The Molochs – Charlie´s Lips

sebastian · 24.01.2017 · Keine Kommentare

An 60er Pop- und Garagerock-Bands habe ich mich Ende der 90er dermaßen überhört, dass mir der Anblick einer gepflegten Pilzfrisur auf Rollkragenpulli lange Zeit maximal ein müdes Lächeln entlockte. Wie auch immer ich da ausgerechnet auf das Ding hier gestoßen bin, weiß auch nur der Geist von Davy Jones (der von den Monkees, nicht der aus Pirates of the Caribbean)… Wie auch immer: Die neue LP der Molochs bietet ein paar wunderbar eingängige Popsongs, die Fans von Lou Reed und Adam Green gleichermaßen begeistern dürften.

*Was macht eigentlich Woody?

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The Away Days – “Places to Go“ 

sebastian · 24.01.2017 · Keine Kommentare
The Away Days haben vor zwei Jahren medial einige Aufmerksamkeit erregt, was vor allem an der exotischen Herkunft Istanbul liegt. Nicht eben die Shoegaze-Hochburg schlechthin. Mit “Places to Go“ haben sie im Dezember eine sehr eingängige neue Dreampop-Single rausgeworfen, die sich hinter den Songs von Genregrößen wir Beach House nicht verstecken muss. Dieser Song schreit nach einem Einsatz in der Werbung.
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Susso – Ansumana

sebastian · 23.01.2017 · Keine Kommentare

Susso, das ist der Bassist und Produzent Huw Bennett. Auf dem Album „Keira“ (Link zu Spotify) verarbeitet er Eindrücke, Samples und eigene Aufnahmen, die er von einer Gambia-Reise und den dort lebenden Mandinka mitgebracht hat. Das hat verdammt viel Kraft, Groove und Seele! Auf Tonträger, aber wie man hier sieht auch live:

*Für Fetzmann!

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Die Fernwehflüsterin: Dom La Nena – Scenic World

sebastian · 10.01.2017 · Keine Kommentare

Dominique Pinto aka Dom La Nena (“Dom, das kleine Mädchen“) ist vor allem für die ganze sanften und leisen Töne bekannt. Oft nur begleitet von Klavier, Cello oder Gitarre, singt sie in Spanisch oder Portugiesisch intime Balladen im Stile einer Jane Birkin oder Astrud Gilberto.

In „Scenic World“ verführt sie, die in Argentinien und Frankreich aufwuchs, mit ihrer Flüsterstimme und unaufdringlichen Rhythmen ihrer brasilianischen Heimat gleichsam zum Träumen wie zum Tanzen. Schon den nächsten Urlaub gebucht?

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Throwback Thursday: Was macht eigentlich Craig Wedren (Shudder To Think)

sebastian · 05.01.2017 · Keine Kommentare

Shudder To Think waren wohl einer der außergewöhnlichsten Bands zu meiner hardcore Hardcore-Zeit (also ca. 89 bis 95). Mit seiner gleichsam eindringlichen wie soften Stimmlage, die nicht selten mit Freddy Mercury verglichen wurde, hob Sänger und Songwriter Craig Wedren die Band selbst aus dem Pool der damals erstarkenden Emo-Szene heraus. Folgerichtig landete die 86 gegründete Band recht früh beim legendären Dischord-Label und veröffentlichte dort ihr 2. Album „Ten Spot“, das mich damals ziemlich beeindruckt hat.

Mitte der 90er veröffentlichte Shudder To Think bei Epic das Album „Pony Express Record“ und ist damit eine von gerade mal zwei Dischord-Bands, die später auf einem Major veröffentlichten. Zu der Zeit tourte Shudder To Think mit Größen wie den Smashing Pumpkings oder Pearl Jam. Ein bösartiger Tumor des Lymphsystems zwang Wedren und die Band dann dazu, kürzer zu treten und führte zum neuen Ziel, Filmmusik zu schreiben und produzieren. Trotz erster Erfolge dabei, löste sich die Band auf und Wedren arbeitete von nun an solo, arbeitete für Filme und andere Künstler und konnte nach jahrelangen Behandlungen seine schwere Krankheit überwinden.

Laut Twitter arbeitet er gerade an einem neuen Album, von dem man einige Arbeitsproben bei Soundcloud hören kann. Auch darauf sein wird offenbar eine Art Remix des Songs „I Am The Wolf, You´re The Moon“, welchen er neben anderen für den Film „Wet Hot American Summer“ beigesteuert hat. Ein sehr gereifter, hymnischer Folkpop-Song, den ich mit 17 wahrscheinlich schrecklich gefunden hätte. Heute find ich das richtig gut ;-)

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The cool kids are back in town – Lydmor & Bon Homme auf Deutschlandtour

kristin · 04.01.2017 · Keine Kommentare
11. Januar 2017
20:00 Uhr
Kukuun, Hamburg
Tickets ab 15 €
Verlosung

Oder: Wäre ich nicht gerade in Kanada, würde ich hier hingehen …

Die beiden dänischen cool kids Lydmor & Bon Homme treffen sich im Januar auf einigen deutschen Bühnen, um in ihrer verspielten Liaison aus bittersüßen Popmelodien und coolen Dance-Moves noch einmal zu ergründen, wie sich die Songs ihres Debütalbums Seven Dreams Of Fire in veränderten Arrangements anstellen.

Ein Jahr nach der Veröffentlichung von Seven Dreams Of Fire (November 2015, hfn) setzte das Duo die Hälfte seiner Electropop-Songs in akustischer Instrumentierung um und veröffentlichte diesen Auszug aus dem Debüt mit der live eingespielten EP The Red Acoustic STC Session. Zu jedem der Song erschien außerdem ein Live-Video in kuscheliger Rotlicht-Atmosphäre.

Ob akustisch oder elektronisch-poppig, ob zum Träumen von Feuer und Leidenschaft, Sünde und Liebe oder für wilde Tanzeinlagen im Publikum – die Shows von Lydmor & Bon Homme lohnen sich nicht nur, weil hier zwei vortreffliche Entertainer einen glühenden Abend versprechen, sondern auch weil danach vorerst Schluss sein soll. Beide Künstler wollen sich wieder mehr auf ihre jeweiligen Hauptprojekte konzentrieren. Lydmor werkelt eifrig an ihrem neuen Soloalbum und auch von WhoMadeWho wird es demnächst Neues zu hören geben.

Termine

11.1. Hamburg, Kukuun
12.1. Berlin, Monarch
13.1. Mainz, Schon Schön
14.1. München, Milla

Verlosung

Wir verlosen für jede der Shows 1×2 Tickets. Um teilzunehmen, schickt bis 9. Januar 2017, 15 Uhr eine E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de, mit dem Betreff Lydmor & Bon Homme sowie eurem vollständigen Namen für die Gästeliste und der gewünschten Stadt im Text.

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Yoke Lore – Snowday

sebastian · 24.12.2016 · 1 Kommentar

Ein bißchen Kitsch darf Indie ja immer. Zu Weihnachten allemal. Adrian aka Yoke Lore hat seinen gefühlvollen Song in ein „Home For Christmas“ Video gepackt, das durchaus als autobiografisch durchgehen darf, wenn man den Kommentaren befreundeter Youtube-Follower glauben darf („Love this Adrian. having travelled with you I know this is actually how you do it, singing to the window.„). Geht Euch das auch so? Je älter ich werde, desto mehr mag ich das Banjo. Was bitte höre ich mit 70?

Gestolpert bin ich über Yoke Lore übrigens durch die „Far Shore“ EP, die man durchaus auch in seine Winter-Playlist packen darf.

Frohe Weihnachten. Umarmt mal Euren Papa und trinkt einen guten Scotch mit ihm.

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Next big thing? 1 AMVRKA – Raised in The Wild

sebastian · 24.12.2016 · Keine Kommentare

Da haben die  Produktmanager von Capitol mal wieder einen rausgehauen. Ihr neuster Act „1 AMRKA„, über den man so gut wie gar nichts im Netz findet, landet mit der Debut-Single „Raised in The Wild“ in der New Music Friday-List auf Spotify und erfährt dadurch einen Push in die weltweiten Viral-Charts. 200.000 Streams binnen 24 Stunde sind mal ne Hausnummer. Aber sicher kein Märchen. Das wirkt alles sehr selbstbewusst und professionell vorbereitet. Irgendwo zwischen „The Neighbourhood“ und  „Lukas Graham“ war mein erster und spontaner (!) Gedanke beim Hören dieser Erinnerungen an das Aufwachsen in der  Tristesse der urbanen amerikanischen „Wildnis“.

Ich wette zwei Bier drauf, dass das Ding ziemlich steil gehen wird. Noch steht die Zahl der Facebook-Fans bei 64.

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Nouveautés Musique: Claudio Capeo & The Bongo Hop

sebastian · 21.12.2016 · Keine Kommentare

Neues aus meinen Lieblingscharts, den „Spotify Viral Hits“ aus Frankreich:

Claudio Capeo – Un Homme debout

Als bekennender „The Voice“-Gucker hab ich mich schon häufiger nach den Werken der Teilnehmer anderer Länder umgehört. Fazit: Im Grunde überall genauso viel wenig relevantes dabei wie hier.

Claudio Capeo hat sich mit diesem Ding hier aber gerade in mein Ohr gewurmt. Der Rest seiner Titel kommt da zwar leider nicht mit, trotzdem ein wirklich netter Folk-Chanson im modernen Gewand.

The Bongo Hop – Tite Jeanne feat Nidia Gongora

Etienne Sevet aka The Bongo Hop wuchs in Bordeaux in einer stark afrikanisch geprägten Community auf und hat sich später einige Jahre in Cali, Kolumbien als Trompeter, DJ, Veranstalter und Journalist durchgeschlagen. Wieder nach Frankreich zurückgekehrt macht er sich auf, mit eigenen Songs die Welt zu erobern, bei denen die Einflüsse Etiennes bewegter Vergangenheit in jeder Note durchklingen.

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Leif Vollebekk – Elegy (vom kommenden Album Twin Solitude)

sebastian · 15.12.2016 · Keine Kommentare

Ottawa! Das klingt nach Lagerfeuer, Abenteuer, Country. Ist aber mit seinen fast 1 Mio. Einwohner urbaner als man ahnt. Singer/Songwriter Leif Vollebekk, bisher (von mir) eher im Lagerfeuerlager verortet, verbindet diese Gegenpole seiner Heimat auf dem neuen Album musikalisch auf gleichsam mitreißende wie fragile Art. Irgendwo zwischen Bob Dylan und Sigur Rós ordnet der Bukowski lesende Island-Fan selbst den Sound seines neuen Albums ein und trifft es damit ziemlich gut. Das Album erscheint im Februar auf Secret City. Zwei Tracks finden sich bereits bei Youtube und vor allem „Elegy“ hat ein oder zwei Hörer mehr verdient!


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