Fußballgeschichte: Dynamo besiegt Bayern im Achtelfinale des DFB Pokals

sebastian · 23.12.2011 · 2 Kommentare

Anstoß: Di. 09.11.1993 20:00, Achtelfinale – DFB-Pokal

Stadion: Rudolf-Harbig-Stadion

 

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St Pauli schießt den Vogel ab! Den mit dem Bart…

sebastian · 20.12.2011 · Keine Kommentare


Hoffentlich nicht von dieser bösen, bösen Panne inspiriert: Achtung, nur für ganz hartgesottene!

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Anleitung: Gänsepickel selbstgemacht

sebastian · 14.12.2011 · Keine Kommentare

Also, Gänsepickel macht man so: Erst drückt man beim Video auf Play und dann hier und wenn die kurze Werbung zu Ende ist, dann macht man die Augen zu

Author’s hint: Dieser Mash-Up entstand zufällig beim Lesen von „We love St Pauli“ und der Nutzung von musicplayr.

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Sehr geehrter Fußballfan… Dynamo braucht mehr Fanbeauftragte, der DFB nicht nur Medienberater!

sebastian · 26.11.2011 · Keine Kommentare

Jetzt bin ich ziemlich genau seit 25 Jahren von ganzem Herzen Fan des FC St Pauli, auch wenn ich (die letzten) 17 Jahre davon in Dresden verbracht habe. Weil nämlich ein Fußballfan ohne Fußball nicht leben kann, habe ich hier eine mittlerweile ziemlich ernstzunehmende Affäre mit Dynamo begonnen, als diese 2000 – 2002 in der Oberliga spielten und man auf den Stehrängen im „Musikerzirkel“ (Roboters, C4Spaces, Egyptian Gay Lovers, Neustadt Gitarreros, Kumpels & Friends) noch lecker Mettbrötchen, Bier und diverse Tabakprodukte genoss. Nur selten traf man seitdem zu Hause auf den magischen FC und wenn, dann habe ich mir einen Sitzplatz gegönnt und drückte von dort St Pauli die Daumen. In den Gästeblock bin ich auch in Chemnitz und Cottbus damals selten gegangen, denn da sprangen größtenteils irgendwelche Punks aus der Gegend rum, die absolut keine Ahnung vom Verein oder vom Fußball hatten. Meine Leuten aus der Gegengerade (Sanchez (RIP), Bernhard, Mark, Ulf, Macken, Jan) war der Weg in den Osten meistens zu weit.

Dass ich nun ausgerechnet in der Woche vor meinem inneren Derby zwei Mal Über Dynamo blogge, hat aber weniger mit meiner Affäre zu Dyanamo (Es ist mehr als Sex) zu tun als mit der Unfähigkeit und Hilflosigkeit des DFB.

WTF – What the Fußballbund – dachte ich nämlich gerade! What the F, der DFB antwortet mir wirklich auf meine Mail! Dachte ich in den zwei Sekunden, in denen ich mich blenden ließ von der Betreffzeile „AW: Ihre Zuschrift!“. In Wirklichkeit war das natürlich nur eine Sammelmail an alle, unabhängig vom Inhalt der eingegangen Nachricht, wie bereits an der Begrüßung deutlich wird.

Sehr geehrter Fußballfan,

Und weil wahrscheinlich ziemlich viele hornochsige Mails eingegangen sind (ich will die garantiert auch nicht lesen), geht man erstmal davon aus, dass die meisten nur aus dem Bauch heraus agieren, was aber offenbar – wie sich später zeigt – eher auf der anderen Seite der Fall zu sein scheint.

, haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben, die Sie uns nach dem Sportgerichts-Urteil vom 24. November gegen Dynamo Dresden zugeschickt haben. Damit Sie auch wirklich den aktuellen Stand mit allen Informationen haben, würden wir Sie zunächst bitten, unsere News zu diesem Thema vollständig zu lesen.

Damit ich auch wirklich den neusten Stand habe? Hallo? Erstens geht es ja wohl hier um Grundsatzfragen und nicht um Aktualitäten und zweitens steht in dem verlinkten Beitrag absolut nichts Neues! Außer dass „von diesem Urteil eine Signalwirkung ausgeht“. Und das schlimme ist: Das stimmt ja sogar. Nur eben nicht unbedingt in die gewünschten Richtung. Signalwirkung kann auch heißen, dass unzählige junge Fußballfans den DFB zukünftig nur noch als lebensfremden Feind wahrnehmen.

Weiter heißt es:

Wir haben Verständnis dafür, dass dieses Urteil die Dresdner Anhänger nicht erfreut und dass sie nun ihren Unmut darüber äußern. Gerade den vielen friedlichen Dresdner Fans, die sich im Stadion bisher stets korrekt verhalten haben, gilt unsere Sympathie.

Wir haben aber auch Verständnis für die vielen Zuschriften friedlicher Fußballfans, die uns schreiben, dass sie sich mit ihren Frauen und Kindern nicht mehr ins Stadion trauen, wenn ein Spiel gegen Dynamo Dresden ansteht. Auch diese Zuschriften müssen wir ernst nehmen. Leider haben hier viele Krawallmacher dem Ruf des Fußballs und des Vereins geschadet.

Genau! Dem RUF!!! Aber ich hoffe doch sehr, dass der DFB nicht vom RUF des Vereins geblendet war? Es ging doch hoffentlich ausschließlich um Tatsachen? Hm, am Ende nicht:
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l’equip petit – Die traurigsten, glücklichsten Fußballzwerge

sebastian · 25.11.2011 · Keine Kommentare

Line hat recht: was juckt mich der DFB und Dynamo und all das… Danke fürs Zusenden!

Herzerweichender geht nicht. Regisseur Giannie Tognarelli begleitet ein kleines Fußballteam, das noch nie ein Tor geschossen hat, aber dafür in jedem Spiel mindestens 11 kassiert. Die nehmen das aber mit Humor und Fassung und träumen weiter. Nicht von der Profikarriere sondern vom ersten Tor!

Wenn ich mein erstens Tor schieße, werde ich so glücklich sein, dass ich fliege!

http://vimeo.com/25397042
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Betreff: „Sie unterbinden keine Gewalt, Sie provozieren sie!“ Empfänger: info@dfb.de

sebastian · 24.11.2011 · 3 Kommentare

sehr geehrte damen und herren des dfb,

als traditionsfan verabscheue ich jede gewalt im stadion zutiefst und bin absolut kein pyro-fan. aber bestraft werden mit ihrem urteil, die sg dynamo dresden aus den pokal auszuschließen, ausnahmslos die falschen: der verein (vom platzwart bis zum nachwuchsschiedsrichter), die sponsoren, die 99% gewaltlosen fans, die spieler, der trainer und ganz besonders der nachwuchs… wo sonst können junge spieler auf einsätze gegen die elite des deutschen fußballs hoffen, wenn nicht im pokal?

den einzigen, denen das urteil am ende scheissegal ist – oder die es im zweifel noch aggressiver macht – sind die, wegen denen es gefällt wurde. glauben sie wirklich, dass gewaltbereite fans sich jetzt beim yoga anmelden und mal so richtig in sich gehen, nur weil sie keine pokalspiele mehr sehen dürfen? gewaltbereite fußballfans sind keine grundschüler, denen man zwei wochen stubenarrest erteilt, damit sie nie wieder am schulkiosk wassereis klauen! und vor allem hat man auch damals nicht der ganzen schule stubenarrest aufgedrückt!!!

dies ist vielleicht die psychologisch, moralisch und rechtlich bedenklichste entscheidung, die der dfb je getroffen hat! und ich rede hier zu ihnen als jemand, der seit der frühsten pubertät und für immer und zu allererst fan des fc st pauli ist, aber seit 95 in dresden lebt und dynamo ins herz geschlossen hat!

jedes jammern aus den reihen des dfb, man vermisse den osten in der ersten liga, wird jetzt zur absoluten farce. der dfb macht sich zum feindbild und provoziert mehr gewalt, als er unterbindet.

ehrlich gesagt: ich mache mir sorgen über die reaktionen auf das urteil!
enttäuscht,
ein fischkopf in dresden

ps: hätte man den verein nicht verpflichten können, zwei weitere fanarbeiter einzustellen, um am pokal teilnehmen zu dürfen? fanarbeiter, die vor allem die auswärtsspiele koordonieren (vorfeldbeobachtung, gesprächsrunden mit fans, gegnern und polizei). denn eins sollten sie wissen: in dresden gilt das gegenteil ihrer behauptung, es gäbe immer mehr gewalt. noch vor 10 jahren wäre ich hier nie mit kindern ins stadion gegangen. jetzt mache ich das ohne jede bedenken!! eine solche maßnahme wäre nachhaltig, finanziell verkraftbar und sinnvoll. die jetzige ist einfach nur billig!

lesen sie auch beiträge von tino meyer und christian elsaeßer.

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Gewaltige Weihnachten: Die Funkelstadt im Zeitraffer

sebastian · 07.11.2011 · Keine Kommentare

Ob ich das Projekt „1.000 Funkel – Die Funkelstadt“ gut finden soll oder nicht, da bin ich noch unentschieden. Einerseits halte ich die Idee, Dresden als Weihnachtsstadt zu vermarkten, für plausibel und absolut sinnvoll. Andererseits will bei solch Gigantismus im Zeltformat irgendwie keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen. Die Horrorvision sieht so aus: Mindestens eine halbe Stunde In der Schlange stehen, 14,- Euro Eintritt bezahlen plus Glühwein und Kinderpunsch zu Eventpreisen und je Menge heulende Kids, die lieber Schlitten fahren wollen. Aber natürlich kann das auch wunderschön werden! Warten wir es ab! Das Video von Marco, welches den Aufbau im Zeitraffer festhält, ist jedenfalls allemal sehenswert.

Was ich mich frage: Was sagen eigentlich die Dynamo-Fans dazu, dass den Brüdern Friedhelm und Wolfgang Funkel solch ein Denkmal direkt neben dem Stadion gesetzt wird. Die waren immerhin beide beim „Wunder von der Grotenburg“ dabei, also einem der schwärzesten Tage in der schwarz-gelben Geschichte. Wolfgang sogar als dreimaliger Torschütze. Ob irgendein Schelm die beiden einlädt?

Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass das Ding finanziell besser läuft als die Zwingerfestspiele und dass auswärtige Gäste nicht versuchen, von der Autobahn aus über die Albertbrücke zu fahren. Sonst geht das böse Funkeln schon los, bevor man da ist..

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Nackte Haut und Fußball mal anders….

sebastian · 13.01.2011 · 1 Kommentar

Mal wieder Fußball und nackte Haut. Aber erstens geht es hier um Männerfußball und zweitens war im Vergleich zu den Dresdner Frauen WM Entwürfen dieses Mal wirklich jemand am Werk, der Gestaltung ernst nimmt!

Wie findet ihr dieses Plakat für das Länderspiel Frankreich : Brasilien am 11.02.2011?

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Ein Niveau wie im Stadion! Olé, olé, olé – gebt uns Dekolleté

sebastian · 05.01.2011 · 3 Kommentare

Nachdem das offizielle Dresdner Plakat zur Frauen Fußball WM meiner Meinung nach schon ziemlich knapp am Pfosten am Thema vorbeiging und dann eine Truppe Dresdner Studenten mit einem leicht frivolen Kindergartenmalbuch die Sache konsequent weiterführte, hat Dresden-Fernsehen jetzt den nächsten Elfmeter des guten Geschmacks versenkt.

Hoppe, hoppe Reiter, auf dem Platz braucht´s keine Fighter.
Olé, olé, olé – Da braucht es Dekolleté

Entdeckt im Queo-Blog

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Das Schiff des Torjägers

sebastian · 22.12.2010 · Keine Kommentare

Völlig an mir vorbei gegangen ist der Filmstart dieser Dokumentation über bisher ungeklärte Zusammenhänge im Jahr 2001. Ein humanitärer Eklat sorgte damals nicht nur in Deutschland für ein großes Medienecho und beendete über Nacht die Karriere des nigerianischen Torjägers Jonathan Akpoborie.

Der damalige Torjäger vom VFL Wolfsburg war Eigentümer eines Schiffs, das Kinder illegal nach Gabun transportierte, wo sie Sklavenarbeit verrichten sollten. Akpoborie spielte außerdem für den 1. FC Saarbrücken, den FC Carl Zeiss Jena, Hansa Rostock, Waldhof Mannheim sowie den VfB Stuttgart und erzielte in der Saison 1994/95 für die Stuttgarter Kickers in der Regionalliga Süd in 32 Spielen außergewöhnliche 37 Tore. Außerdem ist er als ziemlich erbämlicher Sänger in die Annalen eingegangen, wenngleich seine musikalische Karriere sich auf einen einzigen Auftritt 1998 mit dem Titel „We will win“ beschränkte. Das „Hi, my name is Jonathan Akpopborie and this is the Akpopbore-Song“ dürfte sich aber nicht nur in meinem Freundeskreis zum Running-Gag entwickelt haben und wird übrigens vom Fußballmusik-Archiv-Papst Trevor Wilson verzweifelt gesucht.

Nicht zum Lachen dürfte dagegen der Film sein, der aber offenbar nicht in Dresden lief und laufen wird, so wie es aussieht, was mich noch trauriger stimmt. Über Infos dazu, ob und wenn ja wann und wo der Film hier läuft bin ich dankbar!

httpv://www.youtube.com/watch?v=_EjREI6QaAQ

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