„Mein Fußballjahrbuch“ – Das Freundschafts- und Trainingsbuch für Kids

sebastian · 22.12.2016 · Keine Kommentare

Dominik Kirst kennt in Dresden jeder, der sich mit Kinderfußball beschäftigt. Der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann arbeitet als Trainer in der privaten Fußball- und Bewegungsschule „Heidler Soccer Academy“, die in Dresden neben den Nachwuchszentren der SG Dynamo und des SC Borea zu den Top-Adressen im Kinderfußball zählt (wenn man im Kinderfußball davon reden will…).

Mein Fußballbuch

Mein Fußballjahrbuch

„Mein Fußballjahrbuch“ ist seine erste Veröffentlichung und ein Mix aus Freundschaftsbuch, Trainingsanleitung und Spielauswertung in einem. Es eignet sich vor allem für Kicker und Kickerinnen zwischen 8 und 11 Jahren, die ihren Sport mit großer Leidenschaft betreiben, und für die ist das ein tolles Geschenk.

Besonders gelungen finde ich den Ansatz der Spieltagsauswertung und dass dort nicht einfach angeben soll, ob man „gut“ oder „schlecht“ war, oder ob man ein Tor geschossen hat. Stattdessen wird gefragt, was der Trainer vorher für Aufgaben verteilt hat und wie die Mannschaft (und man selber) diese umgesetzt hat. Die Kids können außerdem ankreuzen, ob man eher viele oder wenige Ballkontakte hatte, das vielleicht wichtigste Kriterium im Kinderfußball. Das leitet spielerisch und einfach ein erstes Analysieren von Spielen aus den wichtigen Fragen heraus und schult die Kinder auch, die Aufgaben des Trainers zu überdenken. Ok, in den meisten Fällen sind die ziemlich einfach gestrickt („viel laufen“, „mal drauf hauen“, „mal mehr Körpereinsatz zeigen“), aber vielleicht schult es ja auch die Trainer, wenn sie wissen, dass ihre Jungs und Mädchen das festhalten ;-)

Illustriert hat das Büchlein, das es bei Amazon für einen 10er gibt, der Kommunikationsdesigner Christoph Köhler.

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Alles ist Fußball

sebastian · 22.02.2016 · Keine Kommentare

Tischtennis

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Dresdner Fußball: Herrlich schräge Fans im Kleingartenblock

sebastian · 09.03.2015 · Keine Kommentare

Kleingartenblock (Erlebnis Stadion)

Kleingartenblock (Erlebnis Stadion)


Abseits der übermächtigen SG Dynamo und dem übergebliebenen Haufen treuer DSC-Supporter, geht in Sachen Fanwesen im Dresdner Fußball eher wenig. Zu viele Vereine streiten sich um zu wenige Zuschauer, finden so zu wenig Sponsoren, um durch sportliche Attraktivität mehr Fans zu gewinnen. Die sportliche Nummer 2 der Stadt ist aktuell die „Post“. Auf dem Platz an der Hebbelstraße hat sich der Sonntag Vormittag als Anstoßzeit etabliert und lockt immerhin die halbe Nachbarschaft zu einem gemütlichen Frühschoppen. Zwischen 100 und 200 Besucher finden sich je nach Wetterlage ein, heißt der Gegner Chemie Leipzig kommen inklusive Gästefans auch mal 550. Handfeste Sportplatzatmo mit Bratwurst und Besuchern aller Altersklassen. Ähnlich sieht es bei den anderen „Großen“ wie der SG Weixdorf oder in Laubegast aus. Beim SC Borea, lange Jahre die sportliche Nummer 2 bis 3 in der Stadt, finden sich gleich die zwei wahrscheinlich kleinsten Fangruppen. Ein unverwüstliches Rentner-Trio mit eigener Leistungsfußballvergangenheit und Robert und sein Plus Eins aka „Die Edelfans“.

Den skurrilsten Fanblock findet man bei der SpVgg Dresden-Löbtau 1893. Dort feiert eine Handvoll positiv verrückter Zeitgenossen im „Kleingartenblock“ das Team (und sich selbst), dass es eine wahre Freude ist.

Sogar auswärts:
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Dynamo auf dem Weg zum englischen Teammanager-Modell? Why not!

sebastian · 18.02.2015 · Keine Kommentare

Man darf davon ausgehen, dass Stefan Böger bei Dynamo Dresden nicht wegen der Tabellensituation gehen musste und die über die Medien kolportierte fehlende individuelle Entwicklung der Spieler allein kann und wird es auch nicht sein. Wir reden über ein halbes Jahr Arbeit mit viel Verletzungspech und Spielern, die durch die Bank weg nicht vom Dorf kommen, sondern bereits in der Jugend auf höchstem Niveau ausgebildet wurden und bereits Erfahrungen in Männerbereich gesammelt haben. Riesige Entwicklungssprünge sind da in sechs Monaten nicht zu erwarten. Im Fokus stehen vielmehr wachsende Erfahrung und größeres Selbstbewusstsein durch Spielpraxis und die Arbeit an individuellen Schwäche.

Also wird es im Wesentlichen um Vertrauensverhältnisse und Arbeitsabläufe gehen und die sind gerade bei einem Club wie Dynamo Dresden extrem wichtig. Mittlerweile bestätigt Aufsichtsrat Dr. Jürg Kasper sehr sachlich, dass Böger die Punkte Leistungsdiagnostik, Psychologie, Spielvorbereitung und Trainingsgestaltung grundsätzlich anders umgesetzt hat, als im sportlichen Konzept geplant.

Die entscheidende Frage ist, ob ein Chef-Trainer im (deutschen) Profifußball nicht die 100%ige Hoheit bei diesen Punkten haben sollte oder ob er sich wirklich an einem Konzept der sportlichen Leitung entlang hangeln muss.

Vielleicht wäre es daher nur allzu logisch, wenn bei Dynamo Dresden offen über ein englisches Modell nachgedacht würde, bei dem Ralf Minge nicht die klassische deutsche Rolle des Sportdirektors einnimmt, sondern die Rolle des englischen Teammanagers. Der sogenannte Teammanager (wie z.B. Sir Alex Ferguson) leitet zwar nur selten das Mannschaftstraining, hat aber zumindest bei der Mannschaftsaufstellung das letzte Wort. Das Training leiten meistens Co-Trainer, sodass sich der Manager seinen Managementaufgaben widmen kann. Die Einführung dieses Modells (Babbel, Magath) ist zwar in Deutschland eher erfolglos geblieben, aber das lag nicht zuletzt an ziemlich machtgeilen Personen in der eigentlichen Vereinsführung. Natürlich verlangt so ein Modell nach einen großen Stab. Und nach viel Vertrauen im Team. Aber das ist die Aufgabe des Teammanagers.

Ralf Minge wäre – so denke ich – ziemlich perfekt geeignet, um diese Rolle bei Dynamo Dresden einzunehmen. Extrem viel Sachverstand, hohe emotionale Bindung zum Verein, ein gutes Netzwerk, ein Auge für Talente: Beste Vorraussetzungen für eine kontinuierliche Arbeit. Alex Ferguson war bei ManU über 25 Jahre Teammanager. Er hat den Verein geprägt wie kein zweiter. Ralf Minge könnte der Alex Ferguson von Dynamo werden. Wenn man ihn lässt. Wenn er wirklich will. Logisch wär´s und ohne jemanden vorzuverurteilen: Die Verpflichtung von Peter Nemeth als Trainer spricht eher für dieses Modell als dagegen.

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Die Roten Bullen als Blaupause für Marketing beim Fußball: Wohl kaum!

sebastian · 25.08.2014 · 1 Kommentar
Seit langem mal wieder was in der Rubrik "Mittellinie". Wird ja auch Zeit :-)

Auf dem Dresdner Marketing-Fachportal Sputnika erschien am Freitag ein Gastbeitrag von Jens Herrtrampf, in dem er RB Leipzig überschwänglich als vorbildhaftes Live-Marketing-Instrument für die Marke Red Bull deklamiert. Vor allem, weil aus Überschrift („Lehrstück“) und Inhalt der Eindruck entstehen, das Konzept RB Leipzig sei reproduzierbar, möchte ich darauf antworten. Denn das ist es eindeutig nicht so ohne weiteres. Außerdem muss der Beweis erst erbracht, werden, dass das Projekt wirklich positiv auf die Marke einspielt. Ich hab da so meine Zweifel. weiterlesen…

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Im Urban Lifestyle ist kein Platz für Hartplatzhelden. Fußball jenseits der Arena ist Dorfsache

sebastian · 26.11.2013 · Keine Kommentare

Während das Profigeschäft und die Eliteförderung im Lande gedeihen wie nie zuvor, muss man sich um den Amateurfußball ernsthafte Sorgen machen. Insbesondere in den Großstädten. Das Perverse: Ein wichtiger Grund für den Niedergang des Fußballs ist: Der Fußball!

Fußball gucken ist cool. Fußball spielen eher nicht so… 

Fast 400.000 fußballbegeisterte Menschen besuchen mittlerweile jedes Wochenende allein die Spiele der Ersten Bundesliga. Das sind mehr als doppelt so viele wie 1990, als zu den Spielen der Bezirksoberligamannschaft des SV Nordenham noch regelmäßig 400 Besucher strömten. Dazu kommen 3,5 Mio. Sky-Abonnenten, die es sich lieber mit Kartoffelchips „rot-weiß“ auf der Couch gemütlich machen als mit Bratwurst an der Werbebande eines zerschlissenen Sportplatzes. Wer soll da noch Spiele der Bezirksliga besuchen?

6.822.233 Mitglieder und damit 22.105 mehr als im Vorjahr sind derzeit in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet„, strahlt der DFB auf seiner Website und verschweigt ein großes Problem, denn das Wachstum beruht fast nur auf Fans und nicht auf Spielern. Dynamo Dresden hat über 14.000 Mitglieder und ist damit der mitgliederstärkste Sportverein im Osten. Bei der SGD kicken tun davon allerdings die allerwenigsten! Und so musste DFB-Chef Niersbach neulich einräumen, dass bei den zehn- bis 14-Jährigen Besorgnis erregende 4.000 Mannschaften weniger gemeldet wurden als im Jahr zuvor.

Eishockey, Volleyball, Football, Basketball, Nordic Walking, Elbhangfest… 

Doch nicht nur der Profifußball ist eine Konkurrenz für den Amateursport in der Stadt.
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Dynamo und St. Pauli starten gut in die neue Saison

sebastian · 30.07.2013 · Keine Kommentare

Meine beiden Herzensclubs sind zufriedenstellend in die zweite Liga gestartet. Während bei St. Pauli Marc Rzatkowski und Christopher Nöthe eindeutig mehr Ballsicherheit und Kreativität ins Spiel gebracht haben, überzeugte Dynamo vor allem mit einer stabilen Abwehr, die mir in Anbetracht der Zielstellung Klassenerhalt eindeutig wichtiger erscheint als der immer wieder geforderte zweite Stürmer. Gegen Bochum spielte Dynamo mit einem sehr klaren 4-2-3-1 und ließ dabei weniger Torszenen der Gastgeber zu, als Union Berlin in der Woche zuvor im eigenen Stadion.
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Nicht zu toppende Töppen: Von Air Jordan bis David Beckham

sebastian · 12.02.2013 · Keine Kommentare

Bis Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrtausends waren Fußballschuhe schwarz. Schwarzes Leder, weiße Streifen, strenger Geruch. Aber parallel zum (zu bedauernden) Siegeszug von Biermixgetränken in transparenten Flaschen und dem (sehr zu begrüßendem) Einzug afrikanischer Fußballer in die Weltspitze, wurden die Töppen plötzlich ziemlich tuffig.

Zumindest in Deutschland sorgte wohl zunächst das magische Dreieck des VfB Stuttgart – Giovane Elber, Fredi Bobic, Krassimir Balakov – für Aufsehen. Den (Paradies)vogel abgeschossen und der farbigen Revolution alle Türen geöffnet hat aber der Kameruner Rigobert Song, der bei der WM 98 in rot-geben Schuhen auflief. Ich finde nur leider kein Foto. Auf der Puma Facebook-Seite finden sich zwar einige schicke alte Modelle aber Vollständigkeit in einer Chronik sieht mal ganz anders aus. Ich kenne Männer, die noch immer nachts aufwachen und den WM Titel 1954 bejubeln, die daraufhin zu Fernsehtechnik Walter gegangen sind und sich nach Schwarz Weiß Geräten erkundigten. Einen im Grunde nicht mehr zu toppenden Töppen-Trend setzte Style-Ikone David Beckham mit seinen rosa Ballet-Schraubstollen.

Das Ende der Farbenstange – Schlimmer geht nicht

Sie alle eifern einem der größten Sportsmänner aller Zeiten nach. 1985 hat Nike für Michael „Air“ Jordan einen Schuh entworfen (der „Air Jordan I“), der von der NBA verboten wurde, weil er ganz ohne die Farbe Weiß auskam (angeblich flimmerte das TV-Bild?!?). Was für ein genialer PR-Schachzug. Michael Jordan trug die Schuhe trotz des Verbots und bekam wahrscheinlich ein mehrfaches von dem, was die Chicago Bulls als Disziplinarstrafe bezahlen mussten.

Dass Camel bis zur WM 2022 mindestens zwei Teams in speziellen Wüsten-Boots ausstatten will ist übrigens nur ein schlechter Thresenwitz.

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Brolin – Soundtrack für die Geschichte des goldenen Jungen?

sebastian · 01.10.2012 · Keine Kommentare

„We believe there aren’t many better things in life than discovering awesome new music. Music discovery is and always will be something that makes our lives worth living. Alongside holidays, sex, food, socialising and a handful of other human activities, it’s just one of those magical things that alleviates the brain from the usual stresses of life…“

…sagt Mike Bradford in seinem Artikel über den britischen Solo-Künstler Brolin und spricht mir damit sowas von aus der Seele. Wie gerne erinnere ich mich an meine myspace-Nächte der ersten Stunde, als die Bandsuche noch funktionierte und man nach chilenischen Bands suchen konnte, die von Kraftwerk beeinflusst wurden. Oder türkischen Bands, die von sich selbst behaupteten, sie klängen wir The Cure. Als Bands ihre Profile noch nicht unter SEO-Aspekten füllten und den Spam-Grundkurs für mittellose Kelleracts nicht nicht besucht hatten. Damals konnte es einem passieren, dass man einen Act wie Brolin entdeckte und (zumindest als Fußballfan) alleine wegen des Names hängen blieb und dann die vorhandenen zwei Songs im Dauerloop abspielte. Mike verweist auf Soundcloud-hopping und ‘Bandcamp-ing’. Passiert mir aber eher selten…

Brolin – um zum Thema zurück zu kommen – kombiniert Stil-Elemente aus Alt-J und The Neighbourhood, um mal zwei Bands zu nennen, die bei uns gerade ganz oben in der Playlist festhängen. Treffend aber durchaus auch der Vergleich „James Blake covering Numb by U2“, den Mike ins Spiel bringt. Musik, die Deine Zugfahrt mit dem Eurocity durch den Brandenburger Schneeregen zu einem Kinofilm werden lässt. Hinter jedem kahlen Baum, der vorbei rauscht, wartet eine neue Geschichte. Die Debut Single erschien Mitte September auf National Anthem, die gerade einen guten Lauf zu haben scheinen bei ihren Veröffentlichungen! Brolin über sich selbst:

„I am a bedroom producer, self-taught, self-analysing, into beats, space and melody,“


Traurig schön wie die Karriere des schwedischen Fußballers Thomas Brolin, den ich zu seiner Zeit sehr bewundert habe und der durchaus als Namenspate in Frage kommt, da Brolin eine ganze Weile in England (Leeds United) aktiv war.
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If there was a Fashion Block…

sebastian · 17.08.2012 · Keine Kommentare

…it definitely wasn´t the K Block! But Gegengerade? What do you think?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier das dazugehörige Stück

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