The Black Angels – Death Song

sebastian · 26.07.2017 · Keine Kommentare

„Death Song“ dürfte eins der spannendsten Alben bisher in 2017 sein und ist nicht von ungefähr auch Teil des Soundtracks der momentan spannendsten Netflix-Serie (Ozark rules). Psycho-Stoner-Indie-Rock, der so eigentlich nur aus Norwegen oder Texas stammen kann. In diesem Fall letzteres.


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New Swears – Dance with the Devil

sebastian · 26.06.2017 · Keine Kommentare

Hach ja. Wird Zeit, mit Scheibi mal wieder Hanson Brothers zu gucken und ein gepflegtes Poppunk-Wochenende einzuschieben. Schön zu sehen, dass da nicht nur alte und ganz alte und noch ältere Bands auf den Plattenteller kommen müssen.

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Bedouine – One of These Days

sebastian · 26.06.2017 · Keine Kommentare

Azniv Korkejian trägt ihren Künstlernamen nicht von ungefähr. Sie wurde als Kind armenischer Eltern in Aleppo geboren und verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien. Die Familie gewann eine Green Card und wanderte in die USA aus, wo sie in Boston, Houston und später in L.A. lebte. Damit noch nicht genug des bewegten Lebens, denn bevor sie in einer Musikerkommune in Echo Park eine Art echtes Zuhause fand, lebte sie noch auf einer Pferderanch in Kentucky und ein Jahr in Austin.

Bedouine has a sound. Sixties folk meets seventies country-funk with a glimmer of bossa nova cool..“ heißt es in der Künstlerbio und – selten genug – da braucht es keine weiteren eigenen sprachlichen Ergüsse…

Für den ersten Kaffee des Tages an einem lauen Sommertag.

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Haunted Mansions – Sunshine Crawlers

sebastian · 22.06.2017 · Keine Kommentare

Haunted Mansions sind eine kleine Indieband aus Trondheim, die es verstehen, wie Danger Mouse zu klingen, ohne billiger Abklatsch zu sein. Zumindest auf ihrer Debut-Single „Sunshine Crawlers“. Für Filmemacher und Kopfkinogänger.

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Lässiger Roadtrip: Jon and Roy – The Road Ahead is Golden

sebastian · 12.06.2017 · Keine Kommentare

Gestern Abend noch kurz bei Spotify rumgesurft. Beim Namen „Jon and Roy“ fast weitergeklickt. Erwartete Standart-Folk, auf den ich gerade gar nicht so gut kann. Zum Glück doch reingehört. Die beiden mir bislang völlig unbekannten Jungs Jon Middleton and Roy Vizer aus Victoria (BC) haben da ein exzellentes Album produziert. Gleich der Einstieg „Runner“ hat mich gepackt und lange nicht mehr habe ich ein Album direkt zwei Mal hintereinander komplett durchgehört.

Verspielte Jazzdrums und ein warmer Bass bilden das Fundament für eine sehr eingängige Mischung aus schmeichelndem Indiepop und sehr erwachsenem Americana. Dazu eine tolle Stimme und ein abwechslungsreiches Songwriting mit Mut und Liebe zum Detail. „Americana for Hipsters“ heißt eine Compilation, auf der sie vertreten sind. Das passt! „We were motivated. It felt like the songs were recording themselves, so we made a concentrated effort to work quickly in the studio,“ sagen sie bei Facebook. Und ja, das hört man!

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Ich hab den Bus verpasst: Busdriver – Much

sebastian · 18.05.2017 · Keine Kommentare

Asche auf meine Kühlerhaube: Busdriver (bürgerlicher Name Regan J. Farquhar) ist bisher voll an mir vorbeigefahren. Doch einmal eingestiegen, fahre ich mit ihm jetzt einmal bis Endstation. Leider rappt der Kerl zu schnell für meine Schulenglisch, aber der eine oder Text findet sich und zeigt einen cleveren, selbstironischen, smarten MC, der Jazz und Hip Hop liebt und auch das eine oder andere Buch gelesen hat ;-) „Much“ ist aus dem 2015er Album „Thumbs“, das ihr Euch mal reinziehen solltet.

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Meursault – Klopfgeist

sebastian · 16.05.2017 · Keine Kommentare

Edinburgh! Taucht ja auch nicht gerade sehr oft auf in meiner Filterblase. Mit 500.000 Einwohnern und zwei Clubs in der zweiten schottischen Liga (Hibernian und  Heart of Midlothian) vielleicht auch kein Wunder. Als musikalische Heimat von Acts wie Beta Band, Boards of Canada, Idlewild und diversen Punkgrößen (Exploited) aber doch nicht zu unterschätzen in kreativer Hinsicht.  Neil Pennycook, Frontmann des Bandprojekts Meursault, begann dort als klassischer Singer/Songwriter. Akustisch und solo. Später stießen Mitstreiter und elektronische Spielereien dazu. So wie Califone einst Americana und Ambient in einmaliger Weise verband, verbindet Meursault die melodramatische Seite britischen Popfolks mit fragilen Frickeleien (analog und digital) und schafft einen sehr einzigartigen Sound, was heute ja nicht mehr vielen gelingt. Liegt aber zugegebenermaßen auch und vor allem an einer großen Stimme. Klopfgeist ist ein toller Titel (im doppelten Sinne). Bitteschön:

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Ezé Wendtoin – Dresden Daheeme

sebastian · 27.04.2017 · Keine Kommentare

Ezé Wendtoin ist ein totaler Kunde. Der Musikstudent aus Burkina Faso ist fischelanter Teil der Banda Internationale, hat eine hochgradig ansteckende Sonne-Aus-Dem-Arsch-Flatrate gebucht und beherrscht den Genitiv besser als ich. Er hat ein neues Lied. Bomforzionöses Ding.

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MusicMatch: Beim „Reeperbahnfestival in klein“ trifft sich am Wochenende die sächsische Popkultur

sebastian · 20.04.2017 · Keine Kommentare

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MusicMatch ist der erste Ansatz seit Langem, Fragen der Musikszene in Sachsen, der Musikwirtschaft, der Politik, Verwaltung und des Publikums zu stellen und zu beantworten,“ heißt es auf der Website des Festivals mit angeschlossener Konferenz, die von heute bis Sonntag in der Dresdner Neustadt stattfindet.

Das stimmt: Seit dem Aus der „Leipzig (Pop Up“ im Jahr 2011 hat es ähnliches nicht gegeben. Mir fällt jedenfalls gerade nichts ein. Klar: So groß und überregional ausgelegt wie „Leipzig (Pop Up“ wird das/die (?) MusicMatch nicht. Vielmehr steht tatsächlich die sächsische Szene als solche im Mittelpunkt, zumindest beim begleitenden Festival, bei dem sich ausgewählte sächsische neben internationalen Acts präsentieren. Bei den Konferenzthemen geht es dagegen um Themen, die Solingen genauso betreffen wie Görlitz, Stuttgart genauso wie Leipzig. Darunter so spannende wie „Musik und Integration“, „Musik und Inklusion“ oder „Frauen in der Musikindustrie“, bei denen man sich eine große Zuhörerschar wünscht!

Der weite Bogen von popkulturpolitischen Themen über handfeste Workshops bis zum bunten musikalischen Programm in den drei Clubs scheune, GrooveStation und Ostpol lassen schnell an ein „Reeperbahnfestival in klein“ denken und schüren Bedenken ob des „Erfolgs“ (in Besucherzahlen gemessen). Aber eins gilt am Ende ja für jede Band, jedes Festival und überhaupt alles: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Warum zum Auftakt eines Festivals, bei dem sich vor allem die sächsische Musikszene präsentiert, mit Kristin Amparo eine Latin/Soul-Combo mit reichlich TV-Erfahrung aus Stockholm im Ostpol aufspielt, erschließt sich mir zwar auch nach drei Böhmisch Brauhaus nicht, aber irgendwie ist es ja auch sinnbildlich für unsere bunte Neustadt. Und die ist bekanntlich noch (!) das Zentrum der sächsischen Musikszene (Geht ablümmeln Fickpieschen, ConneWitz und TorGau!).

Also, geht dahin! Redet miteinander, übereinander, betrinkt Euch und lasst uns wissen, welche Bands ihr geil fandet! Dankeschön.

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Husten – Liebe kaputt

sebastian · 13.04.2017 · 4 Kommentare

„Und so bricht es auseinander wie Zwieback, was eigentlich für die Ewigkeit war.“

Eigentlich ist der Zwieback ein sehr schönes Bild! Denn Liebe zerbricht selten, häufiger zerbröselt sie! Wird zwar im Text nicht schlüssig zu Ende dargestellt („Auf´s Herz gefallen, Liebe kaputt“, „Ein Wimpernschlag“), aber wahrscheinlich geht es eh um etwas ganz anderes? Liebe kann man schließlich auch nicht kaufen und nicht verschenken. Ach, Gisbert, was genau wollt ihr mir da husten sagen?

Husten sind Moses Schneider, der dünne Mann, Gisbert zu Knyphausen. „Die spielen nich live, haben aber ab heute eine schöne 5 Song Vinyl-EP vorbestellbar.“ (Kumpels & Friends).  Ich mag die Mischung aus Boxhamsters-Gitarre und einer Produktion, die ein wenig an alte Beck-Tage erinnert. Der Text hinterlässt halt Fragen. Aber welche Liebe tut das nicht? Selbst die, die süß und weich ist wie Zwieback mit Zucker in warmer Milch. (Du weißt, dass Du gemeint bist).

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