E. Lockhart – We Were Liars

andrea · 29.01.2017 · Keine Kommentare

In den letzten Monaten habe ich mir nach langer Durststrecke endlich endlich endlich das Lesen wieder angewöhnt und meine Eindrücke zwischen Empfehlung und Verriss möchte ich Euch nicht vorenthalten.

We Were Liars

Ein unvorhersehbares Ende und eine damit einhergehende Einordnung in eine gewisse Sparte, die von mir ziemlich konsequent ignoriert wird – beinahe hätte ich mich selbst um ein kurzes, aber intensives Leseerlebnis gebracht, doch zum Glück weiß man ja eher selten, wie ein Buch ausgeht. ;-)

Im Zentrum der Erzählung We Were Liars stehen die vier ältesten Sprösslinge einer altehrwürdigen, reichen und durchaus klischeebehafteten amerikanischen Familie, die gemeinsam mit den Großeltern, Tanten, Cousins und Cousinen die Sommer auf einer Privatinsel verbringen. weiterlesen…

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„Mein Fußballjahrbuch“ – Das Freundschafts- und Trainingsbuch für Kids

sebastian · 22.12.2016 · Keine Kommentare

Dominik Kirst kennt in Dresden jeder, der sich mit Kinderfußball beschäftigt. Der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann arbeitet als Trainer in der privaten Fußball- und Bewegungsschule „Heidler Soccer Academy“, die in Dresden neben den Nachwuchszentren der SG Dynamo und des SC Borea zu den Top-Adressen im Kinderfußball zählt (wenn man im Kinderfußball davon reden will…).

Mein Fußballbuch

Mein Fußballjahrbuch

„Mein Fußballjahrbuch“ ist seine erste Veröffentlichung und ein Mix aus Freundschaftsbuch, Trainingsanleitung und Spielauswertung in einem. Es eignet sich vor allem für Kicker und Kickerinnen zwischen 8 und 11 Jahren, die ihren Sport mit großer Leidenschaft betreiben, und für die ist das ein tolles Geschenk.

Besonders gelungen finde ich den Ansatz der Spieltagsauswertung und dass dort nicht einfach angeben soll, ob man „gut“ oder „schlecht“ war, oder ob man ein Tor geschossen hat. Stattdessen wird gefragt, was der Trainer vorher für Aufgaben verteilt hat und wie die Mannschaft (und man selber) diese umgesetzt hat. Die Kids können außerdem ankreuzen, ob man eher viele oder wenige Ballkontakte hatte, das vielleicht wichtigste Kriterium im Kinderfußball. Das leitet spielerisch und einfach ein erstes Analysieren von Spielen aus den wichtigen Fragen heraus und schult die Kinder auch, die Aufgaben des Trainers zu überdenken. Ok, in den meisten Fällen sind die ziemlich einfach gestrickt („viel laufen“, „mal drauf hauen“, „mal mehr Körpereinsatz zeigen“), aber vielleicht schult es ja auch die Trainer, wenn sie wissen, dass ihre Jungs und Mädchen das festhalten ;-)

Illustriert hat das Büchlein, das es bei Amazon für einen 10er gibt, der Kommunikationsdesigner Christoph Köhler.

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James Frey – A Million Little Pieces

kristin · 28.12.2013 · Keine Kommentare

James Frey: A Million Little PiecesDas Leben von James, Alkoholiker, Drogenabhängiger und Krimineller, ist in mehr als tausend kleine Scherben zerfallen, als seine Eltern ihn schließlich in eine Entzugsklinik bringen. Für ihn gibt es nur noch zwei Optionen: Clean werden oder seinen 24. Geburtstag nicht mehr erleben.

Im abgeschlossenen System Klinik begegnet James sich selbst und seiner Sucht, seiner Vergangenheit, den großen Themen Freundschaft, Liebe und Respekt und dem Glück, zur passenden Zeit, auf die richtigen Menschen zu treffen. Der Leser geht den aus James‘ Ich-Perspektive geschilderten Weg durch dessen Hölle mit.

A Million Little Pieces erschien 2003 zunächst in der Sparte Autobiographie, wurde später in den USA, empfohlen in Oprah Winfreys Book Club, zum Bestseller und löste anschließend große Missstimmung aus, weil sich herausstellte, dass sich bei dem Buch tatsächlich um eine Mischung aus Fiktion und Realität handelte.

Wahrheitsgetreu oder nicht, dieses Buch gehört zu meinen allerliebsten im Regal und bei jedem Lesen treffe ich in ihm auf einen guten Freund. Einen, der aufwühlt und Trost spendet, und einen, der inspiriert, sich auf den nackten Grund der eigenen Persönlichkeit zu begeben, um zu sich selbst zu kommen.

»Just hold on.«

Es ist wohl einigermaßen egal ob man nun selbst Affinität zu oder gar persönliche Erfahrungen mit den einzelnen Themen in die Lektüre von A Million Little Pieces einbringt – sei es die Suchtthematik, weiterlesen…

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Bad Monkeys – Matt Ruff

kristin · 17.03.2013 · Keine Kommentare

Eine mutmaßliche Mörderin wird in der psychiatrischen Abteilung einer Strafvollzugsanstalt in Las Vegas verhört; Jane Charlotte erzählt dem Gefängnispsychiater ihre wahnsinnige Geschichte. Diese ist, denn sie ist ja von Matt Ruff verfasst, so abgedreht, dass man Bad Monkeys nur widerwillig aus der Hand legt. Selbst dann, wenn die Geschichte lange zu Ende erzählt ist.

Das Ziel einer geheimen, in Kalifornien operierenden, Organisation ist es, unter dem Motto ›wir alle machen die Welt‹, eben jene Welt zu einem besseren Ort zu machen, indem sie das Böse bekämpft. Die Agenten der Organisation setzen alles daran, schlechte Affen, also wirklich böse Menschen, auszuschalten. Doch welcher seiner Gedanken bzw. welche seiner Taten macht einen schlechten Affen schlecht genug, dass es legitim ist, ihn zu töten?

Eines Tages rekrutiert die Organisation Jane Charlotte für ihre Exekutivabteilung Bad Monkeys. Natürlich nicht ohne dass die Protagonistin vorbereitende Stationen nebst rätselhaften Ungereimtheiten in ihrem Lebenslauf vorweisen kann. Ihre eigenen dunklen Seiten weiß Jane so abgeklärt und reflektiert zu artikulieren, dass sie kaum eine andere Wahl lässt, als ihr zu glauben und sich in den Bann ihrer phantastischen Welt ziehen zu lassen. weiterlesen…

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Ausgehtipps für Humoristen und Melancholiker

andrea · 14.03.2013 · Keine Kommentare
15. März 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Am morgigen Freitag gibt es Ausgeh-Empfehlungen für die Spinner, Humoristen und Biertrinker, aber auch für die Melancholiker, Weinschwenker und schräg-geneigten-Köpfe:
Erstere feiern mit Rocko Schamoni in der scheune dessen Krönung zum King und neue Songs & Stories (alte aber auch!) mit wirklich irren Versprechungen:

Verschiedene moderne Showtechniken werden bei diesem Programm der Superlative zum Einsatz kommen (Licht, Sound, Bestuhlung, etc.). Sie dürfen gespannt sein!

Letztgenannte fahren in den Beatpol, um I Am Kloot zu lauschen, deren aktuelles Album beim Rolling Stone noch im Stream hörbar ist und sehr schön beschrieben:

„Hallo Dunkelheit, alter Freund. Die Festbeleuchtung ist bald wieder aus, das Feuerwerk verglüht, der Frühling ein vages Versprechen. Und I Am Kloot schenken den Tresenhängern, den Stadt-Desperados und den an Liebe und Leben Verzweifelten wieder mal zehn wunderschöne, schwarzsamtig leuchtende Lieder.“

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Fraktus – Das letzte Kapitel der Musikgeschichte?

andrea · 30.01.2013 · Keine Kommentare
31. Januar 2013
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
21. Februar 2013
20:00 Uhr
Groovestation, Dresden
15. März 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden
24. April 2013
21:00 Uhr
scheune, Dresden

Den Trailer zu Fraktus habe ich noch gesehen, den Film selbst, der Ende 2012 in die Kinos kam, dann leider doch nicht. Nun läuft er nicht mehr in den Filmtheatern, auf DVD gibt’s ihn noch nicht, also behelfen wir uns zur Vorbereitung aufs morgige Konzert mit dem umfangreichen Material auf der Webseite.

Jacques Palminger, Rocko Schamoni und Heinz Strunk sind Fraktus, also Bernd Wand, Dirk „Dickie“ Schubert und Torsten Bage. Zwischen Krautrock und NDW waren sie die Gründerväter des Techno – schenkt man den Äußerungen von U96, Scooter, Marusha und Co. Glauben. Fraktus ist eine authentisch inszenierte Satire, die in letzter Konsequenz in einer Tournee mündet.

Nun sind Studio Braun bekanntermaßen für jeden Quatsch zu haben. Telefonstreiche, Jazzplatten und Romane gehören ebenso zum Portfolio wie eloquente Auftritte in Talkshows und verunglückte Versuche einer Selbstdefinition. Von diesen Herrschaften kann man auch im fünften Lebensjahrzehnt noch die ein oder andere Überraschung zwischen Bubenhaftigkeit und Hochkultur erwarten. Und alle drei fahren auch mit ihren Soloprojekten durch die hiesigen Lande: Jacques Palminger & the Kings of Dubrock gastieren am 21.02. in der Groovestation, King Rocko Schamoni stoppt mit Songs & Storys am 15.03. in der scheune und am 24.04. liest Heinz Strunk aus seinem neuesten literarischen Output „Junge rettet Freund aus Teich“ – ebenfalls in der scheune.

Das wirklich letzte Kapitel der Musikgeschichte ist also wohl doch nicht geschrieben.

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Max Goldt – Die Chefin verzichtet

andrea · 24.01.2013 · Keine Kommentare
26. Januar 2013
20:00 Uhr
Kleines Haus, Dresden

„Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens“ berichtete Max Goldt, Jahrgang 1958, Autor, Comic-Verfasser, Kolumnist, schon vor etwa 7 Jahren und er tut es noch immer. Mit großer Beobachtungsgabe und -lust erzählt er über Dinge, die wir so oft übersehen, in Worten, die sofort Bilder evozieren – oder provozieren. In seinem neuesten Werk „Die Chefin verzichtet“, erschienen im Herbst 2012 bei Rowohlt, erwähnt Goldt beispielsweise das Restbürgertum in Manufactum-Leinenanzügen, schreibt über Kinder in Matrosenanzügen, die dem „Kreiselpeitschen“ nachgehen und über Talkshowmoderatoren, -gäste & -zuschauer, die sich gegenseitig langweilen und doch Woche für Woche das Weltgeschehen bewegen, vermeintlich jedenfalls.

Max Goldt zu lesen, ist immer Vergnügen. Nicht nur, dass er in Vergessenheit geratene Worte reaktiviert, Hallodri zum Beispiel, Grobian oder Mauscheleien. Er tippt mit dem Finger in die Wunde Sprachverlust, betreibt stilvoll Stilkritik zwischen Satire und Klamauk, so dass man kichernd Bewusstwerdung betreibt – wenn man denn mag. Max Goldt lesend ist auch immer Vergnügen.

Das beste geistige Training ist der beständige Versuch, sich nicht nur an seinen letzten, sondern auch an seinen vorletzten Gedanken zu erinnern.

Da für die Veranstaltung am Samstag im Kleinen Haus nur noch eventuell Restkarten an der Abendkasse verfügbar sind, ist das hier weniger Veranstaltungshinweis als vielmehr Lesebefehl – egal für welches Goldtsche Werk man sich letztendlich entscheidet.

Mögliches Lebensmotto: ‚Na, dann eben nicht!’

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Harald Martenstein liest aus „Wachsen Ananas auf Bäumen?“

andrea · 13.01.2013 · Keine Kommentare
18. Januar 2013
20:00 Uhr
scheune, Dresden

Ein Kind zu haben, ist manchmal die letzte Chance, erwachsen zu werden.“

Harald Martenstein, Kolumnist von ZEITmagazin und tagesspiegel liest Freitag nächster Woche aus „Wachsen Ananas auf Bäumen? Wie ich meinem Kind die Welt erkläre“ in der scheune. Darin: Geschichten über das Vatersein. Im Vorwort heißt es:

“Die Geschichten handeln von einem Vater und seinem Sohn, und sie sind wirklich passiert, im Großen und Ganzen jedenfalls. Das Vaterwerden und das Vatersein, darum geht es. … Es ist schön, Vater zu sein. Manchmal ist es anstrengend, manchmal ärgert man sich, und immer kostet es einen Haufen Geld. Aber hauptsächlich ist es schön.“

Ich habe das Buch kürzlich gelesen und mich sehr dabei amüsiert. Es geht witzig zu im Leben der Martensteins und – mit den Jahren, von der Geburt des Kindes bis zum erwachsenen Sohn – auch sehr reflektiert. Gute bzw. gut gemeinte Tipps aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, Urlaubsanstrengungen, Modenamen, Playstation, Autonomie, Kindergeburtstage, Fußballvereine und „das ist nur eine Phase“ finden sich als Themen ebenso wieder wie mitunter aufkeimende Aggressionen, denn:

„Die Liebe ist aber fast immer eine komplizierte und widersprüchliche Angelegenheit.“

Exakt ein Jahr nach seiner letzten Lesung im Thalia Kino ist Harald Martenstein wieder in der Stadt.

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Kirsten Fuchs – Eine Frau spürt so was nicht

andrea · 02.03.2012 · Keine Kommentare
7. März 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 6€ / AK: 8€

Kirsten Fuchs, zu einiger Berühmtheit auf den Lesebühnenbühnen dieses Landes und durch die 3sat-Serie „Nicht der Süden“ gemeinsam mit Autorenkollegen Volker Strübing (u.a. auch Kloß & Spinne) gelangt, schreibt auch sehr viel. Kolumnen für Das Magazin zum Beispiel oder Bücher. Eine Frau spürt so was nicht habe ich kürzlich gelesen und da der Auftritt der Autorin in Kürze bevorsteht, tippe ich im Folgenden meine Meinung dazu, dies ist also gleichzeitig auch Rückblick #23.

Kirsten Fuchs schreibt keinen Frauenroman. Wir lesen nix von langen Fingernägeln und Fönwellen, Cocktailschirmchen und Parfüm, Männern in Maßanzügen oder Cabrios. Eine Frau wie Kirsten Fuchs lebt so was nämlich nicht. Behaupte ich jedenfalls. Das ist eine wie Du und Ich: Faul und schläfrig den ganzen Tag in Schlumpihose mit Kaffeebecher in der Hand durch die leicht chaotische Wohnung schlurfen. Mal so richtig feiern gehen, ordinär und laut dabei sein, aber immer noch niedlich. An Pincodes verzweifeln, die Katze ständig streicheln und insgeheim manchmal treten wollen, Oma anrufen, sich in Outdoor-Läden überfordert fühlen. Folgerichtig ist auch ihr Alfred eben Mann mit Bauch, ein Typ mit Gemüt. Es wird ein bisschen geätzt in diesem Buch, aber kumpelhaft. Es wird geflucht in diesem Buch, aber lustig. Dem Irrsinn eines stinknormalen Alltags noch Berichtenswertes abringen und damit nicht langweilen, das gelingt der Berlinerin (geboren in Karl-Marx-Stadt) mühelos.

Schatz und Liebchen zum Beispiel – die treffenden Beschreibung symbiotischer Paarbeziehungen. Oder die Ausführungen über Streitkultur unter Anleitung einer Lebensberatung – von CD versteht sich. Kinder – des Wahnsinns fette Beute, aber sooo süß. Die Mitdreißigerin beobachtet genau und formuliert deutlich, bleibt dabei aber so zynisch wie liebevoll. Man sollte das Buch vielleicht dosiert konsumieren, zwei drei Geschichten pro Tag, so hat man nicht nur länger etwas davon, sondern ermüdet auch nicht vorschnell am Humor der Autorin. Mein ganz persönlicher „Nachteil“ war, dass ich viele der Geschichten schon kannte – hatte ich doch just im Jahr vor Erscheinen des Buches ein Magazin-Abonnement und somit mehrere ihrer Kolumnen schon gelesen.

Dem Buch liegt eine CD mit zwölf Aufnahmen bei, die einen Eindruck davon hinterlassen, wie es am 7.3. (dem Nachholtermin vom November) zugehen könnte: Sehr lustig. Und sehr wahrhaftig.

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Ich bin dann mal offline

kristin · 29.02.2012 · Keine Kommentare

Einfach mal alles ausschalten, aus dem permanenten Informationsstrom der Onlinewelt ausbrechen und alle virtuellen Interaktionen einstellen. Abschalten. Wer denkt nicht hin und wieder darüber nach, wie gut sich das anfühlen würde?! Ruhig. Und stressfrei. Oder?
Meistens hat dieser Gedanke etwas mit Urlaub zu tun; Man fährt für eine kurze Zeit in die Berge oder ans Meer und nimmt sich vor, Notebook und Handy zu Hause oder wenigstens ausgeschalten zu lassen. Aber mal ehrlich: Nicht immer und jedem gelingt es, eine solche Aus-Zeit ohne Verbindung zu irgendeinem Netz auszuhalten oder sogar zu genießen. Und wenn das schon im Urlaub schwer fällt, wie sollte dann erst der Alltag ohne Internet und Handy funktionieren?

Dieser Frage hat sich Christoph Koch (u.a. Neon, brand eins, Die Zeit, Intro) gestellt, indem er versuchte, (initial nicht völlig) freiwillig, für vier Wochen ohne Internet und Handy einen ganz normalen Alltag zu leben. Während er die Offline-Tage in einer Art Tagebuch (er)zählte, setzte sich Koch intensiv mit dem Thema Internet auseinander. Die Erkenntnisse aus seinen Selbstbeobachtungen, Recherchen und Interviews (u.a. mit Rabbiner Ehrenberg, Sascha Lobo, Robin Dunbar und dem Geräuschesammler Gordon Hempton) kann man anhand seines Buchs Ich bin dann mal offline nachempfinden, ohne dass man selbst den Stecker ziehen muss.

Neben den Entzugserscheinungen, die quasi sofort mit dem Kappen der Verbindungen einsetzen – Langeweile, Google-Reflex, Phantomvibrieren in der Hosentasche – hat Koch Schwierigkeiten seiner persönlichen Lebensumstände zu bewältigen – Wie übt ein freier Autor ohne E-Mail und Google seinen Job aus? Wie gelingt es, ohne Skype eine Fernbeziehung aufrecht zu erhalten? Und wie kann man ohne Mobiltelefon eigentlich Verabredungen treffen und einhalten? weiterlesen…

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