Diese Teletubbies-Videos musst Du gesehen haben. Bei 2 roll ich immer auf dem Boden

sebastian · 21.03.2017 · Keine Kommentare

1. Mash-Up „Get Ur Freak On“ (Missy Elliott)

Ohne Worte

2. A propos Freak On

Für viele Fan des FC St. Pauli einer der größten aller Zeiten: Marcel „Harry“ Rath. Nicht viele Spieler auf seinem technischen Nichtniveau haben es zum Profi geschafft, sagt man. Unsterblich trotzdem nicht zuletzt Dank seines „Gastauftritts“ als Telefonopfer auf der Studio Braun Sonderedition „1:1:0 am Millerntor“.

 

 

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Plug die Wand an: Blaupunkt PRB 10 – Steckdosenradio mit Bluetoothspeaker & Powerbank (Test)

sebastian · 29.11.2016 · Keine Kommentare

Endlich wieder Musik

Der Junior wächst und wächst. Er hängt seit einer ganzen Weile nur noch 23,5 Stunden vom Tag an einem unserer Hosenbeine und kann sich die restliche Zeit wirklich schön alleine beschäftigen. Die gewonnenen Momente des Glücks nutzen wir natürlich brutal intensiv. Erst begannen wir täglich 3 Minuten Musik zu hören, irgendwann 10, dann 20 und schließlich veröffentlichten wir sogar wieder die ersten Blogposts Blogpöstchen.

Endlich wieder Urlaub

Im Sommer waren wir mal 5 Tage an der Nordsee. Was uns dort ganz furchtbar fehlte: Eine mobile Box, um in der Ferienwohnung Musik zu hören. Bei unserem kurzen Herbsttrip in den Harz waren wir daher sehr gespannt darauf, das Blaupunkt PRB 10 zu testen, welches uns freundlicherweise dafür zur Verfügung gestellt wurde.

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Lydmor auf Trust Tour – Bucht euer eigenes Lydmor-Konzert

kristin · 12.11.2013 · Keine Kommentare

Lydmor (Foto: Blackiepix, for Nordic Vibes)

Lydmor (Foto: Blackiepix, for Nordic Vibes)

Lydmor hat eine Idee: Für ihr Konzept »Trust Tour« stellt die dänische Electro Pop-Künstlerin fast ihren ganzen Dezember all jenen zur Verfügung, die sie für ein privates Konzert buchen möchten. Ob das Konzert eher akustisch oder elektronisch wird, privat oder öffentlich, in den eigenen vier Wänden, am Arbeitsplatz, in einer Bar oder einem Club stattfindet – wer Lydmor im Dezember bucht, darf selbst entscheiden, wie viel er dafür aufbringen kann und möchte. Die einzige Bedingung ist, dass die Reisekosten (ab/bis Kopenhagen bzw. entsprechend der Tourziele) abgedeckt werden.

Wer Lust hat, ein solches Konzert im Dezember zu organisieren, schickt seine Vorstellungen, den Ort und den gewünschten Termin zusammen mit ein paar Angaben zu sich selbst auf Englisch und per E-Mail an togetherness[at]lydmor[.]dk

Eine Zusammenfassung und Übersicht über die noch freien Termine gibt’s täglich aktualisiert hier und visuell aufbereitet in folgendem Video.

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Kinderfotos auf Facebook: Die Wahrheit zwischen Naivität und Paranoia liegt im Motiv

sebastian · 18.07.2013 · 3 Kommentare

Es wurde endlich heiß im Sommer 2013. Planschbecken eroberten die Vorgärten deutscher Reihenhaussiedlungen und mit ihnen das eine oder andere Foto nur mit Badehosen bekleideter Kleinkinder auf Facebook. Rechtsanwalt Schäfer, der beruflich (nach eigenen Angaben) viel mit Mobbing-Opfern zu tun hat, stieß das sauer auf. Kurzentschlossen veröffentlichte er ein Kurzpamphlet auf seiner bis dato sehr grauen und inaktiven Facebookseite. Seine ebenso richtige wie wichtige Kernthese:

Seid bitte extrem vorsichtig bei der Auswahl der Motive und den Privatsphäreeinstellungen.

Doch Inhalt und Auslegung liegen halt sehr oft sehr weit auseinander und der Text wurde zur Sommerloch-Bibel derjenigen, die Kinderfotos auf Facebook ganz und gar ablehnen. Unglaubliche 75.000 Mal wurde der (wahrlich nicht gerade gut argumentierte oder wenigstens flüssig geschriebene) Text bis heute geteilt und in über 4.000 Kommentaren wurde den Menschen, die Fotos ihrer Kinder auf Facebook teilen, mal so richtig der Kopf gewaschen. Naivität und fehlendes Verantwortungsgefühl waren noch die nettesten Vorwürfe. Natürlich verletze man die Persönlichkeitsrechte der Kids aufs schwerste und liefere Pädophilen Wichsvorlagen. Ganz besonders aber setze man das Kind dem Risiko aus, wegen seiner Fotos gemobbt zu werden.

Als jemand, der durchaus gelegentlich Fotos seiner Kinder auf Facebook teilt, beschäftigt mich das Thema (und die Heftigkeit der Gegner) auch zwei Wochen später noch.

Wer ist denn hier wie naiv? Derjenige, der Fotos seiner Kinder hochlädt? Oder derjenige, der wirklich denkt, man könne seine Kinder schützen, indem man es nicht tut? Wie rational sind die Argumente der Gegner? Oder ist hier wirklich, wie Jan neulich vermutete, die Angst vor dem bösen Blick im Spiel?

„Fakt“ ist doch:

1. Kein halbwegs normales Elternteil lädt Bilder hoch, die das Kind nicht im besten Licht erscheinen lassen. Wo sind denn die vollgepullerten Unterhosen und die dicken Kinder von Landau nackt am Tresen? Wer ist denn so bescheuert? Also wer außer den 25 Mitschülern Deines Kindes, die noch auf der Grundschule mit Fotohandy samt Internetzugang bewaffnet werden?

Merke: Du kannst nicht verhindern, dass bekloppte Fotos Deines Kindes im Netz landen, indem Du keine hübschen Fotos Deines Kindes hochlädst.

2. Immer noch lieber zehn Fotos, die Deinen Sohn in Badehose zeigen, wie er vom Dreier springt, als ein reiner Text-Status, in dem steht, dass er sich nicht getraut hat!

Merke: Mobbing hat nix mit Fotos zu tun sondern mit Gerüchten, Vorurteilen und Geschichten. Im Gegenteil: Lieber zwei schicke Fotos als ein peinlicher Text!

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Ein Kunstwerk von Tom Morello im Fußballstadion

kristin · 29.04.2013 · Keine Kommentare
23. Mai 2013 bis 25. Mai 2013
Millerntor Gallery, Hamburg

Für fußballbezogenen Content ist normalerweise Sebastian zuständig, deswegen bin ich auch direkt überfordert mit der Entscheidung, ob ich mit diesem Post meinen ersten (und einzigen?) Beitrag zur Kategorie Mittellinie abliefer, ob die Sache das Zeug dazu hat, netzweltrelevant zu werden oder doch am besten beim Schnickschnack aufgehoben ist; Es geht um Kultur im Fußballstadion.

Mit folgendem Video wollen der Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. (VcA) und die Millerntor Gallery so viele Views generieren, dass die Aktion den Rage Against The Machine Gitarristen Tom Morello erreicht und er sich dazu bereiterklärt, ein selbsterschaffenes Kunstwerk, ein Gedicht, ein paar Songzeilen, ein Bild oder »WHAT THE FUCK AUCH IMMER« (Originalzitat des VcA Aktionsverantwortlichen) zur Ausstellung Millerntor Gallery #3 beizutragen.

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Himmlische Marketingidee: Air France Music App findet Musik in den Wolken

sebastian · 06.12.2012 · Keine Kommentare

Air France hatte eine himmlische Marketing-Idee. Mit der neuen New Air France Music App kannst Du (teilweise exklusive und unveröffentlichte) Titel in den Wolken finden und anhören. Natürlich in Paris andere Tracks als in Berlin, Tokyo oder Athen. Musik aus der Cloud mal anders. Hat das schon mal jemand probiert? Über Dresden wird es wohl kaum was geben, oder? Und wenn dann sicherlich was klassiches oder Dixie!
http://www.youtube.com/watch?v=i4DmlcXvTHo

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Crowdfunding Best Practice: Black Moth Super Rainbow und das Album zum Anziehen

sebastian · 25.07.2012 · Keine Kommentare
http://www.youtube.com/watch?v=o5vLQF-SeBo

Alle reden über Crowdfunding und den wenigsten fällt was ein, wie man sich denn wirklich abheben kann.

Black Moth Super Rainbow hatten eine Vision! Und das ist die beste (wenn nicht einzige!) Vorrausetzungen für eine wirklich funktionierende Kampagne. Die Vision ist so simpel wie großartig und vor allem ebenso genial umgesetzt. Die Vision lautete

„I’ve always wanted to have an album you can wear“

Und hier ist das Ergebnis: Eine Latexmaske (entspricht dem Coverdesign) mit ISB-Stick im Zahn. Hammergeile Idee und vor allem: Sie funktioniert! 45.000$ wollte der überzeugte DIY Artist haben, das Doppelte (!!) ist bisher eingegangen. Jede Menge Menschen sind heiß auf die Masken und hej, alleine das dürfte für mindestens zwei weitere Jahre Storytelling und User Generated Content gut sein.

Maske ab, Frau Mütze!

black-moth-super-rainbow-mask

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Nicht (nur) die Musikindustrie hat das Internet verschlafen! Frag mal die Banken…

sebastian · 02.05.2012 · Keine Kommentare

Gott, wie sehr ich das Totschlagargument liebe, die Musikindustrie habe das Internet verpennt. Die Musikbranche, so ist es unter jedem Blogpost zum Thema „Urheberrecht und Musik im Netz“ zu lesen, habe sich halt nicht auf „neue Geschäftsmodelle“ und die Herausforderung der Privatkopie eingestellt und sei deshalb selber schuld, wenn sie heute um seine Pfründe bange.

Leider wird dabei ein ganz entscheidender Aspekt vergessen. Nämlich der, dass die Deutschen ein sehr Online-feindliches Geldwesen ihr Eigen nennen. Noch vor 5 Jahren hatte die Hälfte aller 14-17jährigen kein eigenes Girokonto und gerade mal 20% der Deutschen über 18 besaß eine Kredikarte. Somit gab es in der ersten Welle der MP3-Shops für große Teile der Zielgruppe keine Möglichkeit, Streams oder Donwloads überhaupt zu bezahlen. Ist ja nicht so, dass mit digitalen Inhalten nichts verdient werden konnte. Das Erfolgsrezept „Klingelton-Abo“ lag ja nicht in den geilen Polytonen sondern in der Bezahlung über die Handyrechnung. Es ist also vielleicht kein Wunder, dass sich eine Kultur eingebürgert hat, Songs auf Halde zu tauschen, wenn man sie gar nicht bezahlen kann. Prepaid-Zahlungssysteme (der iTunes Gutschein) haben sich erst in den letzten zwei Jahren etabliert. seitdem kann auch Oma wieder Musik an ihre Enkel verschenken…

Upside Down You´re Turning Me – Kommt der Wandel im Musicbiz?
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Virales Marketing: Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht?

sebastian · 19.04.2012 · 2 Kommentare

Es passiert täglich: Ein kreativer Spaß einzelner Privatpersonen verbreitet sich schnell wie ein Virus durch mediale Welt. Jedes Mal sitzen dann Hunderte Marketer traurig da, schmeissen ihre Gucci-Uhren durch die Gegend und fragen sich: Wieso ist uns das nicht eingefallen? Wieso klebt da nicht irgendwo das Logo unseres Kunden? Das ist doch Mist ist das doch, Mensch Meier.

Zumindest die, die immer noch denken, man könne so eine Idee nicht kopieren oder abwandeln. Andere wissen längst: Auch das beste aller besten „Virales“ erreicht nicht mehr als ein Viertel aller Facebooker. Wer „nur“ 10% der deutschen Facebook-User erreicht ist eindeutig ein Social King. Wir reden dann von dezenten 2 Millionen erreichten Personen. Also ist es eigentlich sehr naheliegend, sich nicht zu grämen, sondern die Idee aufzugreifen. Ich sage aufgreifen! Nicht klauen :D

Hier drei aktuelle Beispiele, bei denen die zweite „kommerzielle“ Nutzung mehr (oder weniger) Wirbel macht als das Original.

Lego 1

Zum Beispiel ist die aktuelle Lego-Kampagne (Agentur: Jung von Matt) derzeit in aller Munde Pinnwand:

Und das, obwohl die Idee, bekannte Figurengruppen durch die bunten Steine darzustellen alles andere als neu ist. Das unten stehende Bild ist schon im letzten (oder vorletzten?) Jahr durch die entsprechenden Buzz-Stationen gelaufen. Nichtsdestotrotz: Die Kampagne ist ein voller Erfolg.

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Darauf hat auch keiner gewartet: Vooh Ticket-App – Bilderkennung statt QR Code.

sebastian · 16.03.2012 · 1 Kommentar

Ich weiß nicht, mit wie vielen Menschen (Existenzgründer, Veranstalter, Entwickler) ich in den letzen 5 Jahren über das Thema Mobile Ticketing gesprochen habe. Richtig durchgesetzt hat sich – verbessert mich – bisher kein System. Das Zusenden von Tickets per MMS oder als mobile optimierter Download ist mittlerweile ganz gut verbreitet, aber die Vision vom geschlossenen System (Direktkauf am/übers Plakat) hat noch keiner richtig in den Griff bekommen bisher.

Neuster Angreifer ist der Plakat-Riese Ströer mit seiner App „Vooh“. In ganz Dresden hängen zur Zeit Plakate dafür, aber ein bisschen wirkt es, als hängen die dort nur als Notersatz für eine ausgefallene Kampagne. Vooh hat noch nicht einmal eine eigene Web- geschweige denn Facebookseite sondern wird ausschließlich über Plakate beworben. Einzig auf der Ströer-Seite beworben findet sich etwas zum Ticket-Service:

Applikationen für mobile Endgeräte (Apps) ist ein Trendthema der heutigen Zeit. Einmal installiert, generieren Apps Mehrwerte für Konsumenten und laden zu Entertainment mit dem Smartphone ein„, heißt es dort einleitend und wenig einladend. Spätestens mit diesem Satz wird klar: Außer einem Logo- und Plakatdesigner hat an dem Projekt bisher kein Marketer gearbeitet.

Das ist das Besondere:

Vooh arbeitet nicht mit (QR-)Codes sondern mit Bilderkennung. Oder wie es bei Ströer heißt (den Satz kann ich Euch nicht vorenthalten): „Vooh! bedient sich eines hocheffektiven Motiverkennungsalgorithmus, der eine sichere Zuordnung der Kampagne garantiert.“ Man muss also keinen

Dazu muss man die App aber erstmal auf dem Phone haben und Ströer verzichtet (konsequent aber mit Verlaub ziemlich dämlich) auf den Plakaten auch diesbezüglich auf QR Code (oder Short URL) zu einer Landingpage.

Das spricht dafür: 

Die Technologie ist interessant und Ströer hat unbestritten sehr gute Kontakte zu den wichtigen Eventveranstaltern.

Das spricht dagegen:

Das System wird meiner Meinung nach mittelfristig nur eine Insellösung bleiben und somit auf den großen Durchbruch warten. Veranstalter werden Vooh kaum im Printbereich oder auf Flyern einsetzen, um dort unabhängig von Ströer zu bleiben. Das bedeutet aber auch für die Veranstalter gleichzeitig, mehrere Landingpage- oder Ticketsysteme zu verwalten und die Mühe werden sich zunächst nur Pilotkunden aufhalsen.

Ich sehe zukünftig vor allem drei Modelle:

1. CTS steigt richtig dick ein. Dann wird´s spannend… (Deswegen lohnt sich die Entwicklung auch noch, denn inhouse bauen die das nicht)

2. Die Veranstalter nutzen eine Whitelabel-Lösung, mit der sie möglichst unabhängig von Dritten bleiben

3. Irgendwann werden Facebook-Apps auch auf deren mobiler Lösung laufen und dann wird das Credits-System gerade für Ticketshops richtig richtig interessant.

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