Licht am Ende des Tunnels am Ende des Lichts – Troy Von Balthazars Kinopremiere

sebastian · 05.04.2011 · Keine Kommentare

Troy Von Balthazar steht seit gestern noch weiter oben auf meiner Liste der Musiker, an deren Vorbild Jonathan Franzen in seinem Roman Freiheit die Figur des Richards erschaffen haben könnte:

„Ex-Sänger einer in Insiderkreisen hoch geschätzten Noisepunkband, begabt und gebildet aber zu dauerhafter zwischenmenschlicher oder beruflicher Beziehung unfähig, ausgestattet mit dem intelligenten aber derben Humor des Melancholikers unter Depressiven. Gründet in älteren Jahren eine Alternative Countryband mit attraktiver Bassistin und hat….“

An dieser Stelle muss ich den Schablonenmodus leider ausblenden. Denn an dieser Stelle tritt bei der Romanfigur Richard der musikalische Welt-Erfolg ein. Davon kann bei Von Balthazar nicht wirklich die Rede sein.

Troy Von Balthazar stammt aus Hawaii und war Sänger der amerikanischen Band Chokebore. Deren verkopfter Noiserock begeisterte in den 90ern vor allem europäische, männliche Abiturienten. Von denen waren gestern allerdings nicht viele als Gast im ansonsten sehr gut besuchten Thalia. Das Publikum war erstaunlich jung, Troy erstaunlich behaart im Gesicht im Vergleich zu früher
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Von wegen Tal der Ahnungslosen

andrea · 05.04.2011 · 3 Kommentare

Omnipräsenz durch Bespielen aller Kanäle, Erfolg durch Hartnäckigkeit.

Was das Dresdner Label Uncanny Valley gerade an Output in die Welt wirft, degradiert so manchen anderen lokalen Künstler, der immer noch bei Myspace bastelt und mit Privatprofilen Leute zuspammt. UV dient für mich als Best Practice Beispiel: Die Labeleigene Webseite ist aufgeräumt und aktuell, bei Facebook wird man informiert, bei Soundcloud erfolgt die Hörprobe, bei Youtube reicht es für einen eigenen Kanal – und dann finden sich dort (Hurra!) nicht nur verwackelte und rauschende Halbminüter sondern tatsächlich ganz brauchbare Videos, wie dieses hier von One Day In Metropia, das nicht nur wegen der Musik ein bisschen trippy ist:

Da kann doch der entsprechende Wikipedia-Eintrag nicht mehr weit sein.

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An Island – diese Woche im Stream

andrea · 04.04.2011 · Keine Kommentare

Sendeschluß: Freitag, der 8.4.2011

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Pre-Listening: Foo Fighters – Wasting Light

kristin · 02.04.2011 · Keine Kommentare

Seit gestern kann man das komplette neue Album der Foo Fighters probehören. Wasting Light erscheint am 08.04.

Wasting Light by Foo Fighters

Damit wäre das Wochenende auch für die gerettet, denen das Frühlingswetter gerade nicht so gut stehen will. Prima!

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Album der Woche: The Egyptian Gay Lovers – No Fuck No Ride

sebastian · 01.04.2011 · Keine Kommentare

Fickende Scheiße! Die Egyptian Gay Lovers haben hier gerade die Platte ihres Lebens in meinen Briefkasten geworfen.

Schon immer sind die Dresdner für mich nicht nur aus freundschaftlicher Verbundenheit so etwas wie die Könige der kleinen Strolche unter den europäischen Fuckbands. Dreckig, böse, laut, schnell und erbarmungslos benzingetränkt – Alle Klischees werden gnadenlos bedient. Aber immer mit einem dermaßen ansteckenden verschmitztem Lächeln in der Fresse, da legt die Bäckersfrau auch schon mal trotz der Nietenjacke einen Schmalzring extra drauf.

Und endlich ist es der Band gelungen, eine Platte zu produzieren, die genau das wiedergibt. NO FUCK NO RIDE ist ein kurzer Trip mit dem Cleaner durch die Nacht. Man ist sich nur nicht sicher, wo die Reise endet – im Knast oder beim heimlichen Mofarennen im Wald. NO FUCK NO RIDE startet mit einem sich dynamisch aufbauenden Intro (No. 1), einem  heftigen, saugute Laune machenden Vorglüher. Der Cleaner setzt die Sonnebrille auf, stampft aus der Tür und…….Roooooock!

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Fifteen Love – Die Groove feiert 15. Geburtstag

sebastian · 01.04.2011 · 4 Kommentare

Wenn in einer Kneipe schon seit über fünf Jahren die Türen nach außen aufgehen und man immer noch in die verkehrte Richtung drückt, dann hat man sich in Zeiten davor den Dienstgrad Stammgast redlich verdient. So geht es mir mit der Groove Station, die mir zwischen 1997 und 2004 ein extrem gemütliches zweites Zuhause war..

Mit der Groove verbinden mich wirklich verdammt viele Erinnerungen. Als Musiker und DJ, als Veranstalter, Tischfußballer, Fernsehfußballer, Pogotänzer, Diskotänzer, Cineast, Tischtennisturnierausrichter, Flenstrinker, Grasovkatrinker, Beatduelljury und vor allem als Kumpel.

15 Jahre wird die Groove also heute! Wow! Das kann ja nu ma wirklich nicht jeder Neustadt-Club für sich deklarieren.Vor 15 Jahren, war Katy’s Garage da am Ende noch eine Auto-Werkstatt? Wurde im heutigen Metronom im Hinterzimmer noch geboxt? Titty Twister Striesen? Titty Twister Neustadt? The Church? Ostpol? Alles Neuzeit! Da gab es doch schon keine Stoßstangen mehr an Autos und bei der Eröffnung hatten die Booker eine E-Mail Adresse. Es ist Zeit, ein wenig zurückzublicken und vor allem zu sagen „Herzlichen Glückwunsch
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oh my god it’s britpop

andrea · 30.03.2011 · Keine Kommentare

The Crookes greifen nicht erst seit gestern in die Saiten, ich habe sie trotzdem erst vor ein paar Tagen entdeckt und finde sie dem allgemeinen Frühlingserwachen gemäß sehr ordentlich hinsichtlich Antrieb und Stimmung

Schönes, jedoch leicht depressiv wirkendes Video:

Für Freunde von The Smiths, The Housemartins / The Beautiful South.
Everybody clap your hands now.

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Mönschenskinder..

andrea · 30.03.2011 · Keine Kommentare

da denkt man, der Header einer Tageszeitung ist immer gleich und dann passiert so was:

(gesehen in der Sächsischen Zeitung vom 29.03.2011)

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Album der Woche: Black Joe Lewis – Scandalous

sebastian · 25.03.2011 · 2 Kommentare

Teure aber abgefahrene Vinylausgabe der zweiten LP von Bluesbastard Black Joe Lewis und seinen Honeybears. Das Klappcover hat alle Texte, das Album gibt´s als CD und auf Clear Vinyl und zusätzlich gibt´s ein Extra-Vinyl mit 6 Coverversionen (Robert Johnson, Rocket From The Tombs, Freddie King, Junior Wells, Hounddog Taylo, Howlin Wolf). Die Scheibe bietet teuflisch wilden Soul aber auch Balladen, die tief unter die Haut gehen. Scandalous funzt auf dem Highway genauso wie auf dem Tanzboden. Wenn man sich die Live-Videos der Band ansieht, will mann wieder anfangen zu rauchen und kriegt dieses irre Grinsen, was nur wirklich tighte Funk&Soul-Rocker einem ins Gesicht zaubern können. Oder wie Reinhard schreibt: „Sehnig klingt das, durchtrainiert, da ist alles unnötige aus dem Sound verbannt und stellt man sich die ersten vier Songs auf der Bühne vor, dann ist man nach 12 Minuten durchgeschwitzt.“ Otis Redding und James Brown sind nicht zu verleugnende Paten, aber Lewis treibt eine Punk-Attitüde vor sich her, wie sie in diesem Genre selten ist.
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Tak!

kristin · 23.03.2011 · Keine Kommentare

In Form dieses kleinen Rückblicks schicken wir ein großes Danke an Efterklang, Vincent Moon und Rasmus für An Island und die wunderbare Idee inklusive vollkommen unkomplizierter Umsetzung der Private-Public Screenings! Danke auch an alle, die da waren (und nicht laut geredet haben) und ans Alte Wettbüro!

Ein Klick auf das Foto führt euch zum offiziellen Fotostream von An Island:

Private-Public Screening von An Island - Altes Wettbüro, Dresden

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