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	<description>vom Kopf indie Beine</description>
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		<title>Believe The Hype! Bottled In England</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 15:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kristin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SPOT Festival]]></category>

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		<description><![CDATA[[ <tr class="border"><td>16. Juni 2012; 22:00 Uhr; Location siehe Text; Talschock Open Air, Chemnitz; </td></tr><tr><td>29. Juni 2012; 22:00 Uhr; Location siehe Text; Fusion, Lärz; </td></tr>] &#187;Aaaaaaaaaah!&#171; Brüllen Daniel Vognstrup und August Dyrborg, krachen los und haben dich im selben Augenblick da, wo du sein willst. Es ist dunkel und groß, es riecht nach Bewegung, nach Kontrollverlust und Schweiß. Ganz klar: Ohne Glücksgefühle gehst du hier nicht wieder raus.

&#187;Handgemachter Drum'n'Bass, der technische Raffinesse mit der Attitüde von Punk vereint&#171; kündigt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr class="border"><td>16. Juni 2012<br/>22:00 Uhr<br/>Location siehe Text<br/>Talschock Open Air, Chemnitz<br/></td></tr><tr><td>29. Juni 2012<br/>22:00 Uhr<br/>Location siehe Text<br/>Fusion, Lärz<br/></td></tr></table><p><em>&raquo;Aaaaaaaaaah!&laquo;</em> Brüllen Daniel Vognstrup und August Dyrborg, krachen los und haben dich im selben Augenblick da, wo du sein willst. Es ist dunkel und groß, es riecht nach Bewegung, nach Kontrollverlust und Schweiß. Ganz klar: Ohne Glücksgefühle gehst du hier nicht wieder raus.</p>
<p><em>&raquo;Handgemachter Drum&#8217;n'Bass, der technische Raffinesse mit der Attitüde von Punk vereint&laquo;</em> kündigt das SPOT Programmheft <a href="http://bottledinengland.com/" title="Bottled In England" target="_blank">Bottled In England</a> an und behauptet weiter, dass es nur zwei braucht für eine Party. </p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/believe-the-hype-bottled-in-england/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Auf der Bühne blieben August am Schlagzeug und Daniel an Bassgitarre, Electronics und Vocals aber nicht unter sich. Sie verzichteten darauf, nur Samples von Streichern einzuspielen und ließen sich außer von Tobias Kvæde an der E-Violine bei einigen Stücken von Øresunds Kvartetten, einem klassischen Streichquartett, begleiten. Sängerin Katrine Brocks vereinnahmte nicht nur durch ihre starke Stimme und charismatische Ausstrahlung – nach ihren Gesangparts schob sie sich, mit ein paar Bierdosen in der Hand, durchs Publikum und tanzte vor der Bühne im Kreis ihrer Freunde weiter. Der Auftritt der Sängerin Maria Mortensen von <em>Scarlet Chives</em>, fügte der gewaltigen Musik eine weitere Klangfarbe hinzu, bevor Rapper Manky die brodelnde Stimmung in wieder eine andere Richtung schickte. Extra extra extra extra!<span id="more-10582"></span></p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/believe-the-hype-bottled-in-england/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Bottled In England übertrafen alle Erwartungen an mit „echten“ Instrumenten gespielte elektronische Tanzmusik. Und das nicht nur wegen ihres Aufgebots an Gastmusikern. Statt einfach nur ein massives Drum’n’Bass Brett ins Publikum zu schleudern, hielten sie unentwegt Kontakt, gaben ihre wahnsinnige Energie weiter; Ließen alles fließen aber nie ganz los, um in den entscheidenden Momenten auf sehr direkte Art Aufmerksamkeit und – <em>&raquo;Aaaaaaaaah!&laquo;</em>  &#8211; Wach sein einzufordern.</p>
<p><strong>Veröffentlichungen</strong><br />
<a href="http://soundcloud.com/bottled-in-england/sets/believe-the-hype-1/" title="Soundcloud - Bottled In England - Believe The Hype EP" target="_blank">Believe The Hype</a>, die Debüt-EP von Bottled In England erschien im August 2011. Im Februar 2012 veröffentlichten sie in Kooperation mit Jacob Hansen die beiden Singles „Change“ und „What This Is“, die sie zum <a href="http://bottledinengland.com/?page_id=733" title="Bottled In England - Download " target="_blank">kostenlosen Download</a> anbieten.</p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/believe-the-hype-bottled-in-england/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Live in Deutschland</strong><br />
Am <strong>16. Juni</strong> könnt ihr Bottled in England (feat. Manky und Tobias Kvæde) auf dem Talschock Open Air im <a href="http://www.ajz-chemnitz.de/" title="AJZ Chemnitz" target="_blank">AJZ Chemnitz</a> erleben. Am <strong>29. Juni</strong> spielen sie (feat. Katrine Brocks, Manky und Tobias Kvæde) auf der <a href="http://www.fusion-festival.de/" title="Fusion Festival" target="_blank">Fusion</a> in Lärz.</p>
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		<title>SPOT Festival: Chorus Grant im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kristin</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[SPOT Festival]]></category>

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		<description><![CDATA[Chorus Grant ist das Solo-Projekt des River Phoenix Leadsängers Kristian Finne Kristensen.&#187;From computer-grunge pop, to 50&#8242;s do-do run run and Dylan’esqe folk&#171; sind es vor allem die eingängigen Melodien, die seine Songs zu dauerhaften Wegbegleitern machen. Sei es, weil man sie tatsächlich immer wieder hört oder weil sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Click [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/chorusgrant" title="Facebook - Chorus Grant" target="_blank">Chorus Grant</a> ist das Solo-Projekt des River Phoenix Leadsängers Kristian Finne Kristensen.<em>&raquo;From computer-grunge pop, to 50&#8242;s do-do run run and Dylan’esqe folk&laquo;</em> sind es vor allem die eingängigen Melodien, die seine Songs zu dauerhaften Wegbegleitern machen. Sei es, weil man sie tatsächlich immer wieder hört oder weil sie einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.</p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/spot-festival-chorus-grant-im-interview/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das Debütalbum <strong>And The Villa Nova</strong> erschien gerade auf dem dänischen Label Speed Of Sound und ist in Deutschland als Download z.B. über den <a href="http://itunes.apple.com/de/album/and-the-villa-nova/id500160029" title="iTunes Store - Chorus Grant - The Villa Nova" target="_blank">iTunes Store</a> erhältlich. Um mehr über Chorus Grant zu erfahren, traf ich mich beim SPOT Festival mit Kristian, der so viel zu erzählen hatte, dass ich vollkommen vergaß, sinnvolle Fragen zu stellen.</p>
<p>Vergessen oder gar nicht erst aufgenommen habe ich dann leider auch alle erwähnenswerten Details zum &#8211; sehr späten &#8211; Auftritt von Chorus Grant. Nach zwei vollgepackten Festivaltagen waren alle Kapazitäten erschöpft und bei jedem Versuch, mich an diese Show zu erinnern, leuchtet außer einer positiven Grundstimmung nur noch ein grünes Licht auf. </p>
<p><em>Musik an</em></p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F46475008&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p>&nbsp;<br />
<em>Interview los</em></p>
<p><strong>Ich habe nicht viel über dich rausgefunden, aber deine Songs auf Soundcloud gehört &#8230; und bin an den Melodien hängen geblieben …</strong><br />
Das ist ein gutes Zeichen.<span id="more-10733"></span></p>
<p>Ok. Dann erzähle ich dir, um was es geht.<br />
Ich denke, ich muss damit anfangen, dass ich vorher in einer anderen Band gespielt habe.</p>
<p><strong>The River Phoenix?</strong><br />
Ja, mit denen habe ich sogar viel in Deutschland gespielt, denn wir waren bei einem Label aus Hamburg,  Nettwerk. Wir waren sehr glücklich, dass wir außerhalb von Dänemark spielen konnten, denn hier gibt es nicht so viele Möglichkeiten zu spielen&#8230;<br />
Aber hier geht’s ja nicht um <em>The River Phoenix</em>. <em>Chorus Grant</em> hat sich aus <em>The River Phoenix</em> entwickelt, denn es gibt so viel in dieser Noise Rock, Indie Rock-Szene, das finde ich so  &#8230; so streng. Du kannst nur diese Sache machen, musst dieses bestimmte Image haben, du musst auf eine bestimmte Art spielen. Alles, was ich tun wollte &#8211; schöne Melodien, gute Songs auf der Akustikgitarre spielen, mal einen Folk- oder einen Dance Song, das konnte ich mit <em>The River Phoenix</em> überhaupt nicht.<br />
Deswegen habe ich angefangen, für mich selbst aufzunehmen. Und auf einmal waren da ruhige Songs wie Her Face in Sun, Golden Head By Golden Head, Everything Red &#8230; die akustischen Stücke und auf der anderen Seite Wolves, Big Guns &#8230;</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F29207218&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><strong>Big Guns mag ich sehr, das ist so eingängig –</strong><br />
Genau! Und für mich ist das Neue daran, dass ich mich traue, einfach einen eingängigen Song zu spielen, ohne zu viel darüber nachzudenken.</p>
<p><strong>Und mit der Band ging das nicht?</strong><br />
Auf keinen Fall! Wir waren fünf Leute in der Band. Und obwohl ich alle Songs geschrieben habe, hatten wir sowas wie eine Demokratie, jeder hat seine Ideen eingebracht. Also, als Regierungsform für einen Staat glaube ich schon an Demokratie. Aber als Musiker wird es sehr viel einfacher, wenn man alles selbst entscheiden kann.<br />
Also habe ich alle Instrumente selbst eingespielt. Und &#8230; seitdem macht es wieder so viel Spaß.</p>
<p><strong>Alle Instrumente?</strong><br />
Ja, aber mit Hilfe des Computers und Samples hier und da. Was für mich auch eine vollkommen neue Welt ist. Das ist komisch, denn andere machen das schon seit vielleicht 30 Jahren oder so und für mich ist das alles ganz neu. Und es bedeutet, dass ich jetzt auf einmal alles machen kann. Und genau das will ich. Ich will alles machen. Alles ausprobieren, jedes Genre. Ich denke, das einzige Genre, das ich wahrscheinlich nicht anfassen werde, ist diese Punk/Ska-Richtung mit den Bläsern &#8230; und Reggae mag ich auch nicht. </p>
<p><strong>Ich auch nicht.</strong><br />
Ich werde also kein Reggae und keinen Ska machen.</p>
<p>Aber alles andere kann ich mir vorstellen. Was daran so schön ist, und warum ich glaube, dass es funktioniert – wenigstens funktioniert es für mich, ich weiß nicht, was andere darüber denken – weil ich alles selbst zu Hause aufnehme und eigentlich gar nicht weiß, wie man was aufnimmt, damit es richtig gut klingt &#8211; ich meine &#8216;gut&#8217; aus der Sicht eines Tontechnikers &#8211; genau deswegen, denke ich, passen all die verschiedenen Genres irgendwie zusammen. Ohne dass man sich ständig fragt – was ist das jetzt? Jetzt ist es Dance, jetzt ist es Folk &#8230; es ist alles durch diese Maschine gegangen, die nicht so besonders gut klingt. Deswegen nenne ich es gern &#8211; man sucht ja immer nach einem Wort, das beschreibt welche Art von Musik man macht &#8211; also, statt zu sagen es ist ein bisschen Folk, ein bisschen Dance, ein bisschen dies und das &#8211; hatte ich die Idee, dass Computer Grunge ein gutes Wort dafür ist.<br />
Natürlich denkt man dann gleich an die Grunge-Bands aus Seattle, <em>Nirvana</em>, <em>Pearl Jam</em> usw. Aber die wurden so genannt, weil dieses „grunge“  etwas Schmuddeliges, Zusammengewürfeltes meinte, etwas, das nicht clean ist – deswegen mag ich den Begriff. Nicht, weil ich sagen will, ich klinge wie <em>Nirvana</em>. Für mich macht das Sinn.</p>
<p><strong>Du machst also alles komplett selbst?</strong><br />
Ja.<br />
Nun, um ehrlich zu sein, es gibt da jemanden. Er ist sogar sehr bekannt, zumindest in Dänemark. Aber ich glaube, er wird demnächst auch in Europa spielen – Brian Batz. Er hat eine Band, die heißen <em>Sleep Party People</em>.</p>
<p><strong>Ja, von denen hab ich schon gehört.</strong><br />
Genau, die Band mit den Hasenmasken. </p>
<p><strong>Die finde ich gut.</strong><br />
Ja, sehr interessant. Wenn man mit der verzerrten Stimme klar kommt &#8211; I AM SORRY ABOUT THAT, Brian!</p>
<p>Brian ist wie ich auf der Ostseeinsel Bornholm aufgewachsen – von da aus gibt’s sogar eine Fähre nach Deutschland, ich glaube nach Rügen – aber seit wir in Kopenhagen wohnen, macht er sein Zeug und ich meins und aus meiner Sicht, gibt’s da sowas wie einen kleinen Wettbewerb. Ich weiß ganz sicher, dass er ehrlich davon überzeugt ist, dass das nicht so ist. Aber ich denke, sowas ist ganz natürlich …<br />
Als es damals nicht so gut lief mit <em>The River Phoenix</em> und unsere Freundschaft sich in eine Richtung entwickelte, die mit der Musik kollidierte, so dass es war besser aufzuhören, um Freunde bleiben zu können – das war der Zeitpunkt, als Brian mit <em>Sleep Party People</em> plötzlich bekannter wurde. Also entstand dieser Wettbewerbsgedanke wohl hauptsächlich aus mir selbst, weil ich dachte &#8216;Warum kann ich nicht ein bisschen Spaß mit meiner Band haben?&#8217;<br />
Damals rief ich Brian an, um ihm zu gratulieren. Und ich erzählte ihm, dass ich da ein paar Songs habe und fragte, ob er sich die mal anhören will. Das war auch neu für mich, meine Freunde, die mit Musik zu tun haben, meine Songs hören zu lassen. Nicht weil ich Feedback wollte – ich wollt sie so lassen wie sie sind – sondern einfach um zu zeigen, das mache ich jetzt. Ich mache jetzt was anderes, als dieses alte Indie/Noise Rock-Ding. Und Brian war derjenige, der mich mit seinem Label in Dänemark zusammenbrachte und der mir half, vor allem diese Dance-Sachen mit den Drums zu mixen und zu mastern.</p>
<p><strong>Die Band River Phoenix gibt’s also gar nicht mehr?</strong><br />
Ich glaube nicht, dass wir noch mal spielen werden. Aber wir haben niemals gesagt, es ist vorbei. Wir haben zusammen gespielt, seit ich 16 war, heute bin ich 30. Das war so ein riesiger Teil von uns allen. Deswegen fühlen wir uns alle besser, wenn wir sagen wir machen sowas wie eine lebenslange Pause. Das ist blöd, fühlt sich aber besser an, weil man sich damit dann nicht so auseinandersetzen muss.<br />
Ich bin nicht so besonders glücklich über Auseinandersetzungen mit den Menschen, die ich liebe. Ich will sie lieber weiter in meinem Leben haben.</p>
<p><strong>Erzähl mir was davon, um was es in deinen Songs geht</strong><br />
Nun, das hat alles sehr viel mit diesem Haus zu tun, The Villa Nova. Ich bin ganz in der Nähe dieses Hauses aufgewachsen. Einige der Songs sind fiktive Geschichten darüber, was sich in dem Haus abgespielt hat. Das Haus ist heute sehr zerfallen, eine Ruine &#8211; ein bisschen wie ein Geisterhaus. Einige Songs handeln vom realen Leben, von mir, wie ich in der Gegend aufgewachsen bin. Andere, zum Beispiel ganz besonders A Letter From Karen – das sich genremäßig an den 50er, 60er Jahren orientiert – da geht’s um die Idee: Was wäre, wenn ich damals gelebt hätte? </p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F36571184&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p>Mein Vater war oft in der Villa Nova. Er spielte mit seiner Band da und wenn ich Bilder von damals gesehen habe, wollte ich immer wissen, wie es damals war, was da so passiert ist . All die Einheimischen haben sich dort getroffen und es gab eine Kaserne, in der Leute aus Kopenhagen stationiert waren, um ihren Wehrdienst abzuleisten. Und alle haben sich in der Villa Nova getroffen. Also stell&#8217; dir das in den Mittsechzigern vor – es ist endlich Wochenende und all diese Leute, die Einheimischen und die Mädchen treffen sich mit den Soldaten, um Rock’n’Roll-Musik zu hören. Da baut sich eine Spannung auf, Liebe, Kämpfe &#8230; das alles interessiert mich total. Und ich wollte immer, dass mir mein Vater davon erzählt, was er aber nie gemacht hat. Wahrscheinlich fasziniert es mich deswegen noch mehr.</p>
<p>Erinnerst du dich an den Film „Zurück in die Zukunft“ … diese Zeitmaschine … das wird jetzt vielleicht ein bisschen bizarr … aber es geht um die Idee. Ich habe diese Songs mit der Vorstellung geschrieben, dass es möglich wäre, als junger Mann auf meinen Vater zu treffen, der im selben Alter ist wie ich und mich nicht kennt. Ich bin die nächste Band, die auf der Bühne spielt, auf der er grade noch mit seiner Band stand &#8211; die hießen <em>The Vanguards</em> – sie haben gerade aufgehört zu spielen „Love love me do &#8230;“, gehen von der Bühne und die Mädchen sind verrückt nach ihnen&#8230; Und dann werde ich angekündigt: &#8216;Da ist dieser Typ, wir wissen nicht wer er ist und woher er kommt, er nennt sich <em>Chorus Grant</em>.&#8217; Und dann bin ich da, mit meinem Computer und der Akustikgitarre. Was für ein merkwürdiges Szenario &#8230; und ich spiele meine Songs, die die Leute nicht einordnen können. Nicht so sehr, weil es so außerirdisch klingt, sondern eher weil sie sich wundern, was das für eine Maschine ist  &#8230; das würde sich gut in einem Video machen, wenn ich das Geld dafür hätte &#8230;<br />
Vor allem dieses Bild, an dem irgendwas nicht stimmt. Klar, ich bin ja aus der Zukunft … keine Sorge, ich finde das selbst auch verrückt. Das ist so in etwa die Idee &#8230; diese seltsame Welt, in der alles erlaubt ist, weil ich aus der Zukunft bin. Es gibt niemanden, der sagt – oh, das ist Dance Song, den kannst du nicht nach einem Folk Song spielen – ich kann machen was immer ich will, denn ich bin aus der Zukunft.</p>
<p><strong>Ok, so in der Art kann ich mir dann also deine Show heute Abend vorstellen?</strong><br />
Ja.<br />
Na gut,… lass es mich so sagen: Komm zur Show und sei in deinen Gedanken an diesem Ort, in der Villa Nova … da spielt dieser Typ, du weißt nichts über Genres und all das. Du kennst die <em>Beatles</em> und du liebst sie, hast sie gerade gesehen. Und danach spielt da diese andere Band. Sei einfach offen und versuch nicht, die Songs in irgend ein Genre einzuordnen. Hör einfach zu und ich denke, dann wird es ein zauberhaftes Erlebnis.</p>
<p>Zumindest hoffe ich das. Ich bin natürlich sehr aufgeregt. Wir haben bis jetzt noch nicht so viele Konzerte gespielt. Wir waren aber gerade als Support mit When Saints Go Machine auf Tour. Das war sehr gut für uns, um etwas bekannter zu werden.</p>
<p><strong>Du spielst deine Songs live mit einer Band?</strong><br />
Ja, ich habe ein paar sehr talentierte Musiker um mich. Ich war anfangs nicht sicher, wie ich live auftreten will. Eine Idee war, alleine auf die Bühne zu gehen, nur mit dem Computer und der Gitarre. Aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich eine Band habe. Da ist Bjørn an Gitarre und Keyboard, der bei <em>Death By Kite</em> gespielt hat und jetzt mit <em>Flag White</em> sein eigenes Ding macht. Thomas am Schlagzeug ist vermutlich der größte Star in meiner Band &#8211; Thomas war für 10, 12 Jahre der Schlagzeuger von <em>Efterklang</em>. Und dann mein Freund Moogie Johnson an Bass und Synthesizer. Er hat für die dänische Band <em>Our Broken Garden</em> gespielt. Es macht mich sehr stolz, dass diese Musiker meine Songs mit mir spielen. Vor allem weil ich denke, dass sie keine besonders große Herausforderung darstellen, um sich als Musiker weiterzuentwickeln. Sie alle mögen die Songs einfach nur. Und genau darum geht’s. Es geht um die guten Songs.</p>
<p>Und – vorsichtig ausgedrückt – ich würde mich zukünftig gern in einer Familie mit <em>Beck</em> sehen, im Sinne davon, dass er von Album zu Album völlig unterschiedliche Sachen gemacht hat. Das will ich auch machen, aber alles auf nur einem Album. Ich werde wahrscheinlich nicht rappen oder in Scientology eintreten, aber musikalisch ist <em>Beck</em> eine meiner größten Inspirationen. </p>
<p><strong>Du spielst heute auch noch mit einer anderen Band, Green Pitch &#8230;</strong><br />
Ja. <em>Green Pitch</em> ist die Band vom <em>The River Phoenix</em>-Gitarristen und seiner Frau. Neben meinen eigenen Sachen – ich weiß gar nicht, was mit mir passiert ist in den letzten zwei Jahren – ich habe nie zuvor so viele Songs geschrieben, wie seit dem Ende von <em>The River Phoenix</em>. Weil ich jetzt frei bin. Also ich habe auch für <em>Green Pitch</em> ein paar Songs geschrieben. Und heute Abend werde ich mit Rex Garfield, der Sängerin, zwei Stücke im Duett singen.<br />
<em>Green Pitch</em> ist eine sehr ruhige Band, spanische Gitarre, sehr schöne, zarte, engelsgleiche Stimme. Ich finde es sehr interessant, was passiert, wenn Rex, wenn so eine zarte zerbrechliche Frau die Worte singt, die ich geschrieben habe und die eine Frau so wahrscheinlich nicht verwenden würde.</p>
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		<title>Grandmaster Flash in Dresden</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 15:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konzertagenda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grandmaster Flash]]></category>
		<category><![CDATA[HipHop]]></category>
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		<description><![CDATA[[ <tr><td>18. Mai 2012; 22:00 Uhr; Location siehe Text; </td></tr>] Die US DJ-Legende zum ersten Mal live in Dresden! Wie soll man diese DJ-Ikone beschreiben ohne zu übertreiben? Schwierig! Er hat 1976 das, was wir heute gemeinhin unter DJ-ing verstehen überhaupt erst erfunden und gilt als einer der drei Pioniere, die damals eine völlig neuartige Musik namens HipHop erschufen. Er kreierte zusammen mit den Furiuos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td>18. Mai 2012<br/>22:00 Uhr<br/>Location siehe Text<br/></td></tr></table><p>Die US DJ-Legende zum ersten Mal live in Dresden! Wie soll man diese DJ-Ikone beschreiben ohne zu übertreiben? Schwierig! Er hat 1976 das, was wir heute gemeinhin unter DJ-ing verstehen überhaupt erst erfunden und gilt als einer der drei Pioniere, die damals eine völlig neuartige Musik namens HipHop erschufen. Er kreierte zusammen mit den Furiuos Five die Multi-Platin Hymne „The Message“, die nebenbei der erste Tune in den amerikanischen Charts war, der das Leben in den schwarzen Ghettos kritisch thematisierte. <a href="http://www.facebook.com/grandmasterflashofficial" target="_blank">Grandmaster Flash </a>ist mittlerweile 54 Jahre und immer noch weltweit gebucht, weil er nie stehen geblieben ist sondern stets seine Old School Attitüde mit neuen Einflüssen verbunden hat. Am 18. Mai kommt er nun erstmalig live nach Dresden und wird in der Showboxx seine unvergleichliche Show präsentieren. Unterstützung erhält er dabei von einem der aktuell besten HipHop-DJs Europas – Eskei83 und dem Dresdner R&#038;B und HipHop Veteran Masta D.! Präsentiert von <a href="http://www.krasscore.com/" target="_blank">krasscore</a>.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F15966153&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/grandmaster-flash-in-dresden/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Saloppe Soundlounge: Heart Island</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 13:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konzertagenda</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Heart Island]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[saloppe]]></category>

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		<description><![CDATA[[ <tr><td>18. Mai 2012; 21:00 Uhr; <a target="_blank" href="http://www.saloppe.de">Saloppe</a>; 5€; </td></tr>] Unter dem Namen Heart Island spielt Christian Grochau (Polarkreis 18) ein elektronisch-grooviges Liveset. Trackweise unterstützt von der Sängerin Marie Kanske (Sea of Love) erzeugt er dabei visuell vielseitige Klangwelten. Nach dem Konzert Party mit DJ Cptn. Roller Coaster



Die Saloppe Soundlounge ist neue Konzertreihe, die ein- bis zweimal monatlich stattfindet. Dabei wird die grüne Partyoase zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td>18. Mai 2012<br/>21:00 Uhr<br/><a target="_blank" href="http://www.saloppe.de">Saloppe</a><br/>5€<br/></td></tr></table><p>Unter dem Namen <a href="http://www.facebook.com/pages/Heart-Island/344162775594870" target="_blank">Heart Island</a> spielt Christian Grochau (Polarkreis 18) ein elektronisch-grooviges Liveset. Trackweise unterstützt von der Sängerin Marie Kanske (Sea of Love) erzeugt er dabei visuell vielseitige Klangwelten. Nach dem Konzert Party mit DJ Cptn. Roller Coaster</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32961678&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p>Die Saloppe Soundlounge ist neue Konzertreihe, die ein- bis zweimal monatlich stattfindet. Dabei wird die grüne Partyoase zu einem Ort des gemütlichen Lauschens im intimen Rahmen. Vorrangig präsentiert werden Singer/Songwriter und Projekte aus den Bereichen Indiepop und Elektronika. Alle Konzerte sind überdacht und finden wetterunabhängig statt.</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F32876204&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
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		<title>Andre Williams &amp; The Goldstars</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konzertagenda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beatpol]]></category>
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		<category><![CDATA[verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[[ <tr><td>20. Mai 2012; 21:00 Uhr; <a target="_blank" href="http://www.beatpol.de">Beatpol</a>; <a href="http://www.reservix.de/off/login_check.php?id=6eeeb4fda63834225ca7ad6671a821cd&#038;vID=5861&#038;eventGrpID=74277" target="_blank">VVK ab 15,50 €</a><br />
<a href="http://mittelstern.de/2012/05/andre-williams-the-goldstars/#williamstickets">Verlosung</a>; </td></tr>] &#187;Mister Rythm&#171;

&#187;The Black Godfather&#171;

&#187;The Father of Rap&#171;

&#187;Mister Bad Motherfucker&#171;

&#187;Mister Wild Motherfucker&#171;

&#187;Ex-Drogenbaron von Ike Turners Gnaden&#171;

... eine Aufzählung aller Synonyme, welche von jeher das tatsächliche (und recht wundersame) Leben des 1936 in Bessemer/Alabama geborenen Zeffrey "Andre" Williams zu umschreiben versuchen, fände mit Sicherheit kein allzu schnelles Ende.

Seit über 50 Jahren im Geschäft, eine lebende Legende. Songwriter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td>20. Mai 2012<br/>21:00 Uhr<br/><a target="_blank" href="http://www.beatpol.de">Beatpol</a><br/><a href="http://www.reservix.de/off/login_check.php?id=6eeeb4fda63834225ca7ad6671a821cd&vID=5861&eventGrpID=74277" target="_blank">VVK ab 15,50 €</a><br />
<a href="http://mittelstern.de/2012/05/andre-williams-the-goldstars/#williamstickets">Verlosung</a><br/></td></tr></table><p><em>&raquo;Mister Rythm&laquo;</p>
<p>&raquo;The Black Godfather&laquo;</p>
<p>&raquo;The Father of Rap&laquo;</p>
<p>&raquo;Mister Bad Motherfucker&laquo;</p>
<p>&raquo;Mister Wild Motherfucker&laquo;</p>
<p>&raquo;Ex-Drogenbaron von Ike Turners Gnaden&laquo;</em></p>
<p>&#8230; eine Aufzählung aller Synonyme, welche von jeher das tatsächliche (und recht wundersame) Leben des 1936 in Bessemer/Alabama geborenen Zeffrey <a href="http://andrewilliamstheblackgodfather.blogspot.com/" title="Andre Williams: the Black Godfather " target="_blank">&#8220;Andre&#8221; Williams</a> zu umschreiben versuchen, fände mit Sicherheit kein allzu schnelles Ende.</p>
<p>Seit über 50 Jahren im Geschäft, eine lebende Legende. Songwriter und/oder Produzent u.a. für Mary Wells, die Contours, Marvin Gaye, Parliament, George Clinton, Edwin Starr, B.B. King, Tina Turner und sogar Stevie Wonder. Kollaborationen und Aufnahmen mit den Demolition Doll Rods, Jon Spencers Blues Explosion, den Red Hot Chilli Peppers, sowie mit Mitgliedern von The Gories und der White Stripes. Darüber hinaus für zwei der größten Hits des 60&#8242;s Soul verantwortlich &#8211; &#8220;Shake A Tailfeather&#8221; von den Five Dutones und Mack Rices Original von &#8220;Mustang Sally&#8221;.</p>
<p><p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/andre-williams-the-goldstars/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<span id="more-10707"></span>1956 und 1957 schrieb Andre Williams für das kleine Chicagoer Label Fortune Records &#8220;The Bacon Fat&#8221; und &#8220;Jail Bait&#8221;, neben so einigen anderen, seine wohl berühmtesten Songs. Songs, die aus dem Leben gegriffene Situationen zu anzüglichen Lyrics in vollkommen surreale Szenen übersetzten. Da Williams wusste, dass er stimmlich mit den damaligen Gesangsstars keineswegs mithalten konnte, röchelte, grunzte und knarzte er über einen schrägen, fast funkigen Rhythmus. Das Subgenre Dirty Soul entsteht und so einige heutige Musikjournalisten sehen in Williams, aufgrund seines heiseren, für damalige Verhältnisse völlig ungewöhnlichen Sprechgesangs und seiner betont ruppigen Attitüde, sogar den &#8220;Father of Rap&#8221;. </p>
<p>In den 60ern arbeitet Andre Williams dann für Berry Gordys berühmtes Soul-Label Tamla Motown, später dann beim renommierten Chicagoer Label Chess Records, vor allem als Produzent und Komponist. Man nennt ihn nun den &#8220;Black Godfather&#8221;, doch es sollte nicht mehr lange dauern, bis sein künstlerischer Höhenflug mit der Bekanntschaft von Ike Turner jäh endet. Williams verirrt sich in Turners Welt der wildesten Koks-Partys, der Dauerexzesse und der Paranoia und endet schließlich pleite und mit einem handfesten Drogenproblem sprichwörtlich unter einer Brücke in Chicago als obdachloser Junkie. Symptomatisch für die gewisse Tragik in Andre Williams Leben ist eine Szene im 2010 fertiggestellten Film &#8220;Agile Mobile Hostile&#8221; der US-Regisseure Tricia Todd und Eric Matthies. Darin besucht Williams das heutige Motown Historical Museum in Detroit, erklärt zunächst das Haus in seinen früheren Umrissen und stellt sich dann dem Security-Mann am Einlass vor, der ihn selbstverständlich nicht erkennt. Sichtlich gekränkt verlässt der Mann, der Stevie Wonder einst zu seinem Namen verhalf, das Anwesen mit den Worten: <em>&raquo;Ich war in keinem Scheiß-Museum, ich bin das Scheiß-Museum!&laquo;</em> Doch andererseits trügt hier auch der Schein, denn &#8220;Mr. Rythm&#8221; trauert seinen Erfolgen von einst beileibe nicht hinterher. Mit Hilfe von Garage-Rockern der neueren Generation, wie z. Bsp. John Spencer, nahm die Karriere des Dirty Old Man in den 90ern wieder Fahrt auf. Seither ist Williams eine Art Underground-Club-Phänomen, hat ein paar richtig gute Alben aufgenommen und geht trotz zwischenzeitlicher Drogen-Rückfälle (<em>&raquo;Ja, ich nehme Drogen. Ja! Ja! Und ihr nehmt auch Drogen.&laquo;</em>), damit verbundenem Knastaufenthalt, schwerer Lungenentzündung, Alkoholvergiftung und diversen Herzproblemen immer mal wieder auf Tour &#8220;um Ärsche zu kicken&#8221;. </p>
<p>Zum Ableben hat Mr. Stehaufmännchen einfach keine Zeit und man kommt nicht umhin an jenen berühmten Satz eines Motörhead-Fans zu denken: <em>&raquo;Wenn irgendwann die Atombombe fällt, werden nur Kakerlaken und Lemmy überleben.&laquo;</em> Und Andre Williams.</p>
<p><a name="williamstickets"></a>Für die Show im Beatpol verlosen wir <strong>2&#215;2 Tickets</strong> unter allen, die uns bis zum <strong>Samstag, 19.05., 10 Uhr</strong> eine E-Mail mit dem Betreff <strong>Andre Williams</strong> schicken.</p>
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		<title>CSC, DSC: Das Fußball ABC der Gefallenen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 13:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dynamo]]></category>
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		<description><![CDATA[ Beim Stöbern in einem alten Kicker Sonderheft von 1985 bin ich bei den Tabellen der Amateur-Oberligen hängengeblieben. Was für klanghafte Namen, was für Erinnerungen und &#8230; was für Überraschungen. Neverever hätte ich die Millionenfrage: &#8220;Welcher Kassler Fußballclub stand im Jahr 1985 vor dem KSV Hessen?&#8221; richtig beantwortet. Wahrscheinlich hätte ich Baunatal gesagt und mächtig auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mittelstern.de/wp-content/uploads/csc_tabelle.jpg"><img class="alignright  wp-image-10697" title="csc_tabelle" src="http://mittelstern.de/wp-content/uploads/csc_tabelle-e1337173375543-224x300.jpg" alt="" width="179" height="240" /></a> Beim Stöbern in einem alten Kicker Sonderheft von 1985 bin ich bei den Tabellen der Amateur-Oberligen hängengeblieben. Was für klanghafte Namen, was für Erinnerungen und &#8230; was für Überraschungen. Neverever hätte ich die Millionenfrage: &#8220;Welcher Kassler Fußballclub stand im Jahr 1985 vor dem KSV Hessen?&#8221; richtig beantwortet. Wahrscheinlich hätte ich Baunatal gesagt und mächtig auf die Plotze gekriegt, weil Baunatal gar nicht Kassel ist.</p>
<p>Den CSC 03 Kassel jedenfalls, den hatte ich nun wirklich nicht auf dem Schirm. Und da ich immerhin zwei (wunderbare) Jahre in Kassel verbracht habe, musste ich doch ein wenig recherchieren. Wozu gibt es Dr. Google? Die glanzvollste Zeit des CSC 03 waren die 1930er und 1940er Jahre, als man der Gauliga Hessen als höchster deutschen Spielklasse angehörte. Hier gelang in der Saison 1938/39 die Meisterschaft und die damit verbundene Qualifikation zur Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft, in der man jedoch bereits in der Vorrunde als Tabellenletzter am FC Schalke 04, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorw%C3%A4rts-Rasensport_Gleiwitz" target="_blank">Vorwärts-Rasensport Gleiwitz</a> und <a href="http://www.wormatia.de/" target="_blank">Wormatia Worms</a> scheiterte. In den 1980er Jahren konnte der CSC 03 mit dem Aufstieg und der Vizemeisterschaft in der Oberliga Hessen noch einmal an alte Erfolgszeiten anknüpfen&#8230;&#8221;</p>
<p>In der Folgezeit verschwand der Verein aus dem überregionalen Fußball. Mit kurzen Ausflügen nach oben, spielt der Verein seitdem in der Kreisoberliga.</p>
<p><strong>CSC, DSC &#8211; Von der höchsten Spielklasse in die Stadtoberliga</strong></p>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/a/ae/Tschammer1.jpg/220px-Tschammer1.jpg"><img class="alignleft" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/a/ae/Tschammer1.jpg/220px-Tschammer1.jpg" alt="" width="220" height="329" /></a>Höchste Spielklasse im Krieg, am Profifußball angeklopft in den 80ern, Kreisoberliga.. Das erinnert an viele und auch an den Dresdner SC, dessen Fußballabteilung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts international bekannt war. Die größten Vereinserfolge der DSC-Fußballer waren 1940 und 1941 der Gewinn des Deutschen Pokals (damals Tschammerpokal) und 1943 und 1944 die Deutsche Fußballmeisterschaft. Im Ostragehege (heute Steyer-Stadion) verfolgten bis zu 60 000 Zuschauer die Spiele der damals stärksten sächsischen Mannschaft um den Fußballgott Helmut Schön (Kapitän der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und von 64-78 Bundestrainer).</p>
<p>Nach der Wende startete der DSC 1990 in der Bezirksliga. Bereits 1991 stieg man in die Landesliga Sachsen auf. Dort wurde man sofort Sachsenmeister und spielte bereits 1992/1993 in der dritthöchsten Spielklasse, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Oberliga_Nordost#1991.E2.80.931994:_Dritth.C3.B6chste_Spielklasse" target="_blank">Amateur-Oberliga.</a> Als ich 1993 nach Sachsen kam, spielte ich mit Budissa Bautzen eine Klasse darunter. Der DSC stieg ab, wir aber auch: Es gab also kein Aufeinandertreffen. Mitspieler wollten mich zu einem Wechsel zum DSC überreden, weil es dort angeblich jede Menge Kohle gab. Scheint was dran zu sein: Gereicht hat es jedenfalls für einen sofortigen Aufstieg in die Oberliga, die allerdings mittlerweile dank der eingeführten Regionalliga nur noch vierte Liga war.<br />
<span id="more-10691"></span><br />
Aber pünktlich zum 100. Geburtstag gelang dem Verein 1998 wieder der Sprung in die Drittklassigkeit.  Aufbruchstimmung, Fußballparty&#8230;. Größenwahn! War es naiv zu denken, dass man der &#8220;DDR-Geburt&#8221; Dynamo Dresden den Rang als Nummer 1 der Stadt wieder ablaufen konnte? Hätten bessere Markenstrategen und eine solidere Führung das hinbekommen? Wer will das heute beurteilen? Die Antwort lautet wohl eher: Nein! &#8220;Tradition&#8221; als Maßstab für Vereine war besonders in den späten 90ern extrem beliebt. Und Tradition meinte nicht &#8220;echte&#8221; Geschichte sondern Erfolge der 70er und 80er Jahre. In der Saison 2002/03 dann der finale Todesstoß. Entschuldung, Abstieg, strukturelle Probleme. Nach erneutem Abstieg und der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, spielte der DSC F98 in der Saison 2006/2007 in der Bezirksliga Dresden, aus der der Verein nach nur einer Saison erneut abstieg. Aktuell spielt der DSC in der Stadtoberliga Dresden&#8230;</p>
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		<title>Auf ein Bier mit John Klein: Maik Wieden</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 23:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>John Klein</dc:creator>
				<category><![CDATA[schnickschnack]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;
Maik Wieden (von Leo hört Rauschen) und ich trafen uns entspannt zu einem Bier im Bautzner Tor. Es sollte ein Lieblingsort sein und die Wahl traf er selbst. Ich habe das Interview als Free-Style angekündigt.
Maik freute sich und meinte  vorab; Au Fein. Klingt nach Piratenfragen!
Na denn, habe ich mir gedacht, war aber auf einige Antworten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Maik Wieden (von <strong>Leo hört Rauschen</strong>) und ich trafen uns entspannt zu einem Bier im Bautzner Tor. Es sollte ein Lieblingsort sein und die Wahl traf er selbst. Ich habe das Interview als Free-Style angekündigt.<br />
Maik freute sich und meinte  vorab; Au Fein. Klingt nach Piratenfragen!<br />
Na denn, habe ich mir gedacht, war aber auf einige Antworten nicht gefaßt!<br />
Offen, wach und gut gelaunt, sitzt Maik mir gegenüber und kommentiert durchweg alle Fragen oder Statements, die ich habe.<br />
Seine Erscheinung ist kurz vor schick, aber eine Spur abweichend. Bei manchen Menschen paßt es nicht. Sie sehen schnell zu sauber aus. Maiks gestreiftes Hemd und Jackett; das ist irgendwie englischer Style.<br />
(Schirm und Jackett haben dort einfach eine andere Bedeutung.)</p>
<p>JK:  Ich mag das mit dem Jackett.<br />
MW:  Schön, das es dir gefällt. Ich auch.<br />
JK:  Gleich mal zu Beginn.Was brauchst du so um dich, Maik? Wie arbeitest du?<br />
MW:  Mich überfordern schnell zu viele Möglichkeiten. Vielfalt verwirt mich.<br />
So sieht es auch entsprechend bei mir zuhause aus. Da wo ich arbeite, an meinem Schreibtisch zum Beispiel, in     meinem  Zimmer ist alles ganz leer und klar.<br />
JK: Das steht im Gegensatz zu manchem künstlerischem Chaos. Wie steht es damit?<br />
MW: Der Keller ist voll. Aber ich brauche ganz klare Strukturen Vielleicht mache ich auch deshalb immer erst einmal etwas zu Ende, bevor ich das Neue beginne.<br />
JK: Was denn zum Beispiel?<br />
MW: Ich habe eine Ausbildung gemacht, jenseits der Musik.<br />
JK: Möchtest du die in deinem Lebenslauf als Musiker haben?<br />
MW: Das spielt im Jetzt einfach keine Rolle! <strong></strong></p>
<p><strong>Alles abgeschlossen, und alles ist offen.</strong><br />
Es ist eine Frage der Entscheidungen.   (Pause)   Obwohl ich ein Vielleicht-Mensch bin.<br />
JK: Das widerspricht sich ja nicht. Das bedeutet nur, daß du (oder ihr) nicht einfach drauflos spielt?<br />
MW:  Alles beginnt intuitiv. Nur so enstehen gute Songs.<br />
zuviel Überlegungen zerstören den Impuls.Aber nicht zu willkürlich.<br />
JK: Du meinst unwillkürlich. Im Gegensatz zu bewußt. Warum machst du Musik?<br />
MW: Weil es mir gut tut, die Drinks nix kosten, und die die Arbeit mit den Jungs unglaublich viel Spaß macht.Und auch, weil es etwas ist, was man  nicht allein genießt.<br />
JK:: Du bist am liebsten  in einer Gruppe?<br />
MW: Eben das Gegenteil. Ich bin von je her eher für mich allein. Eine Band ist ein guter Grund, etwas zusammen zu machen, vor allem wenn man sich gut kennt.<br />
JK: Wie lange macht ihr das schon?<br />
MW: Seit 7 Jahren, aber noch nicht mit Leo .Davor hatten wir Funny Farm. Das war Punk! Leo hört Rauschen ist anders.<br />
JK: Worum geht es dir da in einem Konzert?<br />
MW: (ohne zögern!)Zuhören!<br />
<span id="more-10680"></span>JK: Was ist für dich die optimal Show, der optimale Raum, das optimale Publikum.<br />
MW: Achtzig bis Neunzig Leute. Kleine, zentrale Bühne zu ebener Erde. Familiär und alle bei der Sache.<br />
JK: Verstehe ich gut, klingt trotzdem ein wenig nach sozialer Aufgabe.<br />
MW: Na ist es ja auch. (Lehnt sich vor)</p>
<p><strong>Die Jugend wird musikalisch entwurzelt. Da muß man dagegen arbeiten.</strong><br />
(Reinste Bühnenpräsenz der Typ! Und schreibt die Texte selbst!)<br />
JK: Da schließt du dich mit ein?<br />
MW: Durchaus. Wir sind alle auf der Suche und in der Musik, auf der Bühne kann man was anbieten, aufklären, erzählen.<br />
JK: Du klingst älter, als du bist.<br />
MW: Das macht gar nichts. Ich halte mich einfach gern an konservativen Werten fest.<br />
JK: Klar, dann kann man sich eindeutig entfernen oder positionieren.<br />
MW: Und das bekommen auch die Leute mit, die es hören. Es muß ja auch nicht jeder mögen. Ich mach das, weil ich Lust drauf habe, oder wir.<br />
JK: Obwohl du das was du tust, sehr ernst meinst.<br />
MW: (ernsthaft erstaunt) Geht das anders?<br />
JK: Nur so zum Spaß?<br />
MW: Echter Spaß ist durchaus ernst.<br />
JK: Siehe Charlie Chaplin.<br />
MW: Wenn ich das, was ich da tue, wirklich meine, kommt es auch anders an.<br />
JK: Die Botschaft ist das Ziel?<br />
MW: Über die Musik.<br />
JK: Würdest du auch was anderes machen? Du könntest zum Beispiel auch Schauspieler sein.<br />
MW: Mach ich auch gerne. Bin ich ja auch zum Teil auf der Bühne, aber eben in der eigenen Show. (Von mir und der Band.)<br />
JK: (wie im Theater)Hier haben wir jemanden der eine Geschichte erzählen will!<br />
MW: Jede Geschichte ist schon erzählt.<br />
JK: Eine alte Weisheit. Es kommt natürlich darauf an, auf welche Weise.<br />
MW: Immer eine neue Variante.<br />
JK: Und da gehört eine Menge dazu. Zum Beispiel das Bühnenoutfit.<br />
MW: Unbedingt! Die Erscheinung ist wichtig! Für uns und fürs Publikum. Und sowieso überhaupt. Ich mag das.<br />
JK: Was hörst du so? Was ist deine Musik?<br />
MW: The Kills, the do, Zoot woman….<br />
JK: Was ist deine klassische Musik. Welche Wahl trifft es da?<br />
MW: The Black Keys.<br />
JK: Nein, ich meine wirklich klassische Musik. (Manche Leute hören so etwas überhaupt nicht, soll’s geben.)<br />
MW: Ach so! Vivaldi. Eindeutig Vivaldi.</p>
<p>Hier haben wir wieder die “ Beatles und Rolling Stones“ Frage.<br />
Es gibt nur eine Band, für die man sich entscheidet.<br />
In der Klassik sind es Bach, Vivaldi, Mozart, Tschaikowski…<br />
Bach ist der Postrock der Klassik, Vivaldi ist Drum and Base, Mozart ist Pop, was sonst und Tschaikowski; Singer Songwriter mit suiziden Allüren…und Beethoven ist der Rocker.</p>
<p>(Pause, die es im Gespräch mit Maik kaum gibt, denn es fließt tatsächlich…)<br />
MW: Wir sind alle das, was wir mal waren!<br />
JK: Solche Sätze sagst du einfach so dahin!<br />
Da macht mich schon fertig! Ich denk mir; Hausaufgaben machen und noch mal ins Rauschen rein hören.<br />
Also tschüß, das mach ich jetzt!!!<br />
MW: <strong></strong></p>
<p><strong>Ruhig Blut! Hör auf den Regen!</strong></p>
<p>Regen ist Leben und immer gut!<br />
JK: Bist du ein Poet?<br />
MW: Das können wir jetzt entscheiden.<br />
JK: Danke , das du mich mit einbeziehst.<br />
MW: Gern geschehen, aber das mit dem Poeten hast du ja gesagt….<br />
JK: War mir eine Freude!<br />
MW: Ganz meinerseits!</p>
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		<title>The Great Bertholinis</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>konzertagenda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[konzertagenda]]></category>
		<category><![CDATA[Ostpol]]></category>

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		<description><![CDATA[[ <tr><td>19. Mai 2012; 22:00 Uhr; <a target="_blank" href="http://www.ost-pol.de">Ostpol</a>; VVK: 6 €, AK: 8 €; </td></tr>] &#187;The Great Bertholinis - eine ungarische Zirkusfamilie? Puszta-Kuchen! Natürlich ist der charmante Fake-Hintergrund um die acht fränkischen Musiker längst entlarvt. Sinn hatte und hat er jedoch, hilft er schließlich bis heute zuverlässig, die wahnwitzige Inkarnation einer Indie-Osteuropa-Folk-Brass-Band einzuordnen. Trotzdem bleibt es erstaunlich, was da alles herbeigeschleppt wurde, um die Band zu charakterisieren: Bayern und Balkan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td>19. Mai 2012<br/>22:00 Uhr<br/><a target="_blank" href="http://www.ost-pol.de">Ostpol</a><br/>VVK: 6 €, AK: 8 €<br/></td></tr></table><p>&raquo;<a href="http://www.bertholini.de/" title="The Great Bertholinis" target="_blank">The Great Bertholinis</a> &#8211; eine ungarische Zirkusfamilie? Puszta-Kuchen! Natürlich ist der charmante Fake-Hintergrund um die acht fränkischen Musiker längst entlarvt. Sinn hatte und hat er jedoch, hilft er schließlich bis heute zuverlässig, die wahnwitzige Inkarnation einer Indie-Osteuropa-Folk-Brass-Band einzuordnen. Trotzdem bleibt es erstaunlich, was da alles herbeigeschleppt wurde, um die Band zu charakterisieren: Bayern und Balkan, Polka und Pop, die ganze Referenz-Bandbreite von Tom Waits und Beirut über Django Reinhardt und Kurt Weill bis hin zu den Beatles &#8211; und alle hatten sie irgendwie Recht. Beziehungsweise haben, denn erst mit &#8220;Gradual unfolding of a conscious mind &#8211; part 3&#8243; füllt die Band das große Klangkostüm wirklich aus, das ihr von Presse und Fans geschneidert wurde.&laquo; (Dennis Drögemüller, <a href="http://www.plattentests.de/rezi.php?show=7959" title="Plattentests.de - The Great Bertholinis - Gradual unfolding of a conscious mind - part 3" target="_blank">plattentests.de</a>)</p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F11230041&#038;show_artwork=true"></iframe></p>
<p>Ein Journalist schrieb einmal: »The Great Bertholinis wollen nicht besonders sein, sie sind es einfach.« Und so spielen sie mit Pauken und Trompeten, mit Banjo und Balalaika Kadenzen des Ostens, hinein gesponnen in polyphones Singspiel, ungefähr so unbritisch britisch, als wäre Manchester eine ungarische Provinz – als Opener der Salzburger Festspiele, im Punk-Schuppen nebenan oder eben im Ostpol Dresden.</p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/the-great-bertholinis/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>SPOT Festival: Schultz And Forever</title>
		<link>http://mittelstern.de/2012/05/spot-festival-schultz-and-forever/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 19:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kristin</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[SPOT Festival]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen all den pulsierenden Elektropop-Acts des SPOT Festivals habe ich die zurückhaltenden, zarten Töne von Schultz And Forever bei meiner Vorbereitung vollkommen überhört. Wie gut, dass Andrea die Festivalvorwoche mit Falling ausklingen ließ und mir damit einen Anlass gab, die Show des 17jährigen Dänen doch auf meinen Timetable zu setzen. Und das gleich zwei Mal. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen all den pulsierenden Elektropop-Acts des SPOT Festivals habe ich die zurückhaltenden, zarten Töne von <a href="http://www.facebook.com/SchultzAndForever.official" title="Facebook - Schultz And Forever" target="_blank">Schultz And Forever</a> bei meiner Vorbereitung vollkommen überhört. Wie gut, dass Andrea die Festivalvorwoche <a href="http://mittelstern.de/2012/04/wochenausklang-schultz-and-forever/" title="mittelstern* - WochenAusklang: Schultz And Forever">mit Falling ausklingen ließ</a> und mir damit einen Anlass gab, die Show des 17jährigen Dänen doch auf meinen Timetable zu setzen. Und das gleich zwei Mal. Aus Gründen. </p>
<p><a href="http://mittelstern.de/wp-content/uploads/schultzandforever_01.jpg"><img src="http://mittelstern.de/wp-content/uploads/schultzandforever_01-300x300.jpg" alt="" title="Schultz And Forever - live at SPOT Festival 2012" width="200" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-10622" /></a>Auf dem SPOT Festival ließ Jonathan Schultz die Songs seines Solo-Projekts von ganz wunderbaren Musikern an Schlagzeug, E-Gitarre, Bass und Violine begleiten. Sein Auftritt am Abend des ersten Festivaltags bewegte ganz ohne große Hits und wilde Beats auf stille, aber um so eindringlichere Art. </p>
<blockquote><p>&raquo;Her name was Marsha and she died when she was ten.<br />
Raped by her father until the very end.&laquo;</p></blockquote>
<p>In seinem Zimmer schreibt der &#8211; man kann es gar nicht oft genug betonen &#8211; gerade mal 17jährige Jonathan Schultz seine Songs. Allein. Die Band ist mehr so eine Idee, er betrachtet Schultz And Forever als Solo-Projekt. Die abgelegene, ländliche Umgebung, in der er mit seinen Eltern wohnt, findet er inspirierend, erzählte er am Tag nach seinem Auftritt in einem Interview, zu dem ich Carsten vom <a href="http://www.umagazine.de/" title="UMagazine.de" target="_blank">uMag</a> begleiten durfte.<a href="http://mittelstern.de/2012/05/spot-festival-schultz-and-forever/#schultzinterview">***</a></p>
<p><a href="http://mittelstern.de/wp-content/uploads/schultzandforever_02.jpg"><img src="http://mittelstern.de/wp-content/uploads/schultzandforever_02-300x300.jpg" alt="" title="Schultz And Forever - live at SPOT Festival 2012" width="200" height="200" class="alignright size-medium wp-image-10625" /></a>Dem Gespräch ging ein weiterer Auftritt von Schultz And Forever voraus &#8211; auf einem Hinterhof abseits des offiziellen Festival-Geschehens kämpften Jonathan und seine Band gegen Soundprobleme und Windböen. Die sonnige Vormittagsstimmung raubte den zerbrechlichen Songs ihre verstörende Atmosphäre. Schultz And Forever ist eben kein Frühschoppen-Act und vielleicht fehlt es Jonathan Schultz auch noch ein wenig an Erfahrung, um seine Songs live in ihrer ganzen Größe auszufüllen. Die wird er sich erspielen. Nicht nur ich bin überzeugt davon, dass wir von Schultz And Forever noch hören werden. Für&#8217;s Erste die Debüt-EP <em>Odd Stories</em>, die es in dieser Woche zum <a href="http://schultzandforevermusic.bandcamp.com/album/odd-stories-ep" title="bandcamp - Schultz And Forever" target="_blank">kostenlosen Download</a> gibt.</p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=1913748240/size=venti/bgcol=e3e4d9/linkcol=DF4A1F/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://schultzandforevermusic.bandcamp.com/album/odd-stories-ep">Odd Stories EP by SCHULTZ&amp;FOREVER</a></iframe></p>
<p>&nbsp;<br />
<a name="schultzinterview"></a>***<br />
Ein Link zum Interview wird sehr bald nachgereicht, in der Zwischenzeit lest Carstens Blog <a href="http://www.postartcore.org/" title="Post Artcore" target="_blank">Post Artcore</a>!</p>
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		<title>WochenAusklang: Dale Earnhardt Jr. Jr.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 13:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andrea</dc:creator>
				<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[Gil Scott Heron]]></category>
		<category><![CDATA[WochenAusklang]]></category>

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		<description><![CDATA[We almost lost Detroit &#8211; es wäre schade drum. 
Viele faszinierende Bilder gibt es in Büchern (unbedingt mal angucken, irre!), die mir (noch) zu teuer sind, das Heidelberg Project hab ich selbst schon begutachten dürfen (ein bisschen unheimlich) und die Atmosphäre in der Stadt ist schwer zu beschreiben: menschenleere Strassen, dampfende Gullis, ein bestens besuchtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://soundcloud.com/60s70s80s/we-almost-lost-detroit-gil" target="_blank">We almost lost Detroit</a> &#8211; es wäre schade drum. </p>
<p>Viele faszinierende <a href="http://www.marchandmeffre.com/detroit/index.html" target="_blank">Bilder gibt es in Büchern</a> (unbedingt mal angucken, irre!), die mir (noch) zu teuer sind, das <a href="http://www.urbanghostsmedia.com/2012/02/detroit-heidelberg-project-empowering-communities-through-recycled-art/" target="_blank">Heidelberg Project</a> hab ich selbst schon begutachten dürfen (ein bisschen unheimlich) und die Atmosphäre in der Stadt ist schwer zu beschreiben: menschenleere Strassen, dampfende Gullis, ein bestens besuchtes Baseball-Stadion, eine wenig genutzte Ringbahn (Detroit People Mover &#8211; perfekt für Sightseeing), Familien im Restaurant, Arbeitslose auf den Stufen ihrer Häuser. Lustigerweise ist die Dresdner Neustadt an einem Sonntagmorgen 8 Uhr ähnlich still und scheinbar verlassen &#8211; zwar anders, aber ähnlich post-apokalyptisch :)</p>
<p><a href="http://mittelstern.de/2012/05/wochenausklang-dale-earnhardt-jr-jr/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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