Langeweile? Fehlanzeige!

andrea · 05.03.2012 · Keine Kommentare
6. März 2012
20:00 Uhr
Societaetstheater, Dresden
8. März 2012
21:00 Uhr
Aquarium, Dresden
9. März 2012
20:30 Uhr
KIF, Dresden
10. März 2012
22:00 Uhr
Altes Wettbüro, Dresden

Keine Fehlanzeige, sondern Werbung ist der folgende Artikel für vier Veranstaltungen in dieser Woche, die ich aus Zeitmangel nicht viel ausführlicher beleuchten konnte, aber gern hier im Blog sehen möchte.

Nach dem heutigen Konzert von Pigeon John könnte man morgen zum Beispiel im Societaetstheater Liz Green lauschen, für deren Konzert (VVK: 7 € / AK: 10 €) ich die beschreibenden Worte der Location einfachheitshalber kopiere:

Dezente Arrangements aus verrauchtem 1930er-Jahre-Jazz mit entsprechenden, oft fast unheimlich geblasenen Bläsersätzen (inkl. gestopfter Trompete) in manchmal typisch amerikanischer Beerdigungsstimmung, etwas Folk-Blues dank Akustikgitarren und einem warmen Kontrabass als Szenarien für die sensationelle Stimme von Liz, die man grob als eine Mischung aus Bessie Smith, Billie Holiday, Jolie Holland und Beth Gibbons beschreiben kann. Ein surrealistisches, unter die Haut gehendes Song-Kabarett, das ein wenig wie die weibliche Antwort auf Tom Waits wirkt.


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Matt Elliott: The Broken Man

konzertagenda · 02.03.2012 · Keine Kommentare
8. März 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Zwischen osteuropäischem Folk, Seemannsliedern und Trauermärschen übt die Musik von Matt Elliott eine merkwürdige morbide Anziehungskraft aus.

Die Kompositionen des in Frankreich lebenden Briten halten die Akzeptanz des Scheiterns und des Leidens mit äußerst intensiver Erhabenheit fest. In ihnen verschmelzen die Klänge der Welt und unendliche Traurigkeit mit der Sehnsucht nach menschlichem Glück, während die Fröhlichkeit woanders weilt.

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Auch sein gerade erschienenes neuestes Werk »The Broken Man« ist voller grandioser Trauerballaden, deren Melancholie von schier unerträglicher Intensität ist. Und mit denen Elliott im Stile eines bravourös gescheiterten Helden verlorener Herzen sein eigenes heilt. Um den Hoffnungsschimmer zu entdecken, der sich ganz tief in diesen von den Geistern europäischer Folk-Musik inspirierten Stücken verbirgt, hört man »The Broken Man« am besten im Dunkeln.

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