Das SPOT Festival 2015 in der Playlist

kristin · 23.04.2015 · Keine Kommentare
30. April 2015 bis 3. Mai 2015
Location siehe Text, auswärts
Tickets ab 275 DKK (ca. 37 €)

Nach einem Winter voller Clubkonzerte stellt sich bei mir zusammen mit der Frühjahrsmüdigkeit gerne eine lähmende Musikverdrossenheit ein. Hin und wieder verliert sich die Begeisterung für die Musikperlenfischerei in einer unüberschaubaren Menge an Neuveröffentlichungen, zwischen Besprechungen, die schon in den ersten paar Monaten DIE Platten des Jahres feiern und Konzertankündigungen der fünfhundertsiebenundachtzigsten Singer/Songwriter-Folkcombo traurig schmachtender Vollbartbarden.

SPOT Festival 2015Zum Glück ist es genau jetzt aber auch wieder an der Zeit für das immer noch sympathischste aller Newcomer-Festivals: das SPOT Festival. Am ersten Maiwochenende bringt das SPOT Festival im schönen dänischen Städtchen Aarhus Musiker und Fans, Journalisten und Vertreter der Musik- bzw. Kulturwirtschaft zusammen, um für ein paar Tage Musik in kurzen, prägnanten Showcases zu erleben, sich auszutauschen, mit dem einen oder anderen Bier anzustoßen und zu netzwerkeln.

Mit seiner überschaubaren Größe und einem sorgfältig zusammengestellten Musikprogramm lädt das SPOT Festival auch in diesem Jahr dazu ein, bisher völlig unbekannte Acts zu entdecken und bereits liebgewonnene Künstler wiederzutreffen. Auf welche ich mich in diesem Jahr besonders freue und/oder gespannt bin, habe ich in einer Playlist zusammengepickt. Hinweise auf überhörte, übersehene oder schlicht vergessene Künstler, die auf meiner Must-See Liste noch fehlen, nehme ich gerne, z.B. in den Kommentaren, beim Mau Mau im Bus oder per E-Mail entgegen.


Die Playlist

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Picknick, Pop und Party bei der altonale Pop Nacht

kristin · 22.06.2014 · Keine Kommentare
28. Juni 2014
14:00 Uhr
Location siehe Text, Hamburg
VVK 10 € zzgl. Gebühren
AK 13 EUR
aktuelle Infos bei Facebook

Eine Woche vor dem großen Straßenfest des Hamburger Kulturfestivals Altonale lockt die altonale Pop Nacht mit einem Paket aus Picknick, Livemusik und Party am nächsten Samstag in die ehemals zweitgrößte Stadt Dänemarks.

In Zusammenarbeit mit dem Label popup-records wurde ein Line-up aus elf internationalen und zwei lokalen Bands aufgestellt, die vier besondere Locations rund um den Platz der Republik in Hamburg Altona bespielen werden: das Rathaus Altona, die Christianskirche, das Altonaer Museum und die Gewerbeschule Energietechnik.

altonale Pop Nacht - Flyer Wenn uns, so wie geplant, tatsächlich einmal ein Sommersamstag ohne Hamburger Niederschlag bevorsteht, seid ihr bereits ab 14 Uhr zu einem einstimmenden Picknick in den Park vor dem Altonaer Museum eingeladen. Dort erwartet euch ein entspanntes Nachmittagsprogramm mit Live-Musik von Matteo Capreoli und Ben Galliers sowie Sessions mit In Bed with. Der Eintritt für das Nachmittagsprogramm ist frei, bei Regen kann das Picknick jedoch leider nicht stattfinden.

Für den unschlagbaren Eintrittpreis von 10 Euro im Vorverkauf bzw. 13 Euro an der Abendkasse gibt es anschließend einen ganzen Abend lang typischen popup-record Sound zu hören: Von Singer/Songwriter und Folk (Tim Neuhaus, Paul Armfeld) über zartschmelzenden Indie (Xul Zolar, Novo Amor), Pop (Asbjørn) und Drama (Dear Reader) bis zu gut gelaunten Indie/Folk Pop (Kristoffer & The Harbour Heads, Golden Kanine) gibt es einige musikalische Sahnehäppch zu probieren.

Alle Künstler könnt ihr euch hier in der Playlist anhören, absteigend sortiert nach persönlichem Vorfreudegrad:

Im Anschluss an die Konzerte wird der Innenhof des Altonaer Rathauses ab 23 Uhr zur Partylocation. Das Hamburger DJ-Team Museke Mûseke sorgt für tanzbaren Sound.

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SPOT Festival 2014: Die Highlights

kristin · 09.05.2014 · 1 Kommentar

SPOT FestivalDas SPOT Festival, das am ersten Maiwochenende seine zwanzigste Ausgabe zelebrierte, es bekommt auch in diesem Jahr den Herzenspreis als sympathischstes Festival des Jahres: Für seine überschaubare Größe, für die händelbaren Entfernungen zwischen den verschiedenen Veranstaltungsorten, für all die schönen Däninnen und Dänen und, ganz klar, auch für die vielen bekannten und neuen Gesichter, die im hübschen, sonnigen Städtchen Århus zusammenkamen, um – hauptsächlich – neue, heiße dänische Musik zu entdecken.
Kaum zurück, räumen die ersten auch schon richtig ab – die Hypeband des SPOT Festivals 2013 und 2014, Go Go Berlin, liefen in dieser Woche gleich zwei Mal im deutschen Fernsehen: bei Circus HalliGalli und in der Finalshow von Germany’s Next Top Model auf Pro 7. Man mag von beiden Sendungen halten, was man will und vielleicht noch nicht mal Fan der Band sein, es sei ihnen und all jenen, die mit ihnen arbeiten, aber von Herzen gegönnt, dass spätestens jetzt auch in Deutschland Schluss sein dürfte, mit schleppenden Verkäufen von Konzerttickets und Platten.

Derweil folgt hier eine ganz kurze Vorstellung der Highlights vom SPOT Festival 2014. Der Zeitplan kannte in diesem Jahr keine Gnade, gefühlt fast alle Acts auf der Must-See Liste spielten irgendwie zur selben Zeit. Einige andere, wie Broken Twin, Glass, Amason oder The Mountains lieferten eher enttäuschende oder schlicht langweilige Auftritte ab. Die Auswahl der persönlichen Highlights ist unter Vorbehalt der nicht erlebten Acts als höchst eingeschränkt zu betrachten. Dennoch gilt: Merkt euch die folgenden Namen und sollte einer der folgenden Künstler demnächst in eurer Stadt spielen: Geht hin! weiterlesen…

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Das SPOT Festival 2014 in der Playlist

kristin · 24.04.2014 · Keine Kommentare
2. Mai 2014 bis 3. Mai 2014
Location siehe Text, auswärts
Århus, Dänemark

SPOT FestivalSchon nächste Woche lädt das sympathische SPOT Festival Branche, Journalisten und Besucher wieder dazu ein, die Ohren gen Norden auszurichten. Im schönen Städtchen Århus stellen sich am 2. und 3. Mai mehr als 130 vielversprechende, aufstrebende Künstler überwiegend dänischer bzw. skandinavischer Herkunft in kurzen Live-Shows vor. Das Durchforsten des umfangreichen Line-up offenbart: Es werden auffallend viele Frauenstimmen zu hören sein; Die Dänen bauen sich gern Bandnamen aus deutschen Worten zusammen (Kellermensch, König, Blaue Blume); Mit Fuck Art, Let’s Dance, Tellavision und Tusq sind auch drei Acts aus Hamburg vertreten.

Aber wer fährt wohl von Hamburg nach Dänemark, um sich dort dann Hamburger Bands anzuschauen?! Vielleicht bin ich dafür einfach noch nicht Hamburgerin genug …
Genug auch gleich der Worte, hier kommen die Acts, auf die ich mich am meisten freue – zum Durchhören in der Playlist und fein einsortiert in eine obligatorische und eine fakultative Kategorie, die vor Ort je nach Stimmung angezapft wird.

Ein Hinweis für die Kurzentschlossen unter euch: Es gibt noch Tickets zum Preis von 575,00 DKK (ca. 77 €).

Die Playlist

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Unten am Havn: Copenhagen meets Hamburg

kristin · 27.08.2013 · Keine Kommentare
30. August 2013
19:30 Uhr
England-Fährterminal, Hamburg
VVK ab 16 €
31. August 2013
18:30 Uhr
England-Fährterminal, Hamburg
VVK ab 24 €

Unten am Havn - LogoKaum sind die Sommerfestivals überstanden, einigermaßen verarbeitet und ausgewertet, geht es ohne Erholungspause weiter, zumindest hier in Hamburg. Ab heute treffen sich am und im alten England-Fährterminal im Stadtteil Altona Vertreter der Städte Kopenhagen und Hamburg zu Kunst, Musik und kulturellem Austausch. Bis zum 6. September wird Unten am Havn installiert, performt und ausgestellt.

Ehemaliges England-Fährterminal, Altona

 
Mein Zugang zur Kunst lässt sich, speziell nach jüngsten Erlebnissen, eher als … naja … abwartend bezeichnen; Fallen jedoch die Begriffe Dänemark und Musik zusammen, nehme ich meinetwegen auch ein ambitioniertes Kunst- und Kulturkonzept in Kauf und bringe meine festival-übersättigten Augen und Ohren an den Start. weiterlesen…

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MS Dockville 2013: Der Rückblick.

kristin · 25.08.2013 · Keine Kommentare

Mighty Oaks vs. PartyhüteRund 25.000 vornehmlich sehr junge Besucher kamen am vorletzten Wochenende in Hamburg Wilhelmsburg zum MS Dockville Festival zusammen, um sich unter Glitzer-Makeup, allerlei – bestenfalls ebenfalls glitzernden – Kopfbedeckungen, in Seifenblasen- und Konfettiwolken, hinter bunten Brillen und mit beschriebenen Körperstellen (neuer Trend?) aus der Vernunft des Alltag in eine schillernde Parallelwelt zu feiern. Oder um aufzufallen.

Reptile Youth vs. Einhorn vs. SonnenuntergangBei all dem selbstdarstellerischen Nippes, der, wenn er das musikalische Programm nicht ohnehin zum Nebenschauplatz degradierte, auch manches Mal mit Schirmchen, Einhörnern und baumähnlichen Konstruktionen den Durchblick auf die Bühnen verhinderte, wäre es fast ein wenig untergegangen, dass das Lineup vornehmlich in Richtung Mainstream zielte. Machste Hip-Hop, brauchste Maske. Dope D.O.D.Selbst Acts wie Dope D.O.D., von denen ich mir eigentlich ein Megabrett erwartet hatte, langweilten rasch mit gleichförmiger Gefälligkeit. In der Gesamtheit der auftretenden Künstler gab es kaum Entdeckungen oder Überraschungen, die durch irgendeine Sperrigkeit herausstachen oder bei denen es so richtig zur Sache ging. weiterlesen…

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Das Haldern Pop Festival 2013 im Rückblick

kristin · 12.08.2013 · 1 Kommentar

be true not bett(r)er»Am coolsten sind immer die, die nicht versuchen, cool zu sein.« – eine dieser bierbetüddelten, beiläufig ins Gespräch gestreuten Lagerfeuererkenntnisse, fasst das Gefühl ›Haldern Pop Festival‹ ganz treffend zusammen.

In der letzten Zeit wurde einiges geschrieben und diskutiert über den Boom der deutschen Festivalkultur, den Wettlauf um Headliner wie Tickets und über die, die dabei leider auf der Strecke geblieben sind. Mit seinen nun 30 Jahren auf dem Buckel ist das Haldern Pop natürlich so etwas wie eine Institution, hat sich die Zeit genommen, um zu wachsen und sich als gemütlich-familiäres Festival bzw. Branchentreffpunkt hinter den Kulissen etabliert.

der Weg ins Dorf ...Das Alter des Festivals spiegelt sich auch in seinem Publikum wieder. Dessen Altersdurchschnitt dürfte deutlich über dem der Festivalgänger liegen, die üblicherweise von Open Airs mit Zeltplatzlager angezogen werden. Das mag an der Auswahl der auftretenden Künstler liegen oder daran, dass auf jeglichen fancy Schnickschnack wie Kunstkonzept und hippes Aftershow-Programm verzichtet wird. Was es auch ist, es trägt zweifelsohne zum entspannten Flair des Haldern Pop Festivals bei. Unfassbar, wie sauber und ruhig es auf dem Campingplatz und den Wegen ins Dorf zugeht – und das ganz ohne ausgeklügeltes Müllpfandsystem. Marianne hat Frühstück gemachtÜberhaupt, auch die Nähe des Festivalgeländes zum Dorf Haldern gehört zu den vielen kleinen Dingen, die das Festivalleben angenehmer machen. Auf dem Weg, der durch Maisfelder mit Sonnenblumenschmuck führt, an Kühen und Pferden vorbei, wird übrigens stets gegrüßt. Jeder. Und Marianne hat auch in diesem Jahr wieder Frühstück gemacht.

Das nur am Rande, denn auf dem Festivalgelände, auf dem Marktplatz, in der Kirche, der Haldern Pop Bar und im Studio spielte die Musik, mit Sorgfalt ausgewählt und zusammengestellt. Auf den Bühnen, davor oder dahinter – es ist die Begeisterung für Musik, für die alle gern nach Haldern gekommen sind. Anstelle nun aber einzelnen Konzerten in prosaischer Langform auszuwerten, versuchen kommentierte Handyschnappschüsse unter dem Text und auf Facebook meine persönlichen Highlights des 30. Haldern Pop Festivals einzufangen.

Alle, die dabei waren, werden ihre ganz eigenen ›magic moments‹ erlebt haben und sowieso wiederkommen. Wer es in diesem Jahr nicht geschafft hat, sei dringend aufgefordert, sich ein Ticket für das Haldern Pop Festival 2014 zu gönnen. Es lohnt sich! weiterlesen…

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MS Dockville 2013: Der Samstag in der Playlist

kristin · 09.08.2013 · Keine Kommentare
17. August 2013
Elbinsel Wilhelmsburg, Hamburg
msdockville.de

Im Gegensatz zum knacke vollen Freitagsplan, deuten sich am Samstag auf dem Dockville ein paar winzige Lücken an, für Momente des Durchatmens und vielleicht sogar, um etwas Kunst zu gucken. Allerdings steht an diesem Tag auch mindestens eine richtig bittere Entscheidung auf dem Programm.

Fast mehr noch aus Sympathie und Island-Sehnsucht als aus musikalischen Interesse soll das isländische Zwillingsschwestern-Duo Pascal Pinon meinen Samstag zum MS Dockville 2013 eröffnen. (14:20 Uhr, Vorschot). Um die Zeit zum ersten Highlight sinnvoll zu nutzen, werde ich mit Arthur Beatrice mal wieder einem Schatzfund von Andrea nachgehen. Das geht bekanntlich selten schief (15:30 Uhr, Vorschot). Dann endlich werden die vier äußerst zurückhaltenden Dänen When Saints Go Machine auf der Bühne wieder Riesengroßes erschaffen und dabei so wirken, als könnten sie es selbst nicht glauben, dass ihnen das immer und immer wieder gelingt (16:10 Uhr, Großschot). Wie sind nur Vimes in die Playlist gekommen? Ach ja, wegen der Aussicht auf eine gelungene Gitarre-Electro-Kombi und das auch noch aus Deutschland. Geht das? (17:20 Uhr, Maschinenraum). Falls ich im Anschluss nicht Kunst schaue, bekommen Fenster noch eine Chance, mich richtig zu begeistern. Manchmal dauert es ja etwas länger … (17:50 Uhr, Vorschlot). Bei Dope D.O.D. fühle ich mich stimmlich an den dänischen Spirited Sage erinnert, hier servieren aber Niederländer ihre Raps auf einem Dubstep- und Drum’n’Bass-Brett. Yo, man! (19:50 Uhr, Maschinenraum). Anschließend wird es Leslie Clio nicht ganz leicht haben, mich wieder einzufangen. Mit ihrer großen Stimme lässt es sich aber nicht von vornherein ausschließen, dass ihr das gelingt (20:20 Uhr, Vorschot). Es ist nun an der Zeit für eine erste, nicht ganz einfache, Entscheidung: Das norwegische Indie-Electronic Duo Lemâitre hat Augen- und Ohrenzeugen zufolge schon beim Roskilde Road Trip im vergangenen April an selber Stelle richtig gerockt (21:20 Uhr Maschinenraum). Ms Mr, ebenfalls Duo, aber aus den USA, begeisterten kürzlich das ausverkaufte Uebel & Gefährlich. Auch hier kann ich mich – bislang – ausschließlich auf Zeugenberichte berufen. Hm. (21:30 Uhr, Vorschot). Das sei aber nur als vorbereitende Übung zu betrachten. Die wirklich große Herausforderung für diesen Samstag steht noch bevor:

Woodkid (22:30 Uhr, Großschot) vs. Totally Enormous Extinct Dinosaurs (22:50 Uhr, Vorschot)

Verdammt!

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MS Dockville 2013: Der Freitag in der Playlist

kristin · 07.08.2013 · 1 Kommentar
16. August 2013
Elbinsel Wilhelmsburg, Hamburg
msdockville.de

Bevor Schlafsack, Gummistiefel und Sonnencreme wieder eingemottet werden können, jagt zum Abschluss der Saison noch einmal ein Festival das nächste. Während also auf dem Haldern Pop gerade Geburtstag(e) gefeiert werden dürfte(n), gibt’s hier schon die musikalischen Empfehlungen zum Einhören bzw. -lesen ins Programm des MS Dockville Festivals, das vom 16. bis 18. August in Hamburg-Wilhelmsburg stattfindet.

Mighty Oaks - Soundcheck, Thalia Gardens Festival 2013Manchmal dauert es eben länger; bei den Mighty Oaks und mir sogar bis zum Soundcheck fürs Thalia Gardens Festival Mitte Juli dieses Jahres. Seitdem haben sie mich mit ihrer charmanten, mehrstimmigen Bühnenpräsenz aber endlich am Haken (15:20 Uhr, Maschinenraum). Mehrstimmig geht’s weiter, frischt aber merklich auf, mit herrlich schrägem Freak Folk dreier Damen aus Liverpool, die sich Stealing Sheep nennen. (16:10 Uhr, Großschot). Wenn wir nun schon einmal schräg drauf sind, bleiben wir mit Skip & Die und ihrem Wirrwarr aus Hip-Hop, Dub, Blasmusik und brasilianischen Funk auch dabei und werden statt mehrstimmig mehrsprachig. Don’t skip this! (16:30 Uhr, Maschinenraum). Lone Wolf Paul Marshall kühlt uns nachher mit seinen düsteren Klängen schon wieder runter, weiterlesen…

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Du die Schwalbe, wir der Sommer – 30 Jahre Haldern Pop Festival

kristin · 27.07.2013 · Keine Kommentare
8. August 2013 bis 10. August 2013
Location siehe Text, auswärts
Rees-Haldern

Im nordrhein-westfälischen 5000 Einwohner-Dorf Haldern, das zur Stadt Rees gehört, feiert das Haldern Pop Festival in diesem Jahr vom 8. bis 10. August sein 30jähriges Jubiläum. Während die einen das Linup der diesjährigen Ausgabe als dem Anlass nicht angemessen spektakulär benörgeln, üben sich andere schon seit Wochen, ja Monaten, in großer Vorfreude.

Haldern Pop Festival 2012 by Dominik PietschFür mich persönlich wird dieses erst mein zweites Haldern Pop Festival. Nachdem ich bei meinem ersten Besuch 2011 von James Blake, Nils Frahm und Warpaint, von Spiegelzelt, Kuhwiese und Co. recht angetan war, ziehen mich in diesem Jahr vor allem Namen wie Half Moon Run, Ásgeir Trausti (der neuerdings nur noch seinen Vornamen als Künstlernamen verwendet) und Efterklang auf den Haldernschen Reitplatz sowie die Gewissheit, dass Buke And Gase und Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi einige bekannte Gesichter aus Dresden im Anhang haben werden.

Neben einigen Überraschungen anlässlich des Jubiläums, wie z.B. einer Klangcollage des Musikers Denis Jones zu jedem Festivaltag, wollen die Haldern Pop Macher die besondere Atmosphäre ihres Festivals außerdem in einem Dokumentarfilm mit dem Titel Du die Schwalbe, wir der Sommer festhalten. Und da man mit Herzblut und Leidenschaft zwar viel erreichen, aber nicht alles bezahlen kann, gibt es für das Projekt eine Crowdfunding-Initiative. Bei Startnext könnt ihr die Produktion unterstützen und dafür zwischen verschiedenen Dankeschöns wählen.

Da ist es nun an der Zeit, die Tage zu zählen und sich ein letztes Mal durchs Lineup zu stöbern, bis endlich Gummistiefel, Zelt und Schlafsack gepackt werden können. In den nächsten Tagen wird es auf Mittelstern einen kleinen Countdown geben, der einige Acts vorstellt und versucht, Vorfreude in Worte zu fassen.

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