Kein Stern beim Mittelstern: Einbahnstrassenjournalismus und Servicewüsten in der deutschen Medienlandschaft

sebastian · 26.01.2012 · Keine Kommentare

Kurz vor Weihnachten habe ich ein Testabo beim Stern abgeschlossen. Den Stern und den Spiegel hatte meine Familie während meiner kompletten Kindheit und Jugend abonniert und kurz vor Weihnachten neigt man ja zu den verrücktesten Sentimentalitäten. Außerdem gab es eine Autorennbahn zum Testabo dazu, die sich gut im großelterlichen Keller macht.

Tatsächlich war ich dann recht positiv überrascht. Auch wenn die heiligen Humor-Kühe (Tetsche, Haderer, Til Mette, Luftblasen) mir nicht mal ein Gähnen entlocken konnten und ich mir mehr (digitale) Wirtschaft statt Boulevard und Gesundheit wünschen würde, habe ich von den bisherigen Ausgaben fast alle Artikel gelesen! Ich habe Themen gefunden, die ich im Netz wohl übersehen habe und fand auch die seichte und doch gut recherchierte politische Berichterstattung wirklich angenehm. Besonders überrascht hat mich das sympathische und gut aufgelegte Kulturressort. Der Stern ist perfekt für die Badewanne, für Zugfahrten, Wartezimmer und die 10 Minuten vor dem Einschlafen. Ich war fast überzeugt, dass ich den Stern weiter abonniere.

In der vergangenen Woche fand sich zum Beispiel ein Artikel über einen Bioholzbauern aus Niedersachsen, den ich wirklich richtig gut fand. Ich hatte dazu noch nie etwas gelesen und der Mix aus Personality und solider Hintergrundrecherche zur aktuellen Umweltpoltik hat mir sehr gefallen.

Die wahren Dialogfeinde sind nicht Unternehmen sondern die Medien:

Nun wollte ich den Artikel gerne einem Kumpel empfehlen, aber ich hab ihn im Netz nicht gefunden. Also habe ich auf der Facebook-Seite vom Stern gefragt, ob man diesen Artikel im Netz findet und wenn ja wo. Als Antwort nichts als großes Schweigen.

Bei Twitter das selbe Spiel. So etwas ärgert mich maßlos, wie ich ja bereits im Dezember 2012 schrieb:

Facebook ist kein Marktforschungsinstitut. Ich find das ganz, ganz schlimm, was insbesondere Print-Medien sich derzeit auf Facebook erlauben. Von Dialog, Kritikfähigkeit und Partizipation keine Spur. Stattdessen ein tägliches “Was denkt ihr?”, dessen Antworten dann aber nicht moderiert werden und auf die auch nicht reagiert wird.

 

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Fall in Love with Music? Fall in Love. With Music! Und gewinne ein iPad…

sebastian · 05.01.2012 · 1 Kommentar

Für Menschen, denen Musik mehr bedeutet, als Nadja Abd el Farrag für Diamanten und teure Seiden-Schlüpper empfindet, war Flirten im Internet sehr lange 110 Grad peinlich. Bis eines Tages Myspace kam! Im Jahre 2004 wurde Myspace binnen kürzester Zeit zur weltweit beliebten digitalen Raucher-Ecke. Indiegirls, Metalheads und Rapper fanden sich hier zusammen wie einst am Fahrradstand vorm Jugendzentrum, um sich zu beschnuppern und Liebesbotschaften an die Mauern zu sprühen.

Dann hat sich Myspace selber erschossen und frustrierte Nachwachsende stupsen seitdem erfolglos Mädchen an, die sie auf Teilnehmerlisten von Konzert-Terminen bei Facebook finden.

Mit Fellody gibt es jetzt die erste Flirtbar im Netz, die sich voll und ganz darauf konzentriert, Menschen mit ähnlichem Musikgeschmack zusammen zu bringen. Ein Desktop-Client analysiert die Musik-Bibliotheken von iTunes, Windows Media Player oder Last.fm und mit einem selbst entwickelten Algorithmus werden dann andere Profile auf fellody.com abgeglichen und passende Flirtpartner gesucht. Das ist solange kostenlos, bis man Premium-Features nutzen möchte.

Schön ist: Man spürt an vielen Details, dass die beiden Gründer echte Musikfans sind und keine Businesskasper, die sich bloß dachten, die Idee klinge cool.

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Soundcloud bekommt 50 Millionen für den Angriff auf Youtube…

sebastian · 03.01.2012 · Keine Kommentare

Immer häufiger suche ich nach Musiktiteln direkt bei Soundcloud und nicht bei Youtube, wo der Mehrwert „Video“ in 90% der Fälle eh in irgendwelchen Standfotos oder sinnlosen Slideshows besteht. Binnen 12 Monaten hat sich meine Soundcloud-Nutzung mehr als verdreifacht, was einerseits damit zusammen hängt, dass längst nicht mehr nur die Elektro-Szene die Plattform nutzt, und ich zum Anderen ein Tool gefunden habe, um Accounts per RSS zu abonnieren, ohne selber ein Konto zu haben, was – ähnlich wie bei Youtube – für rein passive Nutzer recht wenig Sinn macht. Auch wenn die „In-song-Comment“-Funktion ein ziemlich geile Sache ist.

Money makes the world go Soundcloud:

Die von zwei Schweden in Berlin gegründete Firma hat jetzt von zwei US-Venture-Capital-Firmen (Kleiner Perkins Caufield & Byers ( KPCB) und GGV Capital) eine dicke Geldspritze erhalten. Laut TechCrunch Europe soll es sich um 50 Millionen Dollar handeln. Damit kann die Cloud sorgenfrei expandieren, ohne auf schnelle Erlöse durch störende Werbung oder kostenpflichtige Funktionen angewiesen zu sein. Soundcloud bekommt also ordentlich Spielraum, um sich neben Youtube als globale Plattform Nummer für User Generated Soundfiles zu etablieren.

Nicht nur deutsche Labels und Verlage nutzen Soundcloud immer noch sehr stiefmütterlich. Und genau in dieser Zielgruppe kann und wird man nur durch weiteres Wachstum für Aufmerksamkeit sorgen. Und nur diese Zielgruppen wird auch für die Premium-Dienste bezahlen (derzeit zwischen 29,00 Euro und 500,00 Euro per anno).

Weitere Infos unter anderem bei Netzwertig

Money makes the world go round
Eternal Mindset – Money Makes The World Go Around by eternal_mindset

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Musicplayr: Ein Twitter für Songs (und Trüffelschweine)

sebastian · 13.12.2011 · 4 Kommentare

Während echte Trüffel schon lange nicht mehr – oder nur noch für Touristen – von „Trüffelschweinen“ gesucht werden (da sie beim Ausgraben großen Schaden an den Wurzelspitzen anrichten und zu viele Trüffel selber vertilgen), hat sich in der Popmusik seit den 60ern nicht viel geändert: Trüffelschweine sind stets auf der Suche nach dem neuen Sound, der tollsten Stimme, der unbekannten Rarität und dem perfekten Song. Sie kramen in Plattenkisten, wann und wo auch immer sie auftauchen. Sie frieren auf Flohmärkten, sind Stammgast bei den Konzerten mit den traurigsten Besucherzahlen und verlieren sich im Internet auf endlosen Reisen von Band zu Band. Bevorzugt Bands, die sich den Proberaum mit der Band teilen, die neulich als Vorband einer Band spielten, die man als Vorband einer australischen Singer/Songwriter-Combo vor 80 Leuten erlebt hat. Trüffelschweine sind mal akribischer mal spontaner und doch sind sie alle ziemlich mitteilungsbedürftig. Die einsame Freude der Philatelisten oder Kunstsammler ist ihnen eher fremd.

Obdachlos in der digitalen Welt

Seit man myspace lebendig begraben hat, sind echte Musikfans auf der Suche nach einer neuen digitalen Heimat. Sie bloggen und/oder gehen ihren Facebook-Freunden auf den Sack mit ihren Neu- oder Wiederentdeckungen und pflegen alle mehr oder weniger leidenschaftlich ein Profil bei Last.FM. Ich selbst probierte StumbleUpon, tumblr und Soup.io , um Streams von Youtube, Soundcloud, Vimeo etc. unkompliziert für mich, meine Freunde und den Rest der Welt in Playlists zu organisieren. Und doch vermisste ich das Musik-only Gefühl, das mich seinerzeit in den frühen Tagen von myspace gepackt hatte und vor allem entdeckte ich dort keine neue Musik sondern nur jede Menge Katzenvideos.

Kann musicplayr uns retten?

Für all die Heimatlosen hat Thorsten Lüttger musikcplayr ins Leben gerufen, einen Musicplayer für freiverfügbare Web-Musik. Und zum ersten Mal seit Langem habe ich das Gefühl, dass ich es mir dort gemütlich machen könnte.

Wie bei allen guten Plattformen im Netz gilt: musicplayr is simple as fuck.
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I LOVE LEIPZIG: Seltsame Facebook-Methoden

sebastian · 23.11.2011 · 9 Kommentare

Es ist schon ein bisschen verrückt, dass sich selbst Ende 2011 immer noch irgendwelche Werbebuden ohne jedwede Stategie-Erfahrung als „Social Media-Experten“ ausgeben und versuchen, bei Klein- und Mittelständlern auf Dummfang zu gehen. Heute durfte ich wieder Zeuge eines wunderbaren Beispiels werden.

Auf Facebook gibt es eine Seite namens „I LOVE LEIPZIG“. Diese hat bisher vor allem ein Alleinstellungsmerkmal. Dadurch, dass sie den Leipziger Weihnachtsmarkt als Veranstaltung angelegt hat 5.001 Personen darüber gesprochen haben, obwohl es nur 565 Fans gab.

Heute nun veröffentliche die Seite ein Gewinnspiel, dass mit dem reißerischen Kommentar, jeder Fan der Seite gewinne eine Reise. Gemeint war natürlich, dass unter allen Fans eine Reise verlost wird. Interessanterweise keine Reise nach Leipzig sondern ins Zillertal. Weiß der Geier warum… Eine gute Bekannte aus der Kommunikationsbranche fragte daraufhin in den Kommentaren, ob und wie denn bitte unter allen Fans einer Seite etwas verlost werden könne, da man als Seitenbetreiber doch nur die jeweils letzten 500 einsehen könne. Das wäre ja so, als würde man was unter allen eingegangenen Postkarten verlosen, könnte aber nur die ersten 100 lesen. Böses, böses Mädchen!

User sollen ihr zartes Köpfchen nicht zum Denken einsetzen

Als Antwort erhielt sie den harschen Kommentar, dass man als professionelle Agentur dank eines „direkten Kontakts bei Facebook“ (hört, hört) alle Daten sehen könne und überhaupt solle man sie als als User sich darüber nicht „das zarte Köpfchen“ zerbrechen.
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the 2010 teutonic top ten twitter top ten or twentyone or…

sebastian · 26.12.2010 · Keine Kommentare

Vermischtes

I die 10 goldenen regeln für twitter / lumma gibt tipps

II Die ultimativen Top 10 Twitter-Tipps / tagseoblog bringt zum lachen

III worüber man bei twitter schreibt / blogblume mit einem meiner lieblingsartikel 2010

IV 21 nützliche twitter-tools / selbstständig im netz wie immer informativ

V tweet des jahres / twitkritik kürt twitterkünstler

VI Ca. 10 erste Tweets: “Beim ersten Mal tat’s noch weh” oder “check, one, two, check, beeeeeep / fische-blog blickt zurück auf erste Tweets prominenter Twitterer”

VII Twitter Top 10 #jmstv / seo-woman thematisch

VIII Top 10 Twitter Apps nach Nutzerzahlen 2010

Konzeptspeicher

IX die startelf des fc nogo twitter

X die twittertaktik (song) hitparade

Bonusmaterial

Schöne Hitlisten finden sich bei Karrierebibel in der Blogschokolade 2010, zum Beispiel

Schalt! Mich! Ab! – Die 7 nervigsten Twitter-Typen

Zwitscherologie – 11 wissenschaftliche Fakten über Twitter

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Soundrop – Spielerei nach meinem Geschmack

sebastian · 20.12.2010 · Keine Kommentare

„So ein Kiki“ dürften die Worte meiner Mutter sein. Aber ich steht drauf! :-)

http://www.youtube.com/watch?v=5kcChv2qVE0&feature=player_embedded

Gefunden in einer Übersicht auf Mashable, in der noch weitere musikalische Kikis und kraokis vorgestellt werden…

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Offizielle Facebookseite der Stadt Dresden jetzt am Start! Noch gibt es viel zu verbessern!

sebastian · 03.12.2010 · 5 Kommentare

Ich hatte es ja neulich schon vermutet und Peter hatte es bereits wenig später bestätigt: Dresden hat sich tatsächlich aufgemacht ins Web2.0 und eine bereits bestehende inoffizielle Facebookseite übernommen. Ob friedlich, gut bezahlt oder per feindlicher Übernahme wie in Innsbruck ist derzeit nicht bekannt, aber gehen wir mal davon aus, dass der bisherige Betreiber im Grunde kein Problem damit haben dürfte. Er (oder sie) hatte ja selbst nie etwas geschrieben, das hatten nur die User getan. Das aber sehr aktiv. Dies ist derzeit leider gar nicht mehr möglich.

Gestern nun also die erste Statusmeldung. Leider weder eine Begrüßung, noch eine Erklärung,  sondern lediglich eine Meldung, die man unter der Rubrik „Routine“ einordnen darf.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass über 25.000 Fans nicht offiziell darüber informiert werden, dass es einen Wechsel des Fanseitenbetreibers gegeben hat. Aber vielleicht kommt da ja noch was? Ich meine, wenn ich in einem Forum eines Fußball-Fanclubs angemeldet bin oder Mitglied einer Auto-Fancommunity, dann möchte ich doch schon gerne wissen, wenn der FC St. Pauli oder Porsche diese Community übernommen hat, oder?

„Weihnachten in Dresden ist mehr als der berühmte Striezelmarkt. Historisch, handwerklich geprägt, für Feinschmecker, groß oder klein – in Dresden wird wohl fast jeder fündig. Was meint ihr? Welches ist Euer
Favorit unter den Dresdner Weihnachtsmärkten?“

lautete die erste Nachricht. Ich hoffe mal, dass sich dieser vor allem von Medien wie dem Spiegel getriebene Mechanismus nicht durchsetzt, einfach jeden Tag eine Frage zu stellen. Facebook ist kein Marktforschungsinstitut. Ich find das ganz, ganz schlimm, was insbesondere Print-Medien sich derzeit auf Facebook erlauben. Von Dialog, Kritikfähigkeit und Partizipation keine Spur. Stattdessen ein tägliches „Was denkt ihr?“, dessen Antworten dann aber nicht moderiert werden und auf die auch nicht reagiert wird. Offenbar genügt es Spiegel, Welt & Co., wenn auf ihren Plattformen immer die selben Leute sich und ihre Lieblingsfeinde (wahlweise Ökos, Nazis, Ausländer, Amerikaner oder Jugendliche) angreifen können.

However! Der Start war also etwas holprig, aber das muss nun wahrlich nichts heißen! Das ist fast immer so. Ich traue dem Marco eindeutig zu, dort eine sympathische, offene, verbindliche Atmosphäre zu schaffen! Und ich kann mir auch gut vorstellen, wie sorgenvoll einge Stadtoberen derzeit den Facebookstart verfolgen (wahrscheinlich eher nicht verfolgen, aber sich trotzdem Sorgen machen), so daß man sich auf eine durchaus längere Eingewöhnungsphase mit unverbindlichen und harmlosen Themen (und Fragen) einstellen sollte.

Wirklich unglücklich finde ich die Tatsache, dass man die Funktion abgestellt hat, als User Kommentare an die Pinnwand zu posten. Das ist nun wirklich absoluter Mumpitz und hat mit „Social“ Media gar nichts zu tun! ich hoffe, es liegt nur daran, dass noch keine Richtlinie geschrieben und veröffentlicht wurde?

Die große Frage ist außerdem: Wie kriegt man all das Gesagte jetzt in die Rathäuser und Ämter? Einen Kommentar-Stream als Wall bietet Facebook ja leider nicht an. Es wäre doch genial, wenn man in allen Foyers und Wartezimmern auf Monitoren verfolgen könnte, worüber derzeit diskutiert wird und wie.

Was denkt Ihr dazu? :-))

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Wie kannst du Wien sein, wenn ich Wien bin? Facebook und falsche Fanseiten.

sebastian · 03.11.2010 · 11 Kommentare

Die Stadt Dresden hat ja angeblich* (!!!) auch schon mal unter der Hand angekündigt, eventuell mit einer Klage gegen die irreführende Nutzung der „Marke Dresden“ auf Facebook zu reagieren, wenn man denn irgendwann (2015 oder 2039) auch auf Facebook aktiv werde. Das war damals, als der Streit entbrandete, inwieweit Dresden den Sprung ins Web2.0 Zeitalter verschlafen habe oder nicht (was für eine rhetorische Frage).

Michel Walther von Azionare hat mich heute auf einen Beitrag auf Facebookmarketing.de aufmerksam gemacht, wo ein vermeintlicher „Skandal“ im südlichen Nachbarland beschrieben wird. Die dort von Fans betriebenen Fanseiten „Innsbruck“ und „Wien“ wurden plötzlich von Facebook auf offizielle Seiten umgeleitet und die vorherigen inoffiziellen Seiten gelöscht.

Sehr spannend, denn offizielle vertreter azs Wien und Innsbruck bestreiten, die Seiten bei „Facebook“ eingeklagt zu haben. Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Die von mir im oben verlinkten Beitrag „Oberbürgermeister2.0“ genannte Fanseite Dresden hat jedenfalls mittlerweile ihre Fanzahl verdoppelt auf über 20.000! Ob es sie noch lange geben wird? Wir wird Dresden 2016 entscheiden? Mitstreiter löschen lassen oder auf diese im Vorfeld zugehen?

PS: Vorschlag an Facebook:

Warum löschen? Könntet ihr die Fanseite nicht in eine Gruppe umwandeln? Das sollte doch erlaubt sein, eine Gruppe „Dresden“ oder „Innsbruck“ zu betreiben, oder nicht?

PPS (Nachtrag):

Wie mir übrigens erst jetzt auffällt, scheint ja bereits was passiert zu sein.

Die Pinnwand der Facebookseite „Dresden“ ist komplett geleert. Pinnwandbeiträge schreiben kann man derzeit nicht. Dafür aber gibt es neuerdings einen Reiter „Kampagne“.

Dieses Screrenshot zeigt, dass das im April 2010 noch anders aussah:

fb_dresden

fbseite_dresden_april_2010

Sollte Dresden etwa…..Ich glaub es ja eher nicht.

*Nein, den Urheber dieses Gerüchts nenne ich nicht, aber ich meine mich zu erinnern, dass dergleichen mal im Presseclub zur Sprache kam?!?

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scheune.tv

sebastian · 02.11.2010 · 1 Kommentar

Nachdem ich oft genug bemängelt habe, wie wenig Partyveranstalter kurze, aussagekräftige Video-Trailer zur Verbreitung im Netz produzieren (Ausnahme z.B. LA PAMPA FESTIVAL), startet die scheune jetzt gleich mit der ganz großen Nummer: Ein scheune.tv

Naja, ok, sie geben selbst zu, dass sie sich hier noch um Experimentierstatus befinden. Aber grundsätzlich ist ein Club.-TV schon eine ziemlich geile Idee. Ich vermisse aber Verlinkungen zu den Künstlern im Video, Einblendung von Musik, Nennung der Eintrittspreise usw. also genug, um jeden monat Dinge zu verbessern

Ich glaube, das könnte echt was werden.

Würdet Ihr euch sowas angucken? Was müsste da drin vorkommen? Darf das ruhig „albern“ sein oder muss das eher ernst sein? Sollte das professionel rüber kommen oder eher spontan?

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