When Saints Go Machine: I’m in love

kristin · 03.03.2014 · Keine Kommentare
8. März 2014
19:00 Uhr
Uebel & Gefährlich, Hamburg
VVK ab 18,30 €
Verlosung

Die Konzerte von When Saints Go Machine sind wahre Perlen; Steht diese Band erst einmal auf einer Bühne, wachsen vier zurückhaltende Jungs in zumeist komisch gemusterter Oberbekleidung plötzlich weit über sich hinaus und werden zu etwas sehr, sehr Großem.

Während sich die düstere Energie auf ihrem dritten Album Infinity Pool (2013, K7 Records) leicht am Alltag zerstreut, verstehen es When Saints Go Machine ihre Musik im Konzertraum greifbar werden zu lassen. Stets eng beieinander stehend, ganz gleich wie viel Platz die Bühne gewährt, verdichten die vier ausschweifende synthetische Klangflächen, fragilen Falsettgesang und abstrakte Textfragmente zu einem fesselnden Konzerterlebnis voller Gefühl und Sehnsucht.

»I don’t mind the mystic sea or myth in me – I’m in love«

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Wer’s nun immer noch nicht glauben mag, dass When Saints Go Machine zu den allerbesten Livebands gehören, die Dänemark zu bieten hat, sollte eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de schicken und kann sich mit etwas Glück selbst davon überzeugen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen. Unter allen Mails mit dem Betreff: When Saints Go Machine, die uns bis 6.3., 16:49 Uhr erreichen, verlosen wir 1×2 Tickets für das Konzert am 8.3. im Uebel & Gefährlich in Hamburg.

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Piano Nights mit Bohren & Der Club Of Gore

kristin · 24.02.2014 · Keine Kommentare
27. Februar 2014
21:00 Uhr
Schauburg, Dresden
VVK ab 16 €
28. Februar 2014
20:30 Uhr
Nochtspeicher, Hamburg
- ausverkauft -

Schreibe eine Ankündigung für Bohren & Der Club Of Gore, ohne die Worte Mühlheim an der Ruhr, Nacht und Zeitlupe zu verwenden. Nicht möglich! Unnötig aber auch, denn ihre Konzerte verkaufen sich ganz von selbst (aus). In Hamburg ging das viel zu schnell, für das Konzert in der Dresdner Schauburg gibt es noch Tickets.
Wir legen 1×2 drauf, die wir unter denen verlosen, die uns bis 25.02.2014, 17:42 Uhr per E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de ihren Verlosungsteilnahmewunsch kundtun.

Bohren & Der Club Of GoreMit Piano Nights, ihrem gerade erschienenen achten Longplayer, schreiben Bohren & Der Club Of Gore ihre inzwischen über 20-jährige Bandgeschichte weiter. Sie selbst bezeichnen das, was sie mit bedächtiger Beständigkeit veröffentlichen und spielen als »langsame Musik, die einen fertig macht« oder auch »Fahrstuhlmusik (langweilige Instrumentalmusik)« und halten Piano Nights für ihr bestes Album seit dem 2002 erschienenen Black Earth.

Ganz leise kommt die Nacht und in fast völliger Dunkelheit ist zwischen den einzelnen Tönen der Bohrens ausreichend Platz für (selbst)ironischen Humor, Kopfkino und kunstvolle Reviews, die man auf den einschlägigen Plattformen für Popkultur und elektronische Musik ebenso verfolgen kann, wie in Metalmagazinen und in den Feuilletons renommierter Medien.

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Ticketverlosung: Fenster + Aloa Input

kristin · 13.02.2014 · Keine Kommentare
17. Februar 2014
21:00 Uhr
Hafenklang, Hamburg
VVK ab 11,70 €
20. Februar 2014
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden
VVK ab 8,90 €

Ein spannendes wie oder weil höchst unterschiedliches Künstlerpaket schickt Morr Music nächste Woche auf Tour. Multinationaler Dreampop mit Hauptstadt-Base trifft New Weird Bavaria und wir verlosen je 1×2 Tickets für die Konzerte in Hamburg (17. Februar, Hafenklang) und Dresden (20. Februar, Ostpol).

Um an der Verlosung teilzunehmen, schickt bis 16. Februar, 16:28 Uhr eine E-Mail mit eurem vollständigen Namen und der gewünschten Stadt an redaktion[at]mittelstern[.]de.

Fenster

Fenster (by S. Urzendowsky)Am 7. März erscheint mit Pink Caves das zweite Album der Berlin-New Yorker Formation. Darauf schwelgen sich die vier Fenster durch sparsam instrumentierte Stücke; ihre Stimmen atmen Entschleunigung und dahinter toben sich abgedrehte Geräusche aus. Melodien, Songstrukturen und Genres, vieles bleibt Andeutung.
Tief im Märchenwald, da liegen pinke Höhlen, die mit eigenartigen Entdeckungen locken.

 

 

Aloa Input

Aloa Input (by Julian Baumann)Deutlich heller, aber nicht minder eigenartig verspult die bayrische All-Star Band Aloa Input Weltmusik mit Indie- und Krautrock. Afrikanische Trommeln, Gitarren, Flöten und mehrstimmiger Gesang begegnen sich auf dem im Oktober 2013 erschienenen Debüt Anysome zu einem fröhlichen Stelldichein. Das überschreiben Cico Beck (Joasihno), Florian Kreier (Angela Aux) und Marcus Grassl (Missent To Denmark) mit New Weird Bavaria und im Ergebnis klingt das vor allem anderen nach einer Menge Spaß; Melancholische Momente und Denkanstöße darf sich jeder selbst aus dem Subtext zusammenpuzzeln. Eine herrliche Erfrischung für singer-songwritertriste Plattenregale.

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Slut im Beatpol

sebastian · 09.01.2014 · Keine Kommentare
11. Januar 2014
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Schon krass. Slut feiern dieses Jahr ihr 20jähriges! Wie alt bin ich denn bitte? 20 Jahre, Mann! So alt war die “Abbey Road”, als ich sie für mich entdeckte und dauerkonsumierte. Das schien mir damals ungefähr unendlich alt. Aber als ich Carsten vom Beatpol erzähle, dass ich das Slut-Konzert als die Jahresauftaktveranstaltung des Altrockerclubs ankündigen werde, unterbricht er mich vehement. “Ne,ne.. Die sind noch richtig gut dabei,” ruft er und der muss es wissen, der hat sie alle kommen (und gehen dahinsiechen) sehen.

slut beatpol dresden

slut beatpol dresden

18 Jahre nach “Debuts For Exercise And Amusement” (natürlich produziert von Mario Thaler), gehen die Ingolstädter also mit ihrem 12. Album “Alienation” auf Tour und wir machen uns, egal wie gut die Jungs noch dabei sind, einen herrlichen Männerabend (mit verschwitzen Bandshirts, Löchern in den Jeans und Chucks an den Füßen).

Juli Zeh, sowas wie der 6. Beatle Slut, sagt im Info zum neuen Album: “Slut haben noch nie in der 20jährigen Bandgeschichte Mist produziert. Aber mit “Alienation” ist es Slut gelungen, noch einmal über sich hinauszuwachsen!”

Wir sind sehr gespannt!
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Soundcheck: Mind Of Max

sebastian · 08.01.2014 · Keine Kommentare

Unter “Mind of Max” firmiert der US-Amerikanische Musiker und Künstler Max Weiner derzeit noch in den unerforschten Tiefen des Internets. Aber sein zeitloser Folkpop hat das Zeug für die ganz große Leinwand. Max verfügt über eine sehr berührende Stimme, die gleich einem sonnigen Wintertag Klarheit und Sehnsucht vermittelt. Er muss nicht gekünstelt nuscheln, wird beim Flüstern nicht übertrieben pathetisch leise und hat ein unglaubliches Gespür für den richtigen Wechsel von Stimmlagen und Stimmungen. Seine EP “Seasons” ist eine der tollsten Überraschungen dieses Winters und darf sich im Schatten von Bon Iver, Simon & Garfunkle & Co hoffentlich noch lange wohlfühlen!

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Soundcheck: Werbepause mit RY X, All The Luck In The World u.a.

kristin · 06.01.2014 · Keine Kommentare

Haben die Macher von Fernsehwebespots jüngst ihr Faible für die Alternative-, Folk- bzw. Indie-Musikszene entdeckt? Oder flimmerten in den letzten Wochen einfach nur zu oft Werbeblöcke durch mein Zimmer? Spätestens seit mich letztens bei einem Werbespot im Kino eine plötzliche Gänsehaut überfiel, weil da das dänische Falsett Pop Quartett When Saints Go Machine auf der großen Leinwand ertönte (leider erinnere ich mich nicht mehr an das beworbene Produkt, vielleicht ein Hamburger Stadt- oder Kulturmagazin?), verfolgen mich auf einmal überall die Hits bislang im Kontext Mainstream noch eher wenig bekannter Künstler.

Für die Musiker bedeutet es einen nicht unerheblichen Karriereschritt, wenn sie einen ihrer Songs, meistens ihren stärksten, an eine Marke oder ein Produkt verkaufen. Sie erreichen damit eine – zumeist berechtigte – sehr breite Aufmerksamkeit. Gleichzeitig verbindet sich ihr Song fast unzertrennlich mit einem Produkt oder einem Unternehmen und nutzt sich durch ständige Wiederholung schnell bis zum Nervfaktor ab.

Können die Bands, die sich aktuell durch die bunte Welt der Werbung spielen, der Erwartungshaltung, die sich durch einen einzigen Song aufgebaut hat, auch auf Alben- oder Konzertlänge entsprechen? Eine sehr unvollständige Bestandsaufnahme in absteigender Begeisterungsreihenfolge. weiterlesen…

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James Frey – A Million Little Pieces

kristin · 28.12.2013 · Keine Kommentare

James Frey: A Million Little PiecesDas Leben von James, Alkoholiker, Drogenabhängiger und Krimineller, ist in mehr als tausend kleine Scherben zerfallen, als seine Eltern ihn schließlich in eine Entzugsklinik bringen. Für ihn gibt es nur noch zwei Optionen: Clean werden oder seinen 24. Geburtstag nicht mehr erleben.

Im abgeschlossenen System Klinik begegnet James sich selbst und seiner Sucht, seiner Vergangenheit, den großen Themen Freundschaft, Liebe und Respekt und dem Glück, zur passenden Zeit, auf die richtigen Menschen zu treffen. Der Leser geht den aus James‘ Ich-Perspektive geschilderten Weg durch dessen Hölle mit.

A Million Little Pieces erschien 2003 zunächst in der Sparte Autobiographie, wurde später in den USA, empfohlen in Oprah Winfreys Book Club, zum Bestseller und löste anschließend große Missstimmung aus, weil sich herausstellte, dass sich bei dem Buch tatsächlich um eine Mischung aus Fiktion und Realität handelte.

Wahrheitsgetreu oder nicht, dieses Buch gehört zu meinen allerliebsten im Regal und bei jedem Lesen treffe ich in ihm auf einen guten Freund. Einen, der aufwühlt und Trost spendet, und einen, der inspiriert, sich auf den nackten Grund der eigenen Persönlichkeit zu begeben, um zu sich selbst zu kommen.

»Just hold on.«

Es ist wohl einigermaßen egal ob man nun selbst Affinität zu oder gar persönliche Erfahrungen mit den einzelnen Themen in die Lektüre von A Million Little Pieces einbringt – sei es die Suchtthematik, weiterlesen…

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Soundcheck: The Building

kristin · 08.12.2013 · Keine Kommentare

The Building (Foto: Uwe Boehm)Mit einem ausgefallenen Konzept macht die Hamburger Band The Building auf sich aufmerksam. Im November dieses Jahres veröffentlichten sie ihr Debütalbum Building in zwei eigenständigen Versionen mit jeweils unterschiedlichem musikalischen Ansatz bei zwei verschiedenen Labels. Part 1 of 2 wurde auf dem Hamburger Label Clouds Hill (Turbostaat, Allie) veröffentlicht. Mit Verweisen auf Post Rock, Psychedelic und Shoegaze, setzen The Building auf diesem Album den Drehpunkt auf das Thema Rockmusik.

Building – Part 1 of 2

Der zweite Teil des Debüts enthält die gleichen acht Stücke wie Teil Eins in unterschiedlicher Reihenfolge und verfolgt einen deutlich elektronischeren Ansatz. weiterlesen…

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Lydmor auf Trust Tour – Liveshow im TV-Studio in Hamburg

kristin · 28.11.2013 · Keine Kommentare
14. Dezember 2013
17:00 Uhr
Location siehe Text, Hamburg
Einlass: 16:30 Uhr
Eintritt: Hutspende

Große Freude im Hamburger Mittelstern-Department! Das Privatkonzert-Konzept »Trust Tour« von Lydmor wird die dänische Sängerin und Produzentin auch an unseren nördlichen Außenposten führen. Am 14.12. wird Lydmor ein Konzert im Fernsehstudio des Hamburger Community Senders TIDE spielen. Das Konzert wird für die Radiosendung :urbanissimo! aufgezeichnet.

Lydmor - Foto: Kasper HemmeJeder, der Lust auf dieses besondere Konzerterlebnis hat, das sich musikalisch zwischen Electric Pop und reduzierten Akustiksongs bewegen wird, und sich von einer hinreißenden Künstlerin verzaubern lassen möchte, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.

Wir bitten um eine Anmeldung per E-Mail an kristin[at]mittelstern[.]de, da das Studio nur eine begrenzte Kapazität hat.

Infos zur Show

Samstag, 14. Dezember 2013
Einlass: 16:30 Uhr
Beginn: 17:00 Uhr !pünktlich!

Medien- und Kunstcampus Hamburg, Finkenau 35, 22081 Hamburg
Das TV-Studio befindet sich im Erdgeschoss.

Der Eintritt für das Konzert ist frei, wir freuen uns jedoch über eine kleine Spende, im Sinne des »pay what you want«-Konzepts der Trust Tour.

Sendetermin der Konzertaufzeichnung: 24.12.2013, 14 Uhr
In Hamburg über Antenne auf 96.0 MHz bzw. im Kabel auf 95.45 MHz, Livestream auf www.tidenet.de/radio.

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Das Konzert wird präsentiert von concert-news.de.
Danke an TIDE 96.0, André, Chris, Nils und alle, die außerdem helfen und anpacken!

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Im Urban Lifestyle ist kein Platz für Hartplatzhelden. Fußball jenseits der Arena ist Dorfsache

sebastian · 26.11.2013 · Keine Kommentare

Während das Profigeschäft und die Eliteförderung im Lande gedeihen wie nie zuvor, muss man sich um den Amateurfußball ernsthafte Sorgen machen. Insbesondere in den Großstädten. Das Perverse: Ein wichtiger Grund für den Niedergang des Fußballs ist: Der Fußball!

Fußball gucken ist cool. Fußball spielen eher nicht so… 

Fast 400.000 fußballbegeisterte Menschen besuchen mittlerweile jedes Wochenende allein die Spiele der Ersten Bundesliga. Das sind mehr als doppelt so viele wie 1990, als zu den Spielen der Bezirksoberligamannschaft des SV Nordenham noch regelmäßig 400 Besucher strömten. Dazu kommen 3,5 Mio. Sky-Abonnenten, die es sich lieber mit Kartoffelchips “rot-weiß” auf der Couch gemütlich machen als mit Bratwurst an der Werbebande eines zerschlissenen Sportplatzes. Wer soll da noch Spiele der Bezirksliga besuchen?

6.822.233 Mitglieder und damit 22.105 mehr als im Vorjahr sind derzeit in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet“, strahlt der DFB auf seiner Website und verschweigt ein großes Problem, denn das Wachstum beruht fast nur auf Fans und nicht auf Spielern. Dynamo Dresden hat über 14.000 Mitglieder und ist damit der mitgliederstärkste Sportverein im Osten. Bei der SGD kicken tun davon allerdings die allerwenigsten! Und so musste DFB-Chef Niersbach neulich einräumen, dass bei den zehn- bis 14-Jährigen Besorgnis erregende 4.000 Mannschaften weniger gemeldet wurden als im Jahr zuvor.

Eishockey, Volleyball, Football, Basketball, Nordic Walking, Elbhangfest… 

Doch nicht nur der Profifußball ist eine Konkurrenz für den Amateursport in der Stadt.
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