem Steuerrecht.

Satte 150.000,- Euro fordert der Fiskus jetzt als Nachzahlung für nicht gezahlte Mehrwertsteuern auf erzielte Einnahmen. Natürlich wurden diese nicht böswillig oder vorsätzlich unterschlagen, so viel sei klargestellt: Das denke nicht einmal ich. Aber ein wenig leichtgläubig ging es offenbar schon zu, wenn man in diesen Dimensionen von reiner Gemeinnützigkeit ausgegangen ist. Mir jedenfalls kam es immer so vor, als profitiere der einzelne Bierstandbetreiber wesentlich mehr vom Stadtfest als die Bürger der Stadt. Aber das ist natürlich auch eine Frage des Geschmacks und über den wollen wir jetzt mal nicht streiten.

In jedem Fall gibt der Stadtfestverein seine Arbeit auf! Was natürlich nicht heißt, daß wir nächstes Jahr auf Schlager und Feuerwerk verzichten müssen. Das ja ohnehin an etwa 43 Wochenenden im Jahr nicht.

„Vorerst will die Stadt die Dresden Marketing GmbH mit der Organisation des Festes beauftragen. „Im nächsten Jahr soll das Stadtfest vom 27. bis 29. August stattfinden“, kündigt Marketing-Chefin Bettina Bunge an. Anfang Dezember gebe es ein Treffen mit potenziellen Sponsoren. Künftig soll Dresden jährlich unter einem bestimmten Thema beworben werden. Für 2010 ist „Dresden – weltoffene Metropole der Kunst vorgesehen“. Für das Stadtfest gibt es bisher den Arbeitstitel „Kunst und Genuss“.

..schreibt die Sächsische Zeitung und jetzt wird es irgendwie wieder lustig.

Allein diese kurzen Zeilen sind doch wirklich Grund genug, am 30.11. zum Termin mit Frau Dr. Bunge im Presseclub Dresden zu erscheinen und von ihr und allen Beteiligten einen Wolkenhauch mehr Mut, mehr Kreativität, mehr KUNST zu erwarten. Mein lieber August, das ist doch ein Widerspruch in sich. „Weltoffene Metropole der Kunst“ – Du meine Güte, wo ist denn da die Kunst in diesem Satz? Der Prozess, aus dem dieser Slogan entstanden ist, den liest ja jeder 11jährige dem Plakat von den Lippen ab!

„Wir brauchen was, was die Weltoffenheit ausdrückt wegen der ärgerlichen Ereignisse in diesem Jahr; Wir sollten betonen, dass wir größer sind als alle immer denken;  Wir gehören zu den europäischen Metropolen und unser Anspruch ist Kunst, Kunst, Kunst“ sprach jemand an machtvoller Position und der Empfänger, im Kopfe helle,  hatte eine leuchtende Idee für das Motto des Jahres „Weltoffene Metropole der Kunst“. Werber, die solche Claims kreieren, arbeiten in der Regel nicht mal für den besten Freund umsonst beim Zaun aufstellen.

Egal. Nun also alles in die Hände der Stadt! Die kann wenigstens mit Geld umgehen! So wie seinerzeit Dr. Werner Barlmeyer als Intendant der 800-Jahr Feier, der es geschafft hat, das Budget nur um dezente 600.000 Euro zu überziehen, wobei unter anderem vergessen wurde, im Vorfeld die GEMA-Kosten einzukalkulieren und, Herrgott, wer bitte soll denn so was auch wissen?

Andererseits, am Ende ist das „weltoffen“ ja mehr als nur ein Spleen und wirklich Ansatz für neue Ideen? Hat am Ende hat doch jemand meine Leserbriefe an den Wochenkurier gelesen, in denen ich der Stadt seit Jahren vorschlage, das Stadtfest doch zum Beispiel jeweils im Zeichen einer unserer sowieso mehr als stiefschwesterlich behandelten Partnerstädte zu organisieren. Na, kommt, ganz ehrlich, wer von Euch kann auf Anhieb mehr als eine benennen? Siehste!

Statt des bisherigen Arbeitstitels für das Stadtfest 2010 „Kunst und Genuss“ (one two, oh my god) könnte es also zum Beispiel 2010 heißen „Salzburg und Zuckerschloß“ oder was auch immer die Menschen daraus machen würden, denen so gute Sachen einfallen wie „Kunst und Genuss“. Weltoffen natürlich!

In jedem Fall ließe sich anhand der Partnerstädte ein kulturelles und kulinarisches Programm spinnen, was Jahr für Jahr für Abwechslung sorgte. Man könnte die Bahn und/oder eine Fluggesellschaft ins Boot holen für eine ermäßigte Streckenführung zwischen Partnerstadt und Dresden, man könnte Chöre, Heavy Metal Bands und DJs der Partnerstadt ranholen… könnte man.

Aber am Ende ist für all die Gedanken sowieso keine Zeit, denn jetzt gilt es erstmal, in den verbleibenden 4-6 Wochen diesen Jahres noch die notwendigen Gelder für die Zwingerfestspiele ranzuschaffen, die ich (jepp! meine ich ernst) ja sogar (endlich..) für eine wirklich gute Idee halte, wenngleich ich mir auch da mehr Transparenz, mehr Begeisterung, mehr Feuer gewünscht hätte.  So wird zwar noch viel Geld benötigt, ich habe noch nicht vernommen, dass man sich als Veranstalter an den Spielfreien Tagen einmieten könnte, was ja eigentlich eine der naheliegensten Einnahmequellen sein dürfte. Und bei einer für 2.000 Besucher ausgelegten Zuschauertraverse (plus Stehplätzen?) im Zwinger: Mensch, da fallen einem doch Konzertideen von unvergleichbarer Schönheit ein. Man stellte sich vor: Polarkreis 18 samt Orchester, Ben Folds mit seinen Acapella Projekten, Kings of Convenience, Sophia…Hej, träumen wird man ja wohl mal dürfen!!

Anders sehe ich das übrigens mit der „Winterstadt“-Idee.  Da machen wir unter Umständen einen riesigen Fehler! Da vermarkten wir uns als eine Stadt des Winters, aber greifen zwischen November und Februar auf eine menschliche Schlechtlaunelage zurück, die lediglich Berlin noch zu übertreffen vermag. Da kommen sie dann ein Jahr lang, die Touristen, weinen Tränen der Rührung vor der Frauenkirche im Schnee, wanken noch leicht betäubt vor Glück ins nächste Café und werden dort mit einem unerbärmlichen „gennse nisch die schuhe abdreden, sie wessi?“ wieder knallhart auf den Boden der sächsischen Wirklichkeit zurückgeholt.

Selbst schuld! :-)

Ich solle nicht immer so böse sein, sagte mir neulich jemand, und nicht immer alles so schwarz-weiß. Bin ich doch gar nicht! Auch hier stecken zwei gut gemeinte Ideen im Text

1. Eine enge Kooperation mit den Partnerstädten zum Stadtfest

2. Popkonzerte im sommerlichen Zwinger als Ergänzung zu den Festspielen!

….und in Wirklichkeit habe ich von Citymarketing keine Ahnung. Aber das wollte ich erst in Teil 3 zugeben

Dort wärme ich dann die Suppe mit dem web2.0 Projekt nochmal auf, welches ich bereits auf dieneustadt.de im Zusammenhang mit den Diskussionen um den Beinahe Supermanager Wolfram Köhler schon mal anzuköcheln wagte..

So ist es jedenfalls geplant. Kann natürlich sein, der Presseclub kommt mir wieder mit Terminen zuvor, die mich nötigen, hier Artikel rauszuhauen wie ein Fließbandblogger. Ich denke mal, eher unwahrscheinlich das. Zum Glück!

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Statt Marketing: Ideen für Dresden Teil 1: unanStändige Vertretung der Bunten Republik Neustadt in Berlin

sebastian · 12.11.2009 · 2 Kommentare

Kolumne für www.BANQ.de

Der gefühlte Imagewert Dresdens liegt ja aktuell irgendwo zwischen Pauschalurlaub in Tadschikistan, der dritten Staffel der Schwarzwaldklinik und der Position des Marketingleiters bei KIK Textilien.

Ich entwerfe daher in meinen viel zu seltenen Kolumnen für mein Drittlieblingsportal BANQ ab heute in loser Reihenfolge kosten- (und wert-)lose Ideen jenseits von sportlichen Großevents, Opernbällen oder Hausfrauen-Claims wie „Hochtechnologie trifft Lebensfreude“, mit der man sich in diesem Jahr unter anderem mit seiner elbabwärts geklauten Idee einer „Hafencitiy“ bei der Expo Real präsentieren wollte.

Heute also Teil 1: Die unanStändige Vertretung der Bunten Republik Neustadt in Berlin
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Ab die Post…für ein Kreativkaufhaus an der Königsbrücker

sebastian · 20.10.2009 · Keine Kommentare

Bereits vor ner ganzen Weile hab ich mich ja in unserem Stadtteilblog dieneustadt unter meinem alten Nickname „troll“ begeistert über das sportliche Design der Sportresterampe auf dem Gelände der „Neustadt-Post“ an der Königsbrücker ausgelassen und sogar einen Preis verliehen: Den Designpreis für „räudiges, rockiges, renitentes Leben“ in der Neustadt.

ABDIEPOST

Nun wird es mal wieder Zeit, sich ein wenig mit dieser Immobilie zu beschäftigen, die nicht nur Dresdens Kantine mit dem größten Stylepotential (Betonung auf Potential) beherbergt sondern eben auch jene Ladenfläche, in der noch (!) Restposten aus der Welt des Sports verscherbelt werden.

Noch deshalb, weil die Betreiber wohl aktuell eine neue Ladenfläche suchen und somit tendenziell Platz schaffen könnte für ein Hingespinnst, welches sich schon länger in meinem Hirnwindungen schlaflos wälzt:

Ein Kreativkaufhaus für e-commerce und offline-shopping (kurz keo).

Es gibt ja mittlerweile (im Gegensatz zum ähnlichen Projekt vor ca. 15 Jahren in den Räumen der heutigen Groove Station – remember?) dermaßen viele Akteure der Dresdner Kreativwirtschaft (vom bildenden Künstler über das Plattenlabel bis zum Aufklebergestalter), die Ihre Waren und Werke auch und sogar vor allem über das Internet verkaufen (oder es zumindest vesuchen)!

Jeder für sich arbeitet da nicht nur oft ebenso lang wie vergeblich an Optimierungen im Bereich Suchmaschinenmarketing, jeder für sich plagt sich auch mit betriebswirtschaftlichen Kenngrößen zum Thema Lagerhaltung, Vertrieb und Abschreibungen, mit digitalen Zahlungsarten, internationalen Verkäufen, Aushilfskräften, Mieten usw.

Wo bitte könnte man das besser bündeln als in oben genannter Lage?!?!?

Man könnte sich für die Internetverkäufe ein gemeinsames Lager samt geteilter Lagerarbeit, einheitlicher Fakturierung und vielleicht sogar Mitarbeitern teilen und das direkt Wand an Wand mit der Post!
Man könnte Verkaufsflächen nutzen als Kreativkaufhaus!
Man könnte die unsäglich verschandelte Gestaltung durch gemeinsam kreative Arbeit wieder zu neuem Glanze verhelfen.

Ein wunderbares Projekt, vielleicht sogar im Sinne der Künstler UND der Stadt UND der Post als Immobilienbesitzer? Nun ja, „wollen wir mal nicht gleich in Europhie verfallen“ (aus „Wir können auch anders“), aber am Ende wäre es ja mal den Versuch wert, oder wie seht ihr das?

Liebe Openspacecreativekunstgeldirgendwas Antreiber: Übernehmen Sie

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