I Am Oak

konzertagenda · 24.01.2012 · Keine Kommentare
30. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-
Verlosung

Nach dem Erfolg des 2010 erschienen Debütalbums On Claws (Bestes Album des Jahres, 3voor12award, NL) legt der aus Utrecht stammende Thijs Kuijken sogleich sein neuestes Werk Oasem nach und zeigt darauf, dass sich I Am Oak vom beschaulichen Schlafzimmerprojekt zum Bandgefüge entwickelt hat.

Auf Oasem wandeln Banjo, Bass und sogar ein Balafon auf breiten Orgel- und Synthesizer-Flächen und verschwimmen mit harmonischen Vocals und minimalistischen Beats zu intimen Folk-Songs, die in warmen, beruhigenden Ambient-Charme leuchten.

»Die Songs sind wie Reisen. Sie beginnen an einem Horizont und bewegen sich durch Landschaften, in denen ich Dinge sehe, höre und sie reflektiere, um dann an einem neuen Horizont anzukommen und doch zu merken, dass es eine endlose Suche ist.« Thijs Kuijken im Interview mit motor.de

Verlosung
Schickt bis zum 28.01.2012, 15 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff I Am Oak an redaktion[at]mittelstern[.]de und nehmt damit an der Verlosung von 1×2 Tickets für das Konzert im Thalia teil.

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Farbenprächtig: Jan Jelinek

andrea · 22.01.2012 · Keine Kommentare
26. Januar 2012
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 8 Euro / AK: 12 Euro
Verlosung

Unten eingebettetes Video hing an diversen Facebookwalls und verbreitete sich in Blogs – beeindruckend nicht nur durch die Bilder, sondern auch dank deren Untermalung von Jan Jelinek Sounds, wie geschaffen für eine Reise in Zeit und Raum. „Untermalung“ ist ein gutes Stichwort, denn Jan Jelinek kommt am Donnerstag als Farben in die scheune. So richtig ist mir zwar immer noch nicht klar, was einen erwartet, intellektuell changierender Knispeltechno mit Seele vielleicht, modulierend gemorphte Klangexperimente, elektronischer Schichtsalat.

Stöbert man auf der Seite von faitiche, Jelineks Label, finden sich immer neue Bilder, Töne, Texte. Oder man klickt sich hier durch sein Schaffen. Verpflichtend jedoch ist das Reinhören in den schon etwas älteren Mitschnitt vom Mutek Festival in Montreal.Characterized by deep basslines and using cuts from early jazz and rock recordings, Farben expertly combines a funky style with clicky, glitchy beats.

Dresden, da ist jemand im Anmarsch, der die sowieso schon verwöhnte elektronische Szene noch bunter macht: Farben! Schickt bis zum 25.01.2012, 16 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Jan Jelinek an redaktion[at]mittelstern[.]de und nehmt damit an der Verlosung von 2×1 Freikarte teil.
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Wild Palms

kristin · 18.01.2012 · Keine Kommentare
23. Januar 2012
21:00 Uhr
Ostpol, Dresden
AK: 5€
Verlosung

Sie sind britisch, jung und wild entschlossen, dass sie gekommen sind, um zu bleiben. Inspiriert von Radiohead, Björk (von deren Song Human Behaviour sie sogar eine Coverversion gewagt haben), Sonic Youth, Animal Collective usw. lehnen sie es ab, ihre Musik in die Schublade Post-Punk einzusortieren. Anyway, das Debüt von Wild Palms wippt sich am Schreibtisch mal eben so ganz locker weg, verspricht viel und ob die Jungs das halten, schau ich mir nächsten Montag im Ostpol an.

Wild Palms – Until Spring by Wild Palms

Wir verlosen 2×1 Ticket für die Show: Schickt bis zum 21.01.2012, 12 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Wild Palms an redaktion[at]mittelstern[.]de und nehmt damit an der Verlosung teil.

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Conceptual Bass Music: Kangding Ray

andrea · 16.01.2012 · Keine Kommentare
19. Januar 2012
21:00 Uhr
scheune, Dresden
VVK: 8 Euro // AK: 12 Euro

Auf der Webseite von Kangding Ray (beheimatet beim Klickerklacker Abstract Beeps Label raster-noton) findet sich, beinahe vorbildlich aufbereitet, allerhand Informationsmaterial zum Künstler und seinen Output. Neben Streams, Reviewtexten und Videos auch eine Biographie und die Liveshows. Eine dieser atmosphärischen Shows findet mit Visuals und Pipapo am Donnerstag in der scheune statt und ich spare mir an dieser Stelle beschreibende Worte, weil Musik das eh viel besser kann, auch elektronische. Wir verlosen 2×1 Freikarte! Dafür bitte bis zum 18.01.2012, 16:00 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Kangding Ray an redaktion[at]mittelstern[.]de schicken und mit etwas Glück eine von zwei Freikarten gewinnen. Ach so: Warum die Website von Kangding Ray nur beinahe vorbildlich ist? Nun, es fehlen Verlinkungen zu durchaus sympathischen und erklärenden Beiträgen wie dem Slices Feature oder dem Beatport Showact. ← watch & listen →

Automne Fold by Kangding Ray


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Peter Katz

konzertagenda · 16.01.2012 · Keine Kommentare
19. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Der kanadische Wind hat uns einen fantastischen Singer-/Songwriter herbeigeweht. Peter Katz heißt der Mann, der in einem riesigen Segelschiff auf uns zusteuert und dabei von zerreißend schönen Melodien umweht wird. An Bord befindet sich nicht nur sein aktuelles Album First of the last to know sondern auch eine prominente Besatzung. Zwischen den Solostücken befindet sich ein Duett mit Glen Hansard (Swell Season) und ein gemeinsamer Song mit Melissa McClelland. Obwohl er beim besten Willen nicht auf musikalische Unterstützung angewiesen wäre. Denn Peter Katz schreibt beeindruckende Texte, in denen er nicht nur die Tragik sondern auch die Schönheit des Lebens auf den Punkt bringt. Eingebettet in die harmonischsten Kompositionen dieser Zeit, singt er diese dann so hingebungsvoll, wie es nur die Wenigsten können.

»Peter Katz ist unabhängig von irgendwelchen Musikvorlieben einfach jedem zu empfehlen – zweifellos.«
burnyourears.de

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Island 63° 66° N

kristin · 14.01.2012 · Keine Kommentare
22. Januar 2012
17:00 Uhr
Schauburg, Dresden
VVK 15 €

Gegen akute Fälle von Islandweh hilft es, sich fast täglich über die liebevollen Statusmeldungen auf der Iceland Facebook-Page zu freuen, sich durch mittelstern oder die eigene Musiksammlung zu stöbern, ein Flugticket zu buchen oder vielleicht am 22.01. in die Schauburg zu gehen. Dort »entführt der Filmemacher Stefan Erdmann die Zuschauer in die einzigartigen Naturlandschaften der größten Vulkaninsel der Erde, emotional unterstützt durch den Livegesang der Sängerin Isgaard« (Infos und Tickets)

Ich kann mir den Termin leider nicht einrichten, fiel mir schlagartig ein und auf, als ich hörte, wie Island für Stefan Erdmann klingt. Da gibt es nun so unzählig viele, so unglaublich großartige isländische Künstler und dann sowas… Schade, aber Island klingt für mich nun mal so gar nicht nach dem kitschigen Fantasy-/Ethnopop der Sängerin Isgaard, da helfen auch die tollen Bilder nichts.

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Voland & Quist Literatursalon: Harald Martenstein

konzertagenda · 11.01.2012 · Keine Kommentare
18. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 13,-

Wenn am Donnerstag die Zeit erscheint oder am Sonntag der Berliner Tagesspiegel, dann gibt es viele, die diese Blätter nur wegen eines einzigen Textes kaufen: der Kolumne von Harald Martenstein! Seine Texte zum deutschen Alltag sind witzig, nachdenklich, sarkastisch, skurril, manchmal auch wütend. Sie stellen die Regeln der politischen Korrektheit auf den Kopf, oft balancieren sie auf dem schmalen Grat zwischen Literatur und Nonsens. Martensteins Roman Heimweg wurde 2007 mit der Corine ausgezeichnet. Nach zwei Kolumnensammlungen und dem Roman Gefühlte Nähe liest er aus seinem im Oktober erscheinendem Glossenband Ansichten eines Hausschweins: Neue Geschichten über alte Probleme.

»Kolumnen, die zurecht noch einmal in Buchform erscheinen – pointiert, intelligent und witzig. Die Texte sind eine Klasse für sich.« dpa, Andreas Heimann

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I don’t mind if that’s the way things have to be

kristin · 09.01.2012 · Keine Kommentare
13. Januar 2012
21:00 Uhr
Veränderbar, Dresden
5 €

Mit ihren frischen, eingängigen Folksongs verbreiten Paula und Karol fast schon so unverschämt gute Laune, dass man aufpassen muss, sich nicht selbst zu nerven, wenn man »sweet sweet sweet lonliness« durch grauschwarze Sonntagnachmittage trällert oder an einem fiesen Montagmorgen versucht, mit den beiden um die Wette zu grinsen (verliert man eh):

Karol aus Polen träumte davon, für seinen Bob Dylan eine Emmylou Harris zu treffen oder eine Laura Marling für seinen Noah and the Whale. Er traf jedoch Paula, die mit kanadischen Küchenpartys und Musikerkollektiven in Ontario aufwuchs und zum Studieren nach Warschau gezogen war. Die beiden begannen am Küchentisch mit Gitarre und Violine Folk-Songs zu schreiben, die weder nach Dylan noch nach Noah klingen. Seitdem gehen sie – scheinbar sehr vergnügt – gemeinsamen Interessen nach: Essen, in Parkhäusern proben und ihre CDs für zukünftige Bandmitglieder an Tankstellen liegen lassen.

 
Supportet werden Paula i Karol am Freitag, den 13. vom Dresdner Singer-/Songwriter Lestat Vermon, der gerade ganz frisch ins Kumpels & Friends-Roster aufgenommen wurde.

Homesick by Lestat Vermon

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Maria Taylor + Unbunny + Flare Acoustic Arts League

andrea · 09.01.2012 · Keine Kommentare
20. Januar 2012
21:00 Uhr
Beatpol, Dresden

Multiinstrumentalistin Maria Taylor, in der Vergangenheit gemeinsam mit Orenda Fink als Azure Ray unterwegs, erfindet Indie-Pop mit Countryeinflüssen nicht neu, geht aber dank sanfter Stimme und melancholischen Melodien gut ins Ohr. Leider lullt (mich) ihre Musik auch ein bisschen ein, läuft damit Gefahr in den Hintergrund zu rücken und zur perfekten Untermalung von Cafészenen und Filmküssen zu werden. Nette Feel-good-Musik für halbwegs erwachsene Hörer – die Liveversion kann natürlich durchaus mitreißend sein, das dürft Ihr gern überprüfen.

Scheuen Akustik-Folk spielt Unbunny aka Jarid del Deo seit mehr als 15 Jahren und ist noch immer Geheimtipp und Herzensangelegenheit. Unter Kopfhörern funktioniert Unbunnys Musik ganz hervorragend – und live vermutlich auch.

Über die dritte Band des Abends informiert Ihr Euch am besten auf der Seite des Beatpols

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Mirel Wagner

konzertagenda · 09.01.2012 · Keine Kommentare
12. Januar 2012
20:30 Uhr
Thalia, Dresden
VVK: 10,- zzgl. Geb.
AK: 12,-

Mirel Wagner wurde in Äthiopien geboren und wuchs in Finnland auf; Ihr Nachname lässt sich angeblich auf einen deutschen Urgroßvater zurückführen. Mit 7 bekam Mirel Geigenuntericht, mit 13 begann sie das Gitarrespiel, mit 16 schrieb sie erste eigene Songs. Sie erzählt von wirklich düsteren Dingen – Nekromantik, Liebe, Tod und Teufel – vermeidet aber jeden Ansatz von Theatralik. Von ihrem Vortrag, ihrer Stimme geht eine selten zu findende Wirkung aus. Wahrhaftigkeit strahlt aus ihren akustischen Fantasien. Ihre Reife ist erstaunlich, auch bei ihren Texten, die in ihrer Einfachheit, Tiefe und schwarzem Humor profund die Kraft und Schönheit wirklich guter Bluestexte beschwören. 



»Mit ihrem Debüt hat die 23-jährige ein kleines Monstrum der Finsternis geschaffen. Wie stoisch sie das Unausweichliche in jeder einzelnen Silbe mitschwingen lässt, das kommt Beth Gibbons gleich.«
Rolling Stone

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