Japandroids am Dienstag im Beatpol

konzertagenda · 26.08.2012 · Keine Kommentare
28. August 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK ab 15,50 €

Japandroids hatten niemals vor, ein zweites Album aufzunehmen. Nach dem Erfolg ihres Debüts „Post-Nothing“ und der Zusammenstellung zweier EPs auf „No Singles“ kämpfte sich das Duo über einen regnerischen und kalten Winter hinweg und versuchte, mehr schlecht als recht, den Sound ihres Erstlings weiterzuentwickeln.
Hätte es nicht die Zeit auf Tour gegeben, wäre vielleicht alles verloren gewesen: Als Brian King und David Prouse ihre Heimatstadt Vancouver verließen, schworen sie sich, nicht ohne Triumph zurückzukehren.

In den letzten Monaten des sterbenden Jahres 2011 kehrten die beiden denn auch mit genügend Material für ein neues Album zurück, dessen Realisation sie in die Hände von niemand Geringerem als Jesse Gander legten, der noch immer über die wunderbare Eigenschaft verfügt, kleine Dinge ganz groß werden zu lassen. Dabei ging es im Studio mit den gleichen Regeln wie immer bei den Japandroids zu: Keine Doubletracks für die Gitarren und keine Overdubs, es sei denn, sie sind absolut nötig.

Die rohe Energie von „Celebration Rock“ wird ausbalanciert mit einem größeren Sound und zeigt, dass die Band inzwischen ein ganzes Stück gewachsen ist. Allein schon Songs wie „Evil’s Sway“ und die erste Single „The House That Heaven Built“ lassen ahnen, dass uns die Japandroids sehr wahrscheinlich nun doch noch noch länger erhalten bleiben werden.

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Friday Night: Chinawoman

andrea · 22.08.2012 · Keine Kommentare
24. August 2012
22:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 13 €

Im Oktober tropften Schwermut und Faszination ins Thalia, umgarnten rote Sessel, drückten Besucher tiefer ins Plüsch. Zehn Monate später haben Dresdner mit Hang zur Melancholie nun erneut die Möglichkeit, Chinawoman zu erleben, gemeinsam mit anderen einsam zu sein und sich vom großen Drama verführen zu lassen.

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La vie est belle: Pupkulies & Rebecca

konzertagenda · 21.08.2012 · Keine Kommentare
23. August 2012
22:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 12 €

Drei Jahre zogen seit dem letzten Studioalbum von Pupkulies & Rebecca ins Land. Drei Jahre, in denen Dinge ins Rollen kamen und sich verselbstständigten. Unzählige Konzerte in renommierten Clubs europaweit wurden gegeben und eine nach dem Schneeballprinzip wachsende Schar von Fans hat sich gebildet.

„Looking for the sea“, ihr nunmehr viertes Album, ist das bisher reifeste und wohl auch am meisten herbeigesehnte Album. Es wurde zu großen Teilen in einem kleinen Ort in Südfrankreich aufgenommen. Der rote Faden ist House, aber nicht im traditionell amerikanischen Sinn, sondern in einer sehr europäischen Version. Nicht Chicago, vielmehr Paris und Berlin sind hier zu hören. Gesungen wird auf englisch und französisch. Denn Chansons haben Herz, und wenn sie dazu noch zum Tanzen einladen, dann umso besser.

Coolness und reine Funktionalität sucht man im musikalischen Konzept dieser Band vergebens – dafür findet man Wärme und eine beseelte Freude am musizieren. HiHats aus raschelndem Laub, alte Synth Legenden, eine Organetta vom Flohmarkt, jeder Sound ist liebevoll ausgewählt, bekommt Platz zum Atmen und wird Teil des großen Ganzen. „Looking for the sea“ ist ein vielseitiges, abwechslungsreiches, ein spannendes Album. Man entdeckt Einflüsse verschiedener Stilrichtungen und spürt eine fast kindliche Offenheit in ihren Liedern. Pupkulies & Rebecca zeigen, wie schön Popmusik eigentlich sein könnte.

Am Donnerstag dieser Woche in der scheune unterstützt von Felkon (live) + LEiSE + John Tale.
Präsentiert von Sunset Mission.

Schöne, ruhige Musik, die trotz zahlreicher Minimaltechno-Reminiszenzen nie ihre ausgeglichene Intimität verliert. Minimaltronic-Chansons, sozusagen. (Groove)

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Männer, die mit uns aufs Bronkow fahren, müssen Männer mit Bärten sein

sebastian · 18.08.2012 · 1 Kommentar
31. August 2012 bis 2. September 2012
Societaetstheater, Dresden
(weitere Locations)

Die Zeit vergeht mal wieder schneller als jeder Track von Napalm Death. Saßen wir nicht eben noch im Garten vom Soci und aßen mitgebrachten Erdbeerkuchen und lauschten bittersüßen Singalongs? Ist das wirklich schon wieder ein Jahr her? Es scheint so und in dieser unerbittlich schnellen Welt sind die besonderen Momente wie das Sound Of Bronkow-Festival (SOB) als Entschleuniger wertvoller denn je. Neuer Besucherrekord? Neue Location? Warum?

Dreh den Plattenspieler auf 33 runter und setz Dich einfach mal kurz hin. Entdecke neue Künstler, rede über die Qualität von kanadischen Gitarrensaiten und tausche Rezepte für selbstgemachte Limonade. Trink ein Bier mit Niels Frevert (3-Tage Bart) oder den Jungs von The Coloradas (2 Tage und 10 Tage Bart) und lass Dich von Nils Koppruch (hart mit Bart) und Gisbert zu Knyphausen (smart mit Bart) überzeugen, dass Plus plus Plus Superplus sein kann! Und lerne, dass auch Barden ohne Bart dein Herz zum Braten bringen können.

Tu das alles und mach Fotos für mich und erzähl mir, wie es war, denn ich liege da im Krankenhaus und lass mir die A-Saite im Knie erneuern. Umso mehr freue ich mich für die beiden Fans, die Andrea und mir die Ticketnummern 1 und 2 abgeschwatzt haben – Euch wünsch ich wirklich von ganzem Herzen ein unvergessliches Wochenende, bei dem für Kurz die Zeit stehen bleibt.

Alle Künstler (Kid Kopphausen (D), Nigel Wright (USA), Niels Frevert (D, Sons Of Noel And Adrian (UK), Masha Qrella (D), Dent May (USA), Tiny Ruins (NZ), Die Heiterkeit (D), Sea & Air (D), Fenster (USA/D), Thos Henley (UK), A Forest (D), The Dropout Patrol (D), Staring Girl (D), Dad Rocks! (DK), House of Wolves (USA), September Leaves (D), Rumen Welco (D), Pretty Mery K (D), William Morgan (AUS), The Coloradas (USA), Desiree Klaeukens (D), Redwood Red (UK), Herzz (D), Sebastian Witte (D)) findest Du auf der Website mit Beschreibung und Video.

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Boy und Me & My Drummer nächsten Mittwoch im Alten Schlachthof

konzertagenda · 09.08.2012 · Keine Kommentare
15. August 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden
VVK ab 27,90 €

Die wirklich guten Songs, die kann man fühlen und sehen. Die Augen schließen und warten bis die Bilder kommen. Diese hier sind flirrend bunt wie die Lampions eines turbulenten Sommerfests. Durch die Musik von Boy weht eine frische Brise.

Hier trifft ein poetischer Realismus auf mitreißende Melodien, eine Mischung, die einem problemlos den Tag retten kann. Weil Valeska Steiner und Sonja Glass so erfrischend lebendig sind, so humorvoll, voller Selbstironie und Tatendrang. Man hört die Empathie in Valeskas Stimme, spürt die sanfte Wärme der Musik und fühlt sich als wäre man nach einer langen Reise endlich Zuhause angekommen.

Support: Me & My Drummer

Charlotte Brandi und Matze Pröllochs lernten sich in Theatern kennen. weiterlesen…

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Retro Stefson am 10.8. in der scheune

andrea · 02.08.2012 · Keine Kommentare
10. August 2012
22:00 Uhr
scheune, Dresden

„Auweia“, sagt S. anlässlich der Aufforderung, mal schnell was zu Retro Stefson zu sagen. „Verrückteste Abi-Band aller Zeiten, die Hälfte aus dem Kunstleistungskurs, die anderen haben sich in Englisch durchgeschmuggelt. Eine einzige große Jam-Session.“ Afrowarrior Metal Disco heißt das dann bei Soundcloud – und wer nicht im Urlaub ist, geht bitte hin.

Wir verlosen 2×2 Tickets unter allen, die uns bis zum 10.08., 10:08 Uhr per E-Mail an redaktion[at]mittelstern[.]de ihren Teilnahmewunsch übermitteln.

 

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Denkfiguren: Philosophie als Breitensport?

kristin · 31.07.2012 · Keine Kommentare
3. August 2012 bis 5. August 2012
scheune, Dresden
Eintritt: 4 - 25 Euro
(siehe Text)

Mitdenken und Mitdiskutieren; Beides ist am kommenden Wochenende ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Unter dem Namen „Denkfiguren“ wagen die Macher des 1. Philosophie-Festivals in Dresden das Experiment, Philosophie für jedermann und jedefrau (sorry, aber Gender!) einfach zugänglich zu machen.

Schön, wenn das gelingt. Weniger schön, wenn schon die Recherche von Ticketpreisen und VVK-Stellen in eine wissenschaftliche Aufgabe ausartet. Wer die Tickethürde aber meistert, der darf sich ab Freitag auf dem Gelände hinter der scheune in verschiedenen Zelten durch Vorträge, Erklärungen und Debatten der Philosophie annähern. In diesem Jahr läuft das Festival unter dem Motto „Werte“.

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Damien Jurado + Megafaun im Beatpol

konzertagenda · 31.07.2012 · Keine Kommentare
7. August 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden
VVK ab 14,40 €

Hingehen, wer nicht im Urlaub ist!

DAMIEN JURADO
www.damienjurado.com

„In Deutschland hat er durchaus seine Fans, aber insgesamt ist er in Europa leider immer noch viel zu wenig bekannt, dabei zählt Damien Jurado aktuell zu den profiliertesten Singer/Songwritern der USA. Der Mann aus Seattle folgt seit nunmehr 15 Jahren konsequent und mutig seinen künstlerischen Intuitionen und ist definitiv ein Liebling der Kritiker. Gelobt werden immer wieder Jurados ausgefeilte Lyrics, zumeist melancholische, düstere Vignetten, sowie sein erzählendes Songwriting, das oft mit den lakonischen Short Stories Raymond Carvers verglichen wurde. Natürlich hinken solche Vergleiche zwischen Literatur und Pop, aber wie auch immer, Jurado ist ein Songwriter, den man unbedingt kennenlernen sollte. Jetzt liegt sein neues Album „Maraqopa“ vor, wiederum erschienen auf dem Indie-Label Secretly Canadian, wo auch Acts wie The War on Drugs oder Antony and the Johnsons ihre Heimat gefunden haben.“ (Focus.de)

http://www.youtube.com/watch?v=QWCrP8rdoFw weiterlesen…

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Thurston Moore im Alten Schlachthof Dresden

konzertagenda · 21.07.2012 · Keine Kommentare
5. August 2012
20:00 Uhr
Alter Schlachthof, Dresden

„Demolished Thoughts“ ist das vierte Solo-Album von Sonic Youth Mastermind, Sänger, Gitarrist und Songwriter Thurston Moore. Nach dem 1995er „Psychic Hearts“, dem 1998er Konzeptalbum „Root“ und „Trees Outside the Academy“ von 2007. Produziert wurde es von seinem alten Freund Beck, der auch an diversen Instrumenten zu hören ist. Famose Kontrapunkte zu Thurston Moores Trademark-Gitarrenspiel setzen die Harfe von Mary Lattimore und das Geigenspiel von Samara Lubielski. Außerdem an Percussions dabei: Joey Waronker (Beck, R.E.M., Smashing Pumpkins) und Beck-Bassist Bram Inscore. Mit den melancholischen Songs auf dem komplex arrangierten Album lebt Moore seine beiden Seiten aus, als Fender-Gitarrist und klassischer Songwriter.

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Pentatones reichen uns The Devil’s Hand

andrea · 20.07.2012 · Keine Kommentare
4. August 2012
22:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 7 € // AK: 10 €

Pop meets Electronica in großer Inszenierung, düster tanzbar, ein bisschen jazzy, der Beat schiebt zur Tanzfläche, ich erinnere mich Hundreds und meine Pentatones. Die Leipziger sind Anfang August im Rahmen des Philosophie-Festivals Denkfiguren in Dresden, das Konzert kann aber auch unabhängig von Vorträgen und Diskussionen besucht werden.

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