Aufruf zur Teilnahme am FÖN Kunstpreis 2012 in Erfurt

sebastian · 21.03.2012 · Keine Kommentare

Hachja: Kunst und PR, ein leidiges Thema! Wieso müssen so tolle Projekte wie der Kunstpreis “Fön und Gut” es einem so schwer machen, über ihr Projekt zu schreiben? Wirklich, bei allem Respekt vorm Kreativ sein: Auch wir Hobbyblogger stehen auf gut aufbereitete Presseinfos! Aber dazu schreibe ich hier (als PR Mann und Blogger) in Kürze noch mal was.

Back to Kunstpreis: Der FÖN e.V. aus Ersieesfurt veranstaltet vom 04.05.-12.05.2012 die zweite  Ausgabe seines Kunstpreises.

Das Thema lautet „momentan“ und mitmachen kann: Jeder! Alle Einsendungen werden eine Woche lang ausgestellt und dazu gibt es ein Preisgeld von 1000 Euro (700 € Jurypreis/ 300 € Publikumspreis). Austragungsort ist das altehrwürdigen „Klubhaus  der Energiearbeiter“, das wohl letztmalig vor seiner Umwandlung in Besserverdienerwohnungen eine Kulturveranstaltung erlebt.  Schade drum, wie man hier sehen kann…

Fön und gut und Facebook

Teilnahmeformular

PS: An dieser Stelle möchte ich dem geschätzten Jacob Korn von Herzen gratulieren zur Verleihung des Kunstpreises der Stadt Dresden. Man mag von solchen semi-elitären Preisen der öffentlichen Hand halten, was man will: Es ist beruhigend, dass subkulturelle Akteure wie Jacob dort wahrgenommen werden und es sind halt Preise wie diese, mit denen man in den Focus (sic) der Öffentlichkeit gerät.

 

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We should try to wear more than just one hat

kristin · 18.12.2011 · 1 Kommentar

Um nicht alleine zu sein, erschaffen Hera und Akut ihre Kunstwerke gemeinsam und am liebsten öffentlich. Als Herakut wollen sie gesehen und verstanden werden, geschätzt und geliebt. Sie sagen das sehr klar und deutlich, weil es nichts ist, wofür man sich schämen muss, sondern ein ganz natürliches, menschliches Bedürfnis.

Hera (Jasmin Siddiqui) aus Frankfurt und Akut (Falk Lehmann), der aus Schmalkalden bei Erfurt stammt, arbeiten seit 2004 zusammen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Akuts Crew Maclaim in der Szene bereits einen Namen als »Graffiti’s Finest Photorealists« ersprüht.
Hera und Akut haben nur sehr wenig gemeinsam, sind Yin und Yang. Indem sie einander voll und ganz vertrauen, verbinden sie ihre konträren Charaktereigenschaften und unterschiedlichen Arbeitsstile in Herakut zu einer harmonischen Einheit. Wie The Perfect Merge gelingt, zeigt ihr erstes gemeinsames Buch, das 2009 erschienen ist. weiterlesen…

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Soundcheck: Princess Chelsea

sebastian · 05.12.2011 · Keine Kommentare

Princess Chelsea is das Solo-Project von Chelsea Nikkel aus Auckland. Die Prinzessin macht Kammerpop. Mal sehr erwachsen experimentell, mal kindlich konfus, mal mächtig melancholisch. Zu ihren Einflüssen zählt sie nicht zu Unrecht Dr Dre, Bach, Air, Jonathan Richman, Walt Disney, Hans Zimmer, Daniel Johnston, Enya, The Beach Boys, Pink Floyd, Kraftwerk und Dead Moon! Die Plattensammlung geht also auf jeden Fall durch. Und das Ergebnis ist auch mehr als ein ein Kunstprodukt für Kunstfanatiker, dürfte aber insbesondere bei Vernissagen sehr gut funktionieren.

YouTube Preview Image
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Jein zum Verein: Gründungstreffen der Dresdner Kreativlobby am 06.12.

sebastian · 03.12.2011 · 1 Kommentar
6. Dezember 2011
20:00 Uhr bis 22:30 Uhr
friedrichstadtZentral

In einer spontanen Aufbruchs-Stimmung wurde bei einem von den Sächsischen Grünen veranstalteten Netzwerktreffen der Dresdner Kreativwirtschaft am 29.10. der Plan geboren, einen Lobby-Verband zu gründen. Da ein Verein die realistischste und logischste Rechtsform für ein solches Vorhaben ist, war davon die Rede, bereits am Nikolaustag einen Verein zu gründen, in dem Vertreter bestehender Strukturen und EinzelkämpferInnen sich zusammenschließen. Die Vereinsgründung wird zwar am 06.12. nicht erfolgen, aber zu den Punkten gehören, die im Friedrichstadt Zentral diskutiert werden. Ein Verein sei zum derzeitigen Zeitpunkt zu verbindlich und auch wenn der Aufwand für die Gründung sehr gering sei, so mache doch die kontinuierliche Betreuung sehr viel (ehrenamtliche) Arbeit, daher wolle man erst einmal mit potentiellen Mitstreitern in die konkrete Diskussion eingehen und Versuch machen, als eine Art Überbau ohne eigene Rechtsform zu agieren.

Einladen tun unter anderem Liane Hoder (Projektschmiede), Kristine Schmidt-Köpf (Künstlerbund Dresden), Jana Betscher (Kulturmagazin Dresdner), Claudia Muntschick (Selbstständige Stadtentwicklerin und Architektin), Magnus Hecht (scheune), Maik Roßmann (weissgrau), Martin Fiedler (neonworx), Andreas Schanzenbach (Cromatics) und Felix Liebig (Metropole Pieschen). Sie definieren die Ziele für den Abend wie folgt:

Eine Stimme bilden: Kreative Potenziale sichtbar machen, Bedürfnisse und Interessen aufnehmen, kommunizieren, gegenüber Politik vertreten, Strukturen bedarfsgerecht praktisch mitgestalten, Agenda medial beeinflussen.

Medial gibt es immerhin einen ersten Anfang.

Das Programm:
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Das Wohnen selbst als Kunstprojekt

kristin · 22.09.2011 · Keine Kommentare
23. September 2011
20:00 Uhr
friedrichstadtZentral

Wohnen als Ausstellung: friedrichStadtZentral lädt am Freitag zu einem Lese- und Gesprächsabend ein. Vorgestellt wird das Projekt 2-3 Straßen von Jochen Gerz.

Aus der Einladung:

»Hinter jeder Wand leben kreative Menschen – die meisten wissen es nur noch nicht.« Jochen Gerz

Wohnen im Ruhrgebiet, BadezimmerOb aus Moskau, München, Berlin oder Tokyo – 78 Menschen brechen auf. Sie sind eingeladen für ein Jahr mietfrei in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 zu leben. Sie beziehen leerstehende Wohnungen in drei ganz normalen Straßen in Dortmund, Duisburg und Mülheim an der Ruhr. Sie sind gekommen, um sich zu verändern. Und um gemeinsam mit ihren Nachbarn die Straßen zu verändern, in die sie ziehen. Denn wer sich verändert, sagt das Sprichwort, verändert die Welt … weiterlesen…

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MGX works 2004-2006

andrea · 07.05.2011 · Keine Kommentare
9. Mai 2011
20:00 Uhr
Altes Wettbüro

Am Montag, den 9.5. wird aus dem Alten Wettbüro erneut für kurze Zeit eine Galerie. Nachdem im März bereits Enzym dort ausstellte, ist es diesmal Designer und Künstler Shigetomo Yamamoto aus Japan mit MGX works 2004-2006. Zur Vernissage am Montag wird es Live Electronics von Suburban Trash geben. Zur Finissage am Donnerstag, den 12.5. drehen fRAN und East die Plattenteller.

“Bereits im Jahre 2006 kam er samt Ehefrau und jeder Menge Kisten und Kartons nach Deutschland mit der Idee einen Auszug seiner Werke zu präsentieren. Für wenige Wochen konnte man Bilder, Drucksachen und eine große Skulptur bewundern. Danach geriet alles leider viel zu schnell in Vergessenheit… bis jetzt! Denn die Arbeiten von Shigetomo Yamamoto verblieben aufgrund logistischer Gegebenheiten in Dresden. Anfang Mai kann man dann einen Teil seiner Arbeiten für kurze Zeit im Wettbüro bestaunen und auch gleich kaufen.”

Ein kurzes Interview und Einblicke in Arbeiten des Künstlers finden sich hier.

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Indie-Charity: Posters inspired by Songs – Indie Rock Poster Book

sebastian · 29.04.2011 · Keine Kommentare

Das Yellow Bird Project ist ein gemeinnütziges Projekt aus Montreal, an dem jede Menge namhafter Indie-Protagonisten beteiligt sind. Durch den Verkauf exklusiver Merchandise-Produkte (insbesondere T-Shirts) werden Gelder für verschiedene gute Zwecke gesammelt. Das ganze kommt sehr frisch und authentisch rüber im Vergleich zu den altbackenenen Spendeninstitutionen oer aufgesetzten Charity-Galas der A- und B-Prominenz. Ein wirklich toller Weg, um zu helfen.

Neustes Produkt ist das Indie Rock Poster Book.

“This poster collection is inspired by classic indie rock songs of each artist’s choosing. Featuring such favorite indie rock acts as the Bon IverDevendra Banhart, and Iron & Wine, this book is a must-have for indie art and music fans. Plus, it’s all for a good cause: royalties go to the host of admirable charities supported by Yellow Bird Project.”

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2 Tage 1 Haus 20 Künstler

andrea · 21.04.2011 · Keine Kommentare

Mobiles Kunsthaus, Plattform, Ausstellungsraum, Konzert- und Kinosaal – das sind ja gleich fünf Dinge auf einmal! Im spring house verwandeln am 22. und 23.4. Künstler und Besucher ein privates Dresdner Wohnhaus in einen temporären Kunstraum, laden ein zur Auseinandersetzung mit intimen und doch fremden Räumen zwischen Alltag und Kunst, Privatem und Öffentlichem.

“Das Haus steht den Künstlern mit allen Räumen, Kammern und Treppenaufgängen bis hin zu Dachboden, Terrasse und Außengelände zur Verfügung. Sie können hier wohnen, schlafen, essen, arbeiten und sich gegenseitig austauschen. Das Haus wird zu einem Labor für künstlerisches Arbeiten, zu einer Spiel- und Projektionsfläche, zur Bühne und zum Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst.”

Das ganze (Begleit-)Programm findet sich hier. spring house befindet sich in der Bettinastrasse 18, 01099 Dresden und ist am 22. sowie 23.4. von 11:00 – 21:00 Uhr geöffnet. Eintritt frei.

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Der Anfang eines wunderbaren Missverständnisses?

andrea · 02.04.2011 · 7 Kommentare
3. April 2011, 15:00 Uhr bis 4. April 2011, 01:00 Uhr
Altes Wettbüro

Am Sonntag, den 3.4.2011 gibt es ab 15:00 Uhr im Wettbüro das illustre Aufeinandertreffen (von Teilen) der elektronischen Szene der Stadt zum Zwecke der Unterstützung der Tanzproduktion ROHRPOST. Im Rahmen der 20. Tanzwoche nämlich soll das Stück im Projekttheater zur Uraufführung kommen.
“Das Geld wird benutzt um das Tanzstück ROHRPOST für die Tanzwoche Dresden zu realisieren. Die Produktionskosten beinhalten Künstlerhonorare, Requisiten, Kostüme sowie die Marketingkosten. Die Honorare für die Aufführung werden seitens der Tanzwoche Dresden übernommen.” (startnext)

So weit – so gut – so Benefiz. Und während ich die Veranstaltungsankündigung schreibe, frage ich mich angesichts einiger DJs und Liveacts, die ihre Unterstützung für das Projekt nicht monetär, sondern mit Leistung abgelten und selber jeden Cent umdrehen müssen:
Wer bezahlt denen eigentlich den nächsten Gig in einer schummrigen Bar?

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Bilder_innen (m/w) für Ausstellung gefunden!

andrea · 29.03.2011 · Keine Kommentare
1. April 2011
19:00 Uhr
Fischladen

Die nächste Vernissage, auf der man ganz ungezwungen aus der Bierpulle trinken kann, findet am Freitag, den 01.04.2011, 19:00 Uhr statt. Der Fischladen lädt zur Eröffnung von:

Bilder_innen. Kunst auf der Kippe
Verschiedene Künstler

“Der Titel dieser Gruppenausstellung verweist humorvoll auf Fragen der Geschlechtlichkeit von Kunst. Gemeint sind hier natürlich in erster Linie die Kunstschaffenden, welche sich hinter den Werken verbergen. Lassen die Arbeiten Aussagen zur ihrer geschlechtlichen Identität zu und wenn ja, um welche Identität handelt es sich dabei überhaupt? Welche Aspekte sind es, die Rückschlüsse über eine männliche oder weibliche Zuordnung geben? Und ist eine eindeutige Bestimmung überhaupt möglich? Mit solchen Fragestellungen ist das Publikum in der Ausstellung konfrontiert. Es ist dazu eingeladen, sich spielerisch im
Schubladendenken zu üben, um dabei möglicherweise genau durch diese Stigmatisierung überführt zu werden. Nicht zuletzt geht es hier aber auch um spannende Arbeiten von weitestgehend (noch) unentdeckten Künstlern und Künstlerinnen.”

Galerieöffnungszeiten: Mo. – So. 16:00 – 22:00 Uhr
Finissage: Sa. 2011-04-09, 19:00 Uhr

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