Soundcheck Machine Birds

andrea · 08.05.2012 · Keine Kommentare

Synthetic landscapes, heartfelt lyrics and catchy choruses. The wonderfulness of “Save Yourself EP” is in its melodic grandeur, while almost not being there at all. The EP is a strong letter of intent from the Norwegian female duo: a collection of songs that crafts breezy summer hooks and melts them with scandinavian winter.

Zwei Mädels aus Bergen, Marte und Maria, sind Machine Birds, machen Musik zum Liegenbleiben, das ist nix für Dienstag, Alltag, 14 Uhr, das ist Ambient-Pop, episch und niedlich, schlicht schöne – teils geloopte – Electronica mit einer Stimme, die unter Kopfhörern Gänsehaut verursacht und mit “Save yourself” den perfekten Abspann für eine Twin Peaks-Neuverfilmung liefert.

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(gefunden bei Nordic by Nature)

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SPOT Festival: Sakaris im Interview

kristin · 08.05.2012 · Keine Kommentare

Es muss nicht immer Island sein – auch auf den Färöern lassen sich zu atemberaubenden Landschaftsbildern schwermütig-melancholische Gedanken träumen und von talentierten Musikern, die z.B. Teitur, Guðrið Hansdóttir oder Orka heißen, in oft recht speziellem Sound vertonen. Einer weiterer, Sakaris Emil Joensen, verpackt die trüben Begebenheiten, die einem manchmal den ganzen schönen Spaß im Leben verderben, in blinkend-fröhlichen Electro-Pop. Selbst angekratzte Seelen lassen sich davon schnell mal zu guter Laune verleiten, wenn sie nach Super Mario World gebeamt werden weil sie versehentlich nicht auf den Text geachtet haben.

Auf dem diesjährigen SPOT Festival spielte Sakaris seine erste richtige, vielversprechende Live-Show. Am ersten Festivaltag um 17 Uhr war das kein ganz einfacher Start. Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt noch nicht dazu bereit, sich schon zahlreich in ausgelassenen Festivalmodus bringen zu lassen.

Nach seinem Auftritt traf ich mich mit Sakaris auf ein Bier, um ihm ein paar Fragen zu stellen und auf unser gemeinsames Interviewdebüt anzustoßen. weiterlesen…

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Polarkreis Rock – Eine Musikdoku über Island

andrea · 07.05.2012 · Keine Kommentare

Wie oft hatten wir hier die Frage schon, wieso von dieser kleinen Insel im Norden so viel großartige Musik möglich ist? Diese Doku (53:28) auf arte sucht Antworten:

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Snorri Helgason – you’ve got to live before you die

andrea · 07.05.2012 · Keine Kommentare

Ein Isländer namens Snorri Helgason zupft die Gitarre, produziert mit Mastermind Sindri Már Sigfússon (Sin Fang, Seabear), singt mit kratziger Stimme Lieder zwischen Folk, Americana und Pop zum Mitsummen und Fingerschnippen und wieder einmal fragt man sich, wie es dieses Land mit 320.000 Einwohnern – weit weniger als Dresden zu verzeichnen hat! – schafft, so unfassbar viel mitreißende, professionell aufbereitete, unbeschwert-unverkrampfte Musik zu schaffen, die neben der unglaublichen Natur zum überzeugenden Botschafter der Insel wird. Nachwuchssorgen müssen sich die Nordlichter angesichts junger Künstler wie Tilbury, Of Monsters and Men, Sóley, FM Belfast etc. ja offensichtlich auch nicht machen. Herrliche Welt!

99 songs up in my head, gotta get ‘em out before I’m dead


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Stabil Elite am Mittwoch im Alten Wettbüro

andrea · 06.05.2012 · Keine Kommentare
9. Mai 2012
20:00 Uhr
Altes Wettbüro

Man muss ja auch mal anderer Meinung sein oder
Warum ich bloggen muss und nicht für die SPEX schreibe.

Stabil Elite aus Düsseldorf werden für ihr Album Douze Pouze flächendeckend gefeiert: Platte des Monats im Musikexpress, porträtiert in der DE:BUG, für gut befunden in taz und FAZ, Intro und Groove, auf arte und zdf.kultur gefeatured und die Spex ist sogar mächtig verliebt – muss sie wahrscheinlich auch sein angesichts dadaistisch verkopfter Texte (mir zu gekünstelt) und avantgardistischer Krautrock-Referenzen (mir zu gekünstelt). Ein bisschen Disco und Funk hier, ein paar Synthieflächen da, sollen offenbar für Unbeschwertheit sorgen, der Sprechgesang wird durch die eher verschwommene Stimme leider auch nicht besser, strauchelt und strudelt vielmehr Richtung Neue Deutsche Welle, zu der ich sowieso bis heute keinen Zugang gefunden habe. Okay, kann gut sein, dass die kühle, stilbewusste Klangfarbe der drei Jungs bei anderen voll einschlägt, bei Kunststudenten vielleicht, die das alles verstehen und deuten können oder spaßig finden. Klischeebehaftet, ich weiß. In meinen Ohren klingt es zu wenig “neu”, um sich von ehrfürchtigen Soundzitaten zu lösen und zu wenig eingängig, um mich wieder in 80er Klamotten zu werfen, die Haare zu toupieren oder in Dandy-Klamotten Coolness zu mimen. Nichtsdestotrotz soll diese begeistert gefeierte Band hier erwähnt werden, denn am Mittwoch ist sie im Alten Wettbüro zu Gast und wer weiß, vielleicht ist das ja alles nur eine fatale Fehleinschätzung meinerseits und das wird der nächste große deutsche Musik-Export. Dann kommen die nie wieder in unsere schnöde Stadt, in der es auch noch Blogger gibt, die ihre Musik nicht begreifen.

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Father John Misty – komplettes Album im Stream

andrea · 06.05.2012 · Keine Kommentare

Im März hat Sebastian bereits auf Father John Misty hingewiesen. Fear Fun ist mittlerweile erschienen und lässt sich hier anhören

Hilarious auch sein Auftritt bei David Letterman:

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WochenAusklang: We Trust

andrea · 06.05.2012 · 1 Kommentar
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Lisa Hannigan scheint die Sonne aus dem Arsch, dass man kein Bühnenlicht mehr braucht

sebastian · 05.05.2012 · 3 Kommentare

http://www.marcojacob.com/Was für ein Sonnenschein: Härteste Typen schmachten, schüchterne Frauen hachzen und kleine Kinder kriechen sofort auf ihren Schoß. So eine ist Lisa Hannigan. Im Grunde war der (leider nur zu einem Drittel gefüllte) Saal im Beatpol schon hoffnungslos verloren, bevor sie überhaupt einen Ton gesungen hat. Und dabei geht es ihr doch so offensichtlich nur um die Musik. Um die Freude am zusammen Musizieren. Dieses ungekünstelte Gefühl, dass man fast nur noch bei den großen Familienmusik-Nationen Island und Irland erlebt. “I”-Mood kills iTunes :-) Und doch ist Lisa auch Frontfrau per Definition. Denn wenn ihre Aura dich schon in den Bann zieht, ihr Gesang bringt dich um den Verstand. Etwa 80 Minuten lang verzauberte sie das vornehmlich weibliche Publikum (“I’m a girl and I’d be her husband anyway” ist der meistgelikte Kommentar unter “Be my Husband auf Youtube) zusammen mit einer wunderbar eingespielten Band. Trotz traditioneller Instrumentierung, whiskeyrauchiger Erzählstimme und dezenter irischer Folklore im Outfit: Von Dubliners-Kitsch keine Spur. Das Set zwischen verträumter Ballade und charmantem Popsong mit Trompete war einfach nur schön! Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen!

Als Zugabe intonierte die Truppe gemeinsam den The Band Song ”The Night They Drove Old Dixie Down” zu Ehren des jünst verstorbenen Levon Helm. Ganz großes Kopfkino!

Etwas älter aber trotzdem bezeichnend:
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Danke, Marco, für das Foto!

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Kia Ora! The Black Seeds kommen nach Dresden

andrea · 05.05.2012 · Keine Kommentare
8. Mai 2012
21:00 Uhr
scheune
VVK: 16€ zzgl. Gebühren, AK: 19€

Neuseeland.. hach, ein Traum! seufzen abertausende Deutsche im Kollektiv und sie haben Recht. 2001 und 2007 führten auch mich Reisen ans andere Ende der Welt, ich ließ mich beeindrucken von grandioser Kulisse und herzlichen Menschen. Bedingungslos empfehlen möchte ich das Land jedem, der Weite und Einsamkeit gut aushält und im Urlaub keine Party braucht. Die Clubszene in Aotearoa ist überschaubar. Reggae ist Pop. Katchafire, Salmonella Dub, Fat Freddys Drop, Fly My Pretties begleiteten damals meine Wege, natürlich auch in dieser illustren Runde vertreten: The Black Seeds. Höre ich Cool me down oder Love Is A Radiation funktioniert das mit den Beamen plötzlich doch. Mittlerweile genügt nur ein “The Black Seeds” und ich sehe mich durch Neuseeland cruisen.

Einen Kurzurlaub ohne Langstreckenflug kann man am Dienstag in der scheune erleben, wenn die Combo in voller Besetzung aus Gesang, Gitarre, Saxophon, Trompete, Bass, Schlagzeug, Bongos, Keyboard und und und aufspielt. Mit ihrem nigelnagelneuen Album “Dust and Dirt”, das sich aus Reggae Roots nährt, Soul und Funk aber mit ins Boot nimmt, setzen auch The Black Seeds ihre Offbeat-Reise fort, lassen sich dabei von Bläsern und Orgel begleiten, erzeugen entspannten Optimismus. Eine Wohltat für die Ohren zwischen all den glitzernden Synthieflächen der Neuzeit versus Momenten voller Gewimmer, die man oft genug solidarisch durchleidet, aber irgendwann ists auch mal gut. Ich habe mich wie Bolle gefreut, als ich vom Tourstopp in Dresden erfuhr. So spart man nicht nur anderthalb Tage Reisezeit, 3x Umsteigen, sondern auch ca. 800 Euro und hat dennoch 100% New Zealand.


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Mein Leben zieht vorbei und immer dabei waren nur die Ramones und die Beastie Boys

sebastian · 04.05.2012 · 2 Kommentare

Nordenham: Salzstangentanz bei Hilke Joswig in der Garage. Rum trinken mit 14 bei Frerk in Blexen. Beastie Boys! Check your Head auf CD bei Plaza, weil es kein Vinyl mehr gibt! Pauls Boutique in einem schmutzigen Plattenladen in Mexiko City! Auf Vinyl. Natürlich! Intergalactic. Intergalactic. Diese Trauer ist in Deutschland nicht erlaubt. Fuck you Youtube. Mein Leben zieht vorbei und immer dabei waren nur die Ramones und die Beastie Boys. Shake your rump. Bautzen: Dresdner Strasse, Töpferstrasse, Muckestrasse: Root Down. Mittler zwischen Techno- und Punkfreunden. Helden. Ja! New York. Amsterdam. Hamburg. Scheibis Bus. Mackens Benz. Malte. Cypress Hill. Ralf und ich in Veracruz. Ich muss gleich heulen…. Dresden: Malle, Fetzi: I´m losin my mind this time this time! So Whatcha want? I don´t know, man I just don´t know….

Mein Leben zieht vorbei und immer dabei waren nur die Ramones und die Beastie Boys…

RIP Adam!

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