Thirsty Eyes – 838

sebastian · 12.03.2018 · Keine Kommentare

Man weiß ja bei den Wienern nie so genau, wie viel Charme echt ist und wie viel – sehr gut – gespielt. Wie viel Typ in den Typen steckt und vor allem: Wie viel Rock in den Rockern. Etwas, was die Wiener mit den Hamburgern verbindet. (Bei den Berlinern (neu wie alteingewurzelt) dagegen weiß man, dass alles nur gespielt is oder eben nicht charmant).

So ist das auch bei Thirsty Eyes. Eine Band zwischen Mofagang und Künstlerkollektiv. Wie auch immer: Menschen, die mit Vinyl Singles starten, haben bei mir immer ein Stein im Brett. „838“ gibt es – soweit ich es sehe – derzeit nur digital, aber dafür mit analog anmutendem Musikvideo, dessen Story weniger begeistert als der Stil, der gleichsam an Emir Kusturica wie an deutsche Filmemacher wie Peter F. Bringmann oder Wolfgang Becker (in den 70ern) erinnert. Cool halt. Charmant. „Lässig“, würde ich jetzt mal sagen, ist das beste Prädikat für diese Band. #Garage #Surf #Rock #Soundtrack

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Dienstagskonzert: And The Golden Choir – Breaking With Habits

kristin · 06.03.2018 · Keine Kommentare
13. März 2018
20:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden
VVK 14€, AK 17€
14. März 2018
20:00 Uhr
Nochtspeicher, Hamburg
VVK 17€ zzgl. Geb.

„Das war ein sehr interessantes Konzert. Wirklich.“ kommentierte unser Freikartengewinner Torsten vor 3 Jahren die Konzertankündigung für das Ein-Mann-Projekt And The Golden Choir im Dresdner Socieaetstheater. Damals stand Tobias Siebert nur in Begleitung eines Plattenspielers auf der Bühne und spielte und sang dazu die auf den Platten fehlenden Parts seiner Stücke vom Debütalbum Another Half Life.

Im Februar dieses Jahres veröffentlichte Tobias Siebert als And The Golden Choir sein zweites Album Breaking With Habits. Der Titel drängt natürlich darauf, allerlei Betrachtungen zum Bruch mit (schlechten) Gewohnheiten in die Lobhudeleien einzuarbeiten. Das passt ja auch so schön zum Zeitgeist der unermüdlichen Selbstoptimierung.

Und so will auch Breaking With Habits viel, wenn nicht gar alles; außer vielleicht perfekt sein. Noch immer entstehen die Songs aus Nichts und einer Vielzahl von Instrumenten, darunter einigen ungewöhnlichen. Eins ums andere schichtet Siebert übereinander, bis sich der Klang von Cello und Drehleier, Klarinette oder Hackbrett und erstmals auch Samples und Drumcomputer kunstvoll, aber geschmeidig zu opulenter Popmusik verdichten. weiterlesen…

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Lydmor mit neuer Single Money Towers und einem Statement

kristin · 24.02.2018 · Keine Kommentare

Zwischen Türmen aus Beton und Glas schiebt ein dumpf pulsierender Beat rastlose Gedanken durch das Gedränge, bis sie sich in neongrellen Synthie-Sounds zu verwackelten Bildern zerstreuen. Unablässig lockt die Stadt mit ihren Verheißungen – bis zum Zusammenbruch.

„so lost in the city / I hear a car crash with every step we take / I can’t find you / I couldn’t reach you“

Mit ihrer neuen Single Money Towers veröffentlicht die dänische Musikerin und Sängerin Lydmor einen ersten Einblick in das Konzept und die Anmutung ihres neues Albums I Told You I’d Tell Them Our Story, das für September angekündigt ist.

Money Towers erscheint in Begleitung eines Videos, in dem Lydmor in Bildern aufgreift, womit sie sich in ihrem Song auseinandersetzt – dem Sog der Großstadt und einer innerlichen Zerrissenheit. Gefilmt wurde es teils in Shanghai, wo Lydmor 2016 für mehrere Monate lebte. Die Idee zum Video entwickelte sie gemeinsam mit ihrem Manager, Schnitt und Nachbearbeitung übernahm sie selbst.

 

Lydmor überrascht auf den GAFFA Awards mit einem mutigen Auftritt

Am Tag vor der Veröffentlichung von Money Towers veranstaltete das dänische Musikmagazin GAFFA in Odense eine Live-Show anlässlich der Verleihung seiner GAFFA Awards 2018. Für das musikalische Programm war auch Lydmor angekündigt. Sie nutzte den Moment, um ein Statement zu setzen und regte damit zum Nachdenken an. weiterlesen…

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Neues Album: Bigott veröffentlicht Candy Valley

sebastian · 14.02.2018 · Keine Kommentare

Francisco De Borja aka Bigott ist musikalisch gesehen vielleicht so ein bißchen der spanische Stephin Merritt? Viel Bart, viele Geschichten, viel Tragik, viel Witz, großer Pop, urbaner Blues, Vorstadtdisco…

„Candy Valley“ ist sein mittlerweile 7. Album und via Bandcamp erhältlich. Aufgenommen in gerade mal zwei Wochen irgendwo in Los Angeles. Wahrscheinlich hätte man aus „Don’t Stop The Dance“ auch einen Radio Smasher machen können. Aber das gilt auch für viele ältere Stücke von Francisco. Unten noch das ebenso einfache wie wirkungsvolle Video zu „Find A Romance“ aus dem Album „Blue Jeans

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And The Golden Choir – How To Conquer A Land

sebastian · 06.02.2018 · Keine Kommentare

Captain, captain…
(Ich mag dieses Stück wirklich sehr)

And The Golden Choir „How To Conquer A Land“
release 08.12.17
Album „Breaking With Habits“
release 02.02.18
Label: Caroline Records


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Ich Erinnere Mich An Alles

sebastian · 18.01.2018 · Keine Kommentare

Eigentlich erinnere ich mich an sehr vieles nicht mehr :-) Aber Kassel um 2000 war ne überragende Zeit.
Der Titel stammt zwar noch einer Ära vor meiner Zeit in der Mutter (Mutter, die Bar). Aber was soll´s: Der Song ist Erinnerung.

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The Weather Station – Thirty

sebastian · 20.12.2017 · Keine Kommentare

„my day as dark as your night.“

Tamara Lindeman ist „The Weather Station“ und „Thirty“ ist ein wirklich herausragender Song, der es erst viel zu spät in meine Playlist des Jahres gerutscht ist. Aber das direkt nach dem ersten Hören. Gerade wenn man mal wieder zur entspannten Abendgestaltung eine Voice Of Germany Staffel verfolgt, weiß man es doch sehr zu schätzen, wenn jemand mit seiner Stimme so viel mehr machen kann als singen. Wenn Nuancen zählen und erzählen, Gefühle greifbar werden, Ironie und Sarkamsus nicht durch Worte, sondern Tonhöhe unterscheidbar werden.

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Vor 35 Jahren kamen die Worte nicht so easy zu Eli Robert Fitoussi

sebastian · 15.11.2017 · Keine Kommentare

Words don’t come easy
This is just a simple song
That I’ve made for you on my own
There’s no hidden meaning you know when I
When I say I love you honey
Please believe I really do ‚cause
Words don’t come easy to me

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Ocean Wisdom – Eye Contact

sebastian · 01.11.2017 · Keine Kommentare

„The future of UK Hip-Hop“
„Schneller als Eminem“

Die Lorbeeren für den in Camden geborenen Rapper Ocean Wisdom und sein Debut-Album „Chaos 93“ waren nicht ohne. 18 Monate später legt er mit der Single „Eye Contact“ nach und beweist einmal mehr einen ziemlich coolen Style (optisch und musikalisch). Etwas mehr Pep und Originalität hätte die Produktion vertragen, aber ab geht der Track trotzdem. Video: Naja

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Curtis Harding – „Need Your Love“

sebastian · 30.10.2017 · Keine Kommentare

Das Jahr 2017 arbeitet gerade jeden Tag daran, als Kackjahr in die Geschichte einzugehen! Aber nicht mit uns, mein Freund! Wir halten dagegen und hinter jeder dunklen Ecke wartet eine Bar mit Jukebox, einem verrückten Fußballveteranen an der Theke und einem guten Drink und einem Basslauf, der Deinen Arsch kickt. So wie der hier:

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