Half Moon Run – Weltruhm: Check!

kristin · 30.03.2013 · Keine Kommentare
5. April 2013
20:00 Uhr
Kulturhaus III & 70, Hamburg
Verlosung

Sie so (2015): „Ich hab die ja damals noch vor 70 Leute gesehen“
Er so: „Ich will ein Kind von Dir!“

(FB-Post, 21.05.2012)

Über Half Moon Run ist auf dem Mittelstern eigentlich alles gesagt worden: In Sebastians Liebeserklärung an den Song Full Circle vor einem Jahr, kurz darauf in seiner Ankündigung des Konzerts im Thalia als „letzten Halt vor Weltruhm“ und in der Zusammenfassung des „musikalischen Volltreffers“ von Gastschreiberin Jule.

Auf dem Iceland Airwaves gab es ein spektakuläres Wiedersehen mit Half Moon Run, die – inzwischen zu viert – in verschiedenen, proppevoll gefüllten, Spielstätten für ausnahmslos begeisterte Blicke und Gespräche sorgten. Nachdem sie anschließend in den USA, Australien und in ihrer Heimat Kanada unterwegs waren, sind sie nun zurück in Europa. Als Special Guests supporten sie die ausverkaufte Tour von Mumford & Sons! weiterlesen…

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Konzertrückblick: Amatorski im Turmzimmer Uebel & Gefährlich, Hamburg

kristin · 04.02.2013 · Keine Kommentare

Am vergangenen Freitag spielte das belgische Quartett Amatorski (polnisch für »amateurhaft«) die erste Show seiner kleinen Deutschland-Tour in Hamburg. Wer das Turmzimmer im vierten Stock des Uebel & Gefährlich an diesem Abend aus eigener Kraft erklommen hatte, den begleiteten Amatorski behutsam wieder ganz tief runter, unter die Haut.

Bereits im Juni 2011 hatte Andrea auf die 2008 gegründete Band hingewiesen und die Frage nach der Zeitmäßigkeit dieser Art von Musik in den Raum gestellt. Nun, das Turmzimmer in Hamburg hätte gerne voller sein dürfen.
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Konzertrückblick: Veto im Knust, Hamburg

kristin · 02.02.2013 · Keine Kommentare

Am 29.01. inszenierten Veto im Knust in Hamburg ihren progressiv elektronischen Rock mit typisch skandinavisch-kühlem Kopf; sympathisch und ehrlich.

»there are no hidden laws
what you see is what you see
we don’t need to be more than we have been so far«

Corwood Manual, als spontaner Ersatz für Hanne Kolstø eingesprungen, die wegen einer Sehnenscheidenentzündung leider als Support ausfiel, versuchte am vergangenen Dienstagabend die Wartezeit im Hamburger Knust angenehm zu vertonen. Mit seiner E-Gitarre spielte der Berliner zu elektronischen Klängen und Beats aus dem Laptop auf und und sang dazu. Diese Stimme?! Die klang vom ersten Ton so vertraut, dass wenigstens die Frage „Wo habe ich das denn schon mal gehört?“ die Spannung fast über seinen gesamten Auftritts halten konnte. Erst im Nachgang stellte sich heraus: Das Projekt mit dem schwer verständlichen und kaum merkbaren Namen gehört zu Andreas Bonkowski, der Stimme (u.a.) von Siva und I Might Be Wrong.

Veto, 29.1., Knust HamburgKeine Spur von gelangweilter Unruhe mehr, als endlich Veto auf der Bühne stehen. Während ich mich kurz darüber wundere, dass es sich bei Veto anscheinend um eine Band handelt, deren optisches Auftreten von jungen Mädchen aufgeregt ausgewertet wird, wundern sich die Mädchen, was es wohl mit diesem lustigen Pandabärchen auf sich hat, das vom T-Shirt von Sänger Troels Abrahamsen grinst – na, da helfe ich doch gern weiter!

Veto wirken wie ein strotzendes Kraftpaket; Die Dänen konzentrieren ihre Energie konsequent auf diesem hohen Level, das sich anfühlt wie kurz vor dem großen Ausbruch. Mit eindringlicher Stimme bringt Troels Abrahamsen die Aussagen seiner Lyrics glasklar auf den Punkt. Mads Hasager am Schlagzeug, David Krogh Andersen an der Gitarre, Mark Lee am Keyboard und Jens Skov Thomsen am Bass machen ihr Ding, bleiben in ihrer Individualität jedoch immer beieinander. Treibende Trommeln, harte, tanzbare Beats, mitreißende Bassläufe und einschneidenden Gitarrenriffs setzen Akzente. Der Ausbruch, der über der gesamten Show schwebt, wird nur sparsam dosiert zugelassen.
Veto wechseln zwischen ganz neuen Stücken ihrer gerade erst veröffentlichten Doppel-EP Sinus Point Break und – vom zahlreich erschienenen Publikum textsicher gefeierten – Hits (Spun, Spit It Out, I Brought The BBQ, You Say Yes, I Say Yes …) und überraschen in der Zugabe mit einem großartig interpretierten Cover von Phil Collins‘ In The Air Tonight.

Große Show!

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Passion Victim Vol. 2 mit Reptile Youth, MF/MB/ und Daniel Norgren

kristin · 21.01.2013 · Keine Kommentare
26. Januar 2013
21:00 Uhr
Knust, Hamburg
VVK ab 13 €

Als ich im vergangenen September eines schönen Reeperbahn Festival-Tages zufällig mit den Jungs und einem der Mädels des Hamburger Labels Popup Records am Mittagstisch saß, drückten sie mir voller Stolz einen Flyer in die Hand: Mit bunten Kreisen und vielversprechendem Lineup (I Got You On Tape, Spring Leads You Home Tonight, The Mouse Folk) lud die labeleigene Konzertreihe Passion Victim zu ihrer Auftaktveranstaltung im Oktober ein; Natürlich nach Hamburg – für einen Konzertausflug ab Dresden viel zu weit weg.

Popup Records präsentiert: Passion Victim Vol.2Kein halbes Jahr später sieht alles ganz anders aus. Aus Kreisen wurden Dreiecke und Passion Victim geht in die zweite Runde. Nach einem knappen Monat in der „schönsten Stadt Deutschlands“ (wie man mir hier nach wie vor einredet), ist das nun endlich die perfekte Gelegenheit für mich, der nigelnagelneuen Wahlheimat ein vernünftiges „Hallo“ entgegenzurufen. Dass die Poups dafür extra fleißig basteln und ausgerechnet Reptile Youth (Interview und Konzertankündigung Nov. 2012) eingeladen haben, finde ich einfach nur angemessen! Danke, ihr Lieben!
Und weil das hier ja nicht Dresden ist, sondern eben Hamburg, bin ich mir fast sicher, dass Reptile Youth Frontklettermax Mads Daamsgard Kristiansen am kommenden Samstag alle Voraussetzungen vorfinden wird, die Angelegenheit mit anständigem Crowdsurfing (statt abgespeckter Crowdnapping-Action) zu rocken.

 
Ich erwarte Szenen wie diese: weiterlesen…

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Lydmor: Solo-Show in Hamburg

kristin · 13.12.2012 · Keine Kommentare
17. Dezember 2012
20:00 Uhr
Aalhaus, Hamburg
Eintritt frei
FB-Event

Bevor Lydmor wieder als Gastsängerin von Bottled In England unterwegs ist, legt sie am kommenden Montag einen kurzen Zwischenstopp in Hamburg ein und wird im Aalhaus eine Solo-Show spielen. Für vorweihnachtliche Gemütlichkeit sorgt das Aalhaus mit Glühwein und Waffeln.

Mit ihrem Debütalbum A Pile Of Empty Tapes (spotify) hat mich Lydmor im Oktober voll erwischt. Seitdem begleiten mich ihre Songs fast überall hin.

LydmorIn den vergangenen Monaten war Lydmor mit ihrem Soloset in Dänemark für mehrere Termine, unter anderem auch als Support von WhoMadeWho, zu erleben. Von ihrem Auftritt auf dem Bands of Tomorrow Festival schwärmt Marie Raasthoej Hansen [auf Dänisch; darum googletranslatet]:
»There is not much else to say other than that this is insanely good! She talks between numbers with a slightly nervous and theatrical appearance, and she seems sweet and dangerous at the same time. […] There is skill and intensity behind the music. The text is well-written, which one particular note in the quiet, newly written number on red wine, cigarettes and deprivation, who settled in the heart and the brain and has been there ever since. Her voice is beautiful, heartfelt and playful. The soundstage pick you up and take you to whatever you want to or not.«

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Reeperbahn Festival: Vielfalt statt Mainstream

kristin · 03.09.2012 · Keine Kommentare
20. September 2012 bis 22. September 2012
Location siehe Text, auswärts
Hamburg

»Wer spielt denn da so?«

»Hauptsächlich Künstler, die noch nicht so bekannt sind.«

»Warum willst du dann hin?«

»…«

Vom 20. bis 22. September findet in Hamburg zum 7. Mal das Reeperbahn Festival statt. An drei Tagen pulsiert auf dem Kiez alles rund um Musik, Kunst und Business. Mit 20 000 erwarteten Besuchern, 2 000 Fachvertretern und über 350 Programmpunkten an mehr als 50 Spielstätten ist das Reeperbahn Festival das größte Clubfestival in Deutschland und versucht den Spagat zwischen Unterhaltungs- und Branchenveranstaltung.

3-in-1: Music · Campus · Arts.
Zwischen Überforderung und Inspiration versucht die Dreiteilung des Festivals in Music, Campus und Arts Struktur und Orientierung zu schaffen. Prima für alle, die ihr Interesse auf einen oder zwei Punkte beschränken können. Die Ausrichtung von Music (Konzerte, Konzerte, Konzerte) und Arts (Ausstellungen von u.a. Comics, Album Covers, Streetart und Postern, Literatur, geführte Streetart-Touren durch den Kiez und Film) ist selbsterklärend, die Sparte Campus richtet sich mit Konferenzen, Networking-Sessions und Showcase-Konzerten – fast ausschließlich – an die Fachbesucher. Eine Übersicht über alle Showcases, die für jeden Festivalbesucher zugänglich sind, gibt’s hier. Auf den schnellen ersten Blick einen besonderen Hinweis wert: Meet Estonia and Latvia (Iiris, Ewert And The Two Dragons) und Believe Digital onStage (The Rumour Said Fire, Spleen United)

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Uke Up Your Ass!

kristin · 25.04.2012 · Keine Kommentare
30. April 2012
22:00 Uhr
Chemiefabrik, Dresden
VVK 9 €, AK 10 €
Verlosung

Artgerechter Arbeitsplatz meiner beiden dicken Freunde Tobbo (DSDS-Casting-Teilnehmer sowie Erfinder der Sunflower Guerilla Days) und Hairy, auch bekannt als The Godfahthers of Ukerock, noch besser bekannt als The Ukeboys, sind die Fußgängerzonen Hamburgs. Dort zaubern die beiden Dicken mit ihren kleinen Gitarren den Sommer in die Gesichter der Passanten wenn sie Coverversionen bekannter Rock- und Popsongs auf der Ukulele rocken. Das damit verdiente Kleingeld wird sofort in Biere neue bunte Ukulelen und Hawaii-Hemden investiert, um noch mehr Freude unter noch mehr Menschen zu verteilen.

Moment mal, … Coversongs?

»Coversongs kann jeder…aber Coversongs auf der Ukulele?!?! Geht doch gar nicht?….Geht Jawohl!!«

In letzter Zeit stehen The Ukeboys immer öfter auch auf der Bühne (Jungs, wo sind denn die Hawaii-hemden???)
http://www.youtube.com/watch?v=_usEzA65V3c

Und ab Samstag gehen sie sogar auf ihre erste Deutschlandtour. Hier die Termine:
28.4. Jena – Musikkneipe Alster // 29.4. Leipzig – McCormacks // 30.4. Dresden – Chemiefabrik // 1.5. Nürnberg – Mono Bar // 2.5. Bamberg – Live Club // 3.5. Kall – Alte Abtei // 4.5. Leverkusen – Devil – Rockkneipe Leverkusen // 5.5. Osnabrück – Trash // 6.5. Hamburg – Souledge

Nun würde ich euch ja unheimlich gern am 30.4. zu den Ukeboys in die Chemiefabrik schicken. Die Sache hat leider einen Haken: Außer den Ukeboys spielen dort noch Howling Eric (Rockabilly, Punk aus Dresden) und Frantic Flinstones (Psychobilly-Punk aus Berlin/UK). Beides überhaupt nicht meins, deswegen erfolgt die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausdrücklich auf eure eigene Verantwortung. Wem Rocka-/Psychobilly und Punk nichts ausmachen: Uke Up Your Ass! Müsste ich nicht arbeiten, wäre mein Plan: Mit den Ukeboys Biere trinken. Uke Up My Ass! Biere trinken mit den Ukeboys.

Wer mich vertreten will, schickt bis 29.04., 20:15 Uhr eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de und tippt The Ukeboys in den Betreff. Nennt uns einen Lieblingssong, den ihr gern mal in der Ukeboys-Version hören möchtet und nehmt damit an der Verlosung von 2 x 1 Freikarte teil.

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Ich hätte gern ein Wort, das wirklich wie dein Lachen ist – Eine Handvoll Fink

sebastian · 23.12.2011 · Keine Kommentare

Eine Handvoll beste Fink-Sätze:

*********

Titel: Eismann

Album: Bam Bam Bam

Lieblingssatz: „Der Mittag schweißt sein Türschild an die Zeit“


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Herrenmusik vom König

kristin · 06.12.2011 · Keine Kommentare

Letzte Woche durch Zufall entdeckt und wenn überhaupt, dann vielleicht auch nur für all die wenigen interessant, die auch den peters. hinterhertrauern, mit denen ich mindestens das Antifee-Festival in Göttingen assoziiere, wenn nicht sogar Ritter Sport Bio, die sich 2008 aber leider aufgelöst haben »… bevor es noch gut wird, weil dann ist es schon lange nicht mehr gut!« :-(

Beinahe wäre es mir entgangen, dass peters.‘ Torben, besser bekannt als König Wilhelmsburg, schon seit 2009 bei den Hamburgern Herrenmagazin in die Saiten greift. Er macht sich aber auch ganz ohne Gitarre spitzenst:

Herrenmagazin bezeichnen sich als eine Band »… wie man sich Bands als romantisches Ideal vorstellt: saufen, feiern und zusammen spielen.« weiterlesen…

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